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Kreative Tipps zum Wohnung aufräumen und dekorieren

Schön aufgeräumt und toll umdekoriert: Dann klappt's auch mitm Zuhausebleiben | Foto: Alexandra Gorn
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Ausmisten! Umräumen! Dekorieren! Irgendwas muss passieren! Denn wenn man erstmal tagelang die Bude gehütet hat, kann man die vielen kleinen Lücken im Wohnkonzept nur noch schwer übersehen. Wir beraten mit simplen Ideen, wie ihr eurer Wohnung einfach und schnell einen neuen Anstrich verpasst.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Wohnung aufräumen und ausmisten

Ordnung muss her, bevor hier irgendwer irgendwas umräumt. Verschiedene Methoden versprechen den Weg zum Erfolg, wir schauen auf einige der erfolgversprechendsten Ansätze im Bereich „Decluttering“ (unsexy auf Deutsch: entrümpeln). Erst wird ausgemistet, dann aufgeräumt und bleibende Ordnung geschafft.

Konmari

Mit ihrer Netflix-Serie „Aufräumen“ ist Marie Kondo samt ihrer Methode Konmari weltberühmt geworden. Beim Ausmisten bringt die sympathische Japanerin bei ihrem Magic Cleaning Rationalität und Emotion zusammen. Erst wird alles im Haushalt in Kategorien eingeteilt, etwa Bücher, Kleidung, Papiere usw. Der Reihe nach knüpft man sich die Chaosherde vor, indem man jedes einzelne Teil in die Hand nimmt. Dann die Frage: „Macht dieses Ding mich glücklich?“ Wenn ja, darf es bleiben. Wenn nein, muss es gehen. Ein bisschen wie Heidi bei GNTM.
Um herauszufinden, was wirklich Glück bringt, hilft am Anfang das Kontrastieren. Alten Kochlöffel hochheben, danach die unersetzliche Lieblingstasse. Danach weiß man, nach welchem Gefühl man suchen muss. Ist der erste Schrott aus dem Weg geräumt, bekommt alles, was noch da ist, einen festen Platz, ein „Zuhause“. Das ist mit Schubladen oder Boxen so organisiert, dass man stets sieht, was drin ist und es ohne Wühlen zu fassen bekommt. Wichtig dabei: Die Marie Kondo Falttechnik von Kleidung – siehe Video-Tutorial.

One-Box-Methode

Auch bei der One-Box-Methode wird erstmal kategorisiert. Danach kommen alle Gegenstände einer Rubrik in einen Karton. Einen Monat lang nimmt man immer nur raus, was man gerade braucht – und räumt es anschließend in die Schränke. Was nach vier Wochen immer noch die Box hütet, weiß, wo die Reise hingeht. Eine extreme Variante davon sieht man in der Doku „My Things“ des finnischen Regisseurs Petri Luukkainen.

Die drei Boxen

Husch, husch, alles muss in die Box | Foto: HiveBoxx on Unsplash

Drei  Behälter für drei Arten von Dingen. Wegräumen, weggeben, wegwerfen. Ist selbsterklärend. Wichtig ist aber noch der Zusatz, eine Box nie auffällig voller zu machen, als die anderen. Wer sich ganz schwer mit dem Loswerden wird, kann die Objekte aus Box 2 und 3 auch in eine vierte Box räumen, die bis zu ein Jahr lang verstaut wird. Ist sie bis dahin nicht angerührt, hat sich die Entscheidung selber getroffen.

30 Tage Challenge

Schritt für Schritt zum Erfolg. Diese Methode schlägt einen Zeitraum vor und verordnet für jede Einheit eine Aktion. So kann man sich etwa für 30 Tage einen Terminkalender anlegen und für jeden Tag eine kleine Aufgabe stellen. Etwa: „Trenne dich von vier Dingen in der Küche“ oder „Sortiere alle Dokumente aus, die du nicht mehr brauchst“ oder „Verschenke ein Kleidungsstück, das nicht mehr passt“. Mit kleinen Überwindungen anfangen und am Ende die Polsterlandschaft loswerden.

