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10 Restaurants in Gelsenkirchen, die glücklich machen

Diosmos | Foto: Tom Thelen
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Gelsenkirchen – man muss kein Fußballfanatiker sein, um zu wissen, dass der Ballsport hier für viele im Mittelpunkt steht. Aber nicht nur die Arena in Buer ist ein Anlaufpunkt – auch auf kulinarischer Ebene kann man in der Stadt im Herzen des Ruhrgebietes voll auf seine Kosten kommen. Italienische Küche, gutbürgerliche Kost oder mediterrane Spezialitäten – die 10 schönsten Restaurants in Gelsenkirchen haben wir gesucht – und gefunden. Noch mehr Inspiration und Tipps gibt es in der aktuellen Ausgabe von Ruhrgebiet geht aus.

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Restaurants in Gelsenkirchen

Heiner’s

Foto: Sebastian Drolshagen

Mitten im Nordsternpark (auch Buga-Park genannt) liegt das Heiner’s. Obwohl es mit seinem urbanen Brasserie-Chic auch problemlos in Paris oder Turin beheimatet sein könnte, sitzt man hier also mitten im Pott auf roten Lederbänken und gemütlichen Sesseln und lässt sich “Gerichte mit Geschichte” schmecken. Küchenchef Andreas Pieper und sein Team kreieren teilweise abgefahren anmutende Speisen – Heiner’s Döner von der Ente mit Ayran-Gurken-Creme oder Kassler vom Spanferkel mit asiatisch gewürztem Grünkohl etwa. Wem das ein wenig zu heikel ist, der kann sich an die “Classics”-Section im Menü halten: Himmel und Erde (Kartoffelpüree mit Apfelmuß), Currywurst und Burger machen klar, dass man halt doch im Ruhrgebiet ist. Und das ist gut so!
Heiner’s, Am Bugapark 1d, Gelsenkirchen

La Scala

Gelsenkirchen-Buer ist Schalke-Land. Das ist fakt. Deshalb kommt es vor, dass bei Heimspielen des Gelsenkirchener Traditionsvereines dieses schnuckelige Ristorante ein wenig belebter ist als sonst. Die beiden Gastgeber Alfio Scuderi und Carmelo Campisi charmieren aber im Doppelpack auch die hartgesottensten Fußball-Fans, und die Stimmung bleibt so immer entspannt. Stärken für die spannenden 90 Minuten (aber auch für alle anderen Anlässe) kann man sich hier mit einer großen, feinen Auswahl an Antipasti, frischer Pasta und diversen Fleisch- und Fischgerichten. dazu ein Glas Vino aus dem gut gefüllten Weinkeller für den S04-Ultra von Welt und zum Abschluss ‘ne Käseplatte. Wunderbar!
La Scala, Schlesischer Ring 3, Gelsenkirchen

Pulpo en Tigges

Foto: Tom Thelen

Gelsenkirchens Ruf als Epizentrum der spanischen Küche im Ruhrgebiet (yes, richtig gelesen, it’s a thing!) wurde von José Dacostas Restaurant El Patio mitgeprägt, der nun im Pulpo en Tigges die Fans der vor allem nordspanischen Küche beglückt. Blutwurst auf Wachtel-Spiegelei, Langostinos nach Bilbao-Art, Seehecht in Apfelwein – und natürlich den namensgebenden Pulpo, hier serviert nach galizischem Rezept mit fein geräuchertem Paprika-Pulver. Herrlich!
Pulpo en Tigges, Ebertstraße 28, Gelsenkirchen

Schloss Berge

Foto: Sebastian Drolshagen

Speisen in herrschaftlichem Ambiente lässt es sich hier ganz superb. Gutbürgerliche Küche mit regionalem Twist wird hier serviert, das Menü orientiert sich an der saisonalen Verfügbarkeit der zubereiteten Produkte. Westfälische Spezialitäten, fangfrischer fisch, erstklassiges Fleisch (natürlich gibt es in der Saison vor allem Wild) und herrliche Desserts. Auch bei verschiedenen Aktionen wie dem Schlosspark-Picknick oder dem feudalen Sonntags-Brunch kann man hier schlemmen wie eine Königin oder ein König.
Schloss Berge, Adenauerallee 103, Gelsenkirchen

Unverwechselbar

Foto: Sebastian Drolshagen

Die äußere Erscheinung dieses auf dem Gelände der Zeche Holland beheimateten Lokals ist der erste Punkt, der den Namen rechtfertigt: Ein großer Glaskasten mit knallrotem Entrée und funktionaler, klar strukturierter, fast sachlicher Einrichtung, eine gelungene Kombination aus Lounge und Restaurant. Der zweite ist, natürlich, die Küche. Das Küchenteam in dem Ückendorfer Wahrzeichen zaubert so manche italienischen Spezialitäten auf die Teller, die keinen Vergleich scheuen müssen. Gratinierte Scheiben von Zucchino an Ziegenkäse, frittierte Calamari an hausgemachter Aioli, Carpaccio vom Rind, klassisch mit Rucola, Zitrone und Parmesan. Aber auch Wiener Kalbsschnitzel oder eine Edelfisch-Auswahl hält die Küche bereit. Dazu ein frisch gezapftes Pils, kredenzt vom sehr kompetenten Service-Personal.
Unverwechselbar, Ückendorfer Straße 243, Gelsenkirchen

