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Der Phoenix-See Dortmund: ein Ort, 1000 Möglichkeiten

Foto: C. Koch
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Eine Stadt, die etwas auf sich hält, hat doch bitte ein amtliches Gewässer vorzuweisen. In Dortmund ist das der Phoenix-See, der auf dem Gelände des ehemaligen Stahlwerks Phoenix-Ost in Hörde angelegt wurde. 2010 geflutet, dauerte es nicht lange, bis der Phoenix-See zum Ausflugsziel avancierte. „Schuld“ daran haben eine Vielzahl an Restaurants, Cafés, Bistros, Geschäften und Freizeitangeboten. Wir wissen, was ihr alles am und um den See herum unternehmen könnt.

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Restaurants rund um den Phoenix-See Dortmund

Mu-Kii

Foto: Sebastian Drolshagen

„Pan Asian Tapas“ nennt sich das gastronomische Konzept, das sich hinter Mu-Kii verbirgt. Und tatsächlich sind Tapas und Sushi sich ja nicht ganz unähnlich: mundgerechte Köstlichkeiten, die euch an einem Abend zig verschiedene Geschmacksrichtungen eröffnen. Im Mu-Kii könnt ihr euch dementsprechend über Maki, Nigiri, Sushi oder Insideout Rolls freuen, es stehen aber auch Salate, Suppen, Nudel- und Reisgerichte oder Fleisch- und Thunfischspieße auf der Karte. Besonders schick: die Mu-Kii Fancy Rolls, etwa mit Ingwer, Gurken, Röstzwiebeln, Rindfleisch und Trüffelmayo-Dip. Nom!
Mu-Kii, Am Kai 8, Dortmund

Pfefferkorn

Foto: Pfefferkorn

Freunde des gepflegten Steaks bewegen sich am Phoenix-See am besten in Richtung Pfefferkorn. Das Restaurant ist auf Steak spezialisiert und serviert Importe aus den USA, Australien, Irland und Argentinien. Das ist zwar ohne Frage kein günstiges Vergnügen, aber lecker allemal. Doch auch abseits der Steakkarte muss sich die Küche nicht verstecken: Schnitzel, Lamm und Fisch geht hier auch gut. Und sogar die grüne Abteilung der Karte macht mit eine Shakschuka von sich reden.
Pfefferkorn, Hafenpromenade 1–2, Dortmund

Schürmanns Hafenkantine

Foto: www.muto.de

„Westfälische Cross-Over-Küche“ verspricht das Schürmanns nicht nur im Westfalenpark, sondern auch in der Hafenkantine am Phoenix-See. Der Name ist Programm, denn hier ist Selbstbedienung angesagt. Dabei ist Abwechslung angesagt: Die Karte mit Tagesgerichten untersteht einem ständigen Wandel, sodass es nie langweilig wird. Gegen Abend verwandelt sich die Hafenkantine dann einfach in eine Hafenkneipe. Am Wochenende ist der Laden geschlossen, kann aber für Privatveranstaltungen angemietet werden.
Schürmanns Hafenkantine, Am Kai 14, Dortmund

Avo & Cado

Foto: Avo & Cado

Frische Salate und herzhafte Paninis füllen eure Mägen im Avo & Cado, das mit bestem Blick auf die Thomasglocke im Rudolf-Platte-Weg liegt. Kostprobe gefällig? Wie klingt zum Beispiel der „Fantasia Salat“ mit getrockneten Tomaten, Gurken, Paprika, Mais, Rucola, Antipasti, Oliven, Pinienkernen und Maracuja-Himbeer-Dressing. Oder darf es „Pollo Panini“ mit Guacamole, Gouda, Tomate, Gurke, Paprika, Jalapeños, gegrillten Hähnchenstreifen und Parmesan sein? In jedem Fall geht das fix, ist weitaus gesünder als handelsübliches Fast Food und ihr habt eine fantastische Aussicht. Und wenn euch doch mal nach lazy sunday ist: Avo & Cado liefern auch.
Avo & Cado, Rudolf-Platte-Weg 18, Dortmund

Best Friends Sushi Bar

Wo könnte man frischen Fisch besser genießen, als an einem (zugegebenermaßen künstlichen) See? Richtig, am Meer. Ein See ist aber das Zweitbeste und allein schon deshalb lohnt sich ein Besuch in der Best Friends Sushi Bar. Auf der Karte findet ihr allerlei Sushi-, Sashimi- und Maki-Kombinationen, aber auch Yakitori-Spieße, Nudelsuppen, Wok-Gerichte und auch Curry haben ihren Platz. Ausgabenbewusste Gourmets halten sich an den Mittagstisch.
Best Friends Sushi Bar, Am Kai 20, Dortmund

