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Gemütliche Restaurants in NRW: Uriger wird’s nimmer

Foto: Nitin Garg
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Gibt es was Schöneres, als mit Freunden oder Familie in einem gemütlichen Restaurant so richtig zu versacken und die Zeit zu vergessen? In NRW habt ihr da reichlich Auswahl, seien es nun urige Wirtschaften oder modern-gemütliche Szene-Restaurants. In jedem Fall seid ihr an diesen Adressen goldrichtig, ob nun in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Münster oder Bielefeld. Hier sind unsere Empfehlungen.

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Gemütliche Restaurants in Köln

Früh am Dom

Foto: Früh am Dom

Uriger geht es wohl kaum, als im Früh am Dom, Heimat des gleichnamigen Kölschs. Klar, hier herrscht viel Touristenbetrieb und wer Gemütlichkeit mit einem geringen Lärmpegel gleichsetzt, der ist auf jeden Fall am falschen Ort. Aber nirgendwo kommt die kölsche Lebensart so sehr zur Geltung, wie in den Brauhäusern der Domstadt. Besagte Lebensart findet sich dann eben auch in der Karte wieder: Brauhausteller, rheinischer Sauerbraten oder Himmel un Ääd sprechen für sich. Und mal ganz ehrlich, wir finden es schon ziemlich gemütlich, den ganzen Abend lang in der eigenen Sitzecke zu hocken, sich Kölsch nachfüllen zu lassen und ohne Unterlass zu klönen.
Früh am Dom, Am Hof 12–18, Köln

Haus Zeyen

Foto: Haus Zeyen

Gemütlichkeit findet sich in Köln aber auch rechts des Rheins. Im Haus Zeyen in Deutz serviert man euch argentinische Rindersteaks feinster Güte. Urigkeit ist auch hier ein Faktor, denn in dem Restaurant kommt durchaus Kneipen-Feeling auf – nicht zuletzt dank Sion Kölsch vom Fass. Und für den kleinen Hunger stehen kölsche Klassiker wie Halve Hahn bereit. Aber auch das Interieur sorgt mit seiner nostalgischen Tapete und viel Holzeinrichtung für die richtige Note Gemütlichkeit. Einfach schön!
Haus Zeyen, Neuhöfferstraße 27, Köln

Café Feynsinn

Die Domstadt kann – manche mögen verwundert sein – mehr als Brauhaus- und Kneipencharme. Paradebeweis für diese These ist das Café Feynsinn am Rathenauplatz. Dessen Speisekarte ist wandelbar, aber nicht beliebig: Frühstück, Mittagstisch und Abendkarte machen euch zu jeder Tageszeit glücklich, auch Veganer und Vegetarier kommen voll auf ihre Kosten. Und ähnlich vielschichtig wie die Speisenauswahl gestaltet sich auch die Ausstattung des Feynsinns. Die bunte Stuckdecke mitsamt Kronleuchter verspricht Wärme und Gemütlichkeit, ohne euch einzuengen, der Dielenboden tut es ihr gleich. Ein bisschen Restaurant, ein bisschen Bistro, ein bisschen Café – das Feynsinn kann alles.
Café Feynsinn, Rathenauplatz 7, Köln

Gemütliche Restaurants in Düsseldorf

Uerige Brauhaus

Braustube im Uerige | Foto: Uerige

„Uerige“ – da steckt die Gemütlichkeit ja schon im Namen. In einem der ältesten Brauhäuser Düsseldorfs genießt ihr das gleichnamige Altbier umgeben von Holzvertäfelung, bunten Bleiglasfenstern und Möbeln, auf denen auch Uroma schon gesessen haben könnte. Auf die Teller kommt, wenig überraschend, die bewährte, rheinische Küche. Und die is(s)t deftig! Zur Auswahl stehen natürlich Brauhaus-Klassiker wie die Uerige-Platte mit Wurst und Käse oder ein Paar Bockwürstchen. Den Restaurant-Charakter verleiht das Brauhaus seinem gastronomischen Angebot aber durch die Auswahl à la carte ab 18.30 Uhr: Haxe, Schnitzel, Himmel un Ääd oder ein Rosenkränzchen sorgen dafür, dass der Alt-Fluss in eurem Magen den nötigen Unterbau findet.
Uerige Brauhaus, Berger Straße 1, Düsseldorf

