Pur & Friends begeistern in Gelsenkirchen

Pur hatte viel Pyrotechnik am Start. Foto: Sandra Heick
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Es herrscht Krieg in Europa. Die Inflation macht vielen Menschen Angst. Und es sind Zeiten wie diese, in denen der Schlager ganz besonders gefragt ist. PUR haben am Samstag (24.9.) vor rund 68.000 Menschen in der ausverkauften Veltins-Arena in Gelsenkirchen gespielt – und Raum geschaffen für Glück und Harmonie, mit Funkelperlenaugen und weißen Fahnen. Über drei Stunden lang ging das Konzert.

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Hochkarätige Gäste beim doppelten Geburtstag von PUR

Es gab gleich zwei Anlässe zu feiern: Nicht nur den 40. Bandgeburtstag, sondern auch den 20. der „PUR & Friends“-Reihe. Und die Gratulanten waren zahlreich.

Peter Maffay war nur einer von vielen Stargästen. Foto: Sandra Heick
  • Peter Maffay schmetterte ein herzergreifendes „Über sieben Brücken musst du gehen“ mit Harmut Engler
  • Daniel Wirtz rührte mit „Wenn sie diesen Tango hört“ zu Tränen
  • Rüdi, ein junger Mann mit Down-Syndrom, gesellte sich beim ihm gewidmeten Song „Mein Freund Rüdi“ zu PUR – Momente voll Herzlichkeit
  • Annett Louisan wollte nur spielen
  • Eric Bazilian von  der US-amerikanischen Rockband The Hooters ließ das Publikum unter anderem „Johnny B“ singen
  • mit Fools Garden ertönte „Lemon Tree“ in der Veltins Arena – Gänsehaut
  • dank der US-amerikanischen A-cappella-Gruppe Naturally 7 funkelte „Funkelperlenaugen“ in neuem Glanz
  • Cassandra Steen sang mit Hartmut Engler unter anderem über Drachen, die fliegen wollen
  • Max Giesinger lud gemeinsam mit den Gastgebern ins Abenteuerland und brachte natürlich auch seinen Hit „80 Millionen“ mit
  • bei Peter Schillings „Major Tom“ wallte Euphorie durch die Arena

PUR-Fans hissen Taschentuchfriedensfahnen

Wer den Abend ironisch feiern wollte, der Schlager-Schublade wegen, dem machten es Hartmut Engler und seine Band nicht leicht. Über drei Stunden lang folgte Highlight auf Highlight, Hit auf Hit, Pyroeffekt auf Pyroeffekt – und die musikalische Bandbreite war enorm.

Es gab ernste Songs wie „Kein Krieg“, bei dem überall in der Arena Taschentuchfriedensfahnen gehisst wurden – eine beeindruckende Fanaktion. Es gab Emotionales wie „Seiltänzertraum“. Und natürlich alles aus dem PUR-Party-Hitmix – inklusive „Indianer“, der „Kindheitserinnerungen“ wegen. Hartmut Engler steht zu seinem Hit inmitten der aktuellen Winnetou-Debatte. Den sonst üblichen Federschmuck hat er allerdings im Schrank gelassen.

Umjubelte Zugaben und Fan-Gesänge in der Bahn

Die letzten Songs des Abends: „Ein Graues Haar“, „Zu Ende träumen“ und – natürlich „Lena“. Die Ohrwurm-Songs hörte man später noch rund ums Stadion, mal mehr und mal weniger schief, aber immer von Herzen geschmettert.

PUR haben schon immer gespalten: Man liebt oder hasst sie. Einem besonderen Abend wie diesem eine Chance zu geben, sei hiermit auch Skeptikern wärmstens ans Herz gelegt. Einfach mal mitkommen ins Abenteuerland!

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