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Überdacht ins Nass: 22 Hallenbäder zum Schwimmen

Foto: Bädergesellschaft Düsseldorf mbH

Wer auch bei mieser Witterung und kühlen Temperaturen nicht auf eine Runde Planschen oder seine sportlichen Bahnen verzichten will, der sucht das örtliche Hallenbad auf. Hier eine kleine Übersicht, wo du dich überdacht ins Nass wirfst.

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Dortmund

Nordbad

Im offiziellen Stadtbezirk Innenstadt-Nord, kurz Nordstadt, liegt das Nordbad. Das Schwimmerbecken misst 25 mal 10 Meter und bietet Schutz vor dem Untergehen: An der tiefsten Stelle ist das Wasser knapp zwei Meter hoch. Dabei bietet das Nordbad eine Behindertendusche und liegt ebenerdig, ist also für Rollstuhlfahrer geeignet.
Nordbad, Leopoldstr. 50–58

Revierpark Wischlingen

Das Solebad im Revierpark Wischlingen wirbt mit „Sühlbecker“ Thermalsohle, die auf 33 Grad angewärmt wird. Das Schwimmbecken ist zwar nicht mit Sole befüllt, hat aber immerhin noch 30 Grad, der ganzjährig beheizte Außenpool liegt knapp darunter. Eine Sauna und ein Freibad für die Sommermonate ergänzen das Angebot des Spaßbads im Stadtbezirk Huckarde.
Revierpark Wischlingen, Höfkestr. 12

Westbad

Das Westbad in Dorstfeld ist ein grundsolides Schwimmbad mit einem Sportbecken (Bahnlänge 25m, Ein-Meter-Sprungbrett), seperaten Nichtschwimmer- und Baby-Plantschbecken und angenehmen Liegemöglichkeiten. Großes Plus: Das Wasser ist chlorfrei, dafür leicht salzig.
Westbad, Kortental 15

Südbad

Foto: Udo Bullerdieck, Stadt Dortmund

Das Südbad ist in der Innenstadt-West zu finden. Es ist das einzige Hallenbad, das auf der Liste der Baudenkmäler der Stadt Dortmund steht. 2007 wurde das Bad mit 50-Meter-Wettkampfbahn und 10-Meter-Sprungturm renoviert. Auf der Zuschauertribüne finden 500 Besucher einen Platz. Der Dortmunder Künstler Harry Fränkel hat sich hier mit einem Mosaik verewigt.
Südbad, Ruhrallee 30

Bochum

Hallenbad Querenburg

Foto: Stadt Bochum, Kommunikationsservice

Wie es sich für ein Sportbad gehört, hat das Hallenbad in Querenburg ein 50-Meter-Becken inklusive 3-Meter-Sprungturm. Gelegen im Uni-Center in der Hustadt zwischen der Ruhr-Uni und den Wohnheimen zieht das Bad vor allem Studierende an. Die Sauna ist nur am Wochenende gemischt, ansonsten ist entweder Frauen- oder Männersauna.
Hallenbad Querenburg, Hustadtring 157

Hallenfreibad Langendreer

Foto: Stadt Bochum, Kommunikationsservice

Cafeteria, Sauna und Außenschwimmbad gehören zu den Angeboten im Hallenfreibad Langendreer. In der Halle gibt es außer dem 25 Meter langen und 15 Meter breitem Schwimmerbecken zwei kleinere Pools für Kinder und Nichtschwimmer. Für die Freibadsaison stehen draußen drei große Becken bereit, das größte ist das Nichtschwimmerbecken mit 45 mal 35 Metern.
Hallenfreibad Langendreer, Eschweg 50

Hallenfreibad Linden

Foto: Stadt Bochum, Kommunikationsservice

Mit 160 Parkplätzen zählt das Bad im Süden Bochums auf jeden Fall zu den autofahrerfreundlichen Sportanlagen. Drei Becken, eine Sauna und drei Sprungtürme, von denen der höchste drei Meter misst befinden sich im Innenbereich. In der Freibadsaison sind die drei Außenpools sowie ein Volleyballfeld, ein Spielplatz und eine Beachfläche für die Badegäste geöffnet.
Hallenfreibad Linden, Brannenweg 10

Essen

Alte Badeanstalt

1999 hat der Trägerverein Sport- und Gesundheitszentrum Altenessen das Bad übernommen. War die alte Badeanstalt bis dato ein reines Schwimmbad, ist sie heute ein Sportzentrum mit um die 100 verschiedenen Kursen. Babyschwimmen, Aerobic, Yoga gehören zum Programm wie Fitness- und Reha-Sport. Schwimmen ist natürlich immer möglich. Nach dem Training können Besucher sich in der Sauna entspannen.
Alte Badeanstalt, Altenessener Straße 393

