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7 schöne Wanderwege im Ruhrgebiet

Foto: Daniel Peters
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Das Ruhrgebiet bietet dir weit mehr schöne Wanderstrecken, als du vielleicht aufgrund dichter Bebauung vermuten würdest. Vor allem aber gibt es hier nicht immer nur das ewig gleiche Grün (bah!), sondern zwischen Duisburg, Kamen, Recklinghausen und Hattingen einen Haufen Industriekultur, der auf einem Sonntagsausflug entdeckt werden will. Und damit die nicht in hoher Geschwindigkeit an dir vorbeifliegt, erkundest du den Pott am besten auf Schusters Rappen. Hier findest du unsere Lieblingsrouten.

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Ruhrhöhenweg #9 | Essen-Steele – Essen-Kettwig

Foto: Stadtbildstelle Essen/Elke Brochhagen

Der Ruhrhöhenweg führt am Lauf des Flusses von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung am Rheinorange in Duisburg entlang und ist in zehn Etappen unterteilt. Der vorletzte dieser Abschnitte führt von Steele nach Kettwig. Der Einstieg findet sich am Nordende der Kurt-Schumacher-Brücke, von hier aus geht es zunächst die Ruhr entlang und dann durch den Schellenberger Wald zum Baldeneysee. Highlight hier: die Aussicht von der Korte Klippe. Nach einem Abstecher in den Kruppwald führt der Weg wieder Richtung Ruhr. Auf deren Südseite geht es durchs Oefter Tal bis zum Charlottenhof und von dort weiter zum Endpunkt der Etappe in Kettwig, der Rindersberger Mühle.
Ruhrhöhenweg #9, ca. 27km, nächste Haltestelle: Essen Grendtor

Halden-Hügel-Hopping | nördliches Ruhrgebiet

Die Halde Hoheward | Foto: Ruhr Tourismus, Ralph Lueger

Beim klanghaften Halden-Hügel-Hopping kannst du die Industrierkultur des Ruhrgebiets wandernd erkunden. Zwölf verschiedene Thementouren finden sich unter dem Überbegriff und umfassen dabei insgesamt 17 Halden. Die verschiedenen Routen kannst du dir entweder als Handkarte ausdrucken, oder bequem als App aufs Handy laden. Mit dabei sind Erklärungen und Erläuterungen zu den verschiedenen Industrie- und Naturdenkmälern, die dir auf den verschiedenen Routen begegnen werden. Die variieren dabei in ihrer Länge zwischen entspannten 6,8 und herausfordernden 53 Kilometern (das ist dann der Vestische Höhenweg – besser in Etappen wandern).
Halden-Hügel-Hopping, verschiedene Etappen (6,8km bis 53,1km)

WestfalenWanderWeg #1: Hattingen – Witten

Die Burg Blankenstein | Foto: Stadt Bochum/Kommunikationsservice

Die erste Etappe des WestfalenWanderWeges führt dich von Hattingen (Startpunkt ist der S-Bahnhof Hattingen) nach Witten. Die Route schlängelt sich aus Hattingen über den Schulenberg ins Sprockhöveler Bachtal hinab und dann wieder entlang der Sprockhöveler Straße. Ein Abstecher zur Burg Blankenstein ist möglich. Der Weg führt dann weiter durch die Wittener Stadtteile Buchholz, Kämpen und Vormholz und abschließend am Schloss Steinhausen vorbei zum Etappenfinale, der Wittener Stadtmitte.
WestfalenWanderWeg #1, ca. 20km, nächste Haltestelle: S-Bahnhof Hattingen(Ruhr)/Mitte

Fritz-Golte-Weg

Dieser Rundweg, benannt nach dem SGV-Urgestein Fritz Golte, führt dich an den Ursprüngen des Kohlebergbaus im Ruhrgebiet vorbei. Startpunkt ist der Wanderparkplatz in der Nachtigallenstraße in Witten, in dessen Nähe das Muttental liegt, in dem der Beginn des Kohlebergbaus Anfang des 16. Jahrhunderts vermutet wird. Weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Rundweg sind die ehemalige Zeche Hermann, die Burgruine Hardenstein sowie das Schloss Steinhausen.
Fritz-Golte-Weg, ca. 16km, nächste Haltestelle: Witten-Bommern Bhf.

Emscher-Park-Weg #4: Herne – Essen

Der Emscher-Park-Weg verläuft auf 128 Kilometern einmal quer durchs Herz des Ruhrgebietes, von Kamen nach Duisburg. Die vierte Etappe des Fernwegs führt auf 20 Kilometern von Herne nach Essen. Startpunkt ist Herne Mitte, von hier geht’s zunächst Richtung Schloss Strünkede – Selfie-Time! Danach wanderst du unter der A 43 durch und an der Zeche Unser Fritz vorbei. Nach einem weiteren Stückchen überquert die Etappe den Rhein-Herne-Kanal und folgt diesem bis zum Gelsenkirchener Nordsternpark, der zu einer kleinen oder auch größeren Pause einlädt. Das letzte Teilstück der Etappe ist der Weg zwischen dem Nordsternpark und dem Emscherpark, der sich in Essen-Karnap befindet.
Emscher-Park-Weg, ca. 20km, nächste Haltestelle: Herne Mitte

Von Zeche Zollverein zum Tetraeder | Essen – Bottrop

Foto: Ruhr Tourismus / Jochen Schlutius

Um genauer zu sein: Vom Doppelbock der Essener Zeche Zollverein zum Tetraeder auf der Bottroper Halde Beckstraße. Das bedeutet: Gute 15 Kilometer in drei bis vier Stunden durch überwiegend urbanen (aka verstädterten) Raum wandern. Ne richtige Ruhrpottroute also – mit Industriekultur, viel Grün, Kanalwasser, Ausblicken! Anfangs wird das wundersame Zollverein-Gelände erkundet, dann geht es erstaunlich naturreich durch Altenessen und mit Kurs gen A40 zur Schurenbachhalde. Ein Abstecher auf den Gipfel lohnt sich – von hier sieht man schon das Ziel und kann ein Gipfelpicknick einschieben. Der letzte Rest wird nach einer Kanalbrücke durch Bottrop gestiefelt bis der finale Anstieg den Höhenmeterdurchschnitt aufpoliert. Mutprobe zum Abschluss: Bis auf die höchste Plattform des Tetraeders! Ausblick genießen! Bus nach Hause!
Zollverein bis Tetraeder, ca. 14km, nächste Haltestelle: Zollverein

Dortmunder Rundweg

Die Hohensyburg Foto: Stefanie Kleemann, Dortmund-Agentur

Der komplette Dortmunder Rundweg mit seinen 100 Kilometern Streckenlänge ist für einen oder auch zwei Tage schon recht ambitioniert. Gut, dass man die Route auch ganz einfach aufteilen kann, je nach Stadtviertel-Präferenz. Die verschiedenen Etappen führen dabei durch den Volksgarten Lütgendortmund, das Naturschutzgebiet Beerenbruch oder den Kurler Busch, aber auch an der imposanten Hohensyburg vorbei – rund um Dortmund findet sich also weit mehr bewanderbares Grün, als man auf Anhieb erwarten würde.
Dortmunder Rundweg, ca. 100km

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