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Sehenswürdigkeiten in Bochum: Hier entdeckt ihr die Stadt

Foto: Lina Niermann
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Nicht nur Herbert Grönemeyer liebt Bochum und seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Auch wir finden, dass die Stadt im Ruhrgebiet einige Attraktionen zu bieten hat. Tolle Kirchen, den Kemnader See, das Planetarium und das Deutsche Bergbaumuseum sind dabei nur ein paar Beispiele. Wir haben noch mehr Tipps und Empfehlungen für euch.

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Sehenswürdigkeiten in Bochum

Kunstlichttore

Durch die ganze Stadt verteilt, befinden sich Brücken, die normalerweise nicht wirklich Sehenswürdigkeiten sind. Die Stadt Bochum hat das aber dadurch geändert, dass diese Brücken besondere Lichtinstallationen bekommen haben. An den Einfallstoren zur Innenstadt  innerhalb des Gleisdreiecks erwacht so Lichtkunst zum Leben und erhellt den einen oder anderen sonst dunklen Ort der Stadt. Insgesamt sollen 16 Lichtinstallationen entstehen, über zehn davon sind schon fertig.
Kunstlichttore, Königsallee/Viktoriastraße, Maximilian-Kolbe-Straße, Rottstraße, Alleestraße, Herner Straße, Wielandstraße, Kortumstraße, Bergstraße, Castroper Straße, Wittener Straße, Universitätsstraße (alle fertig), Hermanshöhe, Uhlandstraße, Dorstener Straße, Präsidentstraße, Gußtahlstraße (in Planung), Bochum

Kemnader See

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Der Kemnader See ist sicherlich der schönste See, der Bochum zugerechnet werden kann. Er bietet viele Wassersport-Möglichkeiten, wie Surfen, Rudern, Angeln und Segeln. Drumherum könnt ihr natürlich auch Radfahren, Tennis-Spielen und Inline-Skaten. Auch die ehemalige Zeche Gibraltar, die von den Nazis in ein Untersuchungsgefängnis und einen Folterkeller umfunktioniert wurde, sowie der Freizeitpark Heveney, in dem ihr baden oder saunieren könnt, befindet sich direkt am See. Um die Ecke, wenn auch schon auf dem Stadtgebiet Wittens, sind auch die historische Wasserburg Haus Herbede, die schöne mittelalterliche Burg Hardenstein, die Luhns Mühle und das berühmte Wasserschloss Haus Kemnade, mit einem Museum zu ländlicher Kultur und alten westfälischen Möbeln. Ihr merkt schon, ein Ausflug an den See lohnt sich.
Kemnader See, Bochum; Haus Herbede, Von-Elverfeldt-Allee 12, Witten; Burg Hardenstein, Hardensteiner Weg, Witten, Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Witten

Deutsches Bergbau-Museum

Foto: Karlheinz Jardner, Deutsches Bergbaumuseum

Bochum ist Ruhrpott. Und Ruhrpott ist Bergbau. Die Geschichte dieser extrem wichtigen Industrie für die Stadt Bochum und das ganze Gebiet wird euch im Deutschen Bergbau-Museum näher gebracht. Seit vielen vielen Jahren zieht es schon die Massen an, rund 400 000 Besucher kommen jährlich in das Museum. Ihr seht beeindruckende Originalmaschinen, Schautafeln, Mineralien- und Gesteinssammlungen oder auch Exponate der Kunstgeschichte auf insgesamt etwa 7 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kohlebergbau aber auch Braunkohle, Metall, Erdöl und Erdgas finden ihren Platz. Das Highlight ist sicher die Grubenfahrt. Ein Museum, nach dessen Besuch ihr die Stadt ganz anders wahrnehmen werdet.
Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, Bochum

