Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Grugapark, Baldeneysee und Co.: Parks und Wälder in Essen

Der Grugapark in Essen | Foto: Stadtbildstelle Essen

In Essen gibt es grüne Flecken an jeder Ecke. Hier kannst du mit dem Hund spazieren, deine Verabredung ausführen, deine Eltern aus deiner WG raushalten oder einfach für dich allein die Natur genießen. Einige der schönsten Parks und Wälder haben wir hier für dich aufgelistet.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Grugapark

Foto: Elke Brochhagen, Stadt Essen

Es blühen die Blümchen, es summen die Bienchen, im Hintergrund plätschert ein kleiner Wasserfall, und regelmäßig kommt eine kleine Bimmelbahn vorbei, aus der glückliche Menschen fröhlich winken. Bilderbuchatmosphärisch lockt der Grugapark Alt und Jung, um sich einen Tag lang vom städtischen Alltag zu erholen. Und dazu gibt es jede Menge Möglichkeiten: Auf den Spielwiesen darf von Fußball bis zum Federball alles durch die Luft getreten, geworfen und geschlagen werden. Wer keinen Ball an den Kopf bekommen möchte, sucht sich einen Platz auf einer Liegewiese oder ergattert einen der kostenlosen Liegestühle, die nach Lust und Laune im Park aufgestellt werden dürfen. Saline und Kneipppfad vertreiben gesundheitliche Wehwehchen, und mehrere Imbissbuden, Cafés und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl.

Wer mag, kann an den dafür vorgesehenen Grillplätzen auch selbst zur Grillzange greifen – die Plätze müssen allerdings im Voraus angemietet werden. Hauptzielgruppe des Parks sind allerdings Freunde der Botanik, denn hier finden sich Kräutergärten, Mustergärten, ein Alpenareal und vieles mehr, außerdem ergänzen regelmäßige Gartenausstellungen das Programm. Kleiner Wermutstropfen: Fahrräder, Skateboards und sonstige fahrbare Untersätze sind nicht gestattet. Dafür Pluspunkt: Die Hauptwege im gesamten Park sind barrierefrei.
Birchowstraße 167a, Essen, grugapark.de

Krupp-Park

Essen ist eine Stadt der großen Namen: Aldi-Brüder, RWE und natürlich der alte Krupp wirkten und wirken in der Industriestadt. Doch nun heißt es: aus Grau mach Grün. Auf dem brachliegenden ehemaligen Gelände der Krupp‘schen Gussstahlfabrik im Westen der Stadt wurde mit dem Krupp-Park Essens drittgrößter Landschaftspark errichtet. Seit 2009 sind Teile des Parks inklusive des großen Sees bereits für die Öffentlichkeit zugänglich. Außerdem warten verschiedene Sportanlagen, ein Seil- und Kletterspielplatz sowie eine Skateranlage auf aktive Fitnessfreaks. Wer es sich lieber gemütlich machen möchte, findet bald unter großzügig angepflanzten Baumwipfeln ein gemütliches Schattenplätzchen.
Berthold-Beitz-Boulevard, Essen, essen.de

Baldeneysee

Blick auf den Baldeneysee | Foto: Stadtbildstelle Essen, Elke Brochhagen

Größte Grünfläche, größter Stausee: Der Essener Süden um Werden, Bredeney und Co. ist ein schönes Pflaster. Vom Regattaturm aus können die Trainingseinheiten und Turniere der zahlreichen Segelvereine, die ihre Heimat am Ufer des Sees haben, überblickt werden. Der 14 Kilometer lange Rundweg um den See bietet Inline-Skatern, Fahrradfahrern, Spaziergängern und Läufern Platz, sich so richtig auszutoben. Die Brehminsel lädt dazu ein, die Picknickdecke auszubreiten und es sich gemütlich zu machen. Kein Wunder also, dass auch Alfred Krupp sich hier sein „Häuschen“ bauen ließ. Umgeben vom großzügigen Hügelpark thronte die Villa Hügel damals noch über der Ruhr.

Den Stausee gab es erst 1933, als der Urenkel Alfred Krupps aus finanziellen Gründen als letzter Krupp bereits in einem kleineren Haus residierte. Heute steht das Gebäude zur Besichtigung offen und bietet den Besuchern anschauliche Wohn- und Industriegeschichte. Wem das zu viel Kultur ist, der findet echtes Strandurlaubsfeeling im Seaside Beach. Aufgeschütteter Sand, Liegen und eine Strandbar laden gegen ein kleines Entgelt zum Ausruhen ein. Alles könnte so perfekt sein, wäre da nicht ein kleiner Haken: Im Baldeneysee herrscht Badeverbot.
Freiherr-Vom-Stein-Straße 206a, Essen, baldeneysee.de

Stadtgarten

Direkt hinter der Philharmonie erstreckt sich über fast sieben Hektar der Stadtgarten, Essens älteste öffentlich zugängliche Grünanlage. Zentraler kann so ein Park in Essen kaum liegen, folglich trifft man hier auch einen breiten Querschnitt der Essener Gesellschaft. Mitarbeiter der großen Bürotürme von RWE und Co. verbringen an sonnigen Tagen ihre Mittagspause auf den Bänken. Ihnen gegenüber, auf der anderen Seite des parkeigenen Sees, sitzen die internationalen Gäste des Sheraton Hotels auf der Terrasse. Südlich des Sees befinden sich ein Basketballkorb und Schachspielflächen für Sport- und Spielfreudige. Auf den Spielplätzen tollen haufenweise Kinder, umsäumt von Müttern, Vätern und Großeltern, auf der Wiese sonnen sich die Heranwachsenden. Besonderes Highlight: Die jährlichen Parksounds mit Klanginstallationen von Studierenden der Folkwang-Uni im Juni.
Brunnenstraße 21, Essen, essen.de

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home