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14 vegetarische und vegane Restaurants im Ruhrgebiet

Foto: Pille Riin Priske

Vegetarischer und veganer Lifestyle sind schon lange keine Nische mehr. Wo du im Pott am besten vegetarisch und auch vegan essen gehen kannst, erfährst du in unserer informativen Übersicht.

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Guttut | Dortmund

Foto: Nils Hofmann
Foto: Nils Hofmann
Foto: Nils Hofmann

Eine kleine aber feine Auswahl an täglich frischen Eintöpfen, leckere Torten und Kuchen sowie kräftig-fairer Bohnenkaffee: Eigentlich war das Guttut im Dortmunder Kreuzviertel schon vorher ein Paradies für Veganer und Genießer. Nun legt Küchenchef und Inhaber Michael Kourmadias noch eine Kichererbsenkugel drauf. Montag bis Freitag ab 16 Uhr, also immer dann, wenn der Café- und Slowfoodbetrieb seine Pforten schließt, schmeißt er die Fritteuse an und verwandelt das Guttut in eine Falafelbude. Natürlich wie gewohnt in Bioqualität und sowohl für Veganer als auch für Vegetarier geeignet.
Guttut, Lindemannstraße 4, Dortmund 

Jonny’s Esskultur | Essen

Versteckt in einer kleinen Gasse an der Zweigertstrasse liegt dieses Restaurant, das voll auf Diversität setzt. Von Kroketten-Kartoffel bis hin zur Berliner Currywurst mit Schrippe ist die Auswahl groß – ob ungarisch, asiatisch oder Imbissbudenklassiker, das meiste wird auch in veganer Form angeboten und ist somit ideal für gemischte Geschmäcker. Mit dem Vorurteil, exotisches und veganes Essen sei immer teuer, räumt Jonny auf. Alle Angebote sind durchaus geldbörsenfreundlich. Hier lässt sich etwas finden, was es leider noch immer viel zu selten gibt: Ungezwungenes Schlemmen, das einem die Freiheit lässt, fleischvoll, vegetarisch oder komplett tierproduktfrei zu speisen.
Jonny’s Esskultur, Zweigertstraße 12, Essen

Kugelpudel | Bochum

Foto: Julia Bernecker

Den Eis-Lifestyle kann man in Bochum im Kugelpudel genießen. Im wachsenden Trendviertel Kortländer-Kiez hat die Eröffnung der stylischen Eisdiele der Lebenswertigkeit ein Krönchen aufgesetzt. Versorgt werden die Besucher mit exquisiten, teilweise auch veganen Eissorten wie Flieder, Blutorange usw.
Kugelpudel, Dorstener Straße 1, Bochum

Nährstoff-Reich | Bochum

California Bowl | Foto: Nährstoffreich

Den Schwerpunkt der Nährstoff-Reich-Speisekarte bilden die fünf verschiedenen Bowls, die sich bis auf die Salat-Bowl aus 50 Prozent Rohkost und 50 Prozent Gegartem zusammensetzen. California Bowl, Japanes Bowl, Green Quinoa Bowl, Low Carb Paleo Bowl und eben Supferfood Salad Bowl heißen die prall gefüllten Schüsseln, die mit ausgefallenen Soßen daher kommen, etwa mit Avocado-Kokos-Soße, Cashew-Zitronen-Soße oder Kurkuma-Mango-Dressing. Smoothies und Proteinshakes, gesunde Heißgetränke, Snacks und Sweet Bowls runden das Angebot ab – fast alles vegan, alles sauber, ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder raffinierten Zucker.
Nährstoff-Reich, Trankgasse 3, Bochum

SuppenSchulz | Bochum

Wer behauptet, dass Fast Food nicht gesund sein kann, der hat noch nie eine der köstlichen Suppen beim Schulz in der Bochumer Innenstadt probiert. Hier werden aus fair gehandelten Zutaten leckere Suppen, Penne oder auch Salat gemacht. Lecker ist es in jedem Fall und als Vegetarier findet man immer eine große Auswahl. Das Angebot variiert zwischen klassischen Eintöpfen und etwas exotischer klingenden Gerichten wie Blumenkohl-Chili-Kokossuppe und es gibt stets ganz neue Kreationen auf der Tageskarte. Auch die Getränke werden selbst den verwöhnten Gourmet erfreuen – ChariTea, Fritzkola und LemonAid warten gekühlt auf den Gast. Frische Zutaten und faire Preise sind ebenfalls gute Argumente, mal reinzuschauen.
SuppenSchulz, Brückstraße 35a, Bochum

Kimbap Spot | Bochum

Foto: Marie Möller

Bekannt ist der Kimbap Spot vor allem für seine (Überraschung) Kimbap Rolls.  Zweiter Schwerpunkt: Banchan. „Die könnte man als koreanische Tapas beschreiben“, so Inhaberin Kyung Ah Meiers. Dazu gehören etwa Kimchi, eingekochte Bohnen, Lotuswurzel und vieles mehr. Alles im Kimbap Spot ist übrigens vegan und an das koreanische Temple Food buddhistischer Mönche angelehnt.
Kimbap Spot, Hellweg 21, Bochum

be.Well | Bochum

Seit 2016 bietet dieses vegane Restaurant am Uni-Center an der RUB vegane Varianten von Burger, Falafel und Döner, bis zum veganen Frühstück mit Sandwiches und Broten. Darüber hinaus gibt es leckere Kuchen sowie ein Buffet, einen Brunch (alle zwei Wochen samstags) und immer aktuelle, saisonale Tagesgerichte.
be.Well, Querenburger Höhe 137, Bochum

