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Phantastischer Mittelalterlicher Lichter Weihnachtsmarkt in Dortmund

Foto: Andreas Zabel
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Das riesige Mittelalterspektakel mit Lichtern, Fantasie und Weihnachtszauber im Dortmunder Fredenbaumpark ist nach nur zwei Jahren schon liebgewonnene Tradition. Etliche Marktstände, leckeres Essen, heißer Met, rockende Bands, ein Meer aus Lichtern und immer neue Verbesserungen sorgen hier für eine zünftige, statt besinnliche Adventszeit.
Bauten die Mittelalterspektakel-Spezialisten schon letztes Jahr ihren Weihnachtsmarkt ordentlich aus, wird 2017 natürlich noch einer draufgesetzt. Die Pontonbrücke über den Fredenbaumsee wird breiter und bekommt Bänke, mehr Lagerfeuer sollen allerort entzündet werden und das Musikzelt wird noch größer. Vor allem die gestrandeten Piraten stocken auf: Ein neun Meter hoher Leuchtturm, ein gestrandetes Piratenschiff und ein drittes Piratenlager sorgen für Meutereistimmung. Ein riesiges Wikingerschiff soll zur Glühweintheke werden, mehr Marktstände sollen in den bezaubernden Märchenwald ziehen und mehr Kassencontainer sollen Warteschlangen den Kampf ansagen.
Die Funken fliegen zudem wieder bei Feuershows, im Falknerzelt oder wenn anstatt einem fröhlichen Nikolaus der Tod mit Kutte und Sense vorbeischaut. Dank neuem Baukastenprinzip beim Eintritt kann jeder jeden Tag für 5€ auf den Markt, wer samstags und sonntags Live-Musik erleben mag, zahlt dafür gesondert.
Da rollt was auf uns zu – eines der vermutlich größten Mittelalterspektakel der Weihnachtszeit macht sich im Fredenbaumpark breit und bringt einiges an Attraktionen mit sich. Neben neckischen Gauklern, brachialer Rockmusik und zünftigen Marktständen locken auch Badehaus, Steinofenbäckerei und ein feurigflammendes Lichtermeer.
Letztes Jahr mussten Ruhris noch bis nach Telgte fahren, um das weihnachtliche Spectaculum mit Markt zu erleben. Dort wurden die Zelte nun aber abgebaut – Infrastruktur und Sicherheit waren laut Veranstalter bei guten 10 000 Besuchern pro Wochenende nicht mehr gewährleistet (siehe Westfälische Nachrichten). Eine größere, weitläufigere Location musste her. Niedergelassen hat man sich nun also, zur Freude aller pöttischen Mittelalterfans, im Dortmunder Fredenbaumpark. Jener beherbergte schon das ein oder andere Spectaculum, das übrigens das größte reisende Mittelalter- und Kulturfestival der Welt ist. Jetzt wird er also zur echten Alternative zum weihnachtlichen Innenstadtmarkt.
An Attraktionen mangelt es dabei sicher nicht. Eine Konzertbühne mit passendem Programm, Feuertheater, ein Falkner, Stelzenläufer, Zauberer, Gaukler und zahllose andere Darsteller sorgen für das richtige Ambiente, unterstrichen wird das von passenden Marktständen, die in Look und Angebot Mittelalter atmen. Ähnlich wie die Feuerstellen, Wärmezelten, Räuberhöhlen und urigen Sitzecken. Und jetzt haben wir noch gar nichts von den deftigen und rustikalen kulinarischen Angeboten erzählt. Neben Kuhmilch und Kakao Kaschemme, gemütlichen Gaststätten und wohligen Wintergärten freuen sich die Veranstalter vor allem über den Gewinn der Wallners Steinofenbäckerei, die hungrige Marktgänger mit Schmachtlappen, Grafenrollen, Ritterfladen, Furzlaib und Konsorten versorgt. Das ganz besondere Highlight ist aber sicherlich das Badehaus, das bei knackig kalten Temperaturen zum nassen Vergnügen lädt. Also nicht wundern, wenn euch halbnackte, dampfende Barthünen über den Weg laufen.
Mittellange Rede, toller Sinn: Der Phantastische Mittelalterliche Lichter Weihnachtsmarkt hat einen langen Namen und bietet zünftige Abwechslung zum immergleichen Innenstadttrott. Und wer da jetzt ernsthaft noch skeptisch bleibt, kann donnerstags und sonntags bei freiem Eintritt ja einfach mal vorbeischnuppern.
23.11.-1.1.18 (Do-So)
Do: 16-22:30 Uhr
Fr 16-23 Uhr
Sa 15-0 Uhr
So 14-20 Uhr

(Ab 18.12. auch montags, dienstags und mittwochs von 16-22:30 Uhr)
Geschlossen: 24.+25.12.
Eintritt: 5€ (mit Musikzelt und Infield samstags 20€, sonntags 10€), Kinder bis 13 Jahre frei
Fredenbaumpark, Lindenhorster Straße 6, Dortmund

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