Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

12 Trendsportarten für deinen Sommer 2019

Foto: Michael Henry
Teilen
Teilen

Sport lässt deine Glückshormone Salsa tanzen, Muskelkater ist für dich wohltuend, aber immer nur normales Kicken oder Volleyballspielen ist dir zu langweilig? Dann solltest du dir unsere Tipps und Empfehlungen für Trendsportarten 2019 anschauen. Ob in Düsseldorf in den Parks, in Boulderhallen in Duisburg und Dortmund oder beim Padel in Essen. Wir stellen sie euch vor und sind dabei auch auf Kurioses gestoßen.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Trendsportarten 2019

Spikeball

Foto: Kylie Lugo

Am ähnlichsten ist Spikeball dem Beachvolleyball. Allerdings gibt es hier kein Netz über das du das Runde bringen musst. Stattdessen kommt eine Art Trampolin zum Einsatz, auf welches die Kugel für den Ballbesitzwechsel geschlagen wird. Im zwei gegen zwei tretet ihr gegeneinander an und schleudert euch den Spikeball um die Ohren. Dafür habt ihr pro Mannschaft immer jeweils drei Ballkontakte und wie beim Volleyball, müssen die Berührungen abwechselnd passieren. Aber Obacht: bewegungsmüde dürft ihr definitiv nicht sein, denn es gibt keinerlei Grenzen. Schafft ihr es, den Ball 20 Meter weit vom Netz abspringen zu lassen, muss das andere Team auch dort hin und versuchen, die Kugel in drei Kontakten wieder auf das Netz zu befördern. Schafft sie es nicht, gibt es einen Punkt. Das Tolle an Spikeball ist, dass ihr es mit dem Set überall spielen könnt. Im Park, in der Halle, am Strand – sucht euch einfach einen Ort mit entsprechend viel Platz und powert euch so richtig aus!

Slackline

Okay, so richtig exotisch ist eine Slackline am Strand oder im Park auch nicht mehr. Trotzdem greift der Trend immer weiter um sich und erreicht NRW so sehr, dass es mittlerweile sogar schon ein jährliches Slackline-Festival in Schwerte gibt. Das Prinzip ist super einfach. Eine lange Schnur wird gespannt. Und dann versuchst du darauf von einem Ende zum anderen zu kommen. Klingt doch easy? Ist es nicht! Die Beine zittern am Anfang ohne Ende, die Muskeln – mögen sie noch so klein sein – machen sich bemerkbar und dein Gleichgewichtssinn gerät ins Schwanken. Schaffst du am ersten Tag des Probierens 1-2 Schritte, ist das schon ein toller Erfolg! Bist du irgendwann ein Vollprofi, musst du dich nicht mehr begnügen mit dem einfachen von A nach B laufen. Bei den deutschen Meisterschaften werden waghalsige Sprünge und Überschläge auf der Line gezeigt, die selbst die besten Akrobaten vor Neid erblassen lassen und bei denen dir der Atem stockt.

Bouldern

Foto: Hans Braxmeier

Kletterhallen gibt es seit Jahrzehnten in Deutschland. Und wohl kaum ein Sport ist besser geeignet um seinen Körper zu stählen und die Muskeln zu definieren. Aber wie alles, braucht es auch beim Klettern Weiterentwicklung. Mehr Nervenkitzel, neue Herausforderungen. Das vereint Bouldern. Denn hier wird das lästige Sicherheitsseil einfach weggelassen und du bist komplett abhängig von dir selbst. Nur deine eigene Geschicklichkeit und Muskelkraft schützt dich vor dem Absturz. Keine Angst, ein tiefer Fall mit bösen Folgen ist nicht möglich, die Boulder-Wände sind meistens nur 2 bis 3 Meter hoch. Schaffst du die Wand also nicht, war der eine Vorsprung doch noch zu schwierig, ist das überhaupt kein Problem. Lass deine Muskeln sich kurz ausruhen und versuche es dann erneut. Fortschritte sind schnell erkennbar, sodass auch Sportler mit wenig Frustrationstoleranz ihre Motivation aufrecht erhalten können.
Boulderhallen: Düsseldorf  Monkeyspot und Superblock, Duisburg Einstein, Essen Citymonkey,Bochum neolit, Dortmund Glücksgriff.

Headis

Pause in der Schule, raus auf den Schulhof, der Bewegungsdrang ist groß. Tischtennis und Fußball waren da früher oft die beliebtesten Sportarten, um mal kurz ordentlich Energie aus dem Körper zu lassen. Warum also nicht einfach beides kombinieren? Was früher als Kinderspiel begann, ist mittlerweile ein richtiger Sport mit Weltmeisterschaften. Die Nackenmuskulatur freut sich. Und das Setting ist so einfach, einfach ein Fußball und eine Tischtennisplatte eben. Daher ist Headis in jeder Stadt spielbar. Auch die Regeln sind super einfach. Gespielt wird mit dem Kopf, nach jedem Ballkontakt muss mindestens einmal der Boden berührt werden, Vollkontakt mit der Platte ist erlaubt und manchmal auch notwendig, wie auch ein Volleykopfball.

