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Kalte Kufen: Rodeln im Ruhrgebiet

Foto: Stadt Bochum / Lutz Leitmann
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Da liegt einmal Schnee und die Schlittenkufen sind auch schon geölt, doch ihr steht da wie ’n Schneemann und habt gar keinen Plan, wo der nächste Rodelhang zu finden ist? Damit ihr beim nächsten Schneefall vorbereitet seid, hier ein paar gute Locations für Rodelcracks.

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Dortmund

Neuer Kaiserberg am Phoenixsee: Wo ein künstlicher See gegraben wird, häuft sich auch ein künstlicher Berg an. Das ist wie beim Sandburgenbauen. Da man mit denen im Winter aber herzlich wenig anfangen kann, kommen wir nun zum kalten Vergnügen, welches dieser Berg zu verschaffen vermag – liegt nämlich Schnee, lässt es sich von dem teils sehr steilen Hügel vortrefflich herunter rodeln. Eine Treppe erleichtert das Gipfelerklimmen.

Tremoniapark: Eigentlich ist der Tremoniapark eine weitläufige Wiese, dennoch finden sich auch einige Hügel und Erhebungen, die bei Schnee als Rodelstrecke fungieren können. Für Adrenalin-Rodler dürften die aber wohl zu lasch sein. Vor allem die gute Erreichbarkeit ist aber ein dicker Pluspunkt für den After-Work-Rodelfun-To-Go.

Deusenberg: Umringt von industrieschicker Panoramakulisse ragt dieser Berg im Stadtteil Deusen in die Höhe. Wenige Parkplätze finden sich fast direkt am Fuß, der Aufstieg ist schon etwas steil, lohnt sich aber. Oben wartet ein Moutainbike-Parcours, der sich vortrefflich als Rodelparadies zweckentfremden lässt. Ansonsten lassen sich auch die steileren Abhänge nutzen, die mit Kurven und Dellen allerdings Gefahrenpotenzial bergen.

Löttringhausen: Zwischen den Stadttteilen Löttringhausen und Schnee (kein Scheiß, der Landstrich heißt “Schnee”) findet sich die Blickstraße. Läuft oder fährt oder lässt man sich auf dem Schlitten hier langziehen, erkennt man schon, wo der Rodelspaß steigt. Teils steile Hänge sorgen für Abfahrten mit Kick, teilweise gibt es aber auch Stacheldrahtbegrenzungen und riskantes, unebenes Terrain.

Golfplatz Syburg: Mit Putten is bei Neuschnee sowieso nix, drum öffnet diese Golfanlage bei Schneefall seine Pforten für Rodler. Eine der längsten Strecken der Stadt soll diese hier sein, auch wenn sie hochoffiziell vermutlich noch nicht vermessen wurde. Eine schöne, moderate Abfahrt mit viel interessantem Drumherum.

Bolmke: Dieses Naturschutzgebiet südlich des Westfalenstadions (denn so und nicht anders heißt es)  ist bei Schneefall ein beliebter Raum zum Suchen und Finden der persönlichen Lieblingspiste. Dafür muss man aber gewillt sein, auch mal ein bisschen zu stöbern und auszuprobieren.

Revierpark Wischlingen: Der multiversierte Revierpark hat natürlich auch einen Hang, den man mit dem Schlitten herunterdonnern kann. Und das gleich neben der Eissporthalle. Und einem See – für den gilt aber “Betreten verboten”.

Bochum

Stadtpark: Gleich unterhalb des Bismarckturms im Stadtpark liegt ein langer, recht steiler Hang, der sich vortrefflich zum Schlittenfahren gebrauchen lässt. Diesen langen steilen Hang darf man allerdings auch jedes Mal wieder hochstiefeln…

ippelsberg: Ausflügler und instagrammer lieben den Tippelsberg ja sowieso schon, was werden sie erst ausrasten, wenn wir jetzt auch noch verkünden, dass hier durchaus auch gerodelt werden kann? Dafür muss allerdings ausreichend Schnee liegen und genug Mut vorhanden sein: Die Piste ist schmal und nicht zu unterschätzen!

Bochum-Dahlhausen: Für diese kleine aber feine Piste orientiert ihr euch adressentechnisch am besten am Landhaus Wibbecke (Kassenberger Straße 83) und macht euch von hier aus auf in die anliegende Grünfläche. Wo es hier steil wird, werdet ihr dann schon erkennen.

Zeiss-Planetarium: Kein Geheimnis ist es, dass das Zeiss-Planetarium auf einem kleinen Hügel thront. Das dieser im Schneekleid allerdings eine Rodelkönigin ist, muss wohl noch erwähnt werden. Sicher nicht der wildeste Hang, aber eine gut erreichbare, innerstädtische Variante.

Weitmarer Wiesental: Hier lassen sich einige kurze Strecken berodeln, insgesamt wartet hier aber kein Schlittenhimmel. Eher von der Sorte “Wenn-man-mal-in-der-Nähe-ist”. Dann könnt ihr gleich noch ins benachbarte Dürertal düsen und dort ebenfalls die Hänge bezwingen.

Weitmarer Holz: Hier wird nicht abseits der Wege gerodelt, sondern auf den Wegen! Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei, allerdings muss man sich mit den Fußgängern arrangieren.

