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Wandern mit Kindern in NRW: 13 Routen, die bei Knirpsen punkten

Foto: Annie Spratt
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Wie weit ist es denn noch? Klar möchten wanderlustige Eltern ihren Nachwuchs gerne fürs eigene Hobby begeistern. Doch es lauern ein paar Anfängerfehler, die es zu vermeiden gilt. Wir stellen euch hier deshalb nicht nur absolut kindertaugliche Routen in der Region vor, sondern geben auch Tipps, wie der Funke überspringen kann. Wäre doch schade, wenn die neuen Wanderstiefel gleich wieder in der Ecke landen, oder?

Hinweis: Wegen der Corona-Pandemie sind einige der hier vorgestellten Attraktionen wie Wildparks, Hofcafés und Höhlen momentan für Besucher nur eingeschränkt geöffnet oder sogar geschlossen. Bitte informiert euch vorab und haltet den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zu anderen Wanderern ein.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

5 Tipps zum Wandern mit Kindern

Foto: Ksenia Makagonova

Kurze Strecken, langsames Lauftempo

Gerade wenn man als Familie mit dem Wandern anfängt, sollten die Strecken kurz sein, um Kinderfüße nicht zu überfordern. Die grobe Faustregel des Deutschen Wanderverbands lautet: Lebensalter mal 1,5. Ein Sechsjähriger schafft also rund neun Kilometer, ein Achtjähriger schon zwölf. Geht es viel bergauf und bergab, muss das ebenfalls eingerechnet werden. Pro hundert Höhenmeter schlägt man einen Streckenkilometer drauf. Außerdem zu beachten: Das Lauftempo richtet sich nach dem schwächsten Mitglied, also in der Regel nach dem Jüngsten in der Gruppe.

Abwechslungsreiche Routen, Spielspaß unterwegs

Kinder brauchen Gefilde, die ihre Fantasie anregen: Ein Bach zum Staudamm-Bauen oder ein sandiger Weg zum Barfuss-Laufen kommt da genauso gelegen, wie ein Wildgehege, an dem man Schweine beobachten oder Rehe füttern kann. Wenn dann noch zwischendurch kleine Aufgaben warten, hat man die kleinen Racker schnell auf seiner Seite. Anregungen gefällig? Mögliche Aufgaben könnten sein: Wer baut den höchsten Kieselturm? Wer erspäht den ersten Buntspecht? Zu welchem Baum gehören diese Zapfen, Früchte, Blätter? Schnitzt euren eigenen Wanderstock. Oder: Findet zehn verschiedene Insektenarten und fotografiert sie. In größeren Gruppen bringen solche Aktivitäten besonderen Spaß (wegen Corona solltet ihr darauf momentan allerdings verzichten).

Foto: Gabby Orcutt

Viel Proviant, viele Pausen

Genügend Verschnaufpausen einplanen! Ein Picknick mit kleingeschnittenem Obst und Gemüse, Mini-Muffins oder der guten alten Stulle hält die Motivation aufrecht. Gerade bei warmem Wetter sind außerdem regelmäßige Trinkpausen wichtig. Also hier nicht am Gewicht sparen, sondern genug Flüssiges einpacken.

Verantwortung übertragen

Wer an seinen ersten Schultag zurückdenkt, erinnert sich bestimmt noch daran, mit wie viel Stolz er Schultüte und Tornister getragen hat. Kinder wollen gerne Verantwortung übernehmen. Deshalb sollte jedes Kind einen kleinen Rucksack bekommen, in dem neben Proviant auch Dinge wie Fernglas, Lupe oder Taschenmesser Platz finden. So fühlen sie sich als ebenbürtiges Mitglied der Gruppe. Jeder darf auf der Wanderung eine andere Aufgabe übernehmen: Der Erste wird Vogel-Entdecker, der Zweite Wanderstock-Finder und wer schon gut lesen kann, wird „Informant“ und liest Tafeln oder Details aus dem Wanderführer vor.

