Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

34 Restaurants in Münster, die einen Besuch wert sind

Feldmann | Foto: Sebastian Drolshagen

Unsere Nachbarn im Münsterland haben viel mehr zu bieten als den Teutoburger Wald und den 30-Jährigen Krieg – besonders in kulinarischer Hinsicht! Tapas, Fine Dining, französische Küche oder gutbürgerliche Hausmannskost: Die 34 besten Restaurants in Münster und Umgebung haben wir für dich. Noch mehr Inspiration findest du in der aktuellen Ausgabe von Münsterland geht aus.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Restaurants in Münster

 Acacia

Foto: Sebastian Drolshagen

Ein Stück Japan in Münster. Möbel in puristischer Holzoptik, kleine Séparées mit Sitzkissen und papierne Schiebetüren – schon beim Betreten des Gastraums ist viel Atmosphäre spürbar. Und es geht authentisch weiter: Schuhe aus und los geht’s! Edamame zur Vorspeise, grandios zubereitete Sashimi, Maki und Nigiri als Hauptgang und ordentlich Sake zum Kehle Befeuchten – was will man mehr? Wer sich nicht entscheiden kann, für den gibt es fünf – bzw. sechsgängige Menüs. Und falls es zu etwas längeren Wartezeiten kommen sollte (oder die Tisch-Gesellschaft gerade mal nicht soooo interessant ist), kann man sich aus einer Auswahl Manga-Comics was zum Lesen schnappen.
Acacia, Friedrich-Ebert-Platz 2

Além Mar

Foto: Niclas Neumann

Kreative, portugiesische Küche gibt es hier zu verkosten. Seit über elf Jahren werden “da hinten am Meer” (so die Übersetzung) Tapas-Teller mit Calamari, Oliven, Gambas und Muscheln, Bacalhau (Stockfisch), Lammfilet mit Kräuterkruste, Gemüse und Salate serviert. Das mit der Meeres-Nähe stimmt zwar in diesem Falle nicht so ganz, das tut der Qualität des Essens und der (maritimen) Herzlichkeit der Gastgeber aber keinerlei Abbruch.
Além Mar, Neubrückenstraße 28

Après Midi

Foto: Marc Lorenz

Wenn man es genau nimmt, ist der Nachmittag doch fast die schönste Tageszeit – man hat einen Großteil des Arbeitstages hinter sich, und entweder lockt der wohlverdiente Feierabend auf dem Sofa oder im besten Falle eine schöne Verabredung, vielleicht sogar zum Essen. Zum Beispiel im (Achtung!) “Après Midi”. Dieses bezaubernde Bistro, das in einem alten Zeitungskiosk behaust ist, holt das Sa­voir-vi­v­re ins Münsterland. Kleine Tischchen, alte Werbeplakate an der Wand, Chansons auf dem Plattenteller – oh lala. Gegen den kleinen Hunger gibt es Sardellen, Oliven, Baguette und (natürlich) Käse. Dazu einen Kaffee (ganz hervorragend schmeckt der hier) oder ein Gläschen Pastis aus Marseille.
Après Midi, Warendorfer Straße 57

Artusi Ristorante

Foto: Niclas Neumann

Seit mehr als drei Jahrzehnten existiert dieses Restaurant, und die Gastgeberfamilie Tinnirello aus Sizilien wird nicht müde, um ihre italienische Lebensfreude weiter unter den Münsteranern zu verbreiten. Auf der Karte stehen bekannte Standards: Pizzen in reichhaltiger Auswahl, hausgemachte Pasta und Antipasti, tagesfrisch aus der Vitrine. Auch Fleischgerichte wie Lammhüfte mit Olivenkruste und Fisch-Spezialitäten bekommt man hier ganz wunderbar zubereitet. Specials: Jeden Mittwoch wird beim „Buffet all italiana“ die ganze Bagage satt, an jedem ersten Samstag im Monat kann man bei einem Kochkurs sein eigenes Vier-Gang-Menü zubereiten, und monatlich zaubern die Köche ein saisonal beeinflusstes Monats-Menü. Brava.
Artusi Ristorante, Martin-Luther-King-Weg 11

