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Die schönsten Parks in Düsseldorf zum Spazieren und Flanieren

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Düsseldorf hat nicht nur die längste Theke der Welt zu bieten, sondern auch eine “grüne Achse”. Hoch im Norden der Stadt beginnt sie, und zieht sich am Rhein entlang bis hinunter in den Süden. Aber auch sonst ist die Landeshaupstadt mit Parks gut bestückt, in denen man herrlich spazieren, die Flora und Fauna bestaunen und die Seele baumeln lassen kann. Die 10 schönsten Grünanlagen haben wir für euch. 

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Parks im Düsseldorfer Norden

Lantz’scher Park in Lohausen

Foto: Düsseldorf Marketing
& Tourismus GmbH – Fotograf U. Otte

Im beschaulichen Lohausen, fernab der trubeligen Innenstadt, liegt dieses kleine Parkjuwel. 1235 wurde die Anlage das erste Mal erwähnt, als wasserumwehrter Rittersitz. Im frühen 19. Jahrhundert erwarb dann der Kolonialwarenhändler und Stadtpolitiker Heinrich Balthasar Lantz das Gelände, das noch heute seinen Namen trägt. Der erbaute dort das Herrenhaus, das noch heute Zentrum der bezaubernden Grünanlage ist. Seit den 1970ern ist diese auch der Öffentlichkeit zugänglich. Auf rund 14 Hektar kann man hier spazieren, den alten Baumbestand bewundern und Kunstobjekte betrachten. Einen Kinderspielplatz gibt es auch.
Eingang: Lohauser Dorfstraße, Düsseldorf

Nordpark in Stockum

Diese große Grünanlage in Rhein- und Messe-Nähe birgt auf deinen 36 Hektar viele Abwechslung: Ein großes Wasserspiel direkt am Haupteingang, das Nordpark-Café, in dem man Waffeln, hausgebackene Kuchen und im Sommer Eis bekommt, viele Skulpturen und Kunstwerke und – natürlich – den Aquazoo, der mit Aquarien, Pinguinbecken, Tropenhaus und Fossiliensammlung nicht nur Pescatoren anlockt. Im Ballhaus, einem Ausstellungsgebäude, finden regelmäßig Veranstaltungen statt, und auf drei großen Spielplätzen kann man sich auch als ausgewachsener Mensch nochmal wie ein Kind benehmen. Die zahlreichen Blumenbeete werden saisonal neu bepflanzt, gerade im Frühling expoldiert die Anlage förmlich vor lauter Farben und Gerüchen. Heimliches Highlight: der japanische Garten. 1975 vom Garten- und Landschaftsarchitekten Iwakii Ishiguro als Geschenk an die Stadt Düsseldorf gestaltet, ist der 5.000 Quadratmeter große Teil des Nordparks mit seinem Rundweg über kleine Brücken vorbei an den Teichen, in denen Koi-Karpfen schwimmen und Bäumen, die in Bonsai-Optik beschnitten sind, eine Oase der Zen-Ruhe inmitten des trubeligen Parks.
Eingänge: Stockumer Kirchstraße / Kaiserswerther Straße, Düsseldorf

Rheinpark in Golzheim

Foto: Nadine Beneke

Ja, der Rhein und seine Ufer sind der heimliche Lieblingsort aller Einheimischer. Es ist aber auch zu schön, sommers wie winters entlang des Flusses spazieren zu gehen, über die Brücken zu laufen und die Gedanken mit der Strömung einfach fließen zu lassen. Oder sich mit Grill, Picknickdecke und lieben Menschen auf einer Wiese niederzulassen und kurz den Alltag Alltag sein zu lassen. Wunderbar geht das im Rheinpark in Golzheim. Jogger, Hundehalter, Spaziergänger, Hobby-Fußballer: Gerade im Sommer ist hier ordentlich was los. Schon 1902 wurde die Fläche erstmals zum Zweck der Freizeitgestaltung freigegeben, heute befinden sich auf 19 Hektar Rasenfläche Kinderspielplätze, Hundeausläufe und viel Platz zum entspannen. Pluspunkt: Die tolle Aussicht auf die Stadtsilhouette.
Eingänge: Cecilienallee / Robert-Lehr-Ufer, Düsseldorf

Alter Friedhof in Golzheim

Seit 1982 steht dieser Park unter Denkmalschutz. Zusammen mit dem Melaten-Friedhof in Köln und dem Alten Friedhof in Bonn gehört er zu den wichtigsten historischen Friedhofsanlagen in NRW. Flächenmäßig nicht so große wie andere Parkanlagen in der Stadt, kann man hier trotzdem in fast bedächtiger Stille seine Runden drehen. Alte Grabmäler zeugen von den vielen, in der Stadtgeschichte Düsseldorfs wichtige Rollen innehabenden Menschen, die hier ihre letzte Ruhe fanden. Durch die Anlage der Klever Straße wurde der Friedhof 1905 in der Mitte zerschnitten, was dem Zauber und der Stimmung in diesem kleinen, aber feinen Park dennoch keinen Abbruch tut.
Eingänge: Fischerstraße / Klever Straße, Düsseldorf

Hofgarten

Die grüne Lunge mitten in der Innenstadt. Wer sich zwischen Cappuccino am Kö-Bogen und Shopping-Tour auf der Shadowstraße mal eben wie eine Prinzessin oder ein Prinz fühlen möchte, kann die beeindruckende Reitallee mit vier Baumreihen in Richtung Schloss Jägerhof entlang flanieren und dabei laut kundtun, er gehe jetzt nach Hause. Auf besagter Allee stehen auch die “Sonnenbänke”, eine Kunstinstallation, die schon mehrere Generationen von Nachwuchsbands und Influencern als Fotomotiv dienten. Weiter hinten in dem 1769 errichteten Park befinden sich der “Märchenbrunnen” und der “Jröne Jong”, zwei Düsseldorfer Wahrzeichen. Auf 13 Hektar Wiesenfläche kann man sich gut entspannen, hier finden im Sommer auch Live-Konzerte statt.
Eingänge: Inselstraße / Jägerhofstraße / Heinrich-Heine-Allee, Düsseldorf