Layali

Foto: Layali

Die ganze Gastfreundschaft der arabischen Küche (oder besser gesagt: Küchen, denn die eine arabische Küche gibt es gar nicht) begrüßt euch mit offenen Armen in einem der beiden Restaurants Layali in Bilk und Pempelfort. Mit der gedeckten, roten Wandfarbe, kunstvollen Ornamenten und sanfter Beleuchtung fühlt ihr euch schnell wohlig zuhause, obwohl ihr noch nicht einmal mit dem Essen angefangen habt. Die Speisekarte schlägt dabei den Bogen über die vielen verschiedenen Traditionen der arabischen Küchen, überrascht euch mal mit Couscous-Lamm, dann wieder mit Rindfleischragout nach irakischer Art oder mit syrischen Makluba. Immer anders, aber immer lecker.
Layali, Brunnenstraße 43 (Bilk), Moltkestraße 120 (Pempelfort), Düsseldorf

Kikaku

Foto: Nils Hofmann

Nicht nach klassisch europäischer Tradition, aber trotzdem oder gerade deswegen gemütlich ist das Sushi-Restaurant Kikaku in der Klosterstraße. Dessen Gestaltung ist nämlich den japanischen Vorbildern nachempfunden und überzeugt durch eine aufgeräumte Schlichtheit, die aber nicht kalt oder unpersönlich daherkommt, ganz im Gegenteil. Der allgegenwärtige, leichte Grünton der Möbel und die helle Holzvertäfelung lassen euch zur Ruhe kommen, während ihr den Meistern an der Sushi-Bar bei der Arbeit zuschaut und euch dabei schon das Wasser im Munde zusammenlaufen dürfte.
Kikaku, Klosterstraße 38, Düsseldorf

Herzog von Burgund | Neuss

Foto: Herzog von Brugund

Das Herzogtum Burgund war einmal die Blüte der europäisch-höfischen Kultur, bevor es die historische Bühne verließ. In Neuss könnt ihr euch im Herzog von Burgund aber dennoch wie kleine Fürsten fühlen, die sich ein reiches Mahl nach einem mehrtägigen Jagdausritt redlich verdient haben. Die Speisekarte lässt sich ohne weiteres als gehoben beschreiben, ohne dass man aber ein halbes Monatsgehalt opfern müsste und auch die Weinauswahl kann sich sehen lassen. Apropos „sehen lassen“: Auch das Interieur ist ein echter Hingucker. Schniekes Holzparkett, gemütliches Kerzenlicht und hohe Decken sorgen dafür, dass sich der Abend hier schon mal in die Länge ziehen kann.
Herzog von Burgund, Erftstraße 88, Neuss

Gemütliche Restaurants in Dortmund

Labsal

Foto: Labsal

Schwäbische Gemütlichkeit par excellence erwartet euch nicht etwa in Stuttgart (okay, da vielleicht auch), sondern mitten in der Hansestadt Dortmund. Unter dem Motto „Spätzle für alle“ wird hier die schwäbische Küche in die Welt hinausgetragen und bleibt sich gleichzeitig ihrer Wurzeln bewusst. In der Küche schlägt sich das in den schon genannten Spätzle, aber auch in Tafelspitz, Zwiebelrostbraten und Apfelküchle nieder und auch süddeutsches Bier wie Rothaus oder Gösser darf nicht fehlen. Optisch treffen urbane Backsteinwand und Oldschool-Blümchentapete aufeinander und dazwischen liegt die ganze Welt. Alles mit Geschmack und ohne Gschmäckle.
Labsal, Rheinische Straße 12, Dortmund