Besitos

Foto: Sebastian Drolshagen

Von der Grundfläche ist das Besitos bestimmt eines der größten Tapas-Restaurants in der Gegend. Neben den ausladenden Lounge-Ecken, in denen man, versunken in kuschelige Kissen, seine Cocktails schlürfen kann, stehen lange Tische aufgereiht nebeneinander und laden zum gemeinsamen Tafeln ein. Die Speisekarte gibt alles her, was man in einem Tapas-Laden erwartet: Manchego, Chorizo und Serranoschinken kann man ebenso bestellen wie Hackfleischbällchen und Tintenfischringe. Zum Nachtisch noch ein paar Churros (köstlich!), und der spanische Abend ist perfekt. Einmal im Monat gibt es lateinamerikanische Live-Musik.
Besitos, Alter Steinweg 21

Caputo’s

Foto: Sebastian Drolshagen

Sicherlich eines der besten italienischen Restaurants im Münsterland, und das nicht nur wegen der hohen Authentizität. Carmelo Caputi himself steht hier am Kochtopf, schon zum Frühstück hat er seinen Laden geöffnet. Wenn man dann bis in die Mittagsstunden hinein Espresso genippt und am Foccacia gemümmelt hat, kann man sofort fröhlich weiter machen: Saltimbocca vom Perlhuhn, Dorade oder Barramundi vom Grill, Pastagerichte, Pizzen und Salate bestellt man dann, und natürlich den passenden Wein dazu. Wer nicht so viel Hunger hat greift auf den gut gefüllten Antipasti-Teller mit Parmaschinken, Gogonzola, getrockneten Tomaten und Taggiasca-Oliven zurück. Bis in den späten Abend kann man es sich so sehr gut gehen lassen.
Caputo’s, Königstraße 59

Chesa Rössli

Foto: Niclas Neumann

Schlichte mediterrane Landküche in edelstem Ambiente, das ist das Geheimnis des Chesa Rössli. Verschiedene Menüs und á la Carte-Gerichte bietet das Haus und machen Gourmets und Liebhabern der gehobenen Küche die Wahl recht schwer: Gebratener Rehrücken, kanadischer Hummer, gebratener Adlerfisch – wie soll man sich da entscheiden? Küchenchef Daniel Groß zaubert kleine Meisterwerke auf die Teller, die dann von Maître Bernd Gunia und seinem Team serviert werden. Als gelernter Sommelier steht Gunia auch bei der Weinauswahl mit Rat und Tat zur Seite. Zum Abschluss gibt es eine Käseauswahl mit hausgebackenem Bananenbrot und einen kleinen Dessertwein – wunderbar.
Chesa Rössli, Kardinal-von-Galen-Ring 65

El Bodegón

Foto: Tom Thelen

Tapas sind beliebt im schönen Münster – auch im El Bodegón werden die spanischen Häppchen serviert. Rustikal möbliert, mit großer Terrasse, auf der man im Sommer gemütlich sitzen und köstliche Kleinigkeiten wie Alioli mit Brot, katalanische Wurst und Luftgetrockneten Bergschinken verspeisen kann. Auf der regelmäßig wechselnden Karte findet man Gerichte wie “filete de merluza”, ein feines Stück Seehecht in Honig-Senf-Sauce, verschiedene Fleisch-Spezialitäten und süße Verführungen wie Crema Catalana.
El Bodegón, Warendorfer Straße 43

Feldmann

Foto: Sebastian Drolshagen

Christian Feldmann serviert in seinem Restaurant klassische Gerichte, modern interpretiert. Ochsenbäckchen mit Spitzkohl, Kabeljau mit Senfhaube oder Spargelrisotto mit Riesengarnelen etwa werden hier kredenzt. Auch Burger gibt es, aus Kalbfleisch, garniert mit Honig-Zwiebeln und Schmorpaprika. Die Atmosphäre ist gediegen, aber entspannt, der Service aufmerksam und freundlich. Wer zu satt zum Heimfahren ist, kann direkt im hauseigenen Hotel ein Zimmer buchen und am nächsten Tag direkt weiter schlemmen.
Feldmann, An der Clemenskirche 14

