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Schlemmerstadt Düsseldorf? 21 Restaurants in der Landeshauptstadt

Foto: Chidonkey
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Düsseldorf macht alle Anstalten, sich nicht nur zur Landes-, sondern auch zur kulinarischen Hauptstadt des Westens aufzuschwingen. Nicht überzeugt? Dann sieh mal, wo und vor allem was du alles in der Rheinmetropole essen kannst.

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Golzheim Poke

Foto: Golzheim Poke

Längst hat der Food-Trend Poke Bowls das amerikanische Festland erobert und ist nun über den großen Teich geschwappt. Das Prinzip ist simpel und uralt: Seit Jahrhunderten schneiden hawaiianische Fischer ihren Fang in Stücke und mischen ihn mit Reis, Obst, Gemüse und Saucen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind schier unendlich. Bei Golzheim Poke kann man sich in sechs Schritten seine Wunsch-Bowl zubereiten lassen: Reis als Basis, Proteine (Lachs, Thunfisch, Garnelen, Hähnchen, Roastbeef oder Tofu), eine Marinade, fünf Mix-in-Toppings nach Wahl, Nüsse und eine von fünf hausgemachten Saucen. Serviert werden die Speisen in Schüsseln aus getrockneten Palmblättern. Den perfekten Rheinblick zum Essen gibt’s oben auf dem Deich.
Robert-Lehr-Ufer (Theodor-Heuss-Brücke), facebook/golzheimpoke

Suzie Q

Foto: Christof Wolff

Dass man in Düsseldorf hervorragend vietnamesisch essen kann, ist nicht zuletzt der Verdienst von Khanh Nguyen, der gleich mehrere Restaurants betreibt und schon verlässlich am nächsten arbeitet. Eines der ersten war das Suzie Q, das 2018 sein fünfjähriges Bestehen feiert. Die Küche ist durchgehend geöffnet. Unter der Woche gibt es täglich wechselndes Lunch-Menü mit Vor- und Hauptspeise. Man kann mittags auch à la carte essen, abends ist zudem die traditionelle vietnamesische Nudelsuppe Pho erhältlich. Da jede Order frisch zubereitet wird, lassen sich alle Gerichte auch vegetarisch bestellen, alternativ kann Fleisch durch Tofu ersetzt werden. Und natürlich haben Geschmacksverstärker absolutes Hausverbot. Hingewiesen sei noch auf den lauschigen Innenhof, wo man an warmen Abenden bis 22 Uhr sitzen darf.
Flurstraße 19, suzieq.de

Chidonkey

In bester Innenstadtlage wird frisches Mexican Food serviert, das sich nach Belieben personalisieren lässt. Das Chidonkey ist ein typisches Fast-Casual-Restaurant – schneller Service, frische Produkte, lässige Atmosphäre. Seit seiner Gründung im Jahre 2014 ist es auf Wachstumskurs, denn das Konzept kommt gut an: hochwertiges Fast Food im mexikanischen Stil, das auch die Ansprüche von Vegetariern und Veganern erfüllt. Kulinarisches Kernsegment sind Burritos, ohne Tortilla auch als Bowl zu haben. Wer möchte, fügt noch Add-Ons hinzu: Mango, Guacamole, Fleisch, Gemüse oder Salsas und Dips. Salate gibt es, einige Street-Food-Gerichte wie Taco Twins oder Cheesadilla sowie diverse Sides. Noch was Süßes? Die Churros, Spritzgebäck mit Zimtzucker, muss man probiert haben.
Am Wehrhahn 6, chidonkey.de