Lolu | Duisburg

Wer „Cannelloni gefüllt mit Spinat und Feta, überbacken mit Mozzarella“ oder „Penne mit Champignons, Walnuss, Sahnesoße und Rucola“ liest, dem läuft garantiert das Wasser im Mund zusammen, er denkt aber nicht automatisch an vegane/vegetarische Küche. Und doch stehen diese Speisen auf der Karte des Café-Restaurants Lolu. Allerdings kann es dort auch eindeutiger (und ebenso verführerisch) zugehen, wenn von Seitancurry mit Wokgemüse oder Curry-Spinat mit Tofu und Kichererbsen die Rede ist. Kein Wunder jedenfalls, dass das charmante vegane/vegetarische Lokal nicht nur bei Vegetariern extrem beliebt ist.
Lolu, Claubergstr 12, Duisburg

Krümelküche

Foto: Krümelküche
Foto: Krümelküche
Foto: Krümelküche
Foto: Krümelküche

Kuchen geht immer – so das Motto des veganen Cafés Krümelküche. Hausgemachte Kuchen, Torten, Sandwiches und natürlich Kaffee und Tee locken in das gemütliche Café mit Wohnzimmeratmosphäre. Auch herzhafte Gaumenfreuden wie Burger, Wraps oder Suppen werden auf der wöchentlich wechselnden Wochenkarte angeboten.
Krümelküche, Johanniterstraße 28

Pommeserei | Duisburg

Mit ordentlich viel Ruhrpottcharme wird in der Duisburger Pommeserei anständiger Imbissschmaus aufgetischt. Von der Pommes Schranke über Kartoffelsalat bis zur Currywurst. Der Clou? Viele der Gerichte sind frei von Gluten, Laktose oder tierischen Produkten und haben zudem Bio-Qualität. Auf der Speisekarte wird dies für Besucher einfach durch farbige Herzen dargestellt. Preislich bewegt sich die Pommeserei in einem angenehmen Rahmen, den man manches Mal in vegan/vegetarischen Restaurants vermisst.
Pommeserei, Ludgeriplatz 39, Duisburg

Ronja | Mülheim

Foto: Edgar Castrejon

Neben Pizza und zahlreichen „Kleinigkeiten“ gibt es hier diverse Hauptgerichte, die wohl jeden Geschmack treffen dürften. Wer es vegan mag, kann sich viele Gerichte veganisieren lassen und auch für Gluten-Verzichter gibt es genug zu finden. Ökofreunde dürften ebenfalls frohlocken: im Ronja wird zu 70 Prozent mit Bio gekocht. Und obwohl alles genauso liebevoll angerichtet ist wie im schnieken Edelrestaurant, ist von Mini-Portiönchen oder überhöhten Kosten keine Spur. Zu studentenfreundlichen Preisen bekommt man den Teller sogar so voll, dass man noch etwas mit nach Hause nehmen kann.
Ronja, Kettwiger Straße 15, Mülheim

Schmackofatz | Oberhausen

Foto: Schmackofatz

Foto: SchmackofatzEinen Nachteil haben viele Veggie-Restaurants: die angebotenen Leckereien sind nicht gerade günstig. Das Schmackofatz im Jugendzentrum Druckluft dagegen setzt auf frische, vegane Gerichte zu erschwinglichen Preisen. Einen fleischlosen Hamburger mit Pommes gibt’s schon für fünf Euro, einen Ruccola-Rotkohl-Salat für 2,50 Euro. Echtes Highlight sind die wechselnden Nachspeisen, beispielsweise die Quark-Kirsch-Lasagne. Im Winter kann man sich mit Kakao und veganen Plätzchen im fußbodengeheizten Café aufs Sofa lümmeln, im Sommer im Biergarten die Sonne genießen.
Schmackofatz, Am Förderturm 27, Oberhausen

Suppen-Fabrik | versch. Orte

Foto: Suppen-Fabrik

Von klassisch bis exotisch, von kalorienarm bis reichhaltig: Abwechslungsreich ist das wöchentlich wechselnde Angebot an Eintöpfen und Suppen in der Suppen-Fabrik mit ihren Standorten Bochum, Dortmund und Witten. Serviert werden neben Süppchen mit Fleischeinlage immer drei vegetarische, davon fast immer auch mindestens eine vegane Variante, wie das grüne Thai-Curry mit Ingwer, Zitrone und Auberginen oder die marokkanische Kichererbsensuppe. Dazu gibt es frisches Brot und wer mag, kann auch einen der hausgemachten Salate und ein Biogetränk dazu bestellen. Süße Leckermäuler können sich dagegen den Bauch mit hausgemachtem Milchreis mit Fruchtpüree vollschlagen.
Suppen-Fabrik, Kaiserstraße 43 und Saarlandstraße 60, Dortmund; Massenbergstraße 24, Bochum; Rüttenscheider Straße 38 und Limbecker Platz 1a, Essen

I Am Love | versch. Orte

Foto: I Am Love

Ehrenfelder Basilikum, Banane-Schoko oder Himbeer-Minze: Was auch immer den Eisdealern im I Am Love in den Kopf kommt, verwandeln sie in geschmackvolle, unwiderstehliche und oft auch vegane Eiscreme. Dazu kommt ein absolut unschlagbar hippes Ambiente, egal ob draußen oder drinnen. Hier wird Eisgenuss zum Lifestyle.
I Am Love, Moltkestraße 3, Essen; Dibergstraße 2, Bochum

 

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