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Die 10 besten Netflix-Serien zum Bingen

Foto: Joanes Andueza
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Netflix, zeig her dein Binge-Watching-Material! Wir geben unsere persönlichen Empfehlungen für einen gepflegten Serienmarathon. Alles von Horror über Comedy bis zu Romantik ist dabei!

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Matrjoschka

„Matrjoschka“ ist Serienvergnügen in Reinform: Mit Stars aus „Orange is the New Black“ begleitest du die Programmiererin Nadia durch ihre Geburtstagsnacht in New York. Im Stile von „Und täglich grüßt das Murmeltier“ stirbt die Protagonistin immer wieder auf alle erdenklichen Arten, erwacht aber jedes Mal aufs Neue im Badezimmer ihrer Freundin Maxine, die eine riesige Party für sie organisiert hat. Die Handlung entwickelt sich von komischen Momenten über ernste Sequenzen bis hin zu richtigem Mindfuck. Die kurzen Folgen und die stetige Spannung eignen sich perfekt zum Durchglotzen in einer Sitzung.
1 Staffel, 24-30 Minuten pro Folge

Fargo

Basierend auf wahren Ereignissen und auf der berühmten Verfilmung der Coen Brothers, erzählt „Fargo“ in der ersten Staffel die Geschichte über den erfolglosen Versicherungsvertreter Lester Nygaard und den skrupellosen Auftragskiller Lorne Malvo. Als die beiden in der Kleinstadt Fargo aufeinandertreffen, krempelt sich das geordnete, kleinbürgerliche Leben Lesters schlagartig um: Er wird zum Hauptverdächtigen für mehrere Morde und muss sich nun wehren, was zu zahlreichen skurilen, aber auch schwarzhumorigen Szenen führt. Jede Staffel (bisher drei) erzählt eine andere Story, beim Marathon kann man sich also entscheiden, ob man nach der ersten pausiert oder direkt weiterschaut.
3 Staffeln, 46-68 Minuten pro Folge

Please Like Me

Diese liebevolle, autobiographische Serie von Newcomer-Regisseur Josh Thomas, der auch selbst die Hauptrolle spielt, behandelt aktuelle Themen wie Heteronormativität, Mental Health und typische Geschlechterrollen. Egal wie ernst und erschütternd die Themen sind, „Please Like Me“ behandelt alle Erfahrungen des jungen Protagonisten mit einer sensiblen Leichtherzigkeit ohne respektlos zu werden. Charaktere zum Verlieben und Dialoge zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Das Suchtpotenzial ist hoch, hier kann man schnell mal die Zeit vergessen.
4 Staffeln, 25 Minuten pro Folge

Maniac

Das Leitmotiv der Handlung von „Maniac“ ist die Flucht aus der Realität: Die beiden Hauptpersonen Owen und Annie landen zeitgleich bei einer Studie eines Pharmakonzerns, um ein Medikament zu testen, das sämtliche Formen psychischer Erkrankungen heilen soll. Dies erfolgt durch Traumzustände, die von drei verschiedenen Pillen ausgelöst werden, in denen die Versuchskaninchen ihre Ängste und Probleme metaphorisch überwinden sollen. Das alles erfolgt in einer futuristischen 80s-Neon-Ästhetik, gleich einem kurzen Blick in ein alternatives Universum. Ein absolutes Meisterwerk des Regisseurs Cary Fukunaga (auch verantwortlich für die erste Staffel „True Detective“). Die zehn Episoden kann man am Stück wegsuchten.
1 Staffel, 26-47 Minuten pro Folge

The End of the F***ing World

Sensibel und hautnah, düster und romantisch: Das schafft die britische Kurzserie „The End of the F***ing“ World in einer brillanten Coming-of-Age-Geschichte zu vereinen. James ist ein Außenseiter und der festen Überzeugung, dass er ein Psychopath ist. Auf der Suche nach seinem ersten menschlichen Mordopfer trifft er auf Alyssa, die sein Interesse weckt. Alyssa ist wütend auf alles: Ihre Eltern, ihren Alltag, die Welt. Sie ist fasziniert von James‘ stiller Zurückhaltung. Sie kommen sich näher und beschließen kurzerhand gemeinsam wegzulaufen – James’ Mordplänen kommt das sehr entgegen, aber plötzlich wird er doch von Zweifeln geplagt. Kurzweilig, spannend und vor allem ist man von der ersten Folge an voll drin, so dass der Marathon sich wie von selbst läuft.
2 Staffeln, 19-22 Minuten pro Folge

