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Wild oder Zahm: Tierparks und Wildgehege im Ruhrgebiet

Foto: Lukas Vering

Süße Erdmännchen kuscheln im Pulk, im Mischgehege herzt der Nandu das Okapi und im Streichelzoo lassen sich Ziegenbock und Moorschnucke die Köpfe kraulen. So ein Tierpark, Zoo oder Wildgehege ist ein vortreffliches Ausflugsziel für erste Dates, Familientrips oder Fotosafaris. Und viele davon sind auch noch kostenfrei besuchbar. Wo du im Ruhrgebiet Tiere treffen kannst, verraten wir hier:

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Tiergehege im Kaisergarten (Oberhausen)

Dieses kostenlos zugängige Tiergehege legt besonderen Wert auf artgerechte Haltung, kinderfreundliche Ausrichtung und inklusive Angebote. Anzutreffen sind hier vor allem heimische Wildtiere, zum Beispiel Rothirsche, Woll- und Wildschweine, Shetland-Ponys und  Schafen, Ziegen, Schnucken, aber auch Luchse, Wölfe und der ein oder andere Waschbär. Picknickplätze sind reichlich vorhanden, drumherum liegt ein weitläufiger Park der zum Spazieren einlädt.
Im Kaisergarten, Oberhausen, tiergehege-kaisergarten.de

Wildgatter (Essen)

Mitten im Essener Heissiwald befindet sich ein sechs Hektar großes Wildgatter. Hier leben vor allem heimische Wald- und Wiesenbewohner, wie Rot- und Damwild, Wildschweine und Mufflons, die man auch als Wildschafe kennt. Zuckersüß sind dabei immer wieder die Kälber, Frischlinge und Lämmer, die man beobachten kann. Die Anlage ist übrigens nicht nur auf Grund des Natur- und Erholungsfaktors in Essen beliebt, sondern auch wegen des kostenlosen Eintritts.
Im Heissiwald, Essen, wildgatter-essen.de

Damwildgehege im Süggelwald (Dortmund)

Dortmund und Natur? Das ist gar kein Widerspruch. Tatsächlich gibt es unzählige grüne Flecken in Dortmund. Ganz im Norden wäre da zum Beispiel der Süggelwald mit Waldlehrpfad, Hochstand und Damwildgehege. Die etwa zwölf erwachsenen Tiere und ihre Jungen können gut aus der Ferne beobachtet werden und sind teilweise so zahm, dass sie aus der Hand fressen (nur natürliches Futter). Ein hübsches Bisschen Natur!
Süggelweg 1, Dortmund, dortmund.de

 

 

Wildpark Dülmen & Merfelder Bruch (Dülmen)

Viel natürliches Flair bietet der Wildpark in Dülmen. Das liegt zwar streng genommen schon im Münsterland, ist aber einen Besuch wert. Hier kann man durch 250 Hektar Wald, Wiese und Weide spazieren und freilaufenden Heidschnucken, Schafen, Rehen und Hirschen begegnen. Und wer schon mal in der Nähe ist, sollte den unweit entfernt liegenden Merfelder Bruch besuchen – denn dort leben die letzten Wildpferde Europas. Und die aus der Ferne in der szenischen Landschaft des Bruchs zu beobachten ist sicher nicht nur was für Wendy-Abonnenten.
Wildpark am Hinderkingsweg, Dülmen, duelmen-marketing.de
Wildpferdebahn im Merfelder Bruch, Dülmen, wildpferde.de

Naturwildpark Granat (Haltern)

Foto: Naturwildpark Granat

Wer sich nach näherem Kontakt mit Hirsch, Bock, Lama oder sogar Känguru sehnt, bekommt dafür im Naturwildpark Granat Gelegenheit. Auf 600.000 Quadratmetern schönster Wald- und Wiesenlandschaft trifft Mensch hier auf frei umherlaufende Tiere, von verschiedensten Hirsch- und Vogelarten, bis hin zu Wildschweinen, Luchsen und Wölfen. Zugegeben: Letztere haben natürlich eigene, abgesteckte Gehege.
Eichenhof auf der Dorfstraße 4, Haltern-Lavesum, naturwildpark.de

Wildgehege Witthausbusch (Mülheim)

Mülheims größte innerstädtische Parkanlage bietet nicht nur viel Grün zum fläzen und flanieren, sondern auch einen Streichelzoo mit Gänseteich und ein Wildgehege mit menschenfreundlichen Damhirschen und Mufflons.
Semmelweissstraße, Mülheim, muelheim-ruhr.de

Tierpark (Bochum)

Für einen Abstecher an die Nordsee braucht man keine stundenlange Autofahrt auf sich nehmen: einfach ab in den Bochumer Stadtpark! Dort findet sich im kleinen aber sehr feinen Tierpark eine Nordseewelt mit Meeresbecken, in dem sich Seehunde und Humboldt-Pinguine tummeln. Die Vogelwelt lässt sich in einer begehbaren Voliere oder der Storchenanlage erkunden. Es wurden sogar Dünen angeschüttet. Ein Aquarienhaus reizt das Spiel mit der Fernreise weiter aus: Hier schwimmen Haie und tropische Fische zwischen Korallenriffen. Wer es trockener mag geht ins Terrarienhaus oder ins Fossilium oder ergötzt sich an Eseln, Totenkopfäffchen, Nasenbären, Keas, Loris usw.
Im Stadtpark, Bochum, tierpark-bochum.de

Tierpark (Hamm)

Raubkatzen, Primaten und Reptilien sind jetzt nicht die handzahmen Streichelzookumpanen, lassen sich aber im Hammer Tierpark vortrefflich und aus adäquaten Abstand beobachten. Das Naturkundemuseum hingegen ist mittlerweile leider selbst Geschichte.
Grünstraße 150, Hamm, tierpark-hamm.de

Papageienpark (Bochum)

Buntes Treiben in der Ara-Voliere und akute Beschussgefahr im Streichelgehege. So ein Ausflug zum 3000 Quadratmeter großen und kostenlos besuchbaren Papageienpark birgt einige Überraschungsherde. Etwa 250 Arten tummeln sich in Volieren, Käfigen und Gehegen, einige davon stehen sogar zum Verkauf. Wer sich so ein freundliches Federtier ins Haus geholt hat, kann hier übrigens auch Seminare und Workshops belegen.
Gersteinring 5, Bochum, papageienpark-bochum.de

Lehrbienenstand (Dortmund)

Na, wer hat denn mal Lust mit ein paar Bienchen zu schmusen? Auf den ersten Blick hat der Lehrbienenstand im Dortmunder Rombergpark nicht zwingend den größten Highlightcharakter, aber wer sich in Zeiten des Bienensterbens näher mit den emsigen Insektengesellen auseinandersetzen möchte, ist hier honig-goldrichtig. Neben einem Bienenvolk im Glaskasten gibt es massig Informationsmöglichkeiten, vom anatomischen Bienenmodell bis zu anschaulichen Infotafeln.
Am Rombergpark 35, Dortmund, dortmunder-imkervereine.de

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