Weitmarer Holz, Haus Weitmar, Kubus und die Sylvesterkapelle

Der Kubus um Schloßpark Weitmar | Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Der Bochumer Stadtteil Weitmar ist geprägt von seiner Grünanlage. Das Weitmarer Holz ist 80 Hektar groß und eine Oase der Ruhe in der Stadt im Ruhrgebiet. Hier bietet sich ein ausgiebiger Spaziergang an, der euch vorbeiführen kann am Bliestollen, der an einen kleinen Ziegenhirten erinnern soll, der im Weitmarer Holz die Kohle entdeckt hat. Geht ihr etwas weiter führt euch der Weg zum Schloßpark, in dem ihr direkt drei Sehenswürdigkeiten und Attraktionen entdeckt. Da wäre zum einen das Museum unter Tage, bei dem ihr unter der Erde Landschaftsgemälde und verschiedene, wechselnde Ausstellungen sehen könnt. Zudem unweit des Weitmarer Holzes ist die Schlossruine mit dem Museum Kubus und die Sylvesterkapelle. Die Schlossruine des Hauses Weitmar war früher ein Lehnsgut. Die Sylvesterkapelle geht mindestens auf das Jahr 1397 zurück, vermutlich ist sie noch älter. Zerstört wurde sie bei einem Fliegerangriff im Zweiten Weltkrieg, heute sind die Überreste noch zu sehen und versprühen eine besondere Atmosphäre.
Weitmarer Holz, Bochum; Museum unter Tage, Nevelstraße 29D, Bochum

Bermuda3Eck

Stadt Bochum, Kommunikationsservice

Seid ihr auf der Suche nach flüssigem Gold, ist das Bermuda3Eck die richtige Anlaufstelle. Die Bochumer Kneipenmeile bietet euch viele Pubs, Restaurants, Cafés und auch Clubs wie zum Beispiel die Rotunde. Auf etwa zwei Quadratkilometern befinden sich fast 70 Betriebe. Täglich kommen über 30 000 Besucher ins Bermuda3Eck, trinken Bier vom Fass oder essen eine originale, Bochumer Currywurst. Let’s get the Party started!
Bermuda3Eck: Kortumstraße 2, Bochum 

Bahnhof Dahlhausen & Eisenbahnmuseum

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

 

Ein Ausflug in den Bochumer Stadtteil Dahlhausen ist gleich aus mehreren Punkten empfehlenswert. Am besten reist ihr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Denn dann kommt ihr am Dahlhauser Bahnhof an und könnt von da einen Abstecher zum alten Bahnhofsgebäude machen, das bereits 1917 eingeweiht wurde, sodass ihr hier Architekturgeschichte hautnah erleben könnt. Das Gebäude hat eine bewegte Geschichte, nach und nach wurde der Verkehr nach Dahlhausen immer mehr aufgegeben. Heute befindet sich in den Anlagen des ehemaligen Bahnbetriebswerks das Eisenbahnmuseum Bochum, in dem ihr auch einige Räume im Originalzustand und eine Ausstellung von bahntypischen Objekten betrachten könnt. Bewegt ihr euch von dort weiter in den Stadtteil hinein, könnt ihr am Ruhrufer kurz am nationalsozialistischen Mahnmal inne halten.
Eisenbahnmuseum Bochum: Dr.-C.-Otto-Straße 191, Bochum

Botanischer Garten & Chinesischer Garten

Der Chinesische Garten | Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Die Ruhr-Universität Bochum ist eine der größten Campus-Universitäten Europas. Dennoch würde sie wohl kaum einer als Attraktion bezeichnen. Das ändert sich, wenn man sich ein klein bisschen von der Universität weg ins Grüne bewegt. Denn dort befindet sich der Botanische und auch der Chinesische Garten. Auf dem Südhang gelegen bietet der Botanische Garten einen tollen Einblick in die Pflanzenwelt. Rund 365 000 Besucher werden jedes Jahr angezogen und genießen die Natur, unter anderem im Sukkulentenhaus, dem Tropenhaus oder eben auch dem Chinesischen Garten, der in Zusammenarbeit mit der Tongji-Universität in Shanghai entstanden ist. Eine absolute Wohlfühloase. In unmittelbarer Entfernung zu den Gärten liegt das Lottental, in dem im Frühjahr Kröten zu ihren Laichplätzen wandern. Dann ist das schöne Lottental aber natürlich teilweise gesperrt.
Botanischer Garten, Universitätstraße 150, Bochum

