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12 schöne Städte in NRW für den nächsten Ausflug

Wunderschönes Hattingen | Foto: Stadt Hattingen
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Seien wir ehrlich: Nordrhein-Westfalen ist nicht unbedingt für seine bauliche Schönheit bekannt. Dabei gibt es bei uns allerlei wunderschöne Altstädte und sehenswerte Bauten. Nur liegen die manchmal etwas ab vom Schuss. Einige der schönsten Städte in NRW haben wir für euch rausgepickt.

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Monschau

Foto: Dominik Ketz

Monschau in der Eifel ist ein Traum in Fachwerk. Das Örtchen liegt in einem Tal und drängt sich dicht an der das Tal durchfließenden Rur (Verwechslungsgefahr) entlang. Mehr als 330 denkmalgeschütze Bauwerke stehen in der gut 12.000 Einwohner starken Stadt. Augenfällig ist auf jeden Fall die über der Stadt thronende Burg Monschau, aber auch die Stadtkirche aus Bruchstein und das sogenannte Rote Haus, das heute ein Heimatmuseum beheimatet, versprühen einen unvergleichlichen Charme. Am besten schlendert man aber einfach nach Lust und Laune durch dieses Kleinod in der Eifel.

Winterberg

Foto: Ferienwelt Winterberg

Neben der Eifel dürfte das Sauerland das zweite große Naherholungsgebiet in Nordrhein-Westfalen sein. Und kein Ort repräsentiert die Region besser als Winterberg. In der Kernstadt finden sich sauerlandtypische Fachwerk- und Schieferfassaden, mittlerweile ist der Ort allerdings stark durch den Tourismus bestimmt. Das liegt vor allem am Skiliftkarussel, das diverse Life, Pisten, Loipen und die St.-Georg-Schanze in sich vereint. Winterberg eignet sich aber auch als Ausgangsort für schöne Wanderung, zum Beispiel auf den Kahlen Asten oder zur Quelle der Ruhr, die ganz in der Nähe entspringt.

Freudenberg

Foto: Tourismus NRW e.V.

Der historische Stadtkern in Freudenberg trägt den sympathischen Namen „Alte Flecken“ und ist in dieser Form einzigartig. Nirgendwo sonst existiert so viel Fachwerk auf einem, naja, Fleck. Im Stadtmuseum kann man sich über die Geschichte hinter den Fassaden informieren. Das Örtchen beheimatet außerdem die südwestfälische Freilichtbühne.

Soest

Foto: Tourismus NRW e.V.

Einst eine mächtige Hansestadt, versprüht das westfälische Soest (gesprochen „Sohst“) heute immer noch eine ganze Menge historisches Flair. Neben Fachwerkfassaden, wohin das Auge blickt, bietet der Ort neben der ältesten Kirchengründung Westfalens mit dem St.-Patrokli-Dom eine idealtypisch romanische Kirche und mit St. Maria zur Wiese einen zweitürmigen Traum in Gotik. Da schlagen Kunsthistorikerherzen höher. Auch sonst lassen die Soester sich in Sachen Kultur nicht lumpen: Neben dem Weihnachtsmarkt lockt vor allem die Soester Börde alljährlich Publikum aus Nah und Fern in die Stadt.

Bad Münstereifel

Foto: Stadt Bad Münstereifel

Der Name verrät den Standort: Bad Münstereifel ist ein Kleinod im Mittelgebirge. Ein baulicher Höhepunkt ist ohne Frage die alte Wallanlage mitsamt Wehrtürmen, die die Kernstadt umgibt und komplett erhalten ist. So etwas findet man kaum noch. Die Kernstadt selbst ist geprägt von bunten Fachwerkfassaden, dazwischen verstecken sich aber auch noch ältere Steinbauten, wie etwa das romanische Haus von 1167. Über der Stadt thront die namensgebende Burg Münstereifel. Darüber hinaus ist Bad Münstereifel nicht nur ein günstig gelegener Ausgangsort für so manchen Ausflug in die Natur, sondern eben auch ein Bad. Als Kurort bietet die Stadt allerlei Kneipp-, Wellness- und Gesundheitsangebote.

Hattingen

Foto: Stadt Hattingen

Das Ruhrgebiet besteht nicht nur aus Industriedenkmälern und Autobahn. Am südlichen Rand, fast schon im Bergischen, liegt Hattingen, das sich bis heute seinen historischen Ortskern bewahrt hat. Der klassische, organische Aufbau einer Stadt, die St.-Georgs-Kirche im Zentrum, lässt sich in Hattingen hervorragend nachvollziehen. Cafés und Restaurants laden zum Verweilen zwischen der ganzen Schlenderei ein und in der Nähe bietet sich die Ruine von Burg Blankenstein, Haus Kemnade oder der Kemnader See für eine Wanderung an. Einfach herrlich, einfach Hattingen.

