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Restaurants in Krefeld, die einen Besuch wert sind

Duisburg geht aus 2014; Villa Medici in Krefeld. Foto: Tanja Pickartz / fotoagentur ruhr
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Krefeld hat man als eingefleischter Ruhrpott-Gourmet vielleicht nicht direkt auf dem Schirm, wenn es kulinarische Highlights, italienische Ristoranti, gutbürgerliche oder gehobene Küche geht. Das wollen wir hiermit ändern! Unsere Restaurant-Empfehlungen für die Krefelder Innenstadt, Uerdingen und Co. Noch mehr Insider-Tipps gibt es auch in den aktuellen Ausgaben unserer Geht aus – Magazine!

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Restaurants in Krefeld

ChrisPy Cooking

Foto: Carsten Kobow

Die Biographie des hier agierenden Chefkochs ist fast filmreif: Priyantha Pelster ist studierter Geiger, der zum Koch mit Michelin-Stern-Ambitionen wurde, einen deutschlandweit erfolgreichen Cateringservice aufbaute und nun schlussendlich sein eigenes Restaurant im beschaulichen Krefeld eröffnet hat. Chapeau. Die am Saiteninstrument erlernte Virtuosität zeigt Pelster durchaus auch an den Töpfen: Kunstvoll stellt er seine Menüs zusammen, Latte Macchiato von Wald- und Steinpilz mit Kokos als Starter, gefolgt von Involtini vom Wildschwein mit Traube, Sellerie und geschmortem Weißkohl, beispielsweise. Die Tageskarte ist überschaubar, was der Auswahl aber keinen Abbruch tut. Und ja, der Meister nimmt auch dann und wann die Geige noch in die Hand – extra-Unterhaltung zum Dinner inklusive, also.
ChrisPy Cooking, Dießemer Straße 46, Krefeld

Restaurant Elfrather Mühle

Foto: Andreas Zabel

Dass zu Golfclubs immer auch ein Restaurant gehört, wo man sich nach ein paar gespielten Löchern mit edler Kost stärken kann, ist ja allgemeinhin bekannt. So auch in Krefeld. Auf dem Gelände des dort ansässigen Clubs steht eine alte Mühle, liebevoll und modern restauriert und eingerichtet. Der Fokus liegt hier standesgemäß auf gehobener Küche, inspiriert vom regionalen und saisonalen Angebot.
Elfrather Mühle, An der Elfrather Mühle 145, Krefeld

Restaurant Korff

Foto: Tom Thelen

Prominente Gäste hat dieses Restaurants am Rand der Krefelder City schon einige beherbergt, vom preußischen König Friedrich Wilhelm über Napoleon bis hin zu Joseph Beuys. Deren Büsten schmücken auch, zum Andenken an diese besonderen Dinner-Gesellschaften, den Gastraum. Auch an Gründerin Elisabeth Korff wird hier mit einer Statue erinnert. Das Interieur im Korrf ist klar und strukturiert, da lenkt nichts von den Gerichten ab, die hier die Küche verlassen. Tradition mit modernem Twist lautet hier die Devise. Wirklich nette Aufmerksamkeit des Hauses: Ein Schoko-Cupcake for free zum Kaffee. Sweet.
Restaurant Korff, Kölner Straße 252, Krefeld

Villa Medici

Foto: Tanja Pickartz

Giuseppe Buonanno betreibt die Villa Medici als Restaurantleiter seit nunmehr fast 40 Jahren. Seit Beginn an seiner Seite: Küchenchef Pasquale Valentino. Ein eingespieltes Team also – kein Wunder, dass die Villa Medici schon lange in der Spitzenliga der Ristoranti im Ruhrgebiet einen festen Platz hat. Vom edlen Parkettboden über die schönen, alten Möbel, die hohen Decken bis hin zu der großen Treppe im Eingangsbereich: Die Villa macht ihrem Namen alle Ehre. Und natürlich sind da die angebotenen Speisen: Frisch vor den Gästen tranchierter Fisch, ein an den Tisch gerollter Antipasti-Wagen, feinste Fleisch-Spezialitäten, ausgewählte Weine. Besser geht es kaum.
Villa Medici, Schönwasserstraße 73, Krefeld

Gasthaus Marcelli

Trotz des italienisch anmutenden Namens hat man es hier nicht einem italienischen Ristorante zu tun. Marcelli hieß der erste Betreiber des Gasthauses, ein aus Italien eingewanderter Schmied, der sich 1908 in Krefeld niederließ und anfing, in dem (nun alten) Backsteingebäude Gäste zu bewirten. Heute wird hier bodenständige Kost serviert: Der „Husarenspieß“ etwa, Schweinemedallions mit Pfeffersauce und Bratkartoffeln, „Falsches Kottelet“ (eine Ruhrpott-Spezialität aus Bauchfleisch) mit Salat. Auch Fisch steht auf der Karte, Montags gibt es außerdem Mettbrötchen, Donnerstag ist Frikadellen-Day.
Gasthaus Marcelli, Moerser Straße 649, Krefeld

La Brasserie

Foto: Michael Adamski

Schon die Sonnenterrasse, umgeben von altem Baumbestand, lässt erahnen, dass es sich hier wunderbare Stunden verleben lässt. Vorausgesetzt natürlich, die Sonne scheint. Aber auch die Innenräume der Brasserie in der Krefelder City laden zum Verweilen und – natürlich – schlemmen ein. Was auf die Teller kommt, versteht sich fast von alleine: französische inspirierte Küche mit regionalem Twist. Das sieht dann zum Beispiel so aus: Linguine mit Trüffel, Kalbsrücken mit Riesengarnele und grünem Spargel, und zum Dessert halbgefrorener Cappuccino mit Kaffeesauce und Amarettini. Bon Appetit.
La Brasserie, Uerdinger Straße 245, Krefeld

La Riva

Foto: Tanja Pickartz

Die große italienische Oper, allerdings aus kulinarischer Sicht, wird hier geboten. Antonio Fusco, der 1994 nach einer ausgedehnten Weltreise erst in Düsseldorf und schlussendlich in Krefeld landete, führt dieses Ristorante mit wunderschönem Biergarten. An der (fast schon obligaten) Kreidetafel, die prominent im Gastraum hängt, kann der hungrige Gourmet die Besetzung für die aktuelle Vorstellung (ja, wir bleiben bei der Opern-Metapher) einsehen: Als Ouvertüre stehen unter anderem Austern auf dem Programm, gefolgt von der Arie, zum Beispiel Seeteufel in Zitronensauce oder ein Duett (!) von Zander und Lachs. Als grande Finale dann einen großartigen Espresso und / oder Grappa zum Dessert. Die begleitende Weinauswahl ist on point, wie der Paukenschlag in der Partitur, das Service-Ensemble gibt seine Rolle nahezu perfekt. Bravo!
La Riva, Dammstraße 18, Krefeld

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