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Podcast-Empfehlungen für jede Stimmung

Foto: Jason Rosewell
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Podcasts sind das Ding der Stunde. Schon lange ist das Phänomen auch hierzulande angekommen, und deutsche Podcaster fluten die Streaming-Dienste. Themen gibt es dabei wie Sand am Meer: Liebe, Beziehungen, Wissenschaft, Sex, Musik- oder einfach nur interessante und durchaus amüsante Persönlichkeiten, die sich über ihren Alltag, ihren Beruf oder die wirklich wichtigen Fragen des Lebens unterhalten. Unsere Lieblings-Podcasts für jede Gelegenheit stellen wir euch vor.

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Comedy- und Laber-Podcasts

Herrengedeck – der Podcast

Foto: Herrengedeck

Zwei aufgeweckte Damen aus der Medienbranche, das ein oder andere alkoholhaltige Kaltgetränk und ein fast unstoppbarer Redefluss – fertig ist „Herrengedeck – der Podcast“. Laura Larsson und Ariana Baborie leben in Berlin, kommen viel rum und lassen ihre Hörer jede Woche an ihrem Leben teilhaben. Kategorien wie der persönliche Fakt und jede Menge Stories aus dem Privatleben der beiden Moderatorinnen lassen das Gefühl aufkommen, man hört seinen beiden coolen Cousinen beim gemütlichen Gespräch in der Küche zu. Beste Unterhaltung, manchmal sogar mit Tiefgang.

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Gemischtes Hack

Foto: Gemischtes Hack

Der einflussreichste Podcast Europas – dass sich Felix Lobrecht und Tommi Schmitt diese Auszeichnung selber gegeben haben, tut hier nichts zur Sache. Der eine ein erfolgreicher Comedian, der andere Autor für diverse TV-Formate: die Mischung macht’s. Mittwoch ist Hacktag – jede Woche witzeln und frotzeln sich Lobrecht und Schmitt durch diverse Kategorien, nie ohne das aktuelle Geschehen in Politik, Gesellschaft und Kultur aus den Augen zu verlieren. Schlagen der Berliner und der Wahl-Kölner mal über die Stränge (kommt vor!), schaffen sie es immer wieder, sich nonchalant und mit großem Selbstverständnis zurück in die (sozial verträglichere) Spur zu bringen. Große Empfehlung: Die Live-Shows der beiden. Weiber!

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Fest und Flauschig

Foto: Fest und Flauschig

Der Godfather of Podcasts. Oder so ähnlich. Fakt ist, dass das Format von Jan Böhmermann und Olli Schulz für viele Podcast-Neulinge der Einstieg ist – was sicher auch der Popularität der beiden Protagonisten geschuldet ist. In ihrer gemeinsamen Sendung plauschen sich Schulz und Böhmermann (wie zu erwarten) mehr oder weniger ernst durch das tagesaktuelle politische und gesellschaftliche Geschehen und diverse Geschichten aus dem vermeintlichen Privatleben der beiden. Gäste sind willkommen, Kult ist die Rubrik „Die großen Fünf“, in der die Moderatoren ihre jeweiligen Top 5 zu einem festgelegten Thema proklamieren. Für Fans ein Muss, für alle anderen gute, solide Unterhaltung. Mittlerweile kommt immer mittwochs eine kleine Podcast-Folge zusätzlich auf die Hand

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Proseccolaune

Foto: Proseccolaune

Chris Nanoo und Marek Bäuerlein babbeln, wie ihnen das Schnäbelsche gewachsen ist – und das macht Spaß! Muss man sich Anfangs ganz vielleicht noch an den breiten, unterfränkischen Akzent der beiden gewöhnen (und daran, dass sehr viel gegessen wird, ein Umstand, der in einem so audiophilen Medium vielleicht etwas störend wirken kann), hat man danach Spaß bis über beide Backen! Thematisch gibt es keinen roten Faden, Nanoo und Bäuerlein erzählen, was ihnen gerade einfällt – und empfangen den ein oder anderen illustren Gast.