Fischbrathalle

Foto: Sebastian Drolshagen

Ein kulinarisches Kulturdenkmal mitten in Münster: Die Fischbrathalle ist das ganze Gegenteil von Systemgastronomie – geführt in vierter Generation werden hier regional bezogene Produkte verarbeitet. Der Fisch ist täglich frisch gelieferter Wildfang, die Kartoffeln kommen aus Coerde, und die Milchprodukte aus Harndorf (beides Dörfer im Umland). Heringsstipp, Brathering, Salat mit gebratenen Lachsstreifen – das die Speisekarte sehr fischlastig ist, ist ja wohl klar. Neben den kleinen Gerichten gibt es in dem schlichten, aber urgemütlichen Restaurant Fischeintopf im Safransud, Scholle mit Speck oder Oma Linas Primtjes (was das ist, verraten wir an dieser Stelle nicht, am allerbesten selber hinfahren und herausfinden!). Zum Nachtisch gibt es sahnigen Quark mit Fruchtkompott. Herrlich!
Fischbrathalle, Schlaunstraße 8

Gabriel’s im Kaiserhof

Foto: Sebastian Drolshagen

Inspiriert von Speisen und Gewürzen aus aller Welt lassen sich hier Küchenchef André Skupin und seine Brigade zu jeder Jahreszeit neue, wunderbare Gerichte einfallen. Heraus kommen dann Vorspeisen wie Salat von Pfifferlingen mit Erbse, Steinbutt und Kaffeeduft (!) oder Parfait von der Strauchtomate mit Gin und Melone. Zum Hauptgericht gibt es phänomenalen Fisch, Filet vom Knurrhahn oder confierte Fjordforelle etwa. Aber auch Nicht-Pescetarier werden hier glücklich, Durocschwein mit Rettich und Apfel zum Beispiel kommt auf den Teller.
Gabriel’s im Kaiserhof, Bahnhofstraße 14

Giverny

Foto: Niclas Neumann

Das Highlight hier ist unbestreitbar die Bouillabaise: Jeden Mittwoch kauft Chefkoch Jörg Winkler höchstpersönlich die zur Zubereitung notwendigen Fische fangfrisch auf dem Pariser Großmarkt Rungis. Und das lohnt sich! Die Spezialität aus Marseille wird (wie es sich gehört) in zwei Gängen serviert: Zunächst als kräftige Suppe mit Croutons und geriebenem Käse, danach werden die Fischfilets mit Safrankartoffeln und Fenchel gereicht. Auch Steinbutt, Adlerfisch und Austern stehen im Menü, ebenso wie Lammrücken, Rinderfilet und Perlhuhn. Stilvolles Ambiente, eine entspannte Atmosphäre und eine opulente Weinauswahl runden das Ganze ab.
Giverny, Spiekerhof 25

Hof zur Linde

Foto: Niclas Neumann

Eine Herdfeuerstelle wie vor 200 Jahren bildet das Zentrum des großen Gastraumes im Hof zur Linde, das schreit ja förmlich nach romantischen Dinners und ausladenen Tafel-Gesellschaften. Und auch sonst verströmt jeder Stein dieses 1648 erbauten Anwesens Tradition und Historie. In der Küche geht es bei allem Traditionsbewusstsein dann aber recht modern zu: Regionale und saisonale Zutaten werden hier zu weltoffenen Gerichten verarbeitet. Zur Wildzeit etwa kommen die besten Stücke aus eigener Jagd auf die Teller, dicke Bohnen mit grober Bratwurst und Pfifferling-Cremesuppe schmecken auch.
Hof zur Linde, Handorfer Werseufer 1

La Provincia

Foto: Sebastian Drolshagen

Das ehemalige landwirtschaftliche Gebäude liegt ein wenig abseits vom Stadttrubel. Romantisch und individuell, das sind zwei Attribute, die hier schnell aufkommen – schon der beim Eintreffen zu sehende üppige, verwunschene Blumengarten ist eine Augenweide, bei schönem Wetter sitzt man hier natürlich draußen. Die Küche setzt auf hochwertige mediterrane Gerichte. Vieles kennt man aus der spanischen und italienischen Küche: Pasta-Variationen, Steaks und Fisch stehen auf der regelmäßig wechselnden Tageskarte. dazu gibt es die passenden Weine aus der Pfalz und aus Baden. An Sonn- und Feiertagen kann man hier außerdem wunderbar frühstücken, auch dann dominieren marktfrische Speisen mit mediterranem Touch.
La Provincia, Wienburgstraße 148