Casa Gustosa

Foto: Casa Gustosa

Offeriert wird eine ambitionierte mediterrane Küche vorwiegend spanischer bzw. mallorquinischer Provenienz, gerne mit italienischen oder französischen Anklängen. So finden sich z. B. Penne mit Salsiccia oder Kalbsleber mit Apfel und Calvados auf der wöchentlich wechselnden Empfehlungskarte. Zudem kann man sich an einer Vielzahl kalter und warmer Tapas delektieren, wie man sie aus dem Spanienurlaub kennt und liebt: Tortilla española, Kichererbsen mit Chorizo, gebratene Pimientos, Albondigas, Hähnchenspieße, Lamb Chops, Krebsfleisch-Kroketten, Baby-Calamares oder Gambas in pikantem Knoblauchöl. Die Weinkarte listet vor allem deutsche und spanische Tropfen. Die Anbindung passt auch: Die Rheinbahn-Haltestelle (U79) liegt quasi vor der Tür.
Alte Flughafenstr. 19, casagustosa.de

Ein kleines Genussreich

Foto: Christof Wolff

Seit Ende November 2017 ist Ein kleines Genussreich am Start, wo man sich zu einem guten Glas Wein an einer ambitionierten italienisch-französischen Küche delektiert. Rund zehn Positionen umfasst die Karte; die meisten Speisen sind als Zwischengänge portioniert. Aber natürlich geht niemand hungrig nach Hause. Wer einen Brotkorb möchte, muss ihn bestellen und bekommt hausgebackenes Roggenbrot und Focaccia mit zweierlei Dips. Ebenfalls hausgemacht, versteht sich. In puncto Fleisch kooperiert man mit der benachbarten Fleischboutique, was hohe Qualität verbürgt. Gerichte (und Weine) wechseln regelmäßig.
Grunerstr. 38, facebook/EinKleinesGenussreich

Tapas and Friends

Foto. Tapas and Friends

Im Tapas and Friends hat man die Häppchenkultur zum Prinzip erhoben, blickt aber kulinarisch weit über den spanischen Tellerrand hinaus. Es ist kein rein spanisches Restaurant, vielmehr geht es um Tapas als Konzept: kleine bis mittlere Gerichte, von denen man eine bunte Mischung bestellt und mit der Gruppe teilt, sodass jeder von allem probieren kann. Gekocht wird frisch und ohne Zusatzstoffe, alle Saucen, Dressings, Pommes, Pürees und Nachspeisen sind hausgemacht. Fündig wird jeder auf der regelmäßig wechselnden Karte, ganz gleich ob Vegetarier oder Veganer, Fleisch- oder Fischliebhaber. Dank der gastfreundlichen Preise kann man aus dem Vollen schöpfen.
Aachener Str. 71, tapas-friends.com

XoXo Buddha Bowls

Foto: XoXo Buddha Bowls

Bowl Food ist der Trend der Stunde, frisch, gesund, lecker und top instagrammable. Im XoXo Buddha Bowls kann man die Zutaten nach Wunsch kombinieren. Zwei Tafeln listen das Angebot – rechts die Bowl-Spezialitäten Nr. 1 bis Nr. 9, links die verschiedenen Zutaten, aus denen man sich seine persönliche Bowl zusammenstellen lassen kann. „Ganz Asien in einer Schale“ lautet der Slogan von XoXo Buddha Bowls. Thai-Style, japanisch oder vietnamesisch? In die Schüssel kommt, was gefällt. Mit der Starter-Bowl geht es los: Sie enthält eine Basis (Reis, Udon-Nudeln, Reisnudeln oder Salat), bis zu fünf Kombi-Zutaten und eine Sauce nach Wahl. Optional fügt man noch Proteine und diverse Toppings wie Kräuter oder Nüsse hinzu – fertig ist die Super Bowl. Alle Speisen und Getränke gibt es auch to go.
Nordstr. 35, xoxo-buddha-bowls.de