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Blaue Stunde

Foto: Blaue Stunde

Wenn die Dämmerung kommt, nach Sonnenuntergang – das ist die blaue Stunde. Serdar Somuncu seziert in seinem Podcast die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in genau dieser Stimmung – es war gerade noch hell, aber die Dunkelheit kommt ganz bestimmt. Aber Somuncu wäre nicht er selbst. würde er nicht aus jeder noch so düsteren Aussicht das Absurde quetschen und allem mit einer großen Portion scharfer (und nötiger) Ironie begegnen. Dann und wann begrüßt er einen Gast, der dann mitmachen darf im herrlich bissigen Reigen.

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Chips & Kaviar

Foto: Yannick Lampert

Immer wieder dienstags diskutieren die Berliner Comedians Kawus Kalantar und Daniel Wolfson von Oscar-Verleihung bis hin zur Frage, warum der 8. Mai kein Feiertag ist, alles, was in die bis zu 90 Minuten langen Folgen passt. Seinen Ursprung hat der Podcast in dem gleichnamigen Stand-up Comedy Open Mic, das Kawus und Daniel in Neukölln wöchentlich moderieren. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert auch als Podcast einfach gut.

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Gefühlte Fakten

Foto: 190a

Wenn zwei Comedy-Autoren (zum Beispiel fürs Neo Magazin Royale (R.I.P.)) gemeinsam einen Podcast starten, klingt das schon sehr vielversprechend. Christian Huber und Tarkan Bagci tauschen sich einmal in der Woche ohne jedes Konzept, aber immer unterhaltsam über die Groß- und Kleinigkeiten des Lebens aus.

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Sex-Podcasts

Beste Freundinnen

Foto: Stefan Riese

Max und Jakob besprechen in ihrem Podcast alles, was mit Liebe, Beziehung und Sex zu tun hat. Dass sie dabei gängige Klischees bedienen, mit ein paar Vorurteilen aufräumen und schonungslos ehrlich sind, macht das Format aus. Stellenweise finden sich die beiden allerdings interessanter und abgebrühter, als sie vielleicht wirklich sind – hört eine reflektierte, emotional intelligente und nicht aus der Zeit gefallene Person (aka Frau) zu, erzählen die beiden „Seelenficker“ nicht viel Neues. Anyway, unterhaltsam ist es allemal. Und da sie tatsächlich kein Blatt vor den Mund nehmen, halten sie (zum eigenen „Schutz“ und dem ihrer Familien), ihre wahren Identitäten geheim.

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Besser als Sex

Foto: Besser als Sex

Jap, es geht um Sex. Nicht mehr, nicht weniger. Ines Anioli und Leila Lowfire (yes, die vom Dschungelcamp) brabbeln sich von Blowjob zu Fisting, von Blind-Sex-Dates zu Orgien, von Analsex zu miesen One-Night-Stands. Teilweise sehr derbe (die feine Metaebene ist nicht sehr präsent), aber durchaus unterhaltsam. Zurück bleibt nur oft die Frage, warum Frauen, wenn sie über Sex reden (was so natürlich ist wie alles andere auf der Welt), so dermaßen provokant und offensiv sein müssen – werden sie sonst nicht  gehört? Schwingt die Sorge mit, nicht ernst genommen zu werden als sexuell aktives (und diesen Umstand genießendes Wesen), wenn man nicht alles en Detail kommuniziert? Das macht das Ganze teilweise ein wenig anstrengend, wünscht man sich doch, die beiden (sicher sehr klugen, achtsamen und erwachsenen) Frauen würden ihre Rollen dann und wann mal fallen lassen. Seit August `19 wird der Podcast nicht fortgeführt, ist aber immer noch unterhaltsam.