Les Cédres

Foto: Marc Lorenz

Das Nationalsymbol seines Heimatlandes trägt das Restaurant von Mohamed Mogharbel im Namen – die Zeder. Hier serviert der Gastgeber libanesische Küche in hervorragender Ausführung. Nicht weniger als zwölf Gewürze verleihen seinen Falafel einen unvergleichlichen Geschmack. Die frittierten Kichererbsenbällchen schmecken so gut, dass man sich förmlich zurückhalten muss, sich daran satt zu essen. Schließlich birgt die Karte noch so viele andere tolle Gerichte: Dschäsch Mischwi etwa, mariniertes Hühnchen vom Grill, oder Bamie, einen Lammeintopf. Auch die Dorade, frisch auf dem Holzkohlegrill zubereitet, ist ein in jeder Hinsicht beglückendes Geschmackserlebnis.
Les Cédres, Warendorfer Straße 161

Münsters Esszimmer

Foto: Max Florian Kühlem

Eine Kreidetafel mit Tagesannoncen, Bistro-Mobiliar vor dem Laden, eine rot gestrichene Fassade – schon von außen versprüht das “Esszimmer” gute Laune und Esprit. Nicolas Unger, Koch in diesem sehr sympathischen Haus, tischt französisch angehauchte Speisen auf. Jakobsmuscheln, Antipasti-Gemüse, gegrillte Avocado oder Tagliarini mit Artischocken verlassen seine Küche und werden vom hervorragenden Servicepersonal kredenzt. Sonntags gibt es ein Drei-Gänge-Menü.
Münsters Esszimmer, Marievengasse 9

Orléans

Foto: Sebastian Drolshagen

Orléans ist die Partnerstadt von Münster. Diese deutsch-französische Städtefreundschaft pflegt Christiane Austermann hier auf kulinarischem Wege: Mariniertes Mittelmeergemüse mit Shrimps, Weinbergschnecken, Quiche Lorraine – die Richtung ist klar. Auch etwas ausladendere Gerichte wie Medallions vom Schweinefilet in Dijonsenfsauce oder Rumpsteak mit Rosmarinkartoffeln gibt es hier, genau wie den absouluten Klassiker Boeuf Bourguingnon, einen Schmortopf mit Rind und Gemüse.
Orléans, Weseler Straße  65

Parkhotel Wienburg

Foto: Sebastian Drolshagen

Schon 1788 fungierte der Hof inmitten der münsterländischen Parklandschaft als Kaffeehaus – 225 Jahre Gastro-Erfahrung stecken also in den Steinmauern des Herrensitzes. Wow. In der inzwischen siebten Generation führt nun Familie Holtmann das Lokal, seit 1826 wird hier gekocht. Französische Küche mit internationalem Twist, gepaart mit regionalen Saisonangeboten, damit verwöhnen die Gastgeber. Auch hausgemachte Torten und Kuchen werden angeboten, die man dann im gemütlichen Wintergarten oder open air in der Rosendeele genießen kann.
Parkhotel Wienburg, Kanalstraße 237

Rotkehlchen

Münsteraner Gastlichkeit at its best, das macht das Rotkehlchen aus. Eine herzliche, gemütliche Atmosphäre, gepaart mit einer abwechslungsreichen, regional orientierten Karte: Marie und Niklas Rausch, das Gastgeberpaar, legt Wert auf Qualität und Frische. Die Säfte (die auch in den erfrischenden Cocktails verarbeitet werden) sind frisch gepresst, auch Sirupe und Pürees kommen aus eigener Herstellung. Tipp: das sechsgängige Menü mit passender Getränkebegleitung, bei dem man sich einmal durch das aktuelle Angebot probieren kann.
Rotkehlchen, Wasserstraße 1