Velbert-Langenberg

Foto: Christian Seel

Der Velberter Ortsteil Langenberg bietet nicht nur einen historischen Ortskern mit allerlei Fachwerkfassaden und einer schnuckeligen Barockkirchen mit Zwiebelhaube, sondern auch um diese Kernstadt liegend einige Gründerzeitbauten, die sich die Industriebarone einst dort hinsetzen ließen. Kaum zu übersehen ist außerdem das historische Bürgerhaus, das zwar „erst“ gut 100 Jahre alt ist, sich aber ganz ausgezeichnet ins Stadtbild fügt. Langenberg eignet sich außerdem als Ausgangspunkt für Wanderungen ins Ruhrtal hinab oder weiter ins Bergische hinein.

Bad Salzuflen

Foto: Oliver Siekmann/Staatsbad Salzuflen

Ein gutes Stück draußen, fast schon in Niedersachsen, liegt der Kurort Bad Salzuflen. Schon seit 1914 darf der Ort den Zusatz „Bad“ tragen, der eigentliche Kurbetrieb begann aber schon Anfang des 19. Jahrhunderts und bestimmt den Ort noch heute. Vom Bombenkrieg weitestgehend verschont ist der Kern der Stadt durchzogen von alten Fachwerkhäusern, von denen einige ganz schön bunt geraten sind. Doch auch schöne Steinbauten hält der Kurort bereit, wie etwa das historische Rathaus oder das Barockschloss Stietencron. Klassizismus und Historismus wiederum findet man in der Architektur der Badanlagen, wie etwa dem weitläufigen Leopoldbad, das heute aber nicht mehr in Betrieb ist.

Münster

Prinzipalmarkt | Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

Klar, eine Liste über schöne Städte in Nordrhein-Westfalen wäre nicht ohne die westfälische Perle Münster vollständig. Allen Sehenswürdigkeiten voran ist hier der Prinzipalmarkt stehen, ein Straßenzug, der seine Funktion als Markstraße bereits seit dem 15. Jahrhundert innehat und durch seine aneinandergereihten Giebelhäuser auch noch pittoresk bis zum geht nicht mehr ist. Doch damit nicht genug: Nicht minder wunderhübsch sind das historische Rathaus, der romanische Dom – das Wahrzeichen Münsters – sowie der pompöse Erbdrostenhof. Münster ist einfach immer einen Ausflug wert.

Odenthal

Der Altenberger Dom in Odenthal | Foto: Thomas B.

Zwischen Leverkusen und Gladbach liegt das beschauliche Örtchen Odenthal. Der Ort selbst ist mit seinem historischen Stadtkern schon einen Ausflug wert, zur Stadt gehört aber auch die Eingemeindung Altenberg. Hier finden Freude der Gotik fernab der Kölner Doppelsitze einen wahren Schatz: den Altenberger Dom (eigentlich kein richtiger Dom, weil kein Bischofssitz, aber klingt einfach gut). Der Sakralbau wird von einem hübschen Zisterzienserkloster umgeben, Kinder freuen sich über den nahegelegenen Märchenwald, der Szenen aus bekannten Erzählungen zeigt. Ob man nun mehr für die Baukultur oder den Genuss einer echten bergischen Kaffeetafel anreist: Odenthal lohnt sich.

Bergneustadt

Auch in Bergneustadt hat sich der historische Ortskern mit allerlei Fachwerk erhalten. An der Grenze vom Bergischen zum Sauerland gelegen, grenzt der Ort an die vor allem im Sommer beliebte Aggertalsperre. Im Ort selbst steht eine gut 1000 Jahre alte Kirche, deren Inneres von Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert bedeckt ist. Auch von Bergneustadt aus kann man prima ins Umland wandern.

Düsseldorf-Medienhafen

Foto: Oliver Franke/Tourismus NRW e.V.

Ok, zugegeben, Fachwerk sucht man im Medienhafen vergeblich. Aber “schön” muss ja nicht zwingend gleichbedeutend mit “alt” sein. Der Düsseldorfer Medienhafen jedenfalls zeigt mit den Gehry-Bauten, dass moderne Architektur nicht zwangsweise rein pragmatisch sein muss und nur aus riesigen Glasflächen bestehen dürfte. Die verspielte Architektur in dem Viertel ist nämlich alles andere als das. Außerdem ist der Medienhafen ein gastronomischer Hotspot, den sicher auch viele Düsseldorfer noch nicht erkundet haben.

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