Eine Reihe betrüblicher Ereignisse

Gebadet in pastellfarbener Wes Anderson-Ästhetik und geschrieben in morbidem Tim Burton-Humor, ist „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ ein Abriss der tragischen Veränderungen im Leben der drei Baudelaire-Kinder nach dem Tod ihrer Eltern. Der Erzähler Lemony Snicket begleitet die Waisen durch die tragischen Entwicklungen auf der Suche nach einem geeigneten Paten. Doch der bösartige Graf Olaf (Neil Patrick Harris) hat es auf sie abgesehen und möchte durch die Adoption der Kinder an ihr familiäres Vermögen gelangen. Die Serie ist schon speziell, wer drauf steht, wird ihr aber augenblicklich verfallen.
3 Staffeln, 36-64 Minuten pro Folge

American Horror Story

Die amerikanische Kultserie erstreckt sich bereits über acht Staffeln. Jede Staffel behandelt ein anderes, archetypisches Horrorszenario, dabei werden typische menschliche Ängste und die Grauen der amerikanischen Kultur verarbeitet. So beginnt die Serie mit einem Geisterhaus, wird fortgeführt in einer Psychiatrie und ergänzt durch weitere unkonventionellere Horrorinhalte wie einer nationalistischen Sekte oder einer Freakshow. Perfekt zum gemeinsamen Gruseln und Kuscheln.
8 Staffeln, 37-73 Minuten pro Folge

Arrested Development

Ron Howard und Drehbuchautor Mitchell Hurwitz wischten mit „Arrested Development“ den Staub vom Format Sitcom. Im Mittelpunkt die wohlhabende Bluth-Familie, die vor allem aus auffällig egozentrischen und weltfremden Mitgliedern besteht. Als ihr Familienoberhaupt George Bluth aufgrund von zwielichtigen Geschäften ins Gefängnis muss, sind sie auf einmal auf sich selbst gestellt. Michael Bluth, der sich bereits als Nachfolger in der väterlichen Baufirma sah, hat nun alle Hände voll zu tun, die Familie zusammenzuhalten und vor dem Ruin zu retten. Dafür erntet er allerdings wenig Dankbarkeit, was ihn immer wieder an seine Grenzen treibt. Komik-Klassiker, kann man sich am Fließband reinziehen.
5 Staffeln, 22-37 Minuten pro Folge

Stranger Things

Inspiriert von Horror- und Mystery-Filmen der 80er-Jahre, erzielte „Stranger Things“ bereits mit der ersten Staffel eine große Zahl an Fans. Inzwischen ist es die absolute Vorzeigeserie von Netflix und selber zu einer Art Archetyp des Genres geworden, von der sich etliche andere Macher inspirieren lassen. Den Abenteuern der Vorstadtkids im Wirbelsturm übernatürlicher Geschehnisse zu folgen macht aber auch einfach Spaß. Die Serienstruktur ist von vornherein zum Binge-Watching angelegt, von daher reißt der Flow nie ab.
3 Staffeln, 42-62 Minuten pro Folge

Lovesick

„Lovesick“ ist eine ursprünglich von Channel 4 (Skins, Misfits) produzierte Mini-Serie über den Mittzwanziger Dylan (gespielt von Folk Boy Johnny Flynn), der sich plötzlich mit der Diagnose „Chlamydien“ konfrontiert sieht. Aus der Pflicht heraus, all seine bisherigen Sexualpartnerinnen darüber zu informieren, spannt die Serie gekonnt einen Faden durch Dating-Probleme des 21. Jahrhunderts, hält dabei aber immer die Balance zwischen ernsthafter Dramatik und Situationskomik. Die Serie lebt von ihren glaubwürdigen Charakteren und ihrer unaufgeregten, britischen Erzählweise. Kurze Folgen und tolle Charaktere animieren zum augenblicklichen Marathon durch alle drei Staffeln.
3 Staffeln, 21-27 Minuten

 

Beitrag: Su-Jin Zieroth

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