Schloss Wilkinghege

Foto: Sebastian Drolshagen

In edler Parklandschaft kochen im Restaurant “Von Rhemen” (dem kulinarischen Anlaufpunkt auf Schloss Wilkinghege) Küchenchef David Reineke und sein Team auf höchstem Niveau, was auch der Guide Michelin bestätigt. Das stilvolle Ambiente und die moderne Interpretation klassischer Gerichte wie Kotelett vom Spanferkel an Bohnenragout oder Lachstranche mit Perlgraupenrisotto wurden von der Feinschmeckerbibel ebenso hervorgehoben, wie die süßen Verführungen, die Chef-Pâtissier Pascal Bombardelli auftischt. Aprikosen-Tarte oder geeistes Minzparfait mit Beeren – himmlisch.
Schloss Wilkinghege, Steinfurter Straße 374

Sylt am Bült

Foto: Niclas Neumann

Als eines der besten Fischrestaurants in Deutschland ausgezeichnet, verwöhnt Inhaber Hendrik Eggert mit seinem Team hier seine Gäste. Ob klassisch (Hamburger Pannfisch oder Fischstäbchen), kreativ (Doradenfilet mit Tomatenpolenta) oder kulinarisch anspruchsvoll (Jakobsmuscheln mit Safranschaum), alles, was in der offenen Küche direkt vor den Augen der hungrigen Meute zubereitet wird, lässt die Genießer-Herzen höher schlagen. In friesisch-schickem Ambiente speist man hier, auf Wunsch schenkt Sommelier Tommy Hergehahn die passenden Tröpfchen ein.
Sylt am Bült, Alter Fischmarkt 11a

Villa Medici

Foto: Niclas Neumann

Am Stadtrand von Münster thront die prächtige Villa Medici. Italienische Küche, traditionell gedacht und preisgekrönt umgesetzt, lautet hier die Devise. Neben Business-Lunch und a lá Carte-Gerichten gibt es ein monatlich wechselndes Menü. Das Serviceteam ist formidabel, das Ambiente elegant und trotzdem entspannt.
Villa Medici, Prozessionsweg 402

Restaurants im Kreis Borken

BamBoo!

 

Foto: Sebastian Drolshagen

Im beschaulichen Ahaus kann man in fast subtropische Gefilde einkehren. Im BamBoo!, dem Urban Beach Club am Kavalerieberg, ist chillen an fast 100 Metern Strand angesagt. Da kann man dann Cocktails schlürfen, ein Bierchen zischen und sich natürlich auch das ein oder andere Gericht einverleiben. Zum Beispiel den Haus-Burger, den es mit Fleisch-Patty oder in vegetarischer Variante gibt. Auf dem offenen Grill am Strand (ja gut, wir nutzen dieses Wort hier sehr selbstverständlich – natürlich sind der See inklusive Sandstreifen nicht schon immer an dieser Stelle gewesen, sondern von den Inhabern eigens kreiert worden) schmoren Spareribs und saftige Steaks, aus dem Steinofen gibt es Pizza. Clou: Am Eingang kann man sein Bargeld digitalisieren lassen und drinnen bequem mit Smartphone oder Tablet bezahlen. Welcome to 2019!
BamBoo!, Parallelstraße 41, Ahaus

Wasserburg Anholt

Foto: Niclas Neumann

Das Schloss Anholt gilt als eines der größten Wasserschlösser des (an Schlössern wahrlich nicht armen) Münsterlandes. Inmitten des Schlossteiches liegt der “Wasserpavillon”. Familie Brune führt das Restaurant, in dem man mit herrlichem Blick auf den Park regionale Küche mit mediterranem Einfluss genießen kann. Á la Carte kann man hier feine Sachen wie den Edelfischburger mit Fenchel oder Shiitake Pilze und Capuccino von Gartenkräutern bestellen. Festlich geht es beim “Probiermenü durch fünf Jahrzehnte” zu, einer originellen Zusammenstellung aller Highlights der aktuellen Karte. Wem es gefällt, Schlossherrin oder- herr zu spielen, der kann sich im hauseigenen Hotel einquartieren und die Atmosphäre noch ein wenig länger genießen.
Wasserburg Anholt, Schloss 1, Isselburg