Chimichurri

Foto: Chimichurri / Izabela Jonetzki

Für manche mag der Name des „Chimichurri“ einfach nur seltsam klingen, anderen läuft bei dessen Erwähnung direkt das Wasser im Munde zusammen. Chimichurri ist eine argentinische Sauce, die beim Asado – also dem traditionellen argentinischen Grillfest – gereicht wird. Das Chimichurri am Phoenix-See hat sich dementsprechend auf die argentinische Küche spezialisiert und die ist bekanntermaßen ziemlich fleischlastig. Ein Klassiker ist das Choripán: Ein Wurstbrot mit einer pikanten Chorizo und Chimichurri. Die wahren Stars kommen hier ohnehin vom Grill. Ob Rumpsteak, Filet oder Hüftsteak, das Fleisch kommt immer aus Argentinien. Seit Neustem wird auch ein Mittagstisch angeboten. Einfach nur lecker!
Chimichurri, Hermannstraße 135, Dortmund

Treppchen 1763

Foto: Treppchen 1763

Ehrlich, gutbürgerlich, rustikal – das Treppchen kann auf vielerlei Art und Weise beschrieben werden, auch wenn die alle abgedroschen klingen. Abgedroschen ist hier aber mal so gar nix, der vielbemühten gutbürgerlichen Küche wird in einem der ältesten Gasthäuser der Stadt ein frischer Spin verpasst, dass einem schwindelig werden könnte: Seeteufel mit Porree á la Crème, Hirschrücken, Wildschweinfilet, Tafelspitz, Pfefferpotthast, Sauerbraten mit Klößen und Kohl – you name it! Mit Schieferverkleidung außen und Holzverkleidung innen wird’s außerdem nicht mehr uriger.
Treppchen 1763, Faßstraße 21, Dortmund

Katjushas Foodwerk

Italienisch, spanisch, griechisch, indisch – das findet ihr ja gefühlt an jeder Ecke. Aber russische Küche, das ist doch mal was! In Katjushas Foodwerk bekommt ihr daher gerne mal Wareniki oder Borschtsch, aber nicht ausschließlich. Bistro-Klassiker wie Burger, Paninis oder frische Salate dürfen natürlich nicht fehlen. Die hellen Räumlichkeiten mit Möbeln Marke „Schwedisches Ferienhaus“ runden das Erlebnis ab. Immer einen Besuch wert!
Katjushas Foodwerk, Hochofenstraße 46, Dortmund

Cafes und Eisdielen rund um den Phoenix-See Dortmund

Röstwerk

Auch am Phoenix-See müsst ihr auf richtig guten Kaffee nicht verzichten. Der wird nämlich gleich vor Ort geröstet und dann für euch gebraut. Das Röstwerk bietet euch 15 verschiedene Kaffeesorten und vier Mischungen an, durch die ihr euch erst einmal durchschlürfen müsst. Und den Kaffee gibt es auch nicht nur im Beutel zum Mitnehmen, sondern auch zum entspannten Genießen gleich vor Ort. Am besten draußen in der Sonne.
Röstwerk, Hörder Rathausstraße 8, Dortmund

Kuhbar

Foto: Kuhbar

Leckeres Eis zu jeder Jahreszeit – das bietet euch die Kuhbar. Mit direktem Blick auf die Kulturinsel genießt ihr hier eine der zig verschiedenen Eissorten oder einen der kreativen Eisbecher. Das kommt aus der Franchise-eigenen Manufaktur in Schwerte, ist frei von künstlichen Farb-, Zusatz- und Aromastoffen und hergestellt mit Milch von glücklichen Kühen aus der Region. Da ist es doch schon fast egal, ob ihr euer Eis nun in der Winter- oder der Sommersonne genießt.
Kuhbar, Am Kai 18, Dortmund

Freizeitangebote rund um den Phoenix-See Dortmund

Kulturinsel

Foto: Stadtentwässerung Dortmund

Am Westufer des Sees wartet ein Überbleibsel der Hörder Industrievergangenheit auf euch. Hier nämlich ragt die Kulturinsel in den See hinauf, und darauf findet ihr auf der Insel eine sogenannte Thomasbirne. Das beeindruckend große Industrieüberbleibsel erinnert daran, dass das maßgebliche Element an dieser Stelle einmal Feuer statt Wasser war. Außerdem lässt es sich bei Sonne hervorragend sitzen.
Kulturinsel, Zugang über Kaipromenade, Dortmund

Bootsverleih am Phoenix-See

Foto: Lenne-Ruhr-Kanu-Tour

Was ein echter See ist, der will auch beschippert werden. Damit ihr nicht vorher umständlich einen Segelschein absolvieren müsst, könnt ihr einfach das Segelboot des kleinen Mannes anmieten: das Tretboot! Beim Bootsverleih am Phoenixsee könnt ihr die für vier Mitfahrer geeigneten Pötte (A, B, C und 6) halb- oder ganzstündig anmieten und euch dann auf die nicht ganz so hohe See begeben. Ahoi!
Bootsverleih am Phoenix-See, Am Kai, Dortmund

Boule-Bahnen

Foto: Stadtentwässerung Dortmund

Ballsportarten sind ja gemeinhin eher hektisch. Boule (oder Boccia) bildet die Ausnahme der Regel, eignet sich der mediterrane Sport doch ganz hervorragend zur Entschleunigung. Wie gut, dass es am Ostufer des Phoenix-Sees eigens zwei Boulebahnen gibt, auf denen ihr eure Präzisionskünste zur Schau stellen könnt. Hervorragend für einen Sonntagnachmittag, an dem man einfach ein bisschen Zeit mit den Freunden verbringen will, ohne einfach nur rumzusitzen.
Boule-Bahnen, Zugang über Phoenixseestraße Ecke Röhrichtweg, Dortmund

