Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Konzerte im Winter: Unsere Favoriten

Foto: Euphorie

Der Winter ist da! Gegen den beginnenden Winter-Blues hilft manchmal nur eins: MUSIK! Wo diese spielt, haben wir euch in unsere Konzert-Highlights gepackt.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Architects | Düsseldorf

Foto: Holy Hell Promotion / Propeller Music

Ihr letztes Album „All Our Gods Have Abandoned Us“ war bereits eine dunkle Vorahnung, die traurige Gewissheit werden sollte: Am 20. August 2016 erlag Gründungsmitglied, Hauptsongwriter und Gitarrist Tom Searle im Alter von nur 28 Jahren einem Krebsleiden. Zurück blieb eine traumatisierte Metalcore-Band um den Zwillingsbruder und Drummer Dan. Doch aufzugeben war keine Option; für alle stand fest, dass es weitergehen musste. Nun haben die Briten mit „Holy Hell“ ihren achten Longplayer veröffentlicht, auf dem sie ihrer Trauer freien Lauf lassen – Musik als Eigentherapie, eine Hommage an Tom und zugleich ein Aufbruch in die Zukunft. Neben Material aus dem Nachlass enthält das Werk auch Ideen des neuen Gitarristen Josh Middleton (Sylosis), der die Architects schon zuvor regelmäßig unterstützt hatte. Tour-Support bekommt die Band von zwei hochkarätigen, artverwandten Special Guests: Beartooth aus Ohio und Polaris aus Sydney. coolibri verlost

10.1. Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf

Hier gibt es 3×2 Tickets zu gewinnen!

Fehlfarben | Düsseldorf

Foto: Roland Bertram

Der Rolling Stone kürte ihr Debüt „Monarchie und Alltag“ (1980) zum besten deutschsprachigen Album aller Zeiten. Jede weitere Fehlfarben-Platte wurde daran gemessen: „Das Frühwerk um den Hals wie ein Mühlstein“ textete Sänger Peter Hein noch Jahre später auf „Xenophonie“. Mittlerweile haben die Düsseldorfer ein entspannteres Verhältnis zu ihrem Erstling und spielen gern den ein oder anderen Klassiker. Fürs Warm-up sorgt eine bislang noch nicht namentlich genannte Vorband.

11.1. Weltkunstzimmer, Düsseldorf

Endlich Freunde Festival | Duisburg

Kochkraft durch KMA | Foto: Band

Erst hatten sie Läuse, jetzt endlich Freunde: Die Duisburger Anarcho-NDW-Punk-Dingsbums Band mit dem klangvollen Namen Kochkraft durch KMA lädt gleich zu Anfang des Jahres zum bunten Beisammensein. Das Endlich Freunde Festival zelebriert nicht nur das jüngst erschienene Debütalbum „Endlich Läuse“, sondern auch die ruhrpöttischen Wurzeln des lautanfälligen Quartetts. Drum wird das heimische Grammatikoff bespielt und wegbegleitende Freunde geladen, etwa die Jungs von Indianageflüster, die ihren Rap auf auf Post-Hardcore-Schienen zuliefern, die Indiekreateure von KOJ oder die Recklinghäuser Heavy Rocker von Tyler Leads, die 2018 den S-Clubraum Bandcontest gewannen und eine wirklich furiose Show auf unserer coolibri-Stage zu Bochum Total ablieferten.

11.1. Grammatikoff, Duisburg

Ruhrpott Ska Explosion | Dortmund

Talco | Foto: Pressefoto

Sieben Weltwunder, sieben Wochentage, sieben Todsünden – alles blasser Käse im Vergleich zu sieben Jahren Ruhrpott Ska Explosion! Denn das bombastische Musikevent sorgt seit 2013 zuverlässig für einen lautstarken Einstieg ins neue Jahr, bei dem man alle Sorgen weg-skanken kann. Den Soundtrack zum Kopffreimachen liefert dieses Mal unter anderem die italienische Band Talco (Foto). Dass die auf italienisch singen stellt keinerlei Hürde da, ist ihr gitarrenverliebter, temporeicher und tanzbarer Ska-Punk doch universal verständlich. Alleinstellungsmerkmal der Venezianer ist der Rückgriff auf Elemente italienischer Volksmusik. Als deutsche Vertreter des Skas sind The Busters geladen, die seit 1987 das Genre prägen und immer noch eine pure, gar urtypische Version des in Jamaika geborenen Rock-Genres praktizieren – auch mit neuem, frischblütigem Frontänger. Ebenfalls bestätigt: Masons Arms mit Reggae, Ska und Rocksteady.