Restaurant Winter

Foto: Sebastian Drolshagen

Ein Backofen ist das Highlight im Restaurant Winter. Klingt komisch, ist aber so! In der mittlerweile elften Generation zaubert Familie Winter aus dem uralten, professionell restaurierten Schamottstein-Ofen Speisen hervor, die einfach glücklich (und satt) machen. Wenn man mit einer Gruppe ab 25 Personen aufschlägt, wird das gute Stück sogar eigens an den Tisch geschoben und Brot, Haxe, Kassler und Wild werden frisch gebacken und gebraten und mit allerhand Beilagen serviert. Aber auch abseits des Backofens hat die Küche was zu bieten. Alles, was regional und saisonal verfügbar ist, kommt Küchenchef Markus Winter unter die Kelle.
Restaurant Winter, Gildestraße 3, Schöppingen

Restaurants im Kreis Coesfeld

Restaurant-Hotel Domschenke

Foto: Sebastian Drolshagen

Gut gehen lassen kann man es sich in diesen alten Gemäuern: Unter der Leitung von Küchenchef Frank Groll zaubert sein Team Gourmetgerichte, die simpel klingen, es aber in sich haben: Reibeplätzchen mit Lachs, gebratene Blutwurst, Kalbsragout. Aber auch Raffinierteres kommt auf den Teller, Jakobsmuscheln mit Morcheln, flambierter Tintenfisch oder Rehrücken mit Rhababer. Ausgezeichnet hier ist das Wiener Schnitzel, selbstredend aus Kalb. Auch die Desserts lassen keine Wünsche offen. Satt und zufrieden kann man dann im angeschlossenen Hotel sein Lager beziehen.
Restaurant-Hotel Domschenke, Markt 6, Billerbeck

Brauhaus Stephanus

Foto: Promo

Was hier getrunken wird, ist klar. Stephanus-Bräu fließt aus den Hähnen direkt in die durstigen Kehlen. Für die Grundlage sorgt das Küchenteam mit Leckereien wie Kalbshaxe, Ochsenbacke oder Schaufelbraten, die so deftig sind, wie sie klingen. Auch Schinkenplatte, Bratwurst oder Flammkuchen stehen im Menü. Überraschend ist die große vegetarische Auswahl und die (für ein Brauhaus) diversen angebotenen Weine. Prost!
Brauhaus Stephanus, Overhagenweg 1, Coesfeld

Landgasthof Kastanienbaum

Foto: Promo

Idyllisch und weit abseits der Straße gelegen, ist hier der große Biergarten das Herzstück des Landgasthofes. Unter den namensgebenden Kastanienbäumen sitzt man hier im Sommer wunderschön und kann sich kulinarisch von Inhaber und Chefkoch Christoph Entrup verwöhnen lassen. Wild, Gans und frischer Fisch werden angeboten, westfälische Spezialitäten wie Rinderzunge oder Sülze stehen im Vordergrund. Donnerstags ist Rumpsteak-Tag, aber auch an allen anderen Tagen ist der Gasthof einen Ausflug wert.
Landgasthof Kastanienbaum, Elvert 6, Lüdinghausen

Restaurants im Kreis Steinfurt

Don Vito

Foto: Sebastian Drolshagen

Ein großes Haus, ein prächtiger Garten, italienische Lebensfreude – bei Don Vito in Emsdetten passt alles. Vor allem das Essen. Klassiker wie Pasta mit Trüffel, Fischgerichte und Fleisch in verschiedenen Variationen. Tagesaktuell wird die Karte gehalten, auf der (fast obligatorischen) Schiefertafel kann man ersehen, was der Küchenchef empfiehlt. Auch dessen Weinempfehlungen sollte man Folge leisten, Herr Natola weiß, wovon er spricht!
Don Vito, Münsterstraße 7, Emsdetten

Altdeutsche Gaststätte Wauligmann

Foto: Sebastian Drolshagen

Kurzurlaub im Münsterland. Bei Wauligmann gibt es westfälische Gastlichkeit inklusive Kegelbahn und Herdfeuer. 20 Tische und ein Biergarten bieten genügend Platz, um mit der ganzen Familie einzufallen. Verköstigt wird man von Küchenmeister Christoph Wauligmann, dessen Clan die Gaststätte schon in sechster Generation führt, mit modern interpretierten Traditionsgerichten wie Schweinerippe, Roulade und Grühnkohl. Kaffee und Kuchen gibt es auch.
Altdeutsche Gaststätte Wauligmann, Schiffahrter Damm 22, Greven