Foto: Alberto Casetta

Wettergemäße Kleidung und Sonnenschutz

Ein letzter Tipp, der nicht nur für die Familienwanderung, sondern allgemein fürs Wandern essentiell ist: Die richtige Kleidung. Nichts ist schlimmer, als sich ohne jeglichen Schutz durch die sengende Sonne zu quälen. Hilfreiche Wanderbegleiter sind Sonnenbrille, Hut mit breiter Krempe oder Kappe sowie lange luftige Kleidung oder ausreichend Sonnencreme, die regelmäßig neu aufgetragen werden muss. Gleiches gilt natürlich auch für Regenwetter. Sind die Schuhe imprägniert? Liegt die Regenjacke griffbereit im Rucksack, falls es zu tröpfeln anfängt? Es schadet außerdem nie, einen Wetterwechsel einzuplanen und entsprechend mit einem Lagen-Look aus dünner Jacke, Fleeceweste und T-Shirt vorzusorgen.

Wandern mit Kindern im Ruhrgebiet

Westruper Heide | Haltern am See

Blick über die Westruper Heide | Foto: Lina Niermann

Gleich vier Themenrouten mit einer Länge von je rund drei Kilometern durchziehen die Westruper Heide. Dieses Kleinod auf der Grenze zum Münsterland punktet mit sandigen Dünenlandschaften, Kiefernduft und dem tiefblauen Halterner Stausee. Erkundet werden können die Bienen-Route, die Naturerlebnis-Route, die Heide-Wald-Route sowie die Dünen-Route. Perfekt für einen lehrreichen Tagesausflug, vor allem, wenn Mitte August die Heide blüht. Aber Obacht, mit Buggy solltet ihr die rollstuhlgerechten Wege nicht verlassen, andernfalls bleibt ihr mit den Rädern im Sand stecken. Weiterer Wandervorschlag des Kreises Recklinghausen: „Vom Seeufer zur Wacholderheide“
Westruper Heide, vier Rundwege je rund 3 km, 1,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, nur teilweise für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: Südparkplatz an der Hullerner Straße, Haltern am See

Naturpfad Langeloh | Castrop-Rauxel

Auch inmitten der Ballungsräume Herne, Castrop-Rauxel und Bochum lässt sich so manches Idyll entdecken. Wie etwa das Naturschutzgebiet Langeloh, in dem sich seltene Tier- und Pflanzenarten dank des feucht-kühlen Klimas pudelwohl fühlen. Verantwortlich dafür ist neben dem Roßbach auch der alte Buchenbestand, der die Ufer beschattet. Entlang des Naturpfades (gelbe Markierung) lässt sich einiges über Riesenschachtelhalm, Renaturierung und Totholz als Lebensraum lernen. Insgesamt 15 Stationen sind mit Pfosten markiert. Wichtig: Vorab unbedingt die Begleitbroschüre herunterladen, die die Stadt Castrop-Rauxel anbietet, denn es existieren keine Infotafeln. Kleiner Wermutstropfen: Die Strecke ist auch bei Hundebesitzern sehr beliebt, die leider nicht immer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner beseitigen.
Naturpfad Langeloh, Rundweg, 4,7 km, 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, nicht für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: Wanderparkplatz Bochumer Straße, Castrop-Rauxel

Naherholungsgebiet Hohenstein | Witten

Blick über die Ruhr | Foto: Lina Niermann

Der Wittener Hohenstein ist ein am Wochenende gut besuchtes Ausflugsziel. Neben einem Wildgehege mit Streichelzoo und dem Hammerteich locken auch die Grill- und Spielplätze vor allem Familien an. Drei anfängerfreundliche Rundtouren (A1, A2, A3) führen durchs Naherholungsgebiet. Die Waldwege sind teils unbefestigt, aber gut zu begehen. Für eine anspruchsvolle Familienrunde eignet sich der 13,5 Kilometer lange und mit einem Dreieck ausgezeichnete Weg „Drei Türme“. Am Berger-Denkmal angekommen, habt ihr außerdem einen traumhaften Blick übers Ruhrtal.
Naherholungsgebiet Hohenstein, Vier Rundwege zwischen 2,75-13,5 km, 1-4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht bis anspruchsvoll, teils kinderwagentauglich, Mögliche Startpunkte: Wanderparkplätze Hammerteich, Hohenstein oder Kohlensiepen, Witten