Restaurant Layali

Foto: Layali

Was das Layali-Konzept so reizvoll macht, ist die Vielseitigkeit der Speisen – „die“ arabische Küche gibt es nicht, jedes Land hat seine Spezialitäten. Und so gibt es marokkanisches Couscous und Tajeen, Tapci (Rindfleischragout) aus dem Irak, libanesisches Maschawi (Fleischspieße auf geröstetem Brot), das Reisgericht Makluba (Syrien) oder ägyptisches Kushari mit Linsen, Nudeln, Reis und Weizenschrot, bei dem man Fleisch kein bisschen vermisst. Stilecht trinkt man Tee, auch der ist Ländersache, etwa palästinensisch mit Salbei oder irakisch mit getrockneter Limette. Im Sommer darf der Tee gerne kalt sein – sehr beliebt sind die hausgemachten Eistees. Unbedingt probieren: den ägyptischen mit Hibiskusblüten.
Brunnenstr. 43, restaurant-layali.de

Pearl

Foto: Pearl

Foodtrends kommen, Foodtrends gehen, aber der Burger bleibt. Denn ein guter Burger passt immer. Im Pearl stimmt nicht nur die Kulinarik, auch die Location überzeugt – cooler Industrie-Style Marke Eigenbau. Mit acht Burgern und einigen Sides ist die Karte angenehm übersichtlich. Fast alle Burger gibt es in zwei Gewichtsklassen (Pattys 130/160 g), darunter Ham-, Cheese- und Chickenburger. Spannend sind Kreationen wie „Pearl’s Latino“ (mit Avocado und Koriander-Limettensalat), „Italian“ (Tomate/Mozza, Pesto, Parmesan) oder „Pulled Beef“ (Balsamico-Zwiebeln, Coleslaw, BBQ-Sauce). Eine Veggie-Variante fehlt natürlich auch nicht. Deal: Gegen 3,50 Euro Aufpreis bekommt man sämtliche Burger als Menü mit Pommes und Softdrink.
Münsterstr. 4, pearlkitchen.de

Hase & Igel

Foto: Christof Wolff

Die Beteiligten an vorderster Front sind: Stefan Marquard, Vater der „Jungen Wilden“, Koch, TV-Koch, Autor, Coach und Caterer, sowie Szenegastronom Rainer Wengenroth. Provisorisch wirkt auch die Location mit ihrem Rohbau-Look, aber das ist natürlich Absicht und passt bestens zum unangepassten Konzept von Küchen-Punk Marquard. Der will hier weder nach den Sternen greifen noch Bistro-Kost servieren, sondern „charmant-provokante“ Gerichte mit ungewöhnlichen Zutaten in ungewöhnlichen Kombinationen. Einzig Lieblingsgerichte der Köche und der Service-Crew stehen auf der Karte, aber eben verfremdet – lass dich überraschen. Auch die Gäste dürfen sich einmischen und eigene Vorschläge auf eine Tafel schreiben, die bei Gefallen integriert werden. Wer bislang keine Idee davon hatte, warum „Kochen wie Punkrock ist“ (Zitat Stefan), dürfte nach dem Essen schlauer sein.
Erkrather Straße 226, Düsseldorf, Hase & Igel

Uns Lüü

Foto: Uns Lüü

Das Uns Lüü ist Unterbilks Treffpunkt für einen entspannten Abend. Zur familiären Stimmung gesellt sich eine bodenständige, gutbürgerliche Küche – adaptiert an die Neuzeit. Mit 15 Positionen ist die zehntägig wechselnde Speisekarte optimal aufgestellt. Küchenchef Torsten Eckardt setzt täglich ein Fischgericht und eine Fischsuppe (keine Bouillabaisse) aufs Menü, auch gibt es immer etwas Vegetarisches und Veganes. Frische, Regionalität und nachhaltig produzierte Zutaten sind maßgebliche Kriterien: Das Gemüse stammt vom Bauernmarkt am Friedensplätzchen, das Fleisch aus Deutschland und manchmal sogar aus der näheren Umgebung. Das Uns Lüü versteht sich als „Esszimmer ums Eck“. Kein Dresscode, kein Chichi, alles ganz zwanglos, ein Ort der Begegnung „mit einer ehrlichen Tischkultur“.
Kronprinzenstr. 52, facebook/unsLueue