Stadtbad Borbeck

Nach dem Sprung vom Dreimeterturm im Stadtbad Borbeck findet sich der Badegast im 25 Meter langen Becken wieder. Sonnenbänke, ein Wellnessbereich und jede Menge Kurse von Tauchen über Wassergymnastik bis zu Yoga erweitern das Sportangebot. Am Freitag ist immer Warmbadetag mit 30 Grad warmem Wasser.
Stadtbad Borbeck, Vinckestraße 3

Friedrichsbad

Seit 1912 steht das Friedrichsbad im Essener Westviertel, seit den 80er-Jahren verwaltet der Essener Sportbund das Bad. Außer einem 25 Meter langen Becken mit stets 30 Grad warmem Wasser bietet das Friedrichsbad drei Gymnastikhallen, ein Fitnessstudio, eine Sauna und einen Spinningraum. Besucher des Bades können sich zwischen 200 verschiedenen Kursen von Rückenfitness bis Zumba entscheiden.
Friedrichsbad, Kerckhoffstraße 20b

Duisburg

Hallenbad Neudorf

Im Stadtteil Neudorf, nah an der Duisburger Mitte liegt das Bad mit den drei Becken. Außer dem 25-Meter-Sportpool gibt es hier ein Planschbecken für Kinder und ein Lehrschwimmbecken. Ein Drei-Meter-Sprungbrett am Sportpool, eine Gegenstromanlage mit Düsen für Rücken und Füße sowie eine Kinderrutsche komplettieren das Angebot für den fitnessinteressierten Wassersportler. Der kann nach dem Schwimmgang auch die Sauna im Neudorfer Bad aufsuchen.
Hallenbad Neudorf, Memelstr. 70–72

Allwetterbad Walsum

Scheint die Sonne? Dach auf! Das Allwetterbad Walsum öffnet bei Sonnenschein einfach seinen Deckel und mit den wärmenden Strahlen kommt Freibadfeeling auf. Umgekehrt wird bei schlechtem Wetter alles dichtgemacht und weitergeschwommen. Dann bietet das Allwetterbad noch einen 5-Meter-Sprungturm, eine 50-Meter-Bahn und eine 100-Meter-Wasserrutsche.
Allwetterbad Walsum, Scholte-Rahm-Straße 16

Rhein-Ruhr-Bad Hamborn

Hier sind Familien willkommen. Badegäste haben die Wahl zwischen Schwimmerbecken, Strömungsbecken, Nichtschwimmerpool, Blubberbecken und Babybassin mit Warmwasser. Türme zum Springen gibt es in Fünf- und Zehn-Meter-Ausführung. Wie es sich für ein Spaßbad gehört, ist ein Bistro vor Ort.
Rhein-Ruhr-Bad Hamborn, Kampstr. 2

Düsseldorf

Münster-Therme

Foto: Bädergesellschaft Düsseldorf mbH

Stilvoll schwimmen lässt es sich in der Münstertherme. 1902 erstmalig eröffnet, ist das Bad im Stadtteil Derendorf eines der wenigen Kaiserbäder, das Kriege und Neubaumentalität des letzten Jahrhunderts überstanden hat. Im basilikalen Gewölbe der Schwimmhalle und dem angeschlossenen Saunatrakt lässt es sich vortrefflich entspannen. Das Wasser misst 30 Grad, das Thermalsolebecken mit massierenden Sprudlern im Außenbereich sogar 32 Grad. Im Sauna-Bereich finden sich zwei unterschiedlich temperierte Finnische Saunen sowie ein Gewölbe-Dampfbad.
Münster-Therme, Münsterstraße 13

Düsselstrand

Mitten in Flingern liegt der Düsselstrand. Hier steht weniger der Sport und mehr der Spaß im Mittelpunkt. Wildwasserrutsche, Stömungskanal oder Black Hole für Wagemutige – wer auf feuchtfröhliche Action steht, ist hier richtig. Für die Kleinsten gibt es ein Babybecken. Sportive können auf der sogenannten „Schwimmautobahn“ im 25-Meter-Becken ihre Bahnen ziehen. Hier werden auch Kurse wie Wassergymnastik, Aquacycling oder Aqua Kickboxen angeboten. Drei Whirlpools stehen darüber hinaus ebenso zur Verfügung wie Liegemulden mit Massagedüsen. Ein großzügiger Saunabereich mit mehreren Saunen, Sanarien und Dampfbad rundet das Angebot ab.
Düsselstrand, Kettwiger Straße 50