Küchenwirtschaft Bismarck

Foto: Nils Hofmann

Die Küchenwirtschaft Bismarck in der östlichen City Dortmunds bewegt sich gekonnt im Spannungsfeld „Restaurant–Bistro–Café“ und versprüht dabei Gemütlichkeit allererster Güteklasse, ohne auch nur ansatzweise ins Schwitzen zu kommen. Grund dafür sind nicht zuletzt die mit Liebe zum Detail Upcycle-Möbel, die stilvolle Beleuchtung und die Licht spendenden, deckenhohen Fenster. Nein, auch die herzhafte Speisekarte tut ihr Übriges, um euch nach Strich und Faden zu verwöhnen und allen Stress der Welt vergessen zu machen.
Küchenwirtschaft Bismarck, Bismarckstraße 1, Dortmund

Gemütliche Restaurants in Essen und Umgebung

Haus Stemberg | Velbert

Kaminzimmer | Foto: Haus Stemberg

Nobel, nobel geht es im Haus Stemberg in Velbert zu, wofür seit 2013 auch der Michelin-Stern an der Eingangstür spricht. Schon von außen versprüht das schieferverkleidete Fachwerkhaus eine gewisse Urigkeit, bleibt darin aber stets stilvoll. Auch im Innenbereich liegt das Deckengebälk offen, ohne nach Kneipe auszusehen. Zur Auswahl stehen keine Gerichte à la carte, sondern je ein internationales und ein regionales Menü mit passender Weinauswahl. Sicher nicht etwas für jeden Tag, aber allemal lohnenswert für Gaumenabenteurer.
Haus Stemberg, Kuhlendahler Straße 295, Velbert

Gemütliche Restaurants in Münster

Hof zur Linde

Foto: Neumann

Gemütlicher als eine Herdfeuerstelle mitten im Gastraum wird es heute wohl nicht mehr. Der 1648 erbaute Hof zur Linde in Münster kann genau diese vorweisen und überzeugt auch sonst mit westfälischem Charme: offenes Gebälk, Ziegelwände, Dielen- und Kachelboden und fein geschnitzte Holzmöbel laden euch zu herzhaftem Essen ein. Das ist im Gegensatz zur Umgebung erstaunlich zeitgemäß, wobei nach Möglichkeit regionale und saisonale Zutaten verwandt werden. Think globally, act locally.
Hof zur Linde, Handorfer Werseufer 1, Münster

Orléans

Foto: Sebastian Drolshagen

Wer sich wundert, warum ein Münsteraner Restaurant nach einer im Loiretal gelegenen Stadt benannt ist, dem sei gesagt: Münster und Orlèans sind europäische Partnerstädte. Gut so, denn sonst würde es dieses mediterran (wo fließt noch mal die Loire?) anmutende Kleinod der Kulinarik vielleicht gar nicht geben. Der helle und freundlich eingerichtete Gastraum mit seinen kleinen Sitzgruppen versprüht Bodenständigkeit, während die Küche euch mit französischen Köstlichkeiten – mal mehr, mal weniger deftig – verwöhnt. Unser Tipp: Bœuf Bourguignon!
Orléans, Weseler Straße 65, Münster

Gemütliche Restaurants in Bochum

Trattoria Momo

Foto: Andreas Zabel

Zwischen elegant und rustikal bewegt sich die Trattoria Momo am Bochumer Stadionring. Die Karte liefert euch alles, was ihr von einer Trattoria erwarten könnt – Antipasti, Pasta, Pesce, Carne – und noch mehr: Pizza gibt es in der klassischen Trattoria eigentlich nicht, im Momo hingegen schon. Haben wir ehrlicherweise auch kein Problem mit. Gemütlichkeit kommt trotz der recht modernen und aufgeräumten Einrichtung schnell auf, was nicht zuletzt am freundlichen Service liegt, sondern vielleicht auch einfach an dem guten Essen. So muss das.
Trattoria Momo, Stadionring 9, Bochum