Eat the Frog

Viele Ansätze starten mit dem Ausmisten bei Dingen, die mit wenig Emotionen beladen sind und daher einfach loszuwerden sind. Diese hier geht den anderen Weg: Als erstes ein geliebtes, aber unnützes Teil loswerden. Danach fallen alle folgenden Entscheidungen leichter, weil man einmal über seinen größten Schatten gesprungen ist.

Freier Fußboden

So ist’s gut: Schön den Boden frei machen | Foto: Thanos Pal on Unsplash

Wo anfangen? Einfach: am Boden. Egal, was man aufräumen will, als Erstes sollte man den Boden frei räumen. Der nächste Schritt: Möglichst viele Dinge vom Boden wegkriegen und an die Wände hängen. Und danach: Alles was auf Ablageflächen, wie Küchenzeile oder Schreibtisch, rumsteht von diesen „Böden“ wegbringen.

10-Minuten-Methode

So bleibt alles in Ordnung: Täglich 10 Minuten investieren, um alles, was nicht an seinem Platz, wieder zurück zu räumen. Nach einer Weile stellt sich der schöne Effekt ein, dass man den Zehner gar nicht voll ausnutzen muss, um die Ordnung wieder herzustellen.

Wohnung dekorieren und umräumen

Umdekorieren ist das Gebot der Stunde – so kommt Abwechslung in die Räume, in denen man gerade den Großteil seiner Zeit verbringt. Nachdem alter Krempel verschwunden und alles an festen Plätzen verstaut ist, können mit kleinen Kniffen große Effekte erzielt werden.

Wandschmuck

Kann man auch dezenter gestalten, aber: Mini-Galerie! | Foto: Jonny Caspari on Unsplash

 

Dekorieren mit Bildern: Ein Trend, der gerade durch Wohnräume auf der ganzen Welt grassiert, ist die Mini-Galerie. Dazu werden verschiedenste Bildformate (Postkarte, Foto, Zeichnung, Kunstdruck, usw. gibt’s zum Beispiel bei IKEA*) in diversen Größen eng beieinander gehängt. Ein Puzzle soll entstehen, nicht zu akkurat, nicht chaotisch, sondern mit organischer Ordnung. Tipp: Die Rahmen können durchaus auch unterschiedlich sein, zu viele Formen und Farben wirken aber wuselig. Ein definierter Streifen von Boden bis Decke erzielt mehr Wirkung, als eine zu große, zu undefinierte Fläche.

Aufbewahrung pimpen

Wenn zum Beispiel auf dem Schreibtisch alle Utensilien in Schachteln, Dosen, Boxen und Co verschwunden sind, wirkt der Arbeitsplatz klar und strukturiert. Aber auch ein bisschen steril. Neutrale Behälter kann man mit einfach Kniffen und DIY Ideen aufwerten, etwa mit Klebefolie, Washi-Tape (gemustertem Klebeband) oder Malfarbe. Einfach mal ausprobieren. Man hat ja Zeit.

Linie reinbringen

Die Wohnung soll Konzept haben? Dann beim Umdekorieren auf ein paar simple Grundregeln achten. Bloggerin und Interior-Stylistin Holly Becker etwa schlägt vor, sich pro Raum auf drei Grundfarben zu einigen, mit denen durch Wohnaccessoires oder Kleinmöbel Akzente gesetzt werden. Alles andere bleibt eher neutral, von weiß über beige bis grau. Spannung kommt durch verschiedene Oberflächenstrukturen rein, von Strick bis Stein. Wer so konzeptuell an die Inneneinrichtung rangeht, sollte vorher gut planen. Becker empfiehlt ein Moodboard, auf dem man Struktur- und Farbkombis durchspielen kann.