Gartenhallenbad Unterrath

Wie das Gartenhallenbad Oberkassel wurde auch das Gartenhallenbad Unterrath in den 1960er-Jahren gebaut. Zusätzlich zum 25-Meter-Becken gibt es hier noch ein Mehrzweckbecken mit 1- und 3-Meter-Brett. Wer Entspannung sucht, kann Whirlpool oder Massagebecken nutzen. Dem Wasserratten-Nachwuchs stehen gleich zwei Planschbecken zur Verfügung, eins davon mit Rutsche. Das Sauna-Angebot umfasst neben zwei finnischen Kabinen auch ein Dampfbad. Massieren lassen kann man sich ebenfalls.
Gartenhallenbad Unterrath, Mettlacher Straße 55

Sauna-Bad Niederheid

Wer im Sauna-Bad Niederheid nach dem Sportschwimmen im 25-Meter-Becken Entspannung sucht, hat Glück, ist doch das Vierjahreszeiten-Außenbecken mit Whirlpool und Sprudelliegen bequem vom Hallenbad aus zu erreichen. Auch für die Kleinen wird mit Kinderbecken nebst Rutsche und Wasserspieltieren einiges geboten. Herzstück des Bades ist allerdings die Sauna-Landschaft mit Trockensauna, Aufgusssauna, Sanarium und Dampfbad. Auch der Kälteraum mit Eisbrunnen und Saline erfreut sich großer Beliebtheit. Besonderes Highlight: In der sibirischen Blockhaus-Banja wird der Körper beim Wenik-Aufguss mit Birkenzweigen abgeklopft.
Sauna-Bad Niederheid, Paul-Thomas-Straße 35

Schwimm’ in Bilk

Düsseldorfs jüngstes Schwimmbad ist das „Schwimm’ in Bilk“ gleich neben dem Einkaufszentrum Düsseldorf Arcaden und direkt am Bilker Bahnhof gelegen. Das 25-Meter-Becken ist durch die Fenster von außen frei einsehbar – was nicht jeder Schwimmer mag. An der Sauna wurde hier gespart, dafür werden rund 45 unterschiedliche Kurse angeboten.
Schwimm’ in Bilk, Bachstraße 145

Rheinbad (Hallen- und Freibad)

Das direkt an der Esprit Arena gelegene Rheinbad verfügt über ein Innen- und ein Außenbecken. Das lichtdurchflutete Hallenbad ist ein Paradies für Sportschwimmer, ist es doch durch eine fahrbare Hubwand und einen Hubboden multifunktional nutzbar. Maximal können hier zwölf Bahnen von Schwimmern genutzt werden. Im angeschlossenen Freibad fühlt man sich mehr dem Fun verpflichtet: Die 2000 Quadratmeter Wasserfläche umfassen neben einem Erlebnisbereich mit Breitrutsche auch ein 50 Meter langes Schwimmerbecken inklusive Sprunganlage. Umgeben ist das Ganze von einer großzügigen Liegewiese. Zwei Beachvolleyballplätze und ein Bolzplatz warten auf die, die lieber auf dem Trockenen bleiben.
Rheinbad, Europaplatz 1

Wuppertal

Schwimmoper Wuppertal

Zentral in Wuppertal-Elberfeld gelegen ist die Schwimmoper seit ihrer Renovierung das Aushängeschild der Wuppertaler Badelandschaft. Ihre offizielle Bezeichnung ist Stadtbad. Zum Titel Schwimmoper kam sie wahrscheinlich, weil an ihrem Standort für kurze Zeit der Neubau des Wuppertaler Opernhauses geplant war. Die große Wettkampfhalle bietet Platz für 1600 Zuschauer auf den Tribünen. Ein Fitnessraum und ein barrierefreier Saunabereich sind mit der Sanierung 2010 dazugekommen.
Schwimmoper Wuppertal, Südstr. 29

Gartenhallenbad Langerfeld

Planschbecken, Babyrutsche und Nichtschwimmerbecken: Das Gartenhallenbad im äußersten Osten Wuppertals, in Langerfeld, ist ein Platz für Familien. Im Sommer sonnen sich Badegäste auf der Liegewiese. Bei nicht so günstigem Wetter sorgen Sauna und Solarium für die nötige Hitze. Der Schwimmbereich ist barrierefrei.
Gartenhallenbad Langerfeld, Am Timpen 51

Schwimmsportleistungszentrum Heinz-Hoffmann-Bad

Das Heinz-Hoffmann-Bad im Stadtbezirk Cronenberg ist in erster Linie ein Leistungssportzentrum. Benannt ist es nach dem erfolgreichen Wuppertaler Schwimmtrainer Heinz Hoffmann. Hoffmann trainierte die Wuppertaler Wasserfreunde und die deutschen Olympia-Schwimmmannschaft bei den Spielen 1968 und 1972. Das Bad steht vor allem den Leistungssportlern, den Vereinen und den Schulen zur Verfügung. Besitzer einer Abo-Karte haben erweiterte Schwimmzeiten und dürfen die örtliche Sauna benutzen.
Schwimmsportleistungszentrum Heinz-Hoffmann-Bad, Küllenhahner Str. 130

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