Naturpfad Kaiserberg | Duisburg

Ein weißer Kreis auf schwarzem Grund markiert den zehn Kilometer langen Naturpfad Kaiserberg in Duisburg. Gestartet wird an der Mülheimer Straße gegenüber vom Zoo. Der Weg durch den Duisburger Stadtwald verläuft zu Beginn überwiegend flach, im Verlauf müssen jedoch mehrere An- und Abstiege überwunden werden. Dabei kreuzt ihr Bahntrassen, Bachläufe und einen alten Steinbruch, in dem bis 1874 Grauwacken-Sandstein abgebaut wurde. Heute erinnert ein kleiner Weiher mit steilen, stark überwucherten Uferwänden an diese Vergangenheit. Ein Höhepunkt der Strecke ist das Wildschweingehege in der Nähe der Quelle „Heiliger Brunnen“.
Naturpfad Kaiserberg, Rundweg, 10 km, 3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, k. A. zur Kinderwagentauglichkeit, Startpunkt: Mülheimer Straße, gegenüber vom Duisburger Zoo

Baldeneysteig | Essen

Der Baldeneysee | Foto: Thea Jungnickel

Der Baldeneysteig ist mit einer Gesamtlänge von 26,7 Kilometern und 600 Höhenmetern wahrlich nichts für Anfänger und schon gar nichts für eine gemütliche Familienwanderung. Zum Glück lässt er sich aber hervorragend in Teilstücke gliedern. Besonders empfehlenswert ist das südliche Teilstück zwischen Kupferdreh und Werden. Hier wechseln sich moosiger Wald, satte Wiesen und leuchtende Felder ab. Die steilen An- und Abstiege werden mit Panoramablicken über den Baldeneysee belohnt. An den Bauernhöfen in Fischlaken können die Kids nicht nur Gänse, sondern auch Alpakas bestaunen. Wer am Ende noch Energie übrig hat, steigt in Werden nicht direkt in die S-Bahn, sondern schaut beim Wildgatter Heissiwald vorbei. Eine Strecke für wandererfahrene Familien mit älteren Kindern.
Baldeneysteig (südliches Teilstück Kupferdreh – Werden), Streckenwanderung, rund 13 km, 4-4,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll, für Kinderwagen nicht geeignet, Startpunkt: S-Bahn-Haltestelle Essen-Kupferdreh, Zielpunkt: S-Bahn-Haltestelle Essen-Werden

Wandern mit Kindern im Bergischen Land und im Rheinland

Bergische Streifzüge

Bergischer Streifzug Nr. 13 | Foto: Lina Niermann

Die gemeinnützige Gesellschaft „Das Bergische“ hat 24 Themen-Wanderwege rund um Wupper, Agger und Düssel erschlossen, die sogenannten „Bergischen Streifzüge“. Sechs davon richten sich speziell an Familien mit Kindern. Das Besondere: Auf Tafeln entlang der Wege erklärt die bekannteste Maus des deutschen Fernsehens spannende Fakten auf kindgerechte Weise.

Wasserweg (Streifzug 2) | Hückeswagen

Glitzerndes Wasser, saftig grüne Wiesen und ein von Bäumen gesäumtes Ufer: Der rund vier Kilometer lange Rundweg nördlich von Hückeswagen bietet fantastische Aussichten. Auf gut befestigten Wegen geht es an der Wuppervorsperre entlang. Hier lässt sich auch der Junior im Buggy bequem durch die idyllische Gegend schieben. Tafeln geben Infos zur Talsperre, dem Staudamm und zur Wasserkraftnutzung in der Region.
Wasserweg (Streifzug 2), Rundweg, 4,3 km, 1,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: Parkplatz am Mühlenweg, Hückeswagen