12.1. Dietrich-Keuning-Haus, Dortmund

Hier gibt es 3×2 Tickets zu gewinnen!

Summer Cem | Köln

Foto: Dirk Becker

„Jeder Song ein Hit“ verkündete der deutsch-türkische MC aus Mönchengladbach zum Erscheinen seines siebten Albums. Tatsächlich geht „Endstufe“ gerade durch die Decke, vor allem im Netz: Summer Cem ist nicht nur der meist gestreamte Deutschrapper, er weiß, wie man zweistellige Millionenklicks auf YouTube generiert. Die Beats sind cool, die Inhalte bedienen Klischees – Kohle, Drogen, Knarren, Sex und ein Frauenbild … na ja, lassen wir das. Wer sich daran nicht stört, feiert eine fette Party.

12.1. Live Music Hall, Köln

Acoustic Winter Festival | Düsseldorf

Matthew And The Atlas | Foto: FourArtists

Was ist lauschiger als knisterndes Kaminfeuer in einer eingeschneiten Holzhütte bei sternklarer Nacht? Nicht viel, außer vielleicht das Acoustic Winter Festival…

Bereits die neunte Ausgabe steht für das Acoustic Festival im Januar 2019 an. Das Format lädt jeweils einmal im kalten Winter und nocheinmal im hohen Sommer ins Düsseldorfer Weltkunstzimmer, um dort starke Stimmen aus der globalen Singer-Songwriter-Szene zu laden. Wer jetzt einen Haufen verträumter Gitarrenbuben mit Texten über ihr wehleidiges Herz erwartet, hat sich geschnitten: Die musikalische Bandbreite reicht von Gothic-Einflüssen bis zu türkischem Folk.

Für die Januar-Ausgabe reisen die Künstler aus allen Ecken Deutschlands, Großbritannien, der Türkei und sogar aus Down Under an. Die längste Anreise legt dabei wohl die Sängerin und Gitarristin Brigitte Handley hin. Aus der australischen Metropole Sydney bringt sie aber keinen sonnigen Folk mit, sondern dunkelheitsverliebten Pop, der Ideen aus Gothic, Wave und Industrial abstrahiert. Kennt sie wohl aus ihrem Wirken mit der Indie-Wave-Punk-Band The Dark Shadows. Seine Band zuhause lässt auch Mike Peters, sonst Bandboss bei der britischen Alternative-Rockband The Alarm. Deren Krach bleibt auf der Insel, in Düsseldorf zaubert er ein akustisches Set. Von besagter Insel kommen auch die gitarrenlastigen Folkvertreter von Ezio und die Indie-Alternative-Band Matthew And The Atlas. Das Projekt um Songwriter Matthew Hegarty wurde auch schon mal als „britische Bon Iver“ geadelt. Drei Herkunftsorte geben indessen Kent Coda an: Köln, Wien und Izmir. Das Trio zaubert Indie-Folk mit türkischen Texten, der zwischen modernen Radio-Folk-Klängen und traditionell türkischer Folklore pendelt.

Kommen wir nochmal zurück zum Anreiseweg. Kurz hat es nämlich der lokale Nachwuchs, der hier durch Chris von der Düssel, Marie Rauschen und Pauly vertreten wird. Alle drei zeigen eigene Interpretationen von Popmusik, die auch in reduziertester Version viel zu sagen hat.

12.1. Weltkunstzimmer, Düsseldorf

Jason Bartsch | Essen

Foto: Marvin Ruppert

Bekannt geworden als Slam-Poet teilt Jason Bartsch inzwischen auch musikalisch ganz schön aus. Ob Selbstironie oder Gesamtsarkasmus, tiefe Dramatik oder flache Pointe, der gebürtige Solinger bedient als One-Man-Band alle Regler. Seine Live-Darbietung der Pott-Verkohlung und Grönemeyer-Verhohnepiepelung „44789 Bochum“ ist pures Gold. Muss man sehen!

15.1. Zeche Carl, Essen

WIZO | Dortmund & Oberhausen

Foto: Andre Noll

„Die Schönheit des Verfalls“ nennt die Sindelfinger Punkband WIZO ihre neuste Tour. Dabei sind die drei Herren trotz Gründung im Jahr 1986 immer noch ganz gut konserviert. Vielleicht liegt’s daran, dass von der Originalbesetzung nur noch Gitarrist (und inzwischen auch Sänger) Axel Kurth dabei ist. Also meinen sie vielleicht eher den Verfall der Gesellschaft – die ist ja grade auch ganz gut zu Gange. Was es auch ist, der simple WIZO-Punk ist auf jeden Fall ewig jung und immer zeitlos – und live ein Freudenfest.