Waldhaus am See

Herllich grün, und das mitten in Gelsenkirchen – das Waldhaus am See im Revierpark Nienhausen liegt – richtig – am See, den man dank der riesigen Panoramafenster auch tatsächlich in nächster Nähe wähnt. Nette Dinnerabende auf der Terrasse oder eine Stärkung nach einem Spaziergang ums Gewässer – die Karte gibt’s her. Alte Schule trifft auf Kreativität und Detailverliebtheit – so beschreibt Küchenchef Harald Kinner sein Konzept. Bedeutet: bürgerliche Küche mit kleinen, aber sehr feinen Variationen. Auf jeden Fall einen Ausflug wert!
Waldhaus am See, Nienhausenstraße 42, Gelsenkirchen

Trulli

Pizza und Pasta kann man in diesem liebevoll geführten Familienbetrieb genauso bestellen wie Fisch – und Fleischgerichte, alles zubereitet nach traditionellen italienischen Rezepten (die romantische Seite der Autorin fordert an dieser Stelle ein, dass einige dieser Rezepte schon seit Generationen durch die Kochbücher diverser Mammas geistern und mit großer Geste weitergegeben werden… Ob dem so ist, bleibt allerdings der Fantasie überlassen…). Anyway, das Essen ist toll, der Service schnell und fröhlich, die Atmosphäre herzlich-wuselig – wie man es sich halt so vorstellt in einem echten italienischen Ristorante!
Trulli, Von-der-Recke-Straße 6, Gelsenkirchen

Diosmos

Foto: Tom Thelen

“Minze” – aus dem griechischen übersetzt ist dies der Name des Restaurants an der Rotthauser Straße. Schlägt man nun den Bogen zur ersten Assoziation mit dem Wort Minze – nämlich “frisch” – ist man auf dem richtigen Weg: Ganz frisch ist nämlich dieser modern-edel eingerichtete Laden im Gelsenkirchener Gastro-Game. Griechische Küche also, zugleich lässig-modern und üppig, fast sinnlich, dargeboten. Neron Tschataridi kocht mit Herzblut und Liebe, und das schmeckt man. Ziegenkäse, paniert mit Sesam auf einem Rote Beete-Carpaccio und Tomaten-Chutney,  Lammkoteletts mit Briam aus Kreta,  sautierte Garnelen, abgelöscht  mit Ouzo. Wow.
Diosmos, Rotthauser Straße 9, Gelsenkirchen

Ruhrkind

Foto: Marc Lorenz

Drillings-Alarm! Nach dem Nierskind (Mönchengladbach) und dem Emskind (Rheine) hat sich mit dem Ruhrkind jetzt auch ein Ableger des Fleischmanufaktur-Restaurants in Gelsenkirchen niedergelassen. Rauer Zechen-Charme, sehr bewusst kombiniert mit modernen Möbeln und ein paar kleinen Kniffen (einige Tische haben keine Beine, sondern sind mit Ketten an einem Schienensystem unter der Decke befestigt – praktisch!). Aber natürlich stehen die Speisen im Mittelpunkt. An der Theke sucht man sich, wie beim Metzger, sein präferiertes Stück Fleisch aus eigener Reifung (inklusive gewünschter Garstufe) aus, das dann am Tisch mit Beilagen aus der Karte kombiniert wird. Und auch, wer keine Lust auf Steak hat, kommt mit Burgern, Salaten, Fisch oder den allgegenwärtigen Bowls sicher auf ihre oder seine Kosten.
Ruhrkind, Johannes-Rau-Allee 15, Gelsenkirchen

UnverHOFFt

Foto: Promo

Unverhofft kommt oft – dieser etwas in die Jahre gekommene Spruch passt hier tatsächlich ganz gut: Stand bis Anfang 2019 noch “Nixon” an der Fassade des schönen Restaurants im Landhaus-Stil, idyllisch gelegen auf dem Gelände des Golfclubs Haus Leythe, prangt nun also ein neuer Name. Patrick Hoff, nun ehemaliger Küchenchef des Nixon und jetzt eben Restaurantchef, bleibt der Linie des Hauses aber durchaus treu. Kreative Küche für alle, mal Fasan, mal Jakobsmuschel, Wildschweinbaguette oder Graupelsuppe – und natürlich das (nicht so) heimliche Highlight, die Spare Ribs aus eigenem Smoker, für die die Gäste auch von weit her eintrudeln.
UnverHOFFt, Middelicher Straße 72, Gelsenkirchen

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