Landhotel Bartmann

Behagliche Idylle meets modernen Lifestyle – das historische Landhaus aus dem Jahre 1913 bietet Genießern schon rein optisch (fast) alles, was das Herz höher schlagen lässt. Aber auch in kulinarischer Hinsicht bleibt hier kein Wunsch offen. Das Küchenteam zaubert köstliche saisonale Menüs aus regionalen Zutaten, junge Kochkunst trifft auf traditionelle Gerichte. Maispoularde, geschmorte Kalbsbäckchen, Schnitzel vom Kalb verlassen die Küche, Fischliebhaber und Vegetarier werden auch bedacht. Zum Dessert dann geeister Kaiserschmarrn mit Beeren oder Schokoladenmousse mit Thymian-Mangomarmelade. Kuchen und Torten gibt es auch, gebacken nach Rezepten aus alten Büchern, die seit Generationen weitervererbt werden. Perfekt!
Landhotel Bartmann, Bracht 3, Sendenhorst

Restaurants im Kreis Warendorf

Lehmofen

Foto: Sebastian Drolshagen

Im Zentrum dieses Restaurants steht tatsächlich ein Lehmofen, in dem nach alter anatolischer Tradition die Speisen auf offenem Buchenholzfeuer gegart werden. Die bekommt man dann von Familie Celik, die das Lokal in dritter Generation betreibt, in gemütlicher Atmosphäre serviert – Sitzecken mit gestreiften Polstern, sonnengelbe Wandfarbe, bunte Tücher an den Wänden prägen das Bild. Die anatolische Lebensfreude ist auch auf den Tellern spürbar. Linsensuppe (classic starter) oder Tandir Kebap (zartes, geschnetzeltes Lammfleisch mit Bulgur und Joghurt-Sauce) aus besagtem Ofen. Dass hier mit viel Liebe und Traditionsbewusstsein gekocht wird, schmeckt man bei jedem Bissen.
Lehmofen, Nordstraße 50, Ahlen

Zur Windmühle

Foto: Sebastian Drolshagen

Die namensgebende Windmühle befindet sich direkt hinter dem Restaurant  – 1853 erbaut und 2004 komplett renoviert ist sie auf jeden Fall eine Besichtigung vor oder nach dem Essen wert. Übertrumpfen kann die Sehenswürdigkeit aber nicht, was einen in kulinarischer Hinsicht erwartet. Norbert Nettebeck zaubert in der Küche internationale, gehobene Küche aus ausgezeichneten Produkten, mit sehr viel handwerklichem Können und einer ordentlichen Portion Kreativität. Das Ambiente ist festlich und behaglich zugleich, die Weinkarte ist überragend. Mit Blick ins Grüne lassen sich hier wunderbare Stunden verbringen, die nicht nur lukullisch eine wahre Freude sind.
Zur Windmühle, Unterberg 33, Höxberg

De Pottkieker

Foto: Andreas Zabel

Klaus Poggenpol, Inhaber und Küchenchef im Pottkieker, will den Ruf der deutschen Küche wieder aufpolieren. Als verstaubt und unmodern galt diese unter Umständen, und das soll hier widerlegt werden, mit ausgefallenen Interpretationen deutscher Traditionsgerichte. So wird die Kartoffelrahmsuppe mit Mettwursttaler hier besonders pfiffig gewürzt, im Pumpernickelmantel werden hier Schweinemedallions gegart und mit Spitzkohl serviert, fleischlos kommt das Edelpilzgratin mit (natürlich) hausgemachten Spätzle daher. Im angeschlossenen Café gibt es feine Tees, guten Kaffee und wunderbare Torten und Gebäcke – für die süße Verführung nach dem wunderbaren Essen. Mission deutsche Küche rehabilitieren: accomplished!
De Pottkieker, Emsstraße 2, Telgte

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home