Lunitas Empanadas

Foto: Christof Wolff

Die kolumbianische Version gefüllter Teigtaschen kann man im Lunitas probieren, Düsseldorfs erster Empanadas-Bar. Typisch kolumbianisch ist zum einen der Maismehlteig, der für das Gebäck nur in dieser Ecke von Südamerika verwendet wird. Zum anderen die Füllung aus Kartoffeln, solo oder angereichert mit Hähnchen oder Rindfleisch. In vielen Ländern werden die Empanadas gebacken, hier werden sie goldgelb und knusprig frittiert. Derzeit gibt es die halbmondförmigen Teigtaschen (daher der Name, Lunitas ist die Verkleinerungsform von Luna, Mond) mit 13 verschiedenen Füllungen. Den speziellen Kick liefern die hausgemachten Saucen wie Guacamole, Piña oder Aji Picante, eine scharfe Salsa aus Tomaten, Chilis und Koriander. Landestypische Getränke wie Agua Panela, lateinamerikanische Musik und das sehr nette Team machen den Kurztrip nach Kolumbien perfekt.
Ulmenstr. 18, lunitas.de

Tam Tam

Foto: Tam Tam

Im Tam Tam gibt topfrische vietnamesische Küche, gut gemixte Cocktails, Kürzer Alt und Tiger Beer vom Fass. Die kulinarische Reise führt quer durch das Mekong-Delta. Als Starter oder Snack zum Drink empfehlen sich die „F[l]ingerfoods“, etwa Lachspäckchen mit Korianderpesto, Sommerrollen, Wantans, gegrillte Rindfleisch- oder Hähnchenspieße. Ein Klassiker ist der Papaya-Karottensalat mit Garnelen, „Pho Losophie“ heißt die traditionelle Suppe mit Reisbandnudeln und Rindfleisch, „Balsalmon“ die Bowl mit Lachssteak, Bio-Spiegelei, Sprossen und Salat. Einen Mittagstisch gibt es auch, z. B. ein famoses karamellisiertes Ingwerhühnchen mit Reis und knackigem Gemüse in einem würzig-aromatischen Sößchen. Ein Ingwer-Limetten-Tee passt hervorragend dazu.
Ackerstr. 88, tamtam-restaurant.de

Frittenwerk

Foto: Frittenwerk

Nichts gegen Pommes mit Ketchup oder Mayo, aber besonders originell ist das nicht. In Kanada isst man frittierte Kartoffelstäbchen mit Bratensauce und Käsewürfeln, was deutlich besser schmeckt, als es aussieht. Das Ganze nennt sich Poutine und ist die Hausspezialität im Frittenwerk. Definitiv keine Diätkost, dafür ein ideales Katerfrühstück. Und auch als nahrhafte Stärkung in der Shoppingpause wärmstens zu empfehlen. Die Qualität einer Poutine hängt wesentlich von den Fritten ab, und in der „Pommesmanufaktur“ sind sie perfekt: dicke, goldgelbe Fritten aus frischen Kartoffeln, außen kross, innen weich und saftig. Sämtliche Saucen, Dips und Salate sind übrigens hausgemacht. Der kulinarische Trip nach Kanada ist ein ebenso preiswertes wie sättigendes Vergnügen.
Schadowstr. 86–88 (Ecke Jacobistr.) und Friedrichstr. 145, frittenwerk.com

