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Pan-asiatische Tapas im Mu-Kii in Dortmund

Foto: Silke Albrecht

Mu-Kii wirkt wie ein frisches Konzept. Dabei vermischen Wenzi Wang und seine Schwester Ling Wu in ihren Restaurants nur bekannte Genusswelten miteinander. Pan-asiatische Tapas nennen sie das und geben den Gästen dazu iPad-Hightech an die Hand, damit sie diese Köstlichkeiten in All-You-Can-Eat-Manier ordern können. Nach dem Dortmund-Debüt am Phoenixsee ist nun die zweite Filiale auf der Kleppingstraße eröffnet worden. Ohne Zweifel: Man kann sich hier glücklich essen.

Zur Eröffnung kam Hollywood-Mann Ralf Möller. Der Boulevard titelte „Muckis im Mu-Kii“. Damit wurde das Promotion-Ziel erreicht. Doch wie schmeckt es hier wirklich, kann eine Küche die vielen Posten der elektronischen Speisekarte bewältigen, die zudem noch aus aller Herren Länderküchen zusammengewürfelt sind? Sie kann.Und sie überzeugt dabei mit einer beachtlichen Qualität bei den Produkten: Ob Rinderfilet oder Rib Eye, ob Lammkotelett, Sushi oder gegrillte Hummerkrabben, es wird hier mit ordentlichen Waren gearbeitet. Bei den Zubereitungen wird meist weniger auf traditionelle Nationalküchen Rücksicht genommen, vielmehr auf kräftige, kreative Aromenküche gesetzt. Lieber Trüffelmayo oder BBQ-Marinade als Sojasauce.

Die gibt es aber natürlich auch noch und der klassische Sushifreund kann seine Nigiri und Maki ganz einfach haben. Doch spannender geht es da schon bei den Rolls zu, wo etwa die Mu-Kii Dragon Roll mit gebackener Garnele drin, viel Avocado, Salat und rotem Fischrogen daherkommt. Oder die Beef Truffle Roll mit ihrer mundvollen Aromatik durch Ingwer, Gurke, Röstzwiebel und Trüffel-Mayo-Dip. Mehr hilft hier einmal mehr einfach mehr. Gut sind auch die gebackenen Klößchen mit Oktopusstücken, der gegrillte Butterfisch oder die teils knusprig gegrillten Sepiastreifen.

Foto: Silke Albrecht

Und auch der Wein mit eigenem Mu-Kii-Etikett („Mu-Kii Bude macht Happy“) ist ein Pluspunkt, bei dem handelt esich um einen recht tollen 2017er Pinot blanc von Emil Bauer aus der Pfalz . Der passt etwa auch schön zu einem Dessert, das die typische gebackene Honig-Banane mit einem wunderbaren Yuzu-Eis verbindet.

Der riesige Innenstadt-Laden in der Kleppingstraße 22 bietet auch abseits der Teller viel Sehenswertes. Die silbernen Wandmosaiken, spleenige Buddhafiguren, bunte Lampions im Himmel des Glas-Atriums oder spektakuläre graue Riesen-Lampen sind wahre Hingucker.

Damit das Bestellkonzept nicht aus dem Ruder läuft, gibt es natürlich auch Spielregeln. Wer nicht aufisst, weil er zu viele Häppchen bestellt hat, der zahlt kleine Strafen, aber das kann kaum passieren. Das Dinner kostet in der Woche 25,90, an Wochenenden und Feiertagen 26,90 Euro, mittags kann man schon für 13,90 (Mo-Fr) beziehungsweise 15,90 Euro speisen.

Mu-Kii, Kleppingstr.22, Dortmund

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