17.1. FZW, Dortmund + 18.1. Turbinenhalle, Oberhausen

Friska Viljor | Köln

Foto: Dennis Dirksen

Zwei Jahre schien das schwedische Indie-Rock-Duo wie vom Erdboden verschluckt. Dann konzertierte es überraschend unter dem Pseudonym Shotgun Sisters beim letzten Reeperbahn Festival in Hamburg und offenbarte vor versammeltem Publikum den Grund für die Auszeit: Joakim Sveningsson hatte sich von Frau und Familie getrennt, litt wie ein Hund und wollte mit der Musik hinschmeißen. Kollege Daniel Johansson konnte ihn gottlob davon abhalten. Jetzt gehen Friska Viljor wieder auf Tour.

17.1. Gloria, Köln

Odd Couple | Düsseldorf

Foto: Euphorie

„Haste Strom, haste Licht“ – der genialste Track ihres Albums „Flügge“ machte die im Berliner Exil lebenden Ostfriesen bekannt. Tammo Dehn und Jascha Kreft musizieren seit Teenagerzeiten zusammen und ihr Sound ist eine energetische Mischung aus Krautrock, Garage-Punk und Psychedelic. Optimiert wird er neuerdings durch die Synths von Keyborder Dennis Schulze, der inzwischen drittes Bandmitglied ist. Gemeinsam haben sie ein Meisterwerk fabriziert: das aktuelle Album „Yada Yada“.

18.1. R25-Kulturschlachthof, Düsseldorf

Snow Patrol | Oberhausen

Foto: Simon Lipman

Während das Vereinigte Königreich schon seit 2006 den gefühlvollen Britpop-Rock von Snow Patrol feiert, brauchte es hierzulande noch eine Platzierung des Überhits „Chasing Cars“ im Staffelfinale von Grey’s Anatomy. Ach, war das schön… Nun, seitdem haben Snow Patrol noch etliche andere Herzschmelzsongs und Stadionhymnen geschrieben, die zwar nie die Menge an Aufmerksamkeit erlangten, die ihnen zustünde, aber immerhin eine solide Fanbase schuf. Seit dem letzten Erfolgsalbum „Fallen Empires“ mit dem Hit „Called Out in the Dark“ sind inzwischen sieben Jahre vergangen, das neue Material knüpft an den bekannten Sound an und liefert zugänglichen Poprock, mal für die Gänsehaut, mal für die Chartmaschine.

20.1. König-Pilsener-Arena, Oberhausen

Hier gibt es 3×2 Tickets zu gewinnen!

Namika | Dortmund

Foto: David Daub

Namika, auch bekannt als die Truller von der Champs-Élysée ohne Fremdsprachenwörterbuch oder der Lieblingsmensch aus dem Stau auf der A2, kommt ins FZW. Charmant und natürlich kommt die Frankfurterin mit marrokanischen Wurzeln auf der Bühne rüber, auch wenn man ihre Musik durchaus beliebig nennen kann. Da passt auch der neue Albumtitel: „Que Walou“ bedeutet „wie nichts“. Wie dem auch sei, ihre Songs finden einen Draht in jede Generation.

22.1. FZW, Dortmund

Hier gibt es 3×2 Tickets zu gewinnen!

Amy Shark | Köln

Foto: Prime Entertainment

Feinster Indie-Pop aus Down Under: „Love Monster“ heißt das Debütalbum der stimmgewaltigen Sängerin. Dabei verlief ihre Karriere alles andere als gradlinig; etliche Rückschläge musste Amy Shark einstecken, bevor ihr 2016 mit der Hitsingle „Adore“ der Durchbruch gelang. Beharrlichkeit zahlt sich aus – von der Lady werden wir noch einiges zu hören bekommen.

23.1. Luxor, Köln

Muff Potter | Köln

Foto: Propeller Music

Oh Wunder! Fast zehn Jahre nach ihrer Auflösung gehen Muff Potter wieder auf Tour! Schon 2018 spielte die deutsche Punkrockband unerwartet zwei Gigs. Ob es tatsächlich eine Reunion gibt, ist allerdings völlig ungewiss. Fest steht hingegen, dass Muff Potter eine Rare-Tracks-Compilation sowie sämtliche Alben als neue Vinyl-Re-Issues im Gepäck haben.