Kaiserberg

Blick vom Kaiserberg auf den Phoenixsee | Foto: radrevier.ruhr / Jocken Tack

Irgendwo musste der ganze Aushub des Phoenix-Sees ja hin und deshalb findet sich heute gleich daneben der neue Kaiserberg. Der eignet sich ganz hervorragend zum Besteigen (Treppe sei Dank) und belohnt die fleißigen Kraxler mit einer atemberaubenden Aussicht auf das künstliche Gewässer und die umliegende Stadt. Am südlichen Fuß des Berges steht außerdem ein Kinderspielplatz zur Verfügung.
Kaiserberg, Ostufer des Phoenix-Sees, Dortmund

Flüsterbrücke

Foto: Stadtentwässerung Dortmund

Vielleicht kennt ihr das Experiment noch aus dem Physikunterricht: das Dosentelefon. Einem ähnlichen Prinzip folgt die vom Dortmunder Bildhauer Jan Bormann entworfene Flüsterbrücke, die ihr am Südhang des neuen Kaiserbergs findet. Die beiden Stahlschalen stehen ganze 59 Meter voneinander entfernt, doch wenn ihr euch an die jeweils markierten Positionen stellt und in die Schalen hineinflüstern, so kann das euer Partner am anderen Ende der Flüsterbrücke hören, und eben andersherum.
Flüsterbrücke, Zugang über Röhrichtweg, Dortmund

Geschäfte rund um den Phoenix-See Dortmund

transfer. bücher und medien.

Foto: transfer. bücher und medien.

Gleich in der Nähe der schlanken Mathilde findet ihr eine ganz besondere Buchhandlung. „transfer. bücher und medien.“ wurde 2011 von Birgit Lange-Grieving gegründet und hat sich seitdem zu einer festen Institution bei Bücherfreunden nah und fern gemausert. Am Lesetisch könnt ihr euch genau überlegen, welches Buch ihr kaufen wollt, oder ihr erfrischt euch an der Kaffeetheken. Oder ihr plauscht mit den Kundigen Mitarbeitern und anderen Kunden über die neusten Bestseller. In jedem Fall seid ihr hier gut aufgehoben.
transfer. bücher und medien., An der schlanken Mathilde 3, Dortmund

Bergmann Stehbierhalle

Foto: Patrick Temme

Ein findiger Dortmunder erwarb 2005 die Markenrechte an der zwischenzeitig eingestellten Traditionsbiermarkte „Bergmann“ und gründete die Brauerei kurzerhand in Hörde neu. Das in Flaschen gegossene Ergebnis dieser Wiederbelebung könnt ihr entweder im gut sortierten Einzelwarenhandel finden – oder gleich vor Ort in der Stehbierhalle probieren.
Bergmann Stehbierhalle, Elias-Bahn-Weg 2, Dortmund

Schicke Ria

Klamotten second hand zu shoppen ist nicht nur Trend, sondern entspricht auch dem gesunden Menschenverstand, der sich eingehender mit Klimakrise, Ressourcenknappheit und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt hat. Auch in der Nähe des Phoenix-Sees müsst ihr dank der Schicke Ria nicht auf euren Fummel aus zweiter Hand verzichten. „Passend für alle Rundungen“ hat man sich hier auf die Fahnen geschrieben. Und was ihr selbst loswerden wollt, könnt ihr in Kommission geben.
Schicke Ria, Hermannstraße 168, Dortmund

Kultur rund um den Phoenix-See Dortmund

Cabaret Queue

Freunde darstellender Kunst kommen im Cabaret Queue voll auf ihre Kosten. Getreu des Namens werden euch hier nämlich Kabarett, Comedy, Lesungen, musikalische Aufführungen und Spielabende präsentiert. Das alles in klassischer Clubatmosphäre. Aber auch ohne Veranstaltung lohnt sich ein Abstecher ins Cabaret, denn gerade im Sommer könnt ihr auf der Außenterrasse Sonne und Kulinarik genießen.
Cabaret Queue, Hermannstr. 74, Dortmund

Skywalk Phoenix West

Ein beeindruckender Teil des Phoenix-Werks kann auch heute noch bestaunt werden: der Hochofen Phoenix West. Da solltet ihr natürlich nicht ohne Aufsicht einfach hochklettern. Stattdessen empfiehlt sich die Teilnahme an einer Skywalk-Tour. Der gleichnamige Hochweg führt in 26 Metern Höhe über das ehemalige Werksgelände bis hin zum Hochofen, dessen 64 Meter Höhe ihr dann erklimmen könnt. Eine bessere Aussicht erhaltet ihr weit und breit nicht, Highlights des Rundblicks sind das Westfalenstadion und der Florian.
Skywalk Phoenix West, Treffpunkt Phoenixplatz vor dem Hüttenmann, Dortmund

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