Bossaball

 

Volleyball, Turnen, Akrobatik, Trampolinspringen – all das vereint das in Deutschland noch weitgehend unbekannte Bossaball. Ihr spielt im 4 gegen 4 gegeneinander. Eine Person hüpft dabei auf einem Trampolin, die anderen drei bewegen sich drumherum und spielen wie beim Volleyball die Kugel per Baggern oder Pritschen zum Angriffsspieler. Dieser muss das richtige Timing finden, um seinen Sprung am Trampolin mit dem Pass abzustimmen. Klappt das alles, ist ein Schmetterball aus einer Höhe möglich, die seinesgleichen sucht. Zum Ausprobieren müsst ihr aber bisher in die Nachbarländer Belgien oder Niederlande fahren.

Skimboard

Weg vom Ball, hin zum Wassersport! Skimboarding vereint Surfen und Skateboard fahren. Durch einen Aquaplaning-Effekt gleitest du nach kurzem Anlauf mit deinem Board über das flache Wasser und kannst auf einer Rampe die verrücktesten Tricks zeigen. Hier ist mehr möglich als nur ein Kickflip. Die Hauptstadt des Skimboardings in Deutschland ist dabei Mülheim an der Ruhr. Im Naturbad Mülheim Styrum steht die Skimboard-Anlage, bei der man es kostengünstig ausprobieren kann.

Plogging

Dein Sport ist das Jogging? Wenn du eh gerne durch die Natur in deiner Stadt läufst und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun möchtest, dann probiere doch mal Plogging aus. Das verbindet nämlich “plocka” (schwedisch aufräumen, pflücken) mit Jogging. Du säuberst also beim Laufen den Park, indem du den Müll in einem Müllbeutel verschwinden lässt. Der Trend ist aus Skandinavien nach Deutschland gekommen und könnte hier zum Sommerhit 2019 werden. Alles was du brauchst  ist dein normales Workout-Outfit, einen Müllbeutel und am besten Handschuhe wegen der Hygiene.

Crawling

Wie der Name es schon sagt. Es soll hier tatsächlich gekrochen werden. Das große Krabbeln fordert vor allem die Bauch- und die Rückenmuskulatur, auch auf das Nervensystem soll es Auswirkungen haben und somit die Konzentrations-, Koordinations- und Gedächtnisleistung fördert. Etwas seltsam ist es trotzdem, wenn Erwachsene auf allen Vieren durch die Stadt krabbeln. Ob sich das wirklich durchsetzt außerhalb von ein paar Sekunden im Workout zu Hause?

Jumping Fitness

Und schon wieder geht es um das Springen. Eine extrem anstrengende – aber auch effektive Art der Kalorienverbrennung ist das Jumping Fitness. Es ist wie ein Tanzkurs mit Vortänzerin. Allerdings passiert hier alles auf einem Trampolin. Bauch, Beine, Po, insgesamt werden über 400 Muskeln trainiert. Es kommen Aerobic-Bewegungen und Moves aus dem Kraftsport zum Einsatz. Fatburning pur und daher mittlerweile schon bei diversen Fitnessstudios im Kurs-Angebot für Anfänger und Fortgeschrittene.

Ultimate Frisbee

Ultimate Frisbee gibt es auch schon länger, doch die Zahl der spielenden Männer und Frauen steigt immer noch weiter an. Genauso, wie die Zahl der Vereine. Denn alleine oder nur mit deinen Freunden spielen wird schwer. Zwei Teams aus jeweils sieben Spielern treten hier gegeneinander an. An den Enden des Feldes befinden sich Auszonen, so ähnlich wie beim American Football. Dorthin müsst ihr es mit der Frisbee schaffen und sie in der Endzone fangen. Das Ganze aber nur durch Passen. Denn Laufen mit der Scheibe in der Hand ist nicht erlaubt. Vereine gibt es fast in jeder Stadt.

Footvolley

Das Feld sieht genauso aus wie beim Beachvolleyball. Auch der Modus 2 gegen 2 ist gleich. Der große Unterschied: Die Hände und die Arme dürfen nicht benutzt werden. Beim Footvolley kommen die Fußballer auf ihre Kosten. Allerdings nur die, die auch die entsprechende Technik am Ball vorweisen können. Denn sonst wird es ganz schwer. Mit jeweils drei Kontakten muss eine Mannschaft den Ball über das 2,20 Meter hohe Netz befördern, dann ist die nächste dran. Der Sport ist spektakulär, Fallrückzieher und akrobatische Sprünge gibt es im Sekundentakt. Sicher kannst du Footvolley auf jedem normalen Volleyballplatz spielen, doch kenne deine Grenzen. Besser ist, es erst einmal in den Vereinen auszuprobieren. Die gibt es im Westen in Krefeld, Köln, Mülheim und Wuppertal.

Padel

Wem Squash immer noch nicht schnell genug ist, der wird sich auf dem Padel-Court pudelwohl fühlen. Hier geht es im Zwei gegen Zwei in einer Mischung aus Squash und Tennis um Reaktionsgeschwindigkeit und Punkte. Die Schläger sind dabei besonders kurz. Was erst einmal etwas Eingewöhnung bedarf. Fortschritte sind aber schnell gemacht. Und dass um den Court Wände sind, die nicht gleich ein Aus bedeuten, macht das Spiel umso schneller. In Köln gibt es mehrere Möglichkeiten, Padel auszuprobieren. Auch in Essen ist ein Reinschnuppern möglich und der Deutsche Padel-Bund hat seinen Sitz in Duisburg.

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home