Badalona

Foto: Sebastian Drolshagen

Gemütlichkeit der etwas anderen Art kommt im Badalona in Bermuda-Nähe auf. Die Tapas-Bar ist nämlich ziemlich klein, dafür aber auch immer ziemlich überlaufen. Für wen das kein Problem darstellt und wer ohnehin ein Freund der spanischen Häppchen-Küche ist, für den stellt dieses Lokal eine echte Traumadresse dar. Dann kann man auch ohne Probleme den ganzen Abend verbringen und sich über Stunden hinweg durch die Karte schlabbern – wenn man denn einen Platz erringen konnte. Dazu gibt’s flämisches Bier. Stichwort „spanische Niederlande“.
Badalona, Brüderstraße 2, Bochum

Gemütliche Restaurants in Duisburg und Oberhausen

Riesling am Kamin

Foto: Sebastian Drolshagen

Pfälzische Leichtigkeit (man denke nur an Saumagen) bestimmt die Gaststube Riesling am Kamin in Duisburg. Vor allem der Flammkuchen ist Pflichtprogramm, aber auch Tafelspitz oder ein paar Pfälzer Bratwürstchen mit Bohnen und Töften lassen keine Wünsche offen. Der Star ist aber natürlich die große Weinauswahl, die nicht nur mit Pfälzer Tropfen überzeugt. Die Gemütlichkeit der Lokalität rührt allerdings nicht nur von Speis und Trank her, sondern auch von der Gaststube, die ihren Namen einfach verdient hat: dunkles Eichenholz, aber nicht so viel, das es erdrückend wirkt; gemütliche Sitzecken; große Fenster für viel Sonnenlicht; einfach alles. Hier kann man Zeit verbringen.
Riesling am Kamin, Düsseldorfer Straße 566, Duisburg

Gdanska | Oberhausen

Foto: Sebastian Drolshagen

Für ein wenig polnisches dolce vita müsst ihr nicht unbedingt bis nach Danzig zuckeln, es reicht auch Oberhausen. Dort nämlich erwartet euch mit dem Gdanska ein polnisches Restaurant mit Pierogi, Bigos, Krupnik, das volle Programm. Und dazu natürlich Tyskie vom Fass. Und als wäre das nicht genug, ist das Gdanska auch noch ein Kulturort sondergleichen: Konzerte, Theater, Lesungen, you name it. Kein Wunder, dass die Einrichtung der Wirtschaft dementsprechend gemütlich ist und zum Bleiben einlädt. Ein, zwei Absacker haben noch niemandem geschadet.
Gdanska, Altmarkt 3, Oberhausen

Gemütliche Restaurants in Bielefeld

Kachelhaus

Foto: AbilityDesign

Schon von außen versprüht das Kachelhaus in Bielefeld dank seiner – wer hätte es gedacht? – grün verkachelten Fassade rustikale Vibes, die nachts dank Beleuchtung auf das Pflaster abstrahlen. Und innen hört die Rustikalität im besten Sinne nicht einfach auf: uriges Holzmobiliar, gekachelter Boden, angenehme Beleuchtung – in diesem Gastraum fühlt man sich wohl. Die Küche tut ihr übriges, euch zum Verweilen zu bewegen. Sei es das überbordende Frühstücksbuffet, die russischen Spezialitäten wie Wareniki oder Tschebureki, oder die reichhaltige Tapasauswahl, hungrig geht man hier nicht nach Hause.
Kachelhaus, Hagenbruchstraße 13, Bielefeld

Der Koch

Foto: Der Koch

Im Bielefelder Westen, am Siegfriedplatz, erwartet euch ein Restaurant mit dem schlichten Namen „Der Koch“. Mit halb freiliegenden Ziegelwänden, kleinen Sitznischen und großen, hohen Fenstern versprüht der Innenraum einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Doch damit nicht genug! Im Sommer sitzt ihr im Biergarten vorm Gebäude und lasst euch von der Supertram verwöhnen. Supertram? Richtig. Zum Koch gehört nämlich auch ein zur Snackbar umfunktionierter Straßenbahnwaggon, der in knalligem Gelb den Siegfriedplatz ziert. Gemütlich und hip zugleich.
Der Koch, Rolandstraße 15, Bielefeld

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