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True-Crime-Podcasts

Verbrechen (Die Zeit)

Foto: Die Zeit

Spektakuläre Fälle, unfassbare Verbrechen, Justizirrtümer – trotz dieser reißerischen Vokabeln verstehen es Gerichts- und Kriminalreporterin Sabine Rückert (auch stellvertretende Chefredakteurin der Zeit) und Andreas Sentker, Herausgeber des Magazins ZEIT Wissen und Ressortleiter im Ressort Wissen, ihre Themen mit Tiefgang, viel Empathie und einem feinen Sinn für Humor (ja, trotz des ganzen Blutvergießens) zu behandeln. Frauen, die ihre Männer beseitigen, Kinder, die unter jahrelangem Missbrauch leiden, Unschuldige, die Strafen absitzen für Taten, die sie nicht begangen haben – neben der Aufarbeitung tatsächlich passierter Fälle geben die beiden Podcast-Gastgeber auch interessante und lehrreiche Einblicke in die Hintergründe des deutschen Strafrechts. Spannend, informativ, sympathisch. Tolles Format!

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Mordlust

Foto: Mordlust

Mit der juristischen und psychologischen Seite von Verbrechen beschäftigen sich Laura und Paulina im Mordlust-Podcast. Da kommen beispielsweise Fragen auf wie die, warum uns kriminelle Horror-Stories so faszinieren, aber auch konkrete Kriminalfälle werden behandelt. Das Format ist Teil des funk-Netzwerk, gehört also zum Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

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Mode- und Lifestyle-Podcasts

Niemand muss ein Promi sein

Foto: Klatsch und Tratsch

„Niemand muss ein Promi sein“. Dass es aber doch so viele Menschenseelen gibt, die sich für ebensolche halten, ist ein großes Glück – nicht zuletzt für Elena Gruschka und Max Richard Leßmann, hätten sich die beiden doch sonst vielleicht gar nicht sooooo viel zu erzählen. Ein Geheimnis machen die beiden Berliner höchstens streckenweise um ihre eigenen Personen, alles andere, vor allem wenn es um Stars und Sternchen geht, ist nicht heilig. Da wird getratscht, zerrissen, spekuliert, behauptet – natürlich immer mit dem Backup der einschlägigen Fachliteratur (yes, Gala, Grazia, InTouch und Co…). Hat man sich erstmal durch den Wust von Inside-Jokes und geflügelten Wörtern gehört und sich an die kleinen Sticheleien der Madame Gruschka gewöhnt, möchte man am liebsten jeden Tag, ach was, jede Stunde einen neue Folge!

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Beste Vaterfreuden

Foto: Beste Vaterfreuden

Mit „Beste Vaterfreuden“ haben Max und Jakob von „Beste Freundinnen“ quasi ihr eigenes Spinoff. Nur dass es in diesem Podcast eben nicht um Sex jedweder Coloeur, sondern das nicht unübliche Ergebnis dessen geht: Kinder und das mit ihnen verbundene Familienleben. Wie geht man damit um, wenn die eigene Tochter nach dem Tod fragt? Wie geht man mit dem eigenen Scheitern als Erzieher um? Und was ist mit den Schwiegereltern? All diese Fragen und noch mehr behandeln Max und Jakob einmal wöchentlich.

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MatchaLatte

Foto: MatchaLatte

Zwei Modebloggerinnen aus – klar – Berlin lassen ihre Hörerinnen und Hörer am Alltag in der Fashion-Welt teilhaben. Das ist interessant, unterhaltsam, durchaus auch mal ernst und manchmal ein biiiisschen zu viel. Ironisch finden die Moderatorinnen Masha und Lisa sich, ein bisschen zu sehr in ihrem eigenen Kosmos wirkt das zeitweise auf alle „normalen“ Existenzen, die nicht von Party zu Front Row zu irgendwelchen super spannenden Meetings hoppen. Aber das ist nur ein sehr kleiner Wermutstropfen in einem ansonsten köstlichen Cocktail aus Witz, interessanten Stories und sehr charmanten Hosts – die Ladys wissen nun mal, wovon die reden! Läuft leider nicht mehr.

