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Outdoor-Museum: 6 Street-Art-Künstler in Düsseldorf

Foto: ROPE
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Alles war vorbereitet: Für September stand eigentlich das 40° Urbanart Festival mit einem neunstöckigen Haus in Flingern in den Startlöchern. Über 100 Künstler hatten sich angemeldet, die Räume waren vergeben – doch Ende August machte der Brandschutz den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Ersatz wird nun gesucht, unsere Daumen sind gedrückt. Zur Überbrückung empfiehlt sich ein Spaziergang durch die Straßen der Stadt. Dort tummelt sich die Street-Art-Szene in kreativster Weise. Wir stellen einige Akteure vor.

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Strassenmaid

Foto: Strassenmaid

„Verlass dich auf dein Herz. Es schlug schon lange, bevor du denken konntest“, ist einer der Sätze, mit denen die Strassenmaid ins Schwarze trifft. Angefangen hat die Künstlerin in Köln, inzwischen zählt auch Düsseldorf (gottlob!) zu ihrem Gebiet. Ihr Antrieb: Sie will „dem emotionalen Pessimismus unserer Zeit etwas entgegensetzen.“

ichbinARTig

Foto: ichbinARTig

„Hauptsächlich, um Freude zu schenken“ malt und klebt ichbinARTig nach eigenen Angaben. Und das funktioniert. Ob Muffins, lächelnde Eintagsfliegen oder unterschiedliche Serienhelden – die bunten Protagonisten des Düsseldorfers machen gute Laune. Auch ihm selbst: „Die Kunst ist für mich ein kreativer Ausgleich zum Alltag.“

Metraeda

Foto: Metraeda

Wer mit Geometrie auf Kriegsfuß steht, den stimmt Street-Art-Größe Metraeda milde. Ihre klaren Formen, meist Dreiecke, verwandelt die Künstlerin mal zu Tape-Art-Drachen, mal zu kleinen Holzvögeln mit zarten Gravuren oder zu Paste Ups. Egal in welcher Ausführung: Ihre Werke platziert sie behutsam an ausgewählte Orte, die stets mit der Kunst korrespondieren.

L.E.T. ( Les Enfants Terribles)

Foto: L.E.T.

Dass L.E.T. in einem Atemzug mit Banksy genannt wird, kommt nicht von ungefähr. Seine vielseitigen Stencils, also Gemälde, die mittels Schablone mit verschiedenen Sprühfarben an die Wand kommen, werden inzwischen auch in Galerien hoch gehandelt. Seit 1993 ist der Düsseldorfer in der Street-Art-Szene unterwegs. Schwarz, Weiß und ein wenig Farbe reichen L.E.T., um der Gesellschaft den oftmals tristen Spiegel vorzuhalten. Charlie Brown drückt er beispielsweise eine Flasche in die Hand und legt ihm „I‘m drunk and you‘re still ugly“ in den Mund. Auf verspielte Weise macht der Künstler auf alltägliche Gesellschaftsstrukturen aufmerksam. Kinder sind ein ebenso wiederkehrendes Motiv wie die Aussage „Stay weird“. Dabei sieht es aus, als würden L.E.T.s Figuren die Betrachter ganz genau beobachten. Große Kunst!

ROPE

Foto: ROPE

Passend zum „World Clean Up Day“ und dem damit verbundenen Rhine Cleanup am 15. September hat ROPE sich das Thema Müll in den Gewässern vorgenommen. „Dafür werde ich am Rhein Müll sammeln und diesen in ein Werk einbauen“, erzählt er. Seine Paste Ups malt er per Hand, dem ein oder anderen dürfte der Künstler bereits durch seine gut gelaunten Eis- oder Zitronen-Sticker aufgefallen sein. Aber auch Alf oder E.T. bringt er in die Straßen.

Frau Fuchs & Creep Kollektiv

Foto: Frau Fuchs

Frau Fuchs ist auf Instagram mit dem #fürmehrfüchseundmehrliebe vertreten. Mal glitzernd, mal in wohlbekannter Ausführung bezaubern die Sticker-Tiere die Stadt. Und auch das Creep Kollektiv zaubert: creepy Köpfe, Pilze, oder Tintenfische beispielsweise. Die Suche nach den virtuosen Zeichnungen lohnt!

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