Planetarium

Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum, Presseamt

Das Planetarium in Bochum ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beeindruckt mit tollen Sternenprojektionen. Hier fühlt ihr euch wie im All. Über 9 000 Sterne könnt ihr am immer wolkenlosen Himmel im Planetarium bestaunen. Ihr könnt quer durch unser Sonnensystem fliegen, ferne Galaxien kennenlernen und auf Planeten landen. Hier unternehmt ihr definitiv eine Reise in fremde Welten! Ganz in der Nähe des Planetariums befindet sich übrigens auch das Kunstmuseum. Wie im Planetarium in den Himmel schauen, könnt ihr auch in der Sternwarte,
Planetarium, Castroper Straße 67, Bochum; Sternwarte, Blankensteoner Straße 200A, Bochum

Stadtpark, Starlight Express und Ruhrstadion

Bismarckturm im Stadtpark | Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

Der Bochumer Stadtpark wurde im 19. Jahrhundert im Stil eines englischen Gartens angelegt und ist heute eine grüne Oase in der Innenstadt. Mit Gondelteich, Wasserfontänen und Rosengarten lädt der Stadtpark zum Verweilen ein. Auch ein Minigolfplatz, ein Abenteuerspielplatz und verschiedene Skulpturen befinden sich hier. Mitten im Park befindet sich auch der Tierpark und das Fossilium Bochum, in dem rund 3 500 Tiere ihr neues Zuhause gefunden haben – ob Papageien oder Pinguine. Eine besondere Attraktion im Stadtpark ist der Bismarckturm, der seit 1910 33 Meter hoch über Bochum thront. Von der Aussichtsplattform aus, könnt ihr zahlreiche Bochumer Wahrzeichen sehen und mit ein bisschen Glück zudem auch den Tetraeder in Bottrop. Nicht weit weg vom Stadtpark befindet sich das Starlight-Express-Theater, in dem das berühmte Rollschuh-Musical aufgeführt wird, sowie auch das Ruhrstadion, in dem Fußball-Zweitligist VfL Bochum seine Sport-Schlachten austrägt.
Stadtpark Bochum, Bergstraße 100, Bochum; Tierpark, Klinikstraße 49, Bochum, Starlight Express-Theater, Stadionring 24, Bochum; Ruhrstadion, Castroper Straße 145, Bochum

Zisterzienskloster Stiepel

Das Zisterzienskloster liegt am Ortseingang Stiepel. Im Zentrum des Klosters steht die beeindruckende Pfarr- und Wallfahrtskirche mit Gnadenbild. Der Innenraum des neugotische Baus mit sternförmigem Grundriss wurde vom Hattinger Künstler Egon Stratmann gestaltet. Schon lange ist Stiepel ein Wallfahrtsort, seit 1988 leben Mönche im Kloster, das samt Klosteranlage ein schönes Fotomotiv abgibt. Ebenfalls auf dem Gelände des Klosters befindet sich ein Teilstück der Berliner Mauer als Mahnmal für die Überwindung von Konflikten.
Zisterzienskloster Stiepel, Am Varenholt 9, Bochum 

Tippelsberg

Foto: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt

Den besten Blick über Bochum habt ihr vom Tippelsberg aus. Zwischen den Stadtteilen Riemke, Grumme und Bergen könnt ihr in 150 Metern Höhe einen fantastischen Blick über das Ruhrgebiet genießen. Besonders bei dem Feuerwerk der Cranger Kirmes ist der Trippelsberg immer wieder ein Publikumsmagnet aber auch ohne besondere Veranstaltung ist er definitiv einen Ausflug wert.
Tippelsberg, Hiltroper Straße 131, Bochum

Rathaus & Christuskirche

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum

Im Rathaus schlägt natürlich das Herz des politischen Lebens in Bochum. Das heutige Rathaus ist schon das siebte in der Bochumer Geschichte. Rund 500 Räume befinden sich im Inneren des Hauses, welches 1931 eröffnet wurde. Das imposante Gebäude mit dem schönen Eingangsportal und dem zweistöckigen Vorbau an der rechten Front sind sehenswert. Im Innenhof befindet sich der Glockenturm, dessen Glockenspiel aus 28 Gussstahlglocken besteht und täglich bekannte Melodien in die Stadt hinaus posaunt. Direkt gegenüber des Rathauses steht die neugotische Christuskirche, die zugleich als Mahnmal gegen den Krieg gilt.
Rathaus, Willy-Brandt-Platz, Bochum; Christuskirche, Platz des europäischen Versprechens, Bochum

