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6 Aussichtspunkte für den perfekten Blick auf Duisburg

Foto: Thomas Berns
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Duisburg ist eine Hochburg der Industriekultur und geizt nicht mit Aussichtspunkten. Diese Ausflugsziele bieten dir neue Perspektiven auf die Überreste der Vergangenheit, zeigen dir aber auch, wie schön und grün der Pott (nicht nur) von oben inzwischen geworden ist.

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Aussichtsturm Wolfsberg

Der Aussichtsturm Wolfsberg | Foto: Uwe Köppen, Stadt Duisburg

Inmitten des Duisburger Outdoor-Paradieses Sechs-Seen-Platte erhebt sich der Wolfsberg. Locals kennen ihn vermutlich eher als Monte Schlacko, ein netter Verweis auf seine Vergangenheit als Müllberg, unter dem sogar eine Artillerieschießanlage verschüttet wurde. Für die beste Aussicht über Duisburg sorgt dieser Tage ein 22 Meter hoher Aussichtsturm oben auf dem Berg, wohlgemerkt Duisburgs höchster öffentlich zugänglicher Punkt. Die Sicht reicht bis nach Köln! Die schönsten Details liegen aber natürlich direkt am Fuße des Turms: Seen, Wiesen, Wälder, Industrieerinnerungen.
Aussichtsturm Wolfsberg, Strohweg

Tiger & Turtle Magic Mountain

Foto: Ruhr Tourismus / Stefan Ziese

Klingt nach dem Schauplatz der nächsten Fantasytrilogie, ist aber jedem Ruhrgebietler als eines der markantesten Haldenkunstwerke bekannt. Von der verrückten Skulptur mit Looping-Treppe sieht man eine potttypische Industrielandschaft, deren rohe Romantik sich natürlich am besten zu Dämmerungsstunden offenbart. Leider längst kein Geheimtipp mehr.
Tiger & Turtle, Berzeliusstraße/Ecke Kaiserwerther Straße

Alsumer Berg

Kokerei Schwelgern der ThyssenKrupp Steel vom Alsumer Berg aus | Foto: Uwe Köppen, Stadt Duisburg

Wer in Sachen Ruhrpottromantik keine Kompromisse mag, ist bei einem Besuch des Alsumer Bergs auf der sicheren Seite. Die Aussicht von drei möglichen Plattformen zielt auf ein Hochofenwerk, eine Kokerei, mehrere Kraftwerke, den Rhein und auf Thyssen-Krupp. Besonders einprägend wird die Stimmung bei Nacht, wenn hinter dem Gipfelkreuz in bunte Lichter getauchte Dampfwolken emporsteigen und sich ein Meer aus schimmerndem Stahl vor den Augen ausbreitet. Klingt mystisch? Es kommt sogar noch besser: der Berg hält einen ganzen ehemaligen Stadtteil von Duisburg unter sich begraben.
Alsumer Berg, Alsumer Straße 215

Hochofen 5

Foto: Ruhr Tourismus / Achim Meurer

Das Beste aller Duisburger Aussichtspunkte an einem Fleck vereint? Dafür muss man in den Landschaftspark Nord. Hier kann man eine Stahltreppe auf luftige 70 Meter hinaufsteigen und die Filetstücke der Industriekultur und Duisburger Natur bestaunen. Erkennen kann man das gesamte westliche Ruhrgebiet, den Niederrhein, die schönsten Details des Parks von oben und die immer wieder überraschend hohe Anzahl von Grünflächen.
Hochofen 5, Landschaftspark Duisburg-Nord

Rockelsberghalde

Blick von der „Rockelsberghalde“ in Rheinhausen Richtung Duisburg-Innenstadt und Hochfeld | Foto: Uwe Köppen, Stadt Duisburg

Wer sich mehr an Hafen und Rhein ergötzen will, bekommt auf dem Plateau der Rockelsberghalde den besten Überblick. Weitblicker freuen sich hier über fehlende Sichtverschmutzung durch lästiges Laubwerk und können ungestörte Blicke über das östliche Hafengelände, den Innenhafen, die Rheinfront, Logport, sowie Innenstadt und Hochfeld schweifen lassen.
Rockelsberghalde, Rheingasse

Bismarckturm | Mülheim an der Ruhr

Den besten Blick auf Mülheim und das Ruhrtal bietet der Bismarckturm auf dem Kahlenberg. Während im Erdgeschoss Künstler Jochen Leyendecker an Plastiken werkelt, können Besucher zwischen dem 1.3. und 31.10. täglich (außer montags und samstags) zwischen 15 und 17 Uhr bis zur obersten Plattform steigen. Von hier reicht der Blick über Mülheims Zentrum, die ehemaligen Schwerindustrieanlagen Duisburgs und Oberhausens bis zum grünen Ruhrtal, dessen Auswahl an Aussichtstürmen übrigens nur wenig Alternativen zum besungenen Bismarckturm vorweisen kann. Achtung: Aufgrund von Sanierungsarbeiten kann der Turm zur Zeit nicht bestiegen werden.
Bismarckturm, Bismarckstraße 22, Mülheim

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