Obstweg (Streifzug 4) | Leichlingen

Dieser Streifzug lohnt sich besonders im Frühjahr zur Apfelblüte oder im Herbst, wenn die Früchte rotbackig auf den Ästen lasten. Die Route beginnt mitten in Leichlingen, unweit der Wupper, und führt an Streuobstwiesen und Hofläden vorbei. Unterwegs erfahren die Kids alles zum Thema Apfelanbau. Zwei Audio-Stationen spielen außerdem Märchen und Gedichte rund ums Thema Obst ab.
Obstweg (Streifzug 4), Rundweg, 5,9 km, 2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, k. A. zur Kinderwagen-Tauglichkeit, Startpunkt: Ecke Marktstraße/Mittelstraße, Leichlingen

Energieweg (Streifzug 10) | Gummersbach

Volle Wasserkraft voraus! Und Windkraft! und überhaupt! Der Energieweg startet an der 230 Meter langen Staumauer der Aggertalsperre im Oberbergischen Land. Von dort aus geht es zunächst am Ufer entlang, bis der Weg hinauf zum Dorf Lieberhausen führt. Danach werden in einer Schlaufe mehrere Ortschaften durchquert, bevor es längs der Rengse zurück zur Talsperre geht. Bei dieser rund 12 Kilometer langen Tour wird den Kids einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Als Belohnung warten zwischendurch immer wieder Infotafeln und Erlebnis-Stationen auf die tapferen Wanderer. Hier erfährt man interessante Details zu Wind- und Wasserkraft sowie zur Holzkohle-Herstellung. Außerdem liegt auf der Strecke ein Holzhackschnitzel-Heizwerk – so ein schönes Endloswort kann auch nur die deutsche Sprache hervorbringen.
Energieweg (Streifzug 10), Rundweg, 11,9 km, 3-4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, nicht für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: Wanderparkplatz Aggertalsperre, Gummersbach

Höhlenweg, ehemaliger Vogelweg (Streifzug 14) | Engelskirchen

Die Nummer 14 trug bislang der Vogelweg in Engelskirchen. Ein Erdrutsch im Oktober 2018 machte die Strecke jedoch dauerhaft unpassierbar. Aber es glänzt ein Silberstreif am Horizont: Ab dem 17. Mai soll der Höhlenweg einen mehr als würdigen Ersatz bieten. Vom Ründerother Bahnhof aus führt diese neue Route entlang der Agger über die Ortschaft Stiefelhagen bis zum aussichtsreichen Haldy-Turm. Im großen Bogen geht es anschließend durchs Walbachtal wieder zurück zum Ausgangspunkt. Höhepunkte des Weges sind die Aggertalhöhle und die von Forschern erst kürzlich entdeckte Riesenhöhle „Windloch“, mit einer bisher nachgewiesenen Gesamtlänge von über 6000 Metern. Besichtigen können Besucher allerdings nur die Aggertalhöhle.
Höhlenweg (Streifzug 14), Rundweg, 8,4 km, 2,5-3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: k. A., Startpunkt: Bahnhof Ründeroth, Engelskirchen

Durchs Bergische Land | Foto: Lina Niermann

Bauernhofweg (Streifzug 18) | Lohmar

Ob Kühe, Gänse, Schweine, Ziegen oder Hühner: Der „Bauernhofweg“ in Lohmar hat eine muntere Tierschar zu bieten. Damit lassen sich garantiert auch kleine Wandermuffel von der nächsten Tour überzeugen. Die Route führt hauptsächlich über Feldwege, enthält aber auch einige anspruchsvolle An- und Abstiege. Festes Schuhwerk, Ausdauer und etwas Wandererfahrung sind deshalb Voraussetzung für diesen Familien-Ausflug. Entlang der Strecke liegen die 400 Jahre alte Gammersbacher Wassermühle und drei Bauernhöfe. An elf Lernstationen erhalten Kids Einblicke in die Geschichte von Kartoffel- und Spargelanbau.
Bauernhofweg (Streifzug 18), Rundweg, 12,6 km, 3-4 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittel, nicht für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: P&R-Parkplatz am Bahnhof Honrath, Lohmar

