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Stock und Hut steh’n dir gut: 7 Wanderwege in NRW

Der Kupferhammer auf dem Kupferdreh-Wanderweg | Foto: Grün und Gruga Essen
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Wenn dir ein gemütlicher Spaziergang eine Nummer zu soft ist, dann schnür die Wanderstiefel zu, hol das gute Outdoorequipment aus dem Schrank und stürz dich über Stock und Stein auf die Wanderwege der Region. Hier geht das.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Wandern im Ruhrgebiet

Halden-Hügel-Hopping

12 Thementouren über 17 Halden und diverse natürliche Berge und dazu jede Menge Input über unsern Pott – das verspricht das Halden-Hügel-Hopping. Verortet sind alle Wanderrouten im nördlichen Ruhrgebiet, insbesondere dem Vest Recklinghausen, und können kostenlos online abgerufen oder im Besucherzentrum Hoheward mitgenommen werden. Das sogenannte Halden-Hügel-Navi beinhaltet neben zahllosen Infos und Fakten auch Tipps zu Anreise, Sehenswertem und aktuellen Updates. Die Touren sind im Durchschnitt 10 Kilometer lang, die Kürzeste ist mit 6,8 Kilometern auch für Wandermuffel zu schaffen, Fortgeschrittene können 18,7 km durch Haard und Oer stiefeln und Vollprofis versuchen sich am 53,1km langem Vestischen Höhenweg. Thematisch decken sie nicht nur die oft rezitierte Industrievergangenheit samt Strukturwandel ab, sondern enthüllen auch Informationen über Naturphänomene und vermitteln Fachwissen über Halden und deren Kollegen, mit dem man bei der nächstbesten Gelegenheit wunderbar prahlen kann.
halden-huegel-hopping.de

Rundwanderweg Kupferdreh

Etwa 20 Kilometer misst der Wanderweg um den Essener Stadtteil Kupferdreh. Das Wegezeichen ist ein weißes K im Kreis auf schwarzem Grund. Als Start der Strecke bietet sich die S-Bahn-Haltestelle Essen-Kupferdreh an. Zum Teil führt der Weg über sehr schmale Waldwege und an vielbefahrenen Straßen entlang, sodass bei der Wanderung Vorsicht angebracht ist.
sgv-kupferdreh.de

Wandern an der Sechs-Seen-Platte

Foto: Stadt Duisburg

Wambachsee, Masurensee, Böllertsee, Wolfssee, Wildförstersee und Haubachsee. Das klingt nach Wildromantik und weiter Natur. Die Baggerseen der Sechs-Seen-Platte liegen aber nicht im Schwarzwald oder in Mecklenburg sondern in Duisburg, am Uferweg lässt sich gut joggen, wandern und nordic walken. Der Wanderweg hier ist mit einem weißen Dreieck gekennzeichnet. Auf der Strecke liegt auch der Wolfsturm, der zweithöchste begehbare Ort Duisburgs.
sgvduisburg.de

Wandern im Bergischen

neanderland STEIG

Foto: Kreis Mettmann/F. Reusch

Immer mehr Leute haben Bock auf Stock und Stein. Und immer mehr Regionen entdecken plötzlich, dass sie ideales Wandergebiet sind – wie der neanderland STEIG im Kreis Mettmann. Bislang fast einzig für das Neandertalmuseum bekannt, möchte die niederbergische Gegend nun verstärkt als Naherholungsbiet erkundet werden – zu Recht! Nur einen Katzensprung von den Ballungszentren an Rhein und Ruhr entfernt kann man sich hier an idyllischer Natur ergehen. Die 230 Kilometer Wegstrecken sind in 17 Einzeletappen aufgeteilt. Vorbei an Mooren, Forsten oder Badeseen vergisst der Tagesausflügler alsbald die Nähe zur urbanen Umgebung.

Für den leichten Wanderausflug für Ungeübte bietet sich etwa die Strecke von Erkrath nach Hilden an. Mit rund 14 Kilometern und ohne nennenswerte Anstiege ist diese leicht zu schaffen und führt zudem durch romantische Seekulisse. Wer etwas flotter unterwegs ist, kann sich die 18 Kilometer von Gruiten nach Düssel zutrauen, eine extrem abwechslungsreiche Wegstrecke mit moderaten Steigungen. Etwas kürzer ist die Etappe von Haan-Hülsberg nach Gruiten, die 12 Kilometer durch waldiges Gebiet führt und malerische Eindrücke aus dem Ittertal bietet. Museen, historische Marktplätze und Kirchen, etwa der Mariendom in Verlbert-Neviges, sind immer wieder gut für einen Abstecher. Und wenn die Socken so richtig qualmen, ist die gute Anbindung an Busse und Bahnen, die einen verlässlich zum Ausgangsort zurückkutschieren, ein großer Pluspunkt des Areals. Willkommene Kühlung nach einem Wandertrag bietet das Naturfreibad im Stadtwald Mettmann.
neanderlandsteig.de

Eulenkopfweg

42 Kilometer misst dieser Wanderweg im Wuppertaler Westen an der Grenze zu Wülfrath. Zu erkennen ist er an einem stilisierten Eulenkopf auf einem schwarzen Kreis. Eine Arbeitsgemeinschaft des mittlerweile geschlossenen Fuhlrott-Museums kam auf die Idee, biologische, heimatkundliche und erdgeschichtliche Aspekte der Region mit einem Wanderweg zu zeigen. So liegen Kalksteinbrüche und Burgen auf der Strecke.
sgv-bergischesland.de

Wuppertaler Rundweg

Ein weißes „W“ im schwarzen Kreis ist das Zeichen des Wuppertaler Rundwegs. Er umschließt die gesamte Stadt und weist damit eine Länge von 106 Kilometern auf. Wie es sich für das hügelige bergische Land gehört umfasst der Weg 3003 Höhenmeter. Kurz nach der Vereinigung von Barmen und Elberfeld zu Wuppertal 1929 entstand der Rundweg, 1975 wurde er mit dem Dazukommen von Landkreisen aus Düsseldorf-Mettmann erweitert.
sgv-bergischesland.de

Arboretumswege im Staatsforst Burgholz

Vier Wege führen durch das Arboretum, die Baumsammlung, im Staatsforst Burgholz. Drei stellen jeweils Pflanzen aus Amerika, Asien und Europa vor, der vierte heißt Wälder der Welt und präsentiert eine überkontinentale Auswahl von Bäumen. Dieser ist mit 6,6 Kilometern auch der längste Weg. Die anderen Wege sind mit knapp zwei bis drei Kilometern wesentlich kürzer. Hinweistafeln beschreiben die einzelnen Bäume. Startpunkt ist das Waldpädagogische Zentrum.
sgv-bergischesland.de

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