Westpark & Jahrhunderthalle

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

Der Westpark sollte nicht als normaler Park verstanden werden. Denn hier sind vor allem Zeugnisse der Industriekultur in die Landschaft eingefügt. Über drei Brücken führt der Rundweg durch den Park und um die Jahrhunderthalle herum, die heute eine Eventlocation ist, früher aber ein altes Kraftwerk war. Industriell-schön.
Jahrhunderthalle im Westpark, An der Jahrhunderthalle 1, Bochum

Zahlreiche Kirchen

Neben der Christuskirche befinden sich in Bochum noch zahlreiche weitere wunderschöne Kirchen. Zum Beispiel die St. Joseph Kirche in der Innenstadt, die mit ihrem romanischen Stil überzeugt. Der Grundstein für die Kirche, in der sich heute die polnische Katholische Mission befindet, wurde 1891 gelegt. Die St. Vinzenzius-Kirche in Bochum-Harpen vermittelt einen Eindruck der Kirchenbaukunst in Westfalen und hat im Inneren einen schicken Barock-Altar aus dem Jahr 1699. Die Propsteikirche St. Peter und Paul ist die älteste Kirchengründung Bochums. Ihre Geschichte geht auf Karl den Großen zurück, der zwischen 785 und 800 einen Reichshof anlegen ließ. Heute gilt der 68 Meter hohe Turm als eines der Wahrzeichen Bochums. Im Inneren befinden sich zahlreiche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. In Wattenscheid lohnt sich ein Blick auf die Kirche am Alten Markt, mit ihrem aus Lindenholz gearbeiteten Kanzelaltar und des Orgelprospekts im Rokoko Stil und als besonderes Highlight die Propsteikirche St. Gertrud von Brabant. Die neugotische, fünfschiffige Kirche hat einen wunderschönen Chorraum mit Altar und dem großen Chorkreuz. Auf dem Fenster für das Turmportal wird die heilige Gertrud, Schutzpatronin Wattenscheids gezeigt. Keine große Kirche sondern nur eine kleine Kapelle ist St. Bartolomäus am Wattenscheider Hellweg, der im 14. Jahrhundert ein Teil des Jakobsweg nach Santiago de Compostella war. Seit 2011 führt der neue Pilgerweg erneut an der Kapelle vorbei.
St. Vinzenzius, Vinzentiusweg 13, Bochum; St. Joseph, Stühlmeyerstraße 45a, Bochum, Propsteikirche St. Peter und Paul, Untere Marktstraße 9, Bochum, Propsteikirche St. Gertrud von Brabant, Auf der Kirchenburg 2, Bochum, St. Bartolomäus, Wattenscheider Hellweg 251, Bochum

Geologischer Garten

Einen Einblick in den für das Ruhrgebiet typischen geologischen Aufbau des Steinkohlen- und Deckgebirges, bekommt ihr im geologischen Garten. Früher wurden hier Fettkohlen und Eisenerz abgebaut, später ein Steinbruch betrieben, dessen Überreste heute noch sichtbar sind. Seit 1974 ist der geologische Garten ein Naturdenkmal. Hier könnt ihr 300 Millionen (!) alte Geschichte entdecken.
Geologischer Garten, Querenburger Straße 1, Bochum

Industriemuseum Zeche Hannover

Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt

Was aussieht wie eine Burg, ist eigentlich ein Förderturm der ehemaligen Zeche Hannover. Viel ist von der ehemaligen Zeche nicht mehr übrig. Nach der Stilllegung wurde aber der Malakowturm über Schacht I gerettet und gesichert. Heute befindet sich hier das LWL-Industriemuseum, das den Schwerpunkt auf Migration legt, das aber auch die alte Maschinenhalle beinhaltet. In dieser könnt ihr die älteste an ihrem originalen Standort erhaltene Fördermarschine im Ruhrgebiet bestaunen. Immer wieder finden hier kulturelle Veranstaltungen statt. Und auch für die Kinder ist mit der Zeche Knirps etwas geboten, hier können die Kleinen spielerisch den Betriebsablauf in einem Bergwerk kennenlernen. In der Nähe der Zeche lohnt ein kurzer Blick auf die Kleinkolonie Am Rübenkamp, wo noch heute drei Arbeiterhäuser aus den 1890er-Jahren einen Einblick in vergangene Bergbau-Zeiten ermöglicht.
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Günnigfelder Straße 251, Bochum

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