Sushi Shop

Foto: My Sushi Shop

Sushi mit Quinoa, Parmesan, Rukola oder Foie gras? Mais oui! Das französische Unternehmen Sushi Shop ist europäischer Markführer in Sachen innovativer Sushi-Kreationen. 26 Plätze hat das kleine Resto auf der Blumenstraße, doch das Hauptgeschäft findet außer Haus statt: Im Kühlregal lagern (permanent frisch produzierte) Take-away-Boxen, alternativ bringt der Lieferdienst per E-Bike das Essen kostenlos nach Hause oder ins Büro. Die Auswahl ist opulent: Sushi, Maki, California und Spring Rolls, Temaki, Sashimi und Tataki, Tatar, Ceviche, Chirashi und Poke Bowls. Besonders spannend wird es da, wo japanische und französische Einflüsse verschmelzen.
Blumenstr. 7, mysushishop.de

20° Restobar

Foto: Melanie Zanin

Ein mallorquinisches Restaurant in Düsseldorf – im Nachhinein wundert man sich, dass noch niemand früher auf diese Idee gekommen ist. Konzipiert wurde es im alten Amts- und Landgericht als stimmig designter Dreiklang aus großem Barbereich, an den sich ein Patio anschließt, über den man ins eigentliche Restaurant gelangt. Hier wie dort kann man die traditionelle mallorquinische Küche verkosten, die auf erstklassigen Zutaten basiert und zeitgemäß verfeinert daherkommt. Die Restobar versteht sich als urbaner Treffpunkt für zwanglosen Genuss; benannt übrigens nach der durchschnittlichen Wassertemperatur rund um die Balearen, welche 20°C beträgt. Reif für die Insel? Mallorca ist ganz nah.
Mutter-Ey-Platz 3 (Neubrückstr.), 20grad.com

Lima’s RestoBar

Foto: Christof Wolff

Lima’s RestoBar ist der erste Peruaner in der Landeshauptstadt. Alles ist frisch, authentisch, hausgemacht – die Saucen, Dips und Marinaden, die Empanadas und Süßspeisen, der Kartoffelkuchen, selbst die Chicha morada, Perus allgegenwärtiges Erfrischungsgetränk auf Basis von lila Mais, Früchten und Gewürzen. Bitte unbedingt probieren! Dies gilt auch für das Nationalgericht Cebiche, von dem unzählige regionale Varianten existieren. Manchem Gast erscheint die peruanische Cocina exotisch. Was ist Mote? (Großkörniger Mais.) Womit sind die köstlichen Alfajores gefüllt? (Mit Dulce de leche.) Nachfragen ausdrücklich erwünscht! Die netten Inhaber erklären gerne Zutaten und Zubereitungsarten ihrer Heimatküche. Eines vorweg: Meerschweinchen steht nicht auf der Karte. Das wäre in Deutschland schlicht nicht vermittelbar.
Münsterstr. 242, limasrestobar.de

Rob’s Kitchen

Foto: Rob’s Kitchen

Der Übergang war nahezu fließend – nachdem das D’Vine Ende April 2017 seine Pforten schloss, übernahm Rob Op den Kamp das Lokal und eröffnete nach kurzer Renovierungsphase Mitte Mai Rob’s Kitchen. Was gibt es zu essen? Caesar Salad mit Maishähnchen und Speck zum Beispiel, Lachs-Ceviche plus Süßkartoffelsalat, Kalbsleber, Rob’s Burger oder Linguini mit gezupftem Ochsenschwanz und Kalbsjus, zu denen der Service einen kräftigen Roten empfiehlt. Schön ist die Idee, Suppen in drei Portionsgrößen (S/M/L) anzubieten. Was gibt es zu trinken? Ebenfalls nur Gutes – im Keller lagern Top-Weine aus aller Welt.
Lorettostr. 23, robs-kitchen.de

