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Konzerte im Februar: Unsere Favoriten

Diggi-Di-Dendemann | Foto: Nils Müller
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Es ist Februar und die Konzert-Saison läuft heiß! Unsere Highlights des Monats haben wir hier für dich wie gewohnt kompakt zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Cloud Nothings | Köln

Foto: Daniel Topete

Cloud Nothings sind ein Quartett aus den Staaten, das es ziemlich in sich hat. Die Gruppe um Frontmann Dylan Baldi brachte jüngst ihr sechstes Studioalbum „Last Building Burning“ auf den Markt, welches von Kritikern hüben wie drüben gefeiert wurde. Der rotzig-schnelle Indie mit zahlreichen (Post-)Punkelementen und der charakteristischen Stimme von Baldi bläst live einiges weg. Davon kannst du dich im Februar in Köln überzeugen.

4.2., Luxor, Köln

Pizzagirl & Fake People | Dortmund

Fake People | Foto: Fake People

Zweimal exzentrischer Indiepop vom Verrücktesten an einem Abend. Pizzagirl ist in Wirklichkeit der Liverpooler Liam Brown, der cremige Beats und hallende Vocals zu 80s-artigen Popstücken mit tanzbarem Tiefgang verrührt. Die Fake People kommen aus Italien, heißen Olmo und Mathilda und machen folkigen Weirdo-Pop, den man gern mal in den Arm nehmen mag.

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5.2., FZW, Dortmund

Glashaus | Düsseldorf

Foto: Katja Kuhl

Es ist ja so: Vor ungefähr 20 Jahren hielt der deutsche Soul Einzug in die Charts. Während Xavier Naidoo meinungstechnisch – nun ja – nicht mehr in den Charts ist, bringen Glashaus auch 2019 noch die Empfindsamkeit in Liedform auf die Bühnen des Landes. Bereits vor zwei Jahren veröffentlichte das Trio, bestehend aus Sängerin Cassandra Steen, Moses Pelham und Martin Haas, das Album „Kraft“. Wer sich seinerzeit bei „Wenn das Liebe ist“ in Selbstmitleid ergoss, darf heute ohne zu zögern weiterschmachten. An Weisheiten und emotionalen Bekenntnissen mangelt es nach wie vor nicht. Und das ist tatsächlich gut so. So heißt es im Titelsong beispielsweise: „Ich hab aus tiefstem Herzen verstanden, dass es immer Hoffnung gibt.“ Das Album ist unaufgeregt hörenswert, die Stimmung smooth und obwohl es wie aus der Zeit gefallen klingt, passen die Messages eben doch wie Moses Pelhams Faust auf Stefan Raabs Auge.

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5.2., Savoy Theater, Düsseldorf

Good Charlotte | Köln

Foto: Ville Juurikkala

Bumm-Tschack, eine schmissige Gesangslinie, elektrische Gitarren und Lederjacken-mit-Nieten-Attitüde: Die wilde Mischung aus Pop und Punk funktioniert für Good Charlotte seit über zwanzig Jahren. Warum also etwas ändern, wenn die getreue Zuhörerschaft die Band auch nach fünfjähriger Auszeit und anschließendem Album „Young Authority“ (2016) feiert. Ein neuer Tonträger steht nun ebenso in den Startlöchern wie die Punk-Zwillinge Joel und Benji Madden samt Band. Auf geht’s zum Pogen!

5.2., Palladium, Köln

Paul Kalkbrenner | Dortmund

Foto: Olaf Heine

Seit seinem Durchbruch mit dem Hit „Sky and Sand“ darf sich Paul Kalkbrenner zum Götterkreisel deutscher Elektronikmusiker zählen. Dabei kam der Erfolg nicht vom Himmel gerieselt. Kalkbrenner wummerte sich jahrelang durch die Berliner Technoszene, bis er 2008 im Film „Berlin Calling“ die Hauptrolle eines Berliner DJs übernahm (wie bezeichnend) und dazu auch gleich den Soundtrack ablieferte. Darin enthalten: „Sky and Sand“. Der riesige Erfolg des Stücks kam zwar erst ein Jahr später, seitdem bespielte er große Festivals, füllte Konzerthallen und warf mehrere Alben bis in die Chartspitzen. Das Neueste, betitelt „Parts of Life“, greift den 90er-Technosound Berlins auf und injiziert modernes Elektroblut.

8.2. Warsteiner Music Hall, Dortmund
Hier gibt es 2×2 „Meet & Greet“-Tickets zu gewinnen.

Mastodon | Oberhausen

Foto: Jimmy Hubbard

Schon seit der Jahrtausendwende sorgen die Mannen von Mastodon für die Begriffserweiterung des Metal-Genres. Ständig neue Spielarten kommen in den Mixer, nicht selten klingt ein einzelner Track wie eine brachiale Achterbahnfahrt der Stile, auf der komplexe Instrumentalparts fürs Wegbleiben des Atems sorgen. Die Erfolgskurve kennt derweil nur eine Richtung: Aufwärts!

7.2., Turbinenhalle, Oberhausen

Matt Corby | Köln

Foto: Christoph Naumann

Matt Corbys Stimme ist weich wie eine Kuscheldecke. Mit seinem neuen Album „Rainbow Valley“ entführt er konsequenterweise in träumerische Melodien. Reinhörtipp: „All Fired Up“. Während der „Australian Idol“-Zweitplatzierte von 2007 früher vor allem die Soul-Röhre raus ließ, schlägt er nun ruhigere Töne an und hat, so der Sänger, nach der Geburt seines ersten Kindes den Fokus fürs Wesentliche gefunden. So oder so: Steht ihm, den souligen Folk gelassener und gleichzeitiger grooviger zu gestalten.

7.2., Carlswerk Viktoria, Köln

Dendemann | Dortmund

Diggi-Di-Dendemann | Foto: Nils Müller

Nur klitzekleine neun Jahre ist’s her, dass Daniel Ebel, besser bekannt als Dendemann, angesehen als Rotzbengel des Deutschraps, die hiesige Musiklandschaft mit einem Album beglückte. Damals war die Dendemannsche Devise „Stumpf ist Trumpf“, aktuell verlangt er „Keine Parolen“. Dass nach fast einer Dekade Abwesenheit vom