Zoopark in Düsseltal

Auch etwas abseits des innenstädtischen Trubels liegt der ehemalige “zoologische Garten” Düsseldorfs. Für die Menschen im Viertel ist der Park, der umgeben von Verkehrsflächen und Wohnsiedlungen fast einer grünen Insel gleicht, Anlauf- und Treffpunkt, wenn es um Freizeitgestaltung und ein bisschen Urlaub vom Alltag geht. 1876 tatsächlich als Zoo eröffnet, wurde die Anlage nach vollständiger Zerstörung im zweiten Weltkrieg 1951 zum Stadtteilpark umgebaut. Eine große Teichanlage, ein Bolzplatz und ein Wasserspielplatz laden ein, hier – gerade im Sommer – Stunden zu verweilen. 13 Hektar groß ist die Anlage, auf denen man sicher ein (schattiges) Plätzchen findet.
Eingänge: Brehmstraße / Grunerstraße / Faunastraße, Düsseldorf

Parks im Düsseldorfer Süden

Alter Friedhof in Bilk

1805 wurde der Park als Friedhof angelegt, seit 1904 wird er als Grünanlage genutzt. Boule, Tischtennis, Federball – sportlich aktive Anwohner finden hier immer was zu spielen. Im Sommer eröffnet der Wasserspielplatz, alte Linden säumen die Wege, unter denen es sich herrlich träumen lässt. Im Winter lässt es sich hier großartig Schlitten fahren, im Gegensatz zu vielen anderen Parks in der Stadt ist der Alte Friedhof sehr hügelig.
Eingänge: Volmerswerther Straße / Sternwartstraße, Düsseldorf

Floragarten in Unterbilk

Ursprünglich wurde dieser kleine, aber feine Park durch eine privat-Initiative gegründet, der Unterhalt wurde mit Eintrittsgeldern bestritten. Heute ist der Zutritt frei. Im belebten Bilk ist der Floragarten im wahrsten Sinne des Wortes eine Oase. Ein kleiner Weiher, ein Rundgang, der einmal durch das drei Hektar große Gelände führen, ein Kinderspielplatz und natürlich das Café, in dem man sich nach (einem zugegeben nicht allzu langen Spaziergang) mit köstlichen Kuchen und einer Tasse Kaffee stärken kann.
Eingänge: Bilker Allee / Kronenstraße / Bachstraße, Düsseldorf

Volksgarten in Oberbilk

Aus gleich drei Teilen besteht dieser Park: Dem Volksgarten, “In den Gärten” und “Vor dem Deich”. Selbst eingefleischte Düsseldorfer kommen manchmal durcheinander, in welchem Part sie sich befinden. Der 1895 fertiggestellte Volksgarten ist eine im natürlichen Stil angelegte Parkanlage – kleine Weiher und geschwungene Spazierwege laden hier zum Schlendern ein. Ein aus Grundwasser gespeister Baggersee, in dem auch Schildkröten hausen, ist Zentrum des Teils “Vor dem Deich”. Eine üppige Vegetation gibt diesem Part des Parks eine fast wilde Anmutung, hier ist auch eine Vogelschutzzone ausgerufen. Auf dem an den See grenzenden Deich liegt das Panorama-Restaurant, ein beliebter Aussichtspunkt und Ausflugsort. “In den Gärten” liegt eine 600 Meter lange Wasserachse, an deren Ufern sich 16 verschiedene Gärten befinden. Diese sind nach verschiedenen Pflanzenarten gruppiert, Rosen, Dahlien und Rittersporn blühen hier unter anderem in voller Pracht. Insgesamt ist der 70 Hektar große Südpark ein wirklich besonderes Stück Düsseldorf und nicht nur bei Bewohnern des Viertels ein beliebter Ort zum Spazieren gehen, Picknicken und Sporteln.
Eingänge: Siegburger Straße / Werstener Straße / Volksgartenstraße, Düsseldorf

Schlosspark in Benrath

Schloss Benrath | Foto: Düsseldorf Marketing
& Tourismus GmbH – Fotograf U. Otte

Tief im Düsseldorfer Süden liegt das Schloss Benrath, erbaut im 18. Jahrhundert als kurfürstlicher Sommersitz, mit der dazugehörigen, 63 Hektar großen Parkanlage, die sich vom Benrather Zentrum bis zum Rheinufer erstreckt. Im Gegensatz zu manch anderem Grün in der Stadt wirkt der Schlosspark Benrath äußerst gepflegt.  Aber nicht nur Blumen, Hecken und akkurat geschnittenes Grün prägen die Anlage. Zahlreiche hohe Bäume spenden im Sommer reichlich Schatten – mancher Besucher wähnte sich da schon in einem „echten“ Wald. Rund um das Schloss gibt es Wasseranlagen: ein großer Weiher angelegt, in dessen Mitte eine goldene Kugel prangt, aus der eine Fontäne schießt und ein langgezogenes Wasserbecken, das manche der 32 im Park ansässigen Vogelarten gerne mal für ein Bad nutzen. Alljährlich im Sommer finden vor dieser zauberhaften Kulisse freiluftige Klassik-Konzerte statt. Der Clou: Das Publikum bringt sich sowohl Sitzgelegenheiten (seien es nun Decken oder Stühle) als auch Verpflegung selber mit.
Eingänge: Benrather Schlossallee / Urdenbacher Allee, Düsseldorf

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