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Interview-Podcasts

Hotel Matze

Foto: Hotel Matze

Ein waschechter Interview-Podcast. Matze Hielscher, Gründer des Magazins „Mit Vergnügen“ und Bassist der mittlerweile in Rente geschickten Indie-band „Virginia Jetzt!“, empfängt in seinem Podcast regelmäßig interessante Persönlichkeiten aus diversen Sparten des öffentlichen Lebens, aus Wirtschaft und Kultur, und fragt sie Löcher in den Bauch. Steht und fällt ein solches Format ja mit der Auswahl der Gäste, muss man dahingehend den Hut ziehen vor Hielscher: Ein besseres Händchen für Gesprächspartner und die damit verbundenen Themen kann man kaum haben.

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Deutschland 3000

Eva Schulz startete ihr Interview-Format „Deutschland3000“ im April `19 und liefert seitdem so gut wie jede Woche genau das ab: Gut einstündige Interviews mit Personen aus der deutschen Öffentlichkeit, vorrangig aus den jüngeren Generationen. Ob Kevin Kühnert, Margarete Stokowski oder Felix Kummer – interessant sind die Gespräche immer.

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Musik-Podcasts

COSMO Machiavelli – Der Podcast über Rap und Politik

Hip-Hop ist weiterhin das Genre der Stunde, es führt kein Weg daran vorbei. Im Machiavelli-Podcast diskutieren Jan Kawelke und Vassili Golod als Musik- und Polit-Journalisten wöchentlich über die Verstrickungen und Überlagerungen von Hip-Hop und Politik. In schöner Regelmäßigkeit haben die beiden Gäste im Podcast, zum Beispiel Zugezogen Maskulin zum Thema Mauerfall oder Goldroger gemeinsam mit Philipp Amthor zum Thema „Danke Mama“.

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A little something

Foto: A little Something

Ein Podcast über Musik – macht Sinn! Kotaro Dürr und Jan Wehn sind vom Fach: Dürr moderiert die Sendung „Plan B“ auf 1Live, Wehn ist Gründer des HipHop-Magazins ALL GOOD. Worum es also geht, ist klar. Neue Alben, spektakuläre Konzerte, hotte Newcomer und alte Helden. Mit viel Expertise, Witz und einem durchaus kritischen Blick hören sich die beiden Musik-Freier durch die aktuellen Playlists dieser Welt und teilen ihre Entdeckungen (und ihre Meinung darüber) mit ihrer Gefolgschaft. Sehr cool! Seit Mai `19 ist keine neue Folge mehr erschienen.

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Wissens-Podcasts

Soziopod

Foto: Soziopod

Philosophie meets Wissenschaft, Pädagogik und Soziologie. In diesem Format tauschen sich Doktor Köbel und Herr Breitenbach über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens aus. Und das so, dass man gerne zuhört. So manch schwere Kost wird leicht, aber nie beliebig oder oberflächlich, in leicht verdauliche Häppchen gepackt, so dass auch fachfremde Hörerinnen und Hörer nicht auf der Strecke bleiben. Ein wenig Zeit, Ruhe und auch Verstand braucht man, um am Ball zu bleiben, aber es lohnt sich. Versprochen!

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Proud to be Sensibelchen

Foto: Proud to be Sensibelchen

Ein Podcast für Sensible – sounds good! Maria Anna Schwarzberg, Gastgeberin des Formats, startete selbiges als Plattform für Hochsensible, ein Adjektiv, was vermehrt in den letzten Jahren aufkam. Heute spricht Schwarzberg lieber von Sensibilität, und behandelt Themen wie Achtsamkeit, mentale Gesundheit, gesellschaftlichen Wandel und Menschen im Allgemeinen, mit all ihren Facetten. Spannend, rührend und witzig nimmt sie ihre Gefolgschaft mit auf ihre Gedankenreisen.

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