Stil und Thema finden

Moodboard für eine nicht ganz ersichtliche Stimmung zwischen heiße Chilli und weißer Marmor | Foto: Toa Heftiba

Apropos Moodboard: Das eignet sich auch, um herauszufinden, welches Thema einem gefällt und als Inspiration für das neue Raumkonzept dienen kann. Du willst das Wohnzimmer dekorieren und magst es maritim? Sammle visuelle Eindrücke aus diesem Themenfeld. Ein grobes Tau, schäumende Wellen, eine kecke Möwe, Leuchttürme, Sandstrand, Hafenszenerien. Die Farben und Oberflächen, die nun das Moodboard dominieren, passen organisch zusammen. Schließlich finden sie sich so auch in der freien Wildbahn.

Zimmer umräumen

Tipps und Ideen zum Zimmer umräumen gesucht? Da jeder Raum mit seinen eigenen Herausforderungen kommt, gibt es eigentlich nur eine Regel: Ausprobieren. Statt lange zu planen, einfach mal die Couch an eine andere Position schieben. Das Bett um 180 Grad drehen. Dem Beistelltisch einen neuen Stammplatz zuordnen. Große Räume kann man mit Vorhängen oder Regallösungen zweiteilen – ein ganz neues Wohnerlebnis! In kleinen Zimmern helfen auch kleine Lösungen für frischen Wind: Regale neu bestücken, Bilder umhängen oder Teppiche verrücken.

Dinge in Szene setzen

Tada: Lahme Topfpflanze geschickt in Szene gesetzt – Pro-Styler. | Foto: Zbysiu Rodak

Du hast gar keinen Platz, um Zimmer umzuräumen? Dann erstmal die Tipps zum Wohnung entrümpeln umsetzen, schön viel Krempel loswerden und die übriggebliebenen Utensilien schön in Szene setzen. Soll heißen: Alle unansehnlichen Nutzgegenstände schön verstecken und die eine tolle Teekanne auf der Kommode präsentieren. Oder alle Staubfänger vom Regal verbannen und eine Kombo aus nur zwei stylischen Vasen lassen. Merke: Eyecatcher statt Gewusel!

Umräumen mit Feng Shui

Feng Shui hilft nicht nur im Schlafzimmer und Wohnzimmer, auch die richtigen Feng Shui Farben bringen die Energie im Wohnraum zum Fließen. Die Harmonielehre aus China kann auch einfach als Wegweiser genutzt werden, wenn man keinen Plan hat, wie man seine Zimmer umräumen will. Wie ihr eure Wohnung nach Feng Shui einrichtet, zeigen wir euch in einem eigenen Artikel hier:

Wohnung streichen und Trendfarben 2020

Wohnung entrümpeln, Zimmer umräumen und ordentlich dekorieren reicht noch nicht? Dann müssen jetzt die Wände dran glauben – bringt die Farben rein! Mit ein paar Tipps gelingt das Wohnung streichen immer.

Wand streichen

Jede farbige Wand ist eine gute Wand | Foto: David Pisnoy

Gleich die ganze Wohnung streichen muss nicht sein. Um frischen Wind in die sattgesehenen Räume zu bringen, reicht oft auch das Streichen einer einzelnen Wand. Die Wahl sollte dabei auf eine Wand fallen, die durch wenig verstellt und durch wenig Behang dekoriert ist. So bringt die farbige Wand das Objekt, dass vor ihr steht zur Geltung: Die Kommode wird zum Star, der Fernseher samt Tisch zum Blickfang und auch eine einzelne größere Zimmerpflanze erlangt ganz neue Geltung. Übrigens: Eine sanfte Wandfarbe hebt die knallige Farbe des Möbelstücks hervor – und umgekehrt.

Mehr Ideen zum Streichen

Statt die ganze Wand zu streichen, können durch den gezielten Einsatz von Farbe auch optische Effekte erzielt werden. Eine halbhoch gestrichene Wand erhöht den Raum und mogelt dem Auge höhere Decken vor. Klappt auch, wenn die Zimmerdecke heller ist als die Wände. Lange Räume wirken kompakter, wenn eine Endwand in kräftiger Farbe erstrahlt. Kleine Räume in dunklen Farben wirken nicht so eng, weil das Auge die Zimmerkonturen nicht mehr gut fassen kann. Durch einen farbigen Streifen kann man Räume gedanklich aufteilen.