24.1. Live Music Hall, Köln

Mono & Nikitaman | Dortmund

Foto: Alex Davies

Seit sich Mono und Nikitaman auf Tour mit verschiedenen Soundsystemen trafen und beschlossen, gemeinsam Musik zu machen, produzieren sie den Soundtrack zur Gegenwehr. Sozialkritik ist die treibende Kraft ihrer Reggae- und Dancehalltracks, die nicht nur nach sonnigem Jamaika klingen, sondern mit Punk und Hip-Hop-Einflüssen auch mal bissig und rau wie die Straße. „Guten Morgen Es Brennt“ heißt das neuste Album, das mit bewegungsfreudigen Tracks voll zur Lage der Nation passt.

25.1. JunkYard, Dortmund

Matija | Essen

Foto: Bomber der Herzen / Pressefoto

Die Münchener Alternative-Pop-Band Matija hat große Ambitionen: Ihre Musik wollen sie als bewegende Kunst mit hohem ästhetischen Anspruch verstehen. Sich selbst präsentieren sie als junge Intelektuelle der Indie-Szene. Hochgegriffen, aber eingestehen muss man es: Matijas Songs sind komplex, aber eingängig und gleichzeitig voller Gedanken und Groove. Statt sich von Bescheidenheit fesseln zu lassen, lässt die Truppe um Sänger Matt Kovac ihre Vorzüge halt raushängen – warum nicht, wenn man’s kann?

25.1. Hotel Shanghai, Essen

Black Sea Dahu | Duisburg

Foto: Mouthwatering Records, paulmaerki.ch

Mit ihrem Debütalbum „White Creatures“ kommen Black Sea Dahu nach Duisburg. Produziert hat es die sechsköpfige Schweizer Band auf einer abgelegenen Insel in Norwegen. Ob der Aufnahmeort auch die Ästhetik von Songs beeinflusst, ist immer schwer zu sagen. Wer reinhört, kann sich das aber zumindest vorstellen: Mystisch, verträumt und leicht melancholisch sind die Lieder, denen Janine Cathrein mit ihrer dunklen Stimme eine anziehende Tiefe verleiht. Ein wirkliches Debüt ist das Album eigentlich gar nicht, die Band war vorher schon unter dem Namen „Josh“ unterwegs. Der Clip zur Single „In Case I Fall for You“ zeigt Ausschnitte ihrer Norwegenreise und beim Hören bekommt man direkt Lust, selbst die Koffer zu packen und ans Meer zu fahren. Folk-Balsam für die Seele! LN

27.1. Krümelküche, Duisburg

Tim Kamrad | Bochum

Foto: Moritz Maibaum

Den Velberter Tim Kamrad kann man guten Gewissens als eines der vielversprechensten jungen Talente im deutschen Pop bezeichnen. Seine Definition besagten Genres: drei Teile Ed Sheeran, zwei Teile Lions Head, ein Teil Radio-Sommer-Pop. Dank Kamrads vielseitiger Stimme und guten Live-Qualitäten wird dieser Mix zu etwas Eigenständigem.

27.1. Zeche, Bochum

Air Waves | Düsseldorf

Foto: Ebru Yildiz / Prime Entertainment

„Warrior“ – der Titel des jüngsten Longplayers der Indie-Band aus Brooklyn ist eine Kampfansage: Als queere Frau kämpft Sängerin Nicole Schneit ständig gegen Vorurteile und Diskriminierung. Dass ihre Mutter bei minimaler Überlebenschance den Krebs besiegte, trug zur weiteren Inspiration des Albums bei: berührende Songs, die Mut und Kraft spenden.

29.1. Kassette, Düsseldorf

Götz Widmann | Wuppertal

Foto: FOTOLOCA

Political Correctness? Darf man von Götz Widmann nicht erwarten, der sagt, was er denkt, und niemandem nach dem Mund redet. Mit seinem Partner Kleinti wurde er als Liedermacher-Duo Joint Venture (1993–2000) in der alternativen Szene bekannt. Jetzt geht er auf „Zeitreise“ und präsentiert ein Best-of seiner Songs aus 25 Jahren – wie immer ohne feste Setlist.

30.1. LCB, Wuppertal

Cloud Nothings | Köln

Foto: Daniel Topete

Cloud Nothings sind ein Quartett aus den Staaten, das es ziemlich in sich hat. Die Gruppe um Frontmann Dylan Baldi brachte jüngst ihr sechstes Studioalbum „Last Building Burning“ auf den Markt, welches von Kritikern hüben wie drüben gefeiert wurde. Der rotzig-schnelle Indie mit zahlreichen (Post-)Punkelementen und der charakteristischen Stimme von Baldi bläst live einiges weg. Davon kannst du dich im Februar in Köln überzeugen.

4.2. Luxor, Köln

Anzeige
Anzeige

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region

Inhaltsverzeichnis
Home