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coolibri-Redakteure empfehlen: 4 Weihnachts-Tipps

Foto: André Kaminski
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Wären wir Lindwürmer, würden wir statt Weihnachten Hamoulimepp feiern, wenn man dem Autor Walter Moers glaubt. Sind wir aber nicht. Bei uns dreht sich im Dezember alles ums Weihnachtsfest, und statt Stress bevorzugen wir coolibri-Redakteure schöne, gemütliche Stunden. Hier sind vier Tipps, wie sich die Zeit zu Hause schön gestalten lässt.

 

Foto: Sony Pictures
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Filmtipp: Krampus

Von Marc Bracht. Knecht Ruprecht mal anders: Wir alle kennen den fiesen Begleiter des Nikolaus mit der Rute, vor dem wir uns damals als Kids so lange richtig gefürchtet haben, bis uns klar wurde, dass es nur der Nachbar war, der in einem Kostüm gesteckt hat. Unsere österreichischen Nachbarn pflegen eine ähnliche Tradition. Doch die ist so fruchterregend, dass man sich auch dann noch in die Hose macht, obwohl man weiß, dass da jemand in einem Kostüm steckt.

Die Rede ist von Krampus, ein gehörntes Schreckenswesen, das den Nikolaus begleitet, um die unartigen Kinder zu bestrafen. Die Horror-Komödie „Krampus“ (2015) hievt das mythische Wesen auf die Kinolandwand – verzichtet jedoch auf den Faktor „Kostüm“.

Denn das Monster ist diesmal kein Nachbar, sondern echt, und hat es auf eine amerikanische Familie (Adam Scott und Toni Collette als Eltern) mit zwei Kindern(Stefania LaVie Owen und Emjay Anthony) abgesehen. „Krampus“, der etwas andere Weihnachtsfilm: Monster-Horror, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt.

Foto: WM UK

Weihnachtsliedtipp: Fairytale of New York

Von Irmine Estermann. Zu Weihnachten ist’s ein schöner Brauch, auf das erste Weihnachtslied im Radio zu warten – dann bricht die Adventszeit offiziell an und man wird sie musikalisch auch erst mal nicht los. So war es jedenfalls damals, als man Radiosendern hilflos ausgeliefert war und jedes Glöckchenklingeln aus den Lautsprechern nach wenigen Tagen Gewaltfantasien bei mir auslöste.

Denn in den meisten Fällen war’s „Last Christmas“ von Wham!, gefolgt von der Quietsch-Diva Mariah Carey mit „All I want for Christmas“. Mein Liedtipp ist anders – vor allem, weil das Weihnachtslied vermutlich zu den wenigen gehört, die nur zensiert im Radio laufen dürfen.

Ein Typ sitzt am Weihnachtsabend in der Ausnüchterungszelle und streitet mit seiner Frau. Beide sind desillusioniert und stinksauer, weil ihre Lebensträume geplatzt sind. The Pogues haben mit „Fairytale of New York“ 1986 mal etwas gewagt – etwas tolles, emotionales und mit viel Irland zwischen den Notenlinien. Mittlerweile gibt es davon knapp 30 Coverversionen. Unter ihnen eine von BAP mit Nina Hagen.

Foto: Penguin Verlag

Buchtipp: Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Von Sandra Heick. „Wenn alle Lindwürmer gemeinsam applaudieren, das weiß man ja, dann bebt das Universum.“ Und vermutlich applaudieren sie für jedes Werk, das ihr Schöpfer, Walter Moers, zu Papier bringt. So auch für „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“, dieses kleine Liebhaberwerk für all jene, die immer tiefer in die Gepflogenheiten Zamoniens eintauchen möchten.

Das hübsch illustrierte Buch beinhaltet einen Brief von Hildegunst von Mythenmetz, einem berüchtigten Schriftsteller von der Lindwurmfeste. Lindwürmer, das sei für Nichtwissende angemerkt, kommen ausschließlich auf dem Kontinent Zamonien vor und stehen in einem Verwandtschaftsverhältnis zu Dinosauriern, wobei sie sich jedoch wesentlich mehr für Literatur interessieren.

Statt Weihnachten wird bei ihnen Hamoulimepp gefeiert – und dieses Fest steht nicht in Mythenmetz‘ Gunst. Dieser Hamoulimeppstress! Und all die irren Auslegungen der Legende! Ist Hamouli nun ein quergestreifter Wolkengeist – oder ein blauer Blumenkohl? Und ist der Mepp ein Depp? Das zu hinterfragen hilft fraglos gegen Weihnachtsstress!

 

Foto: André Kaminski

Nasch- und Geschenktipp: Gebrannte Mandeln

Von André Kaminski. Weihnachten war für mich schon immer ein Fest der Sinne. Der Geschmack von Glühwein, Weihnachtslieder in den Geschäften, das Gefühl des Zusammenseins oder der Duft von gebrannten Mandeln. In normalen Zeiten vereinen Weihnachtsmärkte all das und lassen adventliche Stimmung aufkommen. Aktuell erleben wir aber alles andere als normale Zeiten. Kann man sich da nicht einfach ein bisschen Weihnachtsmarkt nach Hause holen?

Kann man! Zum Beispiel mit gebrannten Mandeln, die man super einfach selbst machen kann: Neben Mandeln braucht es dafür lediglich Wasser, Zucker, Vanillezucker und ein wenig Zimt. Wer Bock auf Experimente hat, kann es auch mal mit Curry oder Kokos versuchen – das Internet hat zahlreiche Rezepte parat.

Im Handumdrehen hat man so nicht nur weihnachtliche Düfte und Geschmäcker in den eigenen vier Wänden, sondern auch gleich ein tolles kleines Mitbringsel für seine Liebsten. Denn: Die selbst gemachten Geschenke – besonders toll verpackt – sind und bleiben doch noch immer die besten und persönlichsten!

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