Mammalena

Foto: Mammalena

Das Unternehmen Mammalena aus der Emilia-Romagna setzt auf frische Pasta und Artverwandte der Pizza. Aus Rimini, wo das Franchise den Hauptsitz hat, kommen die vorgefertigten, nach traditionellem Rezept hergestellten Fladenbrote (Piadina), Basis für hochwertig veredelte Snacks: Man kann sie solo essen, zu frisch aufgeschnitten Wurstspezialitäten oder z. B. mit Schinken und Parmesanspänen belegt. Gefüllt und überbacken, etwa mit Tomaten, Mozzarella und Salami, nennt sich das Ganze Piadizza; nach dem Füllen zusammengeklappt heißt es Cassone. Vorsicht beim Hineinbeißen, heiß! Auch Pasta gibt es hier in etlichen Sorten mit täglich sechs bis acht von insgesamt 35 verschiedenen Saucen. Mammalena macht alles richtig
Birkenstr. 72, mamma-lena.de

Karma

Foto: Christof Wolff

Zu erfreulich zivilen Preisen offeriert das Karma am Rande des Grafenberger Waldes Salate, Burger und Pasta. Für den kleineren Hunger empfehlen sich Tagessuppe, Tomate-Mozzarella-Teller oder eine Geflügelbratwurst mit Toast, und wohl jedes Kiddie kann man mit einer Portion Cheese Fries ködern. Dicke, goldgelbe Fritten sind Bestandteil aller fünf Burger-Varianten, deren Standardmodell ein saftiges, 180-g-Rindfleisch-Patty vorzuweisen hat, wahlweise zusätzlich mit Käse oder Sucuk zu haben. Tomaten, Röstzwiebeln und Salat gehören ebenso dazu wie die hausgemachte Karma-Spezialsauce, die für den würzigen Extra-Kick sorgt. Auch einen sehr guten Veggie-Burger gibt es – Herzensangelegenheit der Chefin, die selbst Vegetarierin ist.
Ernst-Poensgen-Allee 60, facebook/karmacafe

Baketato

Foto: Baketato

Die Kartoffel, ist die Hauptdarstellerin im Schnellrestaurant Baketato. Basis ist eine Ofenkartoffel, deren Inneres aufgelockert und mit etwas Butter, Salz und Käse verfeinert wird. Schon als Solo-Act ein Hochgenuss, aber mit Tuning noch besser. Was darf es sein? Eine warme Füllung wie Königsberger Klopse, Gulasch, Berliner Currywurst oder Chili con Carne; eine kalte wie Gemüsetatar, Weißkohlsalat oder Tomaten-Bruschetta? Dazu ein Dip, z.B. Bärlauch- oder Currycreme, Guacamole oder Pesto? Extra Käse und/oder ein Topping Zu guter Letzt vielleicht noch Streugut in Form von Petersilie oder Chilipulver? Merke – in der Regel ist weniger mehr, um das feine Kartoffelaroma nicht zu überdecken.
Friedrichsstr. 133

Betty & Samy

Foto: Christof Wolff

Die Speisekarte im Betty & Samy listet eine Handvoll Vorspeisen, ein paar Nudelgerichte, Salate und Flammkuchen, ergänzt um wechselnde Mittagsofferten wie Gnocchi mit Hähnchen in Senf-Sahne oder Lammragout mit Butterspätzle. Unter den verschiedenen Frühstücksoptionen sticht die „Shaksuka“ ins Auge, eine dampfend heiße Sauce aus Tomaten und Paprika, darin zwei gestockte Eier. Leicht scharf, würzig dank roter Zwiebeln und Knoblauch und gegen Aufpreis auch mit gebratenen Champignons, Feta oder Thunfisch zu haben. Schmeckt zu jeder Tageszeit (und gilt als idealer Kater-Killer). Ein Wort zu den Getränken: Frau Baltaci hat eine Zapfanlage installieren lassen, aus der Uerige fließt, gute Weine sind ebenfalls im Angebot. Da kann der Abend schnell etwas länger werden. Auch das handhabt die Gastgeberin flexibel – sind noch Gäste anwesend, wird niemand zum offiziellen Ladenschluss rausgekehrt.
Nordstr. 87, facebook/bettyandsamy

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