Baumweg (Streifzug 24) | Morsbach

Auf dieser leichten Wanderstrecke durch die Gemeinde Morsbach (Oberbergischer Kreis) erklärt die Maus den Kindern die Welt der Bäume. In welchem Stockwerk des Baumes wohnt welches Tier? Und welche Bäume gab es schon bei den Dinosauriern? Das sind nur zwei von vielen Fragen, denen auf den Grund gegangen wird. An einer Erlebnis-Station können Kids unterschiedliche Holzarten kennenlernen und vergleichen. Der Aussichtsturm „Hohe Hardt“ bietet einen wunderbaren Weitblick bis zum Siebengebirge. Der Weg ist größtenteils für Kinderwagen geeignet, der steile Abstieg zum Kriegerdenkmal kann über befestigte Ausweichstrecken umgangen werden.
Baumweg (Streifzug 24), Rundweg, 6,5 km, 2,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, für Kinderwagen geeignet, Startpunkt: Parkplatz hinter dem Rathaus, Morsbach

Arboretumswege im Staatsforst Burgholz | Wuppertal

Foto: Lina Niermann

Ein Arboretum ist eine Ansammlung verschiedener Gehölze, sprich Bäume, in einer Art botanischem Garten. Ein solches findet sich im Staatsforst Burgholz in Wuppertal und ist gleich von vier Wanderwegen durchzogen. Diese sind nach den Herkunftskontinenten unserer grünen Freunde angelegt, nämlich Amerika, Asien und Europa. Der mit rund 6 Kilometern längste Weg trägt den Titel „Wälder der Welt“ (IV) und präsentiert eine überkontinentale Auswahl an Bäumen. Auf allen Routen sind Hinweistafeln mit allerlei lehrreichen Infos zu den stillen Bewohnern des Arboretums angebracht. Ein pädagogisch wertvoller Ausflug ins Grüne.
Arboretumswege, drei Rundwege (I, II, III) und eine Streckenwanderung (IV), 2-6 km, 1,5-3 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, k. A. zur Kinderwagentauglichkeit; Startpunkt für Wege I, II, IV: Forsthaus Burgholz; Startpunkt für Weg III: Parkplatz Kaisereiche, Wuppertal

Rundwege durch Wahner Heide und Königsforst | Köln, Rösrath, Troisdorf

Blühende Heide, neblige Moore und verwunschene Bruchwälder – Jeder Romantik-Maler hätte seine helle Freude beim Flanieren durch die Wahner Heide und den angrenzenden Königsforst. Das 8.250 Hektar große Naturschutzgebiet zwischen Köln, Rösrath und Troisdorf beherbergt rund 700 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Mit der kostenlosen Naturerbe-App der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) können vier Touren mit einer Länge von vier bis fünf Kilometern erkundet werden. Nebenbei erfährt man Wissenswertes zu fleischfressendem Sonnentau, Wasserbüffeln und zu Fledermaus-Quartieren in ehemaligen Bunkeranlagen. Die Touren starten je an einem der vier Besucherzentren, den sogenannten „Besucher-Portalen“. Extratipp: Gleich mehrere Wildgehege und Vogelparks liegen im und am Naturschutzgebiet.
Wege durch Wahner Heide und Königsforst, insgesamt vier Rundwege, 4-5 km, 1,5-2 Stunden, Schwierigkeitsgrad: leicht, k. A. zur Kinderwagen-Tauglichkeit, Startpunkte: Burg Wissem (Troisdorf), Forsthaus Steinhaus (Bergisch Gladbach), Turmhof (Rösrath), Gut Leidenhausen (Köln-Porz)
weitere Infos zum Naturschutzgebiet gibt es beim Verein Forum Wahner Heide / Königsforst.

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