Tipps zum Streichen

Mit unseren Tipps können auch Laien beim Streichen begeistern | Foto: Lukas Vering

Alles abgeklebt, die Farbrolle in der Hand, die Pinsel gezückt? Hier noch einige überraschende Tipps zum Streichen. Oder wusstet ihr schon, dass man die Heizung aus und das Fenster zu machen soll, damit die Farbe zwar langsamer aber gleichmäßiger trocknet und so Streifen und Flecken ausbleiben? Und das man für klare Kanten das Klebeband abziehen sollte, solange die Farbe noch feucht ist? Oder das farbtriefende Streichutensilien für bis zu einem Tag auch in Plastikfolie eingepackt liegen bleiben können? Ja? Gut, dann kann man dir wohl nix mehr beibringen…

Tafellack streichen

Tafellack verwandelt jede Wand in eine beschreibbare Fläche. Kann man Kindern ins Spielzimmer streichen, damit sie ihre Kreativität reuelos an die Wand bringen können. Oder in die Küche als überdimensionierter Einkaufszettel oder Wochenplaner. Oder ins Gästebad, wo Besucher sich mit schlechten Sprüchen verewigen können. Und wenn‘s keine Besucher gibt, weil Corona und so, dann kann man ja auch ne Strichliste der verbleibenden Rollen Klopapier bis zum Ende der Welt ankreiden.

Farbenlehre für Anfänger

Schick, wie hier Wandfarbe und Einrichtung korrespondieren. Als hätte jemand unseren Artikel gelesen. | Foto: Sean Foster

Wenn schon Wohnung streichen, dann richtig. Im Schlafzimmer ruhige, dunklere Farben verwenden in gedeckten oder sanften Tönen. Pastell hilft immer! Im Wohnzimmer darf es heiterer zugehen, hier lebt man ja. Energiereiche Farben wie Orange oder Gelb, aber auch knalligere Varianten von Grün und Blau wirken. Wer es gemütlich mag und eher so als Couch-Murmeltier unterwegs ist, kann natürlich die Schlafzimmeratmosphäre weiterziehen. Küchen hält man derweil neutral in weiß, grau oder schwarz und peppt die Nüchternheit mit frischen Farbakzenten auf. Aktueller Trend: Flächen oder Accessoires aus Beton. Wohnküchen sind dem Sinn nach wohnlicher und freuen sich über eine Mischung aus Neutraltönen und gemütlichen Farben von Braun bis Brombeere. Holz als Akzent geht da immer.

Trendfarben 2020

Jede Saison produziert neue Trendfarben, da kann keine Inneneinrichtung mithalten. Doch eine Farbe wurde vom Pantone Farbinstitut für das ganze Jahr als Trendfarbe 2020 auserkoren: Das zeitlose „Classic Blue“. Das klassische Blau, nicht zu hell und nicht zu dunkel, soll laut Pantone-Experten die aktuelle Sehnsucht nach Ruhe und Harmonie wiederspiegeln. Hätten die Anfang des Jahres mal gewusst, wie viel zwangsverordnete Ruhe wir kriegen… Nun gut. Konstanz, Verlässlichkeit und Zuversicht strahlt das Blau ja auch aus. Dinge, nach denen die Welt sich noch das ganze Jahr sehnen wird. Also schön im Eigenheim mit klassisch blauen Akzenten gegensteuern.
Mit „Classic Blue“ harmonisieren sowohl sanfte Töne wie Pfirsich, Creme oder Taupe, aber auch knackige Nuancen wie Limettengrün oder Living Coral. Auch angesagte Trendfarben in metallischen und glitzernden Tönen passen perfekt zum zeitlosen Blau.

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