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Die Grüne Lunge: Wälder und Parks in Dortmund

Der Phoenix-See zur Dämmerung | Mandana Maged, Dortmund-Agentur, Stadt Dortmund
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Der Pott ist schon lange keine einzige Industrieruine mehr. Wo man nur hinschaut, grünt und blüht es, was das Zeug hält. Wir haben für dich recherchiert, wo du die schönsten Spots zum Spazieren und Flanieren findest. Geh mal vor die Tür – in Dortmund!

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Botanischer Garten Rombergpark

Ein El Dorado für Pflanzenbegeisterte ist der Botanische Garten Rombergpark in Dortmunds Süden. Unter der parkeigenen, auf Bäume und Sträucher beschränkten Sammlung befinden sich einige botanische Besonderheiten wie die Süntelbuche oder der Taschentuchbaum. Insgesamt wachsen 4500 verschiedene Gehölzarten und -sorten im Botanischen Garten Rombergpark. Es braucht allerdings kein Biologiestudium, um sich von der Schönheit der Blumen, Bäume und Teiche bezaubern zu lassen. Auf gut 1000 Quadratmetern zeigen die Pflanzenschauhäuser auch „Exotisches und Tropisches“, was unter Dortmunds freiem Himmel eingehen würde. Entsprechend lohnt sich der Besuch des 65 Hektar großen Pflanzenparadieses vor allem in den Blütemonaten März bis Juni, in denen der Park in seiner vollen Pracht erstrahlt.
Am Rombergpark 35a, Dortmund, dortmund.de

Fredenbaumpark

Der Fredenbaumpark stellt mit einer Fläche von 63 Hektar die grüne Lunge der Dortmunder Nordstadt dar. Er ist ein beliebtes Ziel für Erholung und bietet verschiedenste Freizeitmöglichkeiten: eine Minigolfanlage mit 18 Bahnen, eine Laufstrecke und einen drei Kilometer langen Inlineskating-Rundkurs, mehrere Spielplätze und Grillstationen (vorherige Anmeldung erforderlich), Tischtennisplatten sowie Plätze zum Beachvolleyball, Boule und American Football spielen. Besonders beliebt bei Kindern ist das Big Tipi, eine Erlebniswelt mit Tieren, Klettermöglichkeiten und einem Abenteuer- und Bauspielplatz, der ganzjährig pädagogisch betreut wird. Das Big Tipi selbst ist eine 35 Meter hohe und 25 Meter breite Konstruktion aus Douglasienstämmen, die die Stadt Dortmund von der Expo 2000 in Hannover erworben hat.

Im westlichen Teil grenzt der Park an den Dortmund-Ems-Kanal, wo sich auch das Bundesleistungszentrum Rudern Dortmund befindet. Wer es weniger sportlich mag, den laden große Liegewiesen, ein Teich zum Tretboot fahren sowie ein Rosengarten zum Entspannen ein. Die abwechslungsreiche Vegetation mit altem Baumbestand spendet dabei angenehmen Schatten und das geneigte Auge erfreut sich an den großen Rhododendren, die im Mai unter dem Dach der Laubbäume blühen.
Lindenhorster Str. 6, Dortmund, dortmund.de

Hohensyburg

Foto: Stefanie Kleemann, Dortmund-Agentur

Ganz im Süden von Dortmund, wo es schon bergig wird und es fast nach Sauerland aussieht, findet sich etwas abseits vom Schlag die Hohensyburg. Auf dem Weg dorthin passiert man erst einmal das Road Stop Restaurant, in dem deftig Amerikanisches aufgetischt wird, dann das Kasino Hohensyburg, das Spieler in Anzug und Abendgarderobe aus ganz NRW anlockt, bis man schließlich das Parkgelände vor der alten Burgruine erreicht. Das Erklimmen der steilen Straßen lohnt sich: Die Ruine besteht aus teilweise sehr gut erhaltenen Stücken, wie etwa dem Vincketurm, aber auch aus zerfallenen Mauern und erhält so einen interessanten Charme. In der frei zugänglichen Burg findet sich zudem ein Kriegerdenkmal. Atemberaubend wird es aber vor allem, sobald man einen Blick über die Mauern hinweg wirft und den einmaligen Ausblick auf den Hengsteysee genießen kann. Schlendert man ein bisschen weiter, erreicht man schnell das majestätische Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Erst noch versteckt hinter Baumkronen erschlägt einen die unerwartete Größe beinah – aber davon sollte man sich selbst überzeugen. Man merkt: Ein Ausflug in die südlichen Dortmunder Gefilde lohnt sich.
Hohensyburgstr. 200, Dortmund, dortmund.de

Phoenix-See

Seit dem Mai 2011 ist der Phoenix-See öffentlich zugänglich. Viele Besucher haben seither den neuen Flachwassersee im Stadtteil Dortmund-Hörde in Augenschein genommen: 24 Hektar groß, bis zu drei Meter tief und umgeben mit Grünflächen, hat der Phoenix-See das Bild des traditionellen Arbeiterviertels entscheidend verändert. Bis zum ersten Spatenstich im September 2006 war dieses noch von der stillgelegten Hermannshütte und dem Hochofenwerk Phoenix West geprägt. Der Phoenix-See steht als Exempel für den Strukturwandel der Stadt Dortmund. Seine Realisierung stellt eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands dar. Die gesamte Entwicklungsfläche umfasst 96 Hektar. Neben Wirtschafts- und Wohnräumen soll das Phoenix-Areal verschiedene Freizeitmöglichkeiten bieten.

Um den See führt ein drei Kilometer langer Rundweg, der sich zum Joggen, Radfahren oder Skaten eignet. Im Osten des Sees befindet sich ein 38 Meter hohes Landschaftsbauwerk als Aussichtspunkt. Rund um das Hafenbecken im Westen bis hin zur Kulturinsel sollen Gastronomie und Freizeiteinrichtungen entstehen. Für den südlichen Uferabschnitt – dem sogenannten Seepark – sind geräumige Aufenthaltsflächen wie Seedecks, Steganlagen und Liegewiesen vorgesehen. Die künstlich angelegten Emscherauen beginnen am Nordufer des Phoenix-Sees. Seit April 2012 dürfen Segler, Ruderer und Kanuten die Wasserfläche nutzen. Baden und Motorbootfahren ist der empfindlichen Pflanzen- und Tierwelt zuliebe weiterhin verboten.
Hafenpromenade/Kaipromenade, Dortmund, dortmund.de

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