Essen

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Heimliche Liebe: Als Essener weiß man sofort, was Sache ist, wenn von der “Heimlichen Liebe” die Rede ist. Das war einst ein Restaurant, welches nun Hüttenzauber in der Heimlichen Liebe (Baldeney 33) heißt, was völlig egal ist für den Umstand, dass hier richtig ordentlich gerodelt werden kann.

Ludwig-Kessing-Park: Im Sommer für allerlei Feste genutzt, bleibt dieser Park im Winter nicht zwingend unbetretens Brachland. Liegt nämlich Schnee, können diverse Abschnitte mit dem Schlitten befahren werden. Vorsicht vor Kurven und Bäumen!

Burg Altendorf: Mal davon abgesehen, dass so eine Burgruine im Schneemantel stark pittoresk ist, lässt sich in Burgnähe (Am Fröhlinge) auch eine 200 Meter lange Strecke berodeln. Diese wird von Schlittenfahrern als eher gemäßigt beschrieben, dafür ist die Aussicht lobenswert.

Schlosspark Borbeck: Für Kinder findet sich in der Schlossstraße im Park ein netter Hang, der für viel mehr als Kinderrodeln aber auch nicht zu gebrauchen ist. Dafür können Erwachsene das schöne Schloss bestaunen und eine Runde im nicht minder ansehnlichen Park drehen.

Mechtenberg: Auf dem Mechtenberg steht, ähnlich wie im Bochumer Stadtpark, ein Bismarckturm, in dessen Nähe Rodelhänge zu finden sind. Zufall? Zusammenhang? Illuminati? Wir wissen es nicht. Fakt ist: Neben sanften Abfahrten wie beim Wanderweg Nettelnbusch warten auch steilere Strecken. Einfach mal umschauen.

Restliches Ruhrgebiet

Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen: Etliche Hügel und Hänge, manche kleiner, manche steiler, sorgen für einen vielfältigen Rodelausflug im weitläufigen Revierpark Nienhausen. Kein Wunder, dass man hier schon den Spitznamen “Rodelgebirge” vergeben hat.

Am Kaiserberg in Duisburg: Und auch hier ließ man sich schon zu wahnwitzigen Namensgebungen hinreißen. Das “El Dorado der Rodler” soll der Kaiserberg sein. Die Sedanwiese ist vor allem bei Familien beliebt, auch wenn es durchaus riskante Abschnitte gibt.

Kaisergarten in Oberhausen: Der sogenannte Ottoberg verwandelt sich bei Kontaktaufnahme mit weißem, flockigem Niederschlag in einen unterhaltsamen Rodelberg. Im Anschluss kann man im eintrittsfreien Tiergarten schauen, welche Tiere keinen Bock auf Winterschlaf haben.

Revierpark Vonderort in Oberhausen: Gleich neben der Minigolfanlage findet sich eine stattliche Rodelbahn, auf der es durchaus auch mal zur Sache gehen kann.

Berger See in Gelsenkirchen-Buer: Zwei parallele Bahnen mit guter Länge und Breite, auf denen auch mal rasantes Tempo aufkommen kann, locken zum Berger See – in den man bei Kälte und Frost lieber nicht reinrodeln sollte.

Tetraeder in Bottrop: Von Halden rodeln ist generell auf eigene Gefahr – am Tetraeder in der Bottroper Beckstraße lassen sich zahlreiche kurze und lange, steile und flache Abhänge finden – aber bitte alle mit Vorsicht genießen!

Scholver Straße in Gladbeck: Unweit des Movie Parks, in einem seltsamen Stadtgrenzendreieck zwischen Gladbeck, Bottrop und Gelsenkirchen liegt eine nette Gelegenheit für Rodler – zwei gegenüberliegende Hügel sorgen für Abfahrten mit sorgefreiem Naturbremsen.

Am Stuten in Hattingen: Rodelexzesse sind hier garantiert, denn neben einer schönen, langen Abfahrt macht vor allem der Skilift das Vergnügen rund. Für Apres-Fans gibt es sogar eine Partyscheune, die am Wochenende öffnet. Kaum überraschend: Hier herrscht Betrieb.

Ruhrfestspielhaus Recklinghausen: Direkt vor der Haustür liegt ein kurzer, aber gepfefferter Hang, der beim richtigen Schnee/Eis-Verhältnis für rasant-riskante Schlittenfahrten sorgt. coolibri-Experten-Tipp: Nach Einbruch der Dunkelheit ein Nachtrodeln wagen.

Rodelberg an der Mollbeck in Recklinghausen: Der Name lässt keinen Zweifel zu – dieser Berg mit Doppelspitze ist ein Paradies für Rodler. Das weiß auch der Rest der Stadt, drum ist man hier nicht oft allein, wenn die weiße Pracht gefallen ist.

Freizeitpark Schellenberg in Castrop-Rauxel: Zwischen historischer Gartenanlage und Wasserbiotop finden sich bei Wieseliege und Waldhang Rodelstrecken.

Halde Schwerin in Castrop-Rauxel: Halde rauf, Sonnenuhr-Kunstwerk bestaunen und auf Kufen wieder runter – aber immer mit Bedacht, hier gibt es viel unebenes, unsicheres Terrain.

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