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Best of coolibri: Highlights im Januar

Foto: JP Valery
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Handverlesen: Jeden Monat picken wir für euch die Monats-Highlights aus unserem umfangreichen Veranstaltungskalender. Ob Flohmärkte, Ausstellungen, Partys oder Konzerte, ob Bochum, Dortmund, Wuppertal, Düsseldorf oder Köln – wir haben den passenden Tipp! Enjoy!

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Kunst & Kultur im Januar 2020

Minjung Kim und Park Seo-Bo | Langen Foundation | Neuss

Hanji-Papier wird aus den Trieben des Maulbeerbaumes gewonnen und spielt in der koreanischen Kultur eine vielseitige Rolle. Nicht nur für Dokumente wird es genutzt, auch als Material für Fenster, Türen und Wände oder in der Kleidungsindustrie kommt es zum Einsatz. Park Seo-Bo und Minjung Kim arbeiten seit Jahrzehnten mit dem Papier und erstellen skulpturale Oberflächen oder Collagen. Nun kommen sie zum ersten Mal nach Deutschland und zeigen in der Langen Foundation ihre asiatische Kunst, die ein Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne sein soll. Insgesamt werden 70 Werke in jeweils zwei Einzelpräsentation gezeigt.
Minjung Kim und Park Seo-Bo: bis 23.3.2020, Langen Foundation, Neuss

Berlin Berlin |  Köln

Foto: BB Promotion

Ja, Berlin ist hipp, aber in den roaring twenties war sie vielleicht noch ein Stückchen wilder. Die 1920er-Jahre sind zurzeit so richtig en vogue (Stichwort: Babylon Berlin). In diese Zeit kann man nun dank des Musicals Berlin Berlin eintauchen. Pailettenkleider, Charleston und vieles mehr eröffnen eine brodelnde, ekstatische Welt. Eine Weltpremiere, die – na klar – in Berlin startet und dann durchs Land zieht.
Berlin Berlin: 21.1.–2.2.2020, Musical Dome, Köln

Konzerte im Januar 2020

Tristan Brusch | Essen

Foto: Tom Kleinschmidt

Als Songwriter für die Orsons, Cro oder Mine machte Tristan Brusch sich schon verdient, selbst ist der gebürtige Gelsenkirchener aber auch mit wundervoller Stimmkraft gesegnet. Die nutzt er, um den leidig sentimentalen Popbarden-Gestus aufn Arm zu nehmen, ohne mit Eigenmelancholie zurückzuhalten. Er offeriert intelligenten Humor auf extravaganten Klanglandschaften. Wo nur ein Augenaufschlag zwischen Ironie und bittrem Ernst liegen, berührt Brusch mit diesen tiefen Zwiegedanken.
Tristan Brusch: 11.1., Zeche Carl, Essen

Darjeeling | 23.1. | Duisburg

Foto: Liza Arbeiter

Mit ihrem zweiten Album „Hokus Pokus“ legte die Wuppertaler Indieband Darjeeling ihren Geheimtippstatus ab. Kredenzt wird darauf psychedelischer Pop-Rock (aka Post-Kraut), verwurzelt im Musikgeschehen der 60er und gesegnet von hypnotisierend guten Basslines. Die Songs sind ausgefeilt, konzeptuell stark und musikalisch vielschichtig. Und ja, ein bisschen klingt alles nach nostalgischem Wunderkabinett – aber unmodern ist das heutzutage nicht.
Darjeeling: 23.1., Djäzz, Duisburg
Wir verlosen 3×2 Tickets.

Partys im Januar 2020

Animado XL w/ Juliet Fox, Veerus, Rony Golding | Köln

Elf (!!11!) Stunden Techno erwarten euch im Artheater. Elf. Stunden. Auf drei Floors verteilen sich Juliet Fox, Veerus, Rony Golding, Alexander volar Diaz, Mike Gibki, Jara, Hendroyd und Nour Lawin. Neben der geballten Ladung Techno versprechen die Veranstalter auch ein bisschen Tech-House. Na, wenn das nichts ist!
Animado: 10.1. (23 Uhr), Artheater, Köln

Somebody told me | Düsseldorf

„Somebody told me“, „Fuck forever, if you don’t mind“, „And I can’t say it’s what you know“ – Na, klingelt da was? Bei einigen sollten diese Textzeilen mittelschwere Ohrwürmer auslösen. Ist dem so, dann seid ihr im Stone gut aufgehoben. Die Indie Disco versorgt euch mit den besten Hits der 00er-Jahre. The Strokes, Arctic Monkeys, Franz Ferdinand, Editors, Babyshambles und Mando Diao können leider nicht persönlich vorbei kommen, heizen euch aber trotzdem ein. Mitsingen erlaubt!
Somebody told me: 24.1. (22 Uhr), Stone, Düsseldorf

Filme im Januar 2020

Knives Out | Start: 2.1.

Wer hat Familienoberhaupt Harlan Thrombey am Geburstagsabend die Kehle aufgeschlitzt? Aus der exzentrischen Verwandtschaft hätte jeder ein Motiv. Auftritt: Privatdetektiv Benoit Blanc! Was wie ein klassisches Murder-Mystery à la Agatha Christie klingt, ist tatsächlich ein viel wilderes Monster. Denn dahinter steckt Filmemacher Rian Johson, ein bekannter Konventionsunterwanderer – wie er zuletzt in „Star Wars 8“ bewies. Und auch im diabolisch witzigen und stylisch gefilmten Ensemblefilm „Knives Out“ jongliert Johnson die Klischees des Genres in neue Reihenfolge. Mal bedient er, mal zerlegt er sie und erschafft dadurch eine überraschende, moderne Variante des bekannten „Whodunnit“, die vergnüglich auf dem feinen Grat zwischen Persiflage und Hommage tänzelt. Pures Kinogold.
R: Rian Johnson; D: Daniel Craig, Ana de Armas, Chris Evans

Die Wütenden | Start: 23.1.

Mehr als 150 Jahre nach dem Victor Hugo „Les Misérables“ im Pariser Vorort Monfermeil schrieb, herrschen hier immer noch Wut und Elend. Filmemacher Ladj Ly, selber Kind des Viertels, inszeniert in diesem Banlieue eine Geschichte, die tief in die Strukturen dieser Welt dringt. Darin treffen Polizisten, Gangs und die Jugend des Viertels aufeinander und bringen die fragile Balance, die die Ruhe im Vorort wahrt, ins Wanken. Beeindruckend ist „Die Wütenden“ vor allem, weil Ly einen beeindruckenden Blick auf die Mechaniken und Machtstrukturen des Banlieues beweist, so dass schnell vergessen geht, dass man einen Spielfilm, und keine Doku schaut. Dabei schreckt Ly nie vor Komplexität zurück, inszeniert keine Helden und Bösewichte, nur fehlbare Menschen, und zeigt die Situation, wie sie ist: auswegslos. Spannend, beklemmend und zudem fantastisch gefilmt.
R: Ladj Ly; D: Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Didier Zonga

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