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11 schöne Parks und Orte zum Spazieren in Dortmund

Foto: Itti
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Der Pott ist schon lange keine einzige Industrieruine mehr. Wo man nur hinschaut, grünt und blüht es, was das Zeug hält. Wir haben für dich recherchiert, wo du die schönsten Spots zum Spazieren und Flanieren findest. Geh mal  vor die Tür – in Dortmund!

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Spazieren gehen in Dortmunder Parks:

Revierpark Wischlingen

Bild: Lutz Kampert

Nur ein paar Bahnhaltestellen von der Innenstadt in Dortmund entfernt, liegt der Revierpark Wischlingen. Neben dem gleichnamigen Freizeitzentrum befindet sich ganz ohne Eintritt ein herrliches grünes Fleckchen im Westen der Stadt. Mitte der 70er Jahre entstand in direkter Nachbarschaft mit dem Natur-und Vogelschutzgebiet Hallerey der Park mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Ob Bootsverleih, Mini-Golf oder ein Hochseilgarten – hier wird dir nicht langweilig. Neben Sportaktivitäten lädt der Park mit seinen großen Wiesenflächen, einem Natursee und mächtigen Bäumen zum Entspannen ein – einfach mal deine Seele baumeln lassen!
Revierpark Wischlingen, Höfkerstr. 12 

Westfalenpark

Foto: Anna Kropp

An diesem Park führt in Dortmund vermutlich kein Weg vorbei. Der Westfalenpark wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1959 eröffnet und gilt mit seinen 70 Hektar Fläche als eine der größten innerstädtischen Parkanlagen Europas. Inmitten dieser Grünanlage ragt der Florian als Wahrzeichen in die Höhe empor und dient der Umgebung als ganz hervorragender Aussichtspunkt sowie als Wahrzeichen. Hier kannst du spazieren gehen, bis du deine Sohlen abgelaufen hast. Für Kinder (und die, die es im Herzen noch immer sind)  gibt es verschiedene Spielplätze im ganzen Park verteilt, gelegentlich finden Flohmärkte und Konzerte hier statt und einmal im Jahr wird das obligatorische Juicy Beats-Festival begangen.
Westfalenpark, An der Buschmühle 3

Botanischer Garten Rombergpark

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Doris Tews

Ein El Dorado für Pflanzenbegeisterte ist der Botanische Garten Rombergpark in Dortmunds Süden. Unter der parkeigenen, auf Bäume und Sträucher beschränkten Sammlung befinden sich einige botanische Besonderheiten wie die Süntelbuche oder der Taschentuchbaum. Insgesamt wachsen dort 4500 verschiedene Gehölzarten und -sorten. Du brauchst allerdings kein Biologiestudium, um dich von der Schönheit der Blumen, Bäume und Teiche bezaubern zu lassen. Auf gut 1000 Quadratmetern zeigen die Pflanzenschauhäuser auch „Exotisches und Tropisches“, was unter Dortmunds freiem Himmel eingehen würde. Entsprechend lohnt sich der Besuch des 65 Hektar großen Pflanzenparadieses vor allem in den Blütemonaten März bis Juni, in denen der Park in seiner vollen Pracht erstrahlt.
Rombergpark, Am Rombergpark 35a

Fredenbaumpark

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Manfred Kreuzholz

Der Fredenbaumpark stellt mit einer Fläche von 63 Hektar die grüne Lunge der Dortmunder Nordstadt dar. Er ist ein beliebtes Ziel für Erholung und bietet verschiedenste Freizeitmöglichkeiten: Eine Minigolfanlage, eine Laufstrecke und einen drei Kilometer langen Inlineskating-Rundkurs, mehrere Spielplätze und Grillstationen (vorherige Anmeldung erforderlich), Tischtennisplatten sowie Plätze zum Beachvolleyball, Boule und American Football spielen. Ein Highlight für Kinder: Das Big Tipi, eine Erlebniswelt mit Tieren, Klettermöglichkeiten und einem Abenteuer- und Bauspielplatz, der ganzjährig pädagogisch betreut wird.  Zum Entspannen laden große Liegewiesen, ein Teich zum Tretbootfahren sowie ein Rosengarten ein. Die abwechslungsreiche Vegetation mit altem Baumbestand spendet dabei angenehmen Schatten und das geneigte Auge erfreut sich an den großen Rhododendren, die im Mai unter dem Dach der Laubbäume blühen.
Fredenbaumpark, Lindenhorster Str. 6

Hohensyburg

Foto: Riessdo

Ganz im Süden von Dortmund, wo es schon bergig wird und es fast nach Sauerland aussieht, findet sich etwas abseits vom Schlag die Hohensyburg. Auf dem Weg dorthin passiert man erst einmal das Road Stop Restaurant, in dem deftig Amerikanisches aufgetischt wird, dann das Kasino Hohensyburg, das Spieler in Anzug und Abendgarderobe aus ganz NRW anlockt, bis man schließlich das Parkgelände vor der alten Burgruine erreicht. Das Erklimmen der steilen Straßen lohnt sich: Die Ruine besteht aus teilweise sehr gut erhaltenen Stücken, wie etwa dem Vincketurm. In der frei zugänglichen Burg findet sich zudem ein Kriegerdenkmal. Atemberaubend wird es aber vor allem, sobald man einen Blick über die Mauern hinweg wirft und den einmaligen Ausblick auf den Hengsteysee genießen kann. Schlendert man ein bisschen weiter, erreicht man schnell das majestätische Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Man merkt: Ein Ausflug in die südlichen Dortmunder Gefilde lohnt sich.
Hohensyburg, Hohensyburgstr. 200

Phoenix-See

Foto: Mandana Maged, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund

Seit Mai 2011 hat der Phoenix-See das Bild des traditionellen Arbeiterviertels im Stadtteil Dortmund-Hörde entscheidend verändert. Der 24 Hektar große Flachwassersee mit den umgebenen Grünanlagen war einst das stillgelegte Stahlwerk Hermannshütte mit dem dazugehörigen Hochhofen Phoenix West. Heute ist der Phoenix-See ein Exempel für den Strukturwandel der Stadt Dortmund und eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands. Aber neben viel Geschichte bietet dir die Naherholungsanlage auch viele Freizeitmöglichkeiten. Ob zum Spazieren gehen, Joggen, Radfahren oder Skaten – die 3,2 Kilometer langen Fußgänger- und Fahrradwege rund um den See ziehen die Menschen an. Und wenn du Lust auf Wassersport hast – Segeln, Rudern und Kanu fahren ist ebenfalls möglich.
Phoenix-See, Hafenpromenade/Kaipromenade

Spazieren gehen in der Dortmunder Natur:

Wannebachtal

Foto: Eurext

Wer von euch etwas weiter raus möchte, kann sich weit in den Dortmunder Süden begeben. In dem sehr abgeschiedenen Stadtteil Wanne vergisst man leicht, dass man sich in einer Großstadt im Ruhrgebiet befindet. Bewaldete Hügel, zahlreiche Felder und Wiesen sorgen für einen Hauch von Schwarzwald mitten bei uns im Pott. Ein kleines verstecktes Tal, wo die Uhren noch ein bisschen anders ticken, fernab von der Hektik der Großstadt und doch so nah dran. Nach einer langen Wanderung ist das traditionelle „Wirtshaus Krämer“ ein Geheimtipp, um den Wander-Tag dort auf der Terrasse mit einem kühlen Bier ausklingen zu lassen.
Wannebachtal, Wanderparkplatz Tiefendorf an der B236

Hallerey

Foto:Tbachner

Ein perfekter Rückzugsort aus der Stadt ins Grüne ist das Naturschutzgebiet Hallerey in der Nähe des Revierpark Wischlingen. Mit seinen 75 Hektar lädt das Gebiet zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen fernab vom Lärm der Stadt ein. Ein Natursee, Sumpfgebiete und ein großer Waldbestand bieten vielen Tier-und Pflanzenarten einen Lebensraum und machen das Naturschutzgebiet zu einem der bedeutendsten im Ruhrgebiet. Im Frühjahr und im Sommer lohnt sich ein Besuch ganz besonders, denn dann blüht und grünt es überall. Zum Joggen und Radfahren eignet sich der asphaltierte Weg entlang des Sees.
Naturschutzgebiet Hallerey, Hallerey / Höfkerstraße

Lanstroper See

Foto: Riessdo

Kurz vor Lünen, im Nordosten von Dortmund, liegt das Naturschutzgebiet Lanstroper See. Das Gebiet entstand durch Bergsenkungen in Folge von Steinkohleabbau im 20. Jahrhundert. Ein See, Grünflächen und ein Wald laden zu ausgiebigen Spaziergängen in der Natur ein, um dem Trubel aus der Stadt zu entfliehen. Das Gebiet ist unter Vogelbeobachtern bekannt, da einige Zug- und Wasservögel hier Schutz finden. Ein Wanderweg mit einigen Schautafeln entlang des Sees bieten Informationen zur reichen Flora und Fauna des Naturschutzgebietes. Auf einer Aussichtsplattform direkt am Wasser hat man einen schönen Blick über das gesamte Areal.
Naturschutzgebiet Lanstroper See, Friedrichshagen

Dellwiger Bachtal und Haus Dellwig

Foto: Frank Vincentz

Wer auf der Suche nach einem Naturerlebnis im Westen Dortmunds ist, der sollte beim Dellwiger Bachtal vorbei schauen. Das Naturschutzgebiet eignet sich für lange Spaziergänge, Radtouren und Jogging-Runden. Das Kernstück des Fleckchens Natur ist der renaturierte Dellwiger Bach mit seinem umgebenen Wald. Bänke entlang des Ufers laden zum Verweilen ein und um der Stille des Walds zu lauschen. Ein weiteres Highlight ist eines der am besten erhaltenen Wasserschlösser der Region mit einem kleinem Heimatmuseum – das Wasserschloss Haus Dellwig. Hinter dem Schloss befindet sich ein Park mit uraltem Baumbestand – ein Ort für Erholungssuchende.
Dellwiger Bachtal und Haus Dellwig, Dellwiger Str. 130

Landschaftspark Alte Körne

Foto: Gerhard Riess

Namens gebend für den Landschaftspark ist der Bachlauf „Alte Körne“, der durch das Naturgebiet fließt. Entlang des Baches gibt es Fuß-und Radwege die zu entspannten Spaziergängen und Touren mit der Fitz entlang von Wiesen und Wäldern einladen. Das im Dortmunder Nordosten liegende Naturschutzgebiet umfasst rund 125 Hektar und bietet somit viel Freiraum für Aktivitäten an der frischen Luft außerhalb der Innenstadt. Ein Naturlehrpfad macht das Erholungsgebiet zu einem lehrreichen Ziel für einen Ausflug in die Natur.
Landschaftspark Alte Körne, Werzenkamp 

Ein Beitrag von Tabea Mirbach

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