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Rock, Pop, Hip Hop: Konzerte im August

Foto: Randee St. Nicolas
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Vom Insidertipp bis zum dicken Highlight verraten wir monatlich, auf welche Konzerte sich die coolibri-Redaktion besonders freut.

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Joan Baez, Köln

Foto: Dana Tynan

Nach 50 Jahren geht die Gitarristin Joan Baez mit „Fare Thee Well“ auf ihre letzte Tournee. Es bietet sich die Chance, die Künstlerin, die mit Martin Luther King gegen die Rassentrennung kämpfte und die Stimme der Friedensbewegung war, live zu erleben. Ihre Musik säte Mut und Hoffnung auf trostlosen Wegen. Die Wärme ihrer Lieder laden zum Mitsingen ein. Joan Baez sagt mit Songs wie „Sag mir wo die Blumen sind“ auf Wiedersehen. Sie hinterlässt einen Weg, welcher blüht und Früchte trägt.

3.8. Roncalli-Platz, Köln

INVSN, Bochum

Foto: Selma Grönlund

Schon seit den frühen 00ern treibt sich diese schwedische Kombo rund um Refused- und The International Noise Conspiracy-Musiker Dennis Lyxzén durch die linkslastigen Rockszenerien der Welt. Anfangs musizierte man noch unter dem Namen The Lost Patrol Band, heute stellt man sich als INVSN vor und macht Postpunk, der sich gerne in Experimentierfreude ergeht und dabei überraschend eingängig, teils gar poppig klingt – sich deshalb aber nicht in Mainstream-Konformität verliert oder etwas von der langen Ideengeschichte der Band einbüßt.

6.8. Rotunde, Bochum

Schrottgrenze & Hi!Spencer, Düsseldorf

Foto: Chantal Weber

Ihre Musik fetzt, ihre Texte ballern – seit 2016 ist die Indieband Schrottgrenze mit dem Album„Glitzer auf Beton“ zurück. Der Gitarrenpop ist noch bunter und fröhlicher. Mutig singt die Band über Sexualitäten und plädiert für Akzeptanz. Ihr Album richtet sich an Boys und Girls und allein between, wie sie in dem Song „Sterne“ singen.Das Herz auf der Zunge und Schweiß in den Augen- so beschreibt sich die Band Hi! Spencer. Bei GoldMucke rockt die Indieband orkanartig.

9.8. VierLinden, Düsseldorf

Britney Spears, Mönchengladbach

Foto: Randee St. Nicolas

Oops I did it again – sie ist zurück. Nach sieben Jahren ist Popikone Britney Spears wieder in Europa unterwegs und kommt mit ihrer Las-Vegas-Show nach Deutschland. Britney sicherte sich durch ihre Show einen gefestigten Platz in der Popmusikwelt und ist als erfolgreichste Künstlerin aller Zeiten bekannt. Trotz schlechter Schlagzeilen, gescheiterten Beziehungen und Drogenexzessen gilt sie mit einem Jahreseinkommen von 58 Millionen US-Dollar im Jahr 2012, als bestbezahlte Frau im Musikgeschäft. Nicht umsonst nennt sie sich Britney Bitch. Ihre hitzigen Performances bestehen nicht nur aus Gesang, sondern auch aus starken Choreografien, für die man die Tänzer beneidet. Britneys Shows sind das Gegenteil von einseitig. Sie sind sexy, magisch und kraftvoll.

13.8. Sparkassenpark, Mönchengladbach

The Soft Moon, Dortmund

Foto: Marion Costentin

Wer 2015 den Klangkonstrukteur Luis Vasquez aka The Soft Moon beim Way Back When Festival erleben durfte, weiß, auf welche musikalischen Reisen der Exilkalifornier und Wahl-Berliner seine Zuhörer nimmt. Düstere Sphären werden da angesteuert, in denen Elemente aus Darkwave und Krautrock schweben. Live sorgen die dichten und hypnotischen Kompositionen in Verbindung mit visuellen Elementen für körperverfremdende und wirklichkeitsverzerrende Trips. Der schönste Soundtrack zum graduellen Wandel der Welt hin zur Dystopie.

14.8. FZW, Dortmund

Ohrbit-Festival, Duisburg

Foto: Thorsten Türksch

Vielen Kids der 80er und 90er hat sich das Tetris-Gedudel unauslöschlich in die Synapsen gebrannt. Stundenlang daddelte man an seinem Gameboy, um schließlich seelig zu beobachten, wie die Rakete, rauschend und von Musik untermalt, abhob. Diesen 8-Bit-Klängen alter Konsolen-Spiele widmet sich das jährliche Ohrbit Festival im Duisburger Djäzz. Beim Musikgenre Chiptune modifizieren Künstler die Eingeweide alter Gameboys und anderer Kleingeräte so, dass sich mit ihnen höchst abgefahrene Tracks produzieren lassen. Zum diesjährigen Happening haben sich unter anderem das Irrlicht Project, Multiplayer, Zweitgolf, Pain Perdu und Tronimal – hinter dem der Wuppertaler Künstler Jörg Rittershaus steckt – angekündigt.

18.8. Djäzz, Duisburg

Rogers, Essen

Foto: Kay Özdemir

Dass Düsseldorf nicht nur Handtaschentragen auf der Kö ist, vergisst der Rest der Welt gerne.Doch die Stadt am Rhein ist auch Geburtskanal des deutschen Punks. Ausgebrütet wurden hier auch die Rogers, die in den letzten fünf Jahren mit drei Alben, melodischem Punkrocksound und so persönlichen wie politischen Texten von sich Hören machten. Thematisch wie musikalisch spricht die Band eine neue, junge Generation an, für die Punk auch mal stadiontauglich sein darf ohne dafür rotzige Widerspenstigkeit über die Klinge springen zu lassen.

23.8. Don’t Panic, Essen

The Blank Tapes, Düsseldorf

Foto: Kassette

Lange Haare und runde Sonnenbrillen- die Blank Tapes schicken einen auf eine Zeitreise in die 60er Jahre mit Elementen aus Surf-Pop und Psychedelic-Rock. Der Musiker Matt Adams wird nach über 15 Jahren in Eigenregie, von seiner Band mit der er diverse Alben veröffentlicht hat, begleitet. Matts Stimme ist kraftvoll, das Schlagzeug und die E-Gitarre sind schwungvoll. Die Musik schenkt Retro-Vibes und positive Energie. Der Song „Coast to Coast“ fordert auf, die Schuhe auszuziehen und loszulassen.

28.8. Kassette, Düsseldorf

Sum 41, Oberhausen

Foto: Jonathan Weiner

Zugegeben: Zur Hochphase des spaßlastigen US-Poppunks für 14-jährige Skater rund um die Jahrhundertwende waren Sum 41 hierzulande höchstens eine Nebenzeile. Macht nix, denn international lief es für die Kanadier seit dem Durchbruchalbum „All Killer No Filler“ konstant gut. Alle paar Jahre warf man ein Album auf den Markt und ein Bandmitglied raus und erzielte respektable Erfolge. Mit dem jüngsten und immer noch stiltreuen Werk „13 Voices“ kommen die Jungs nun nach Deutschland.

28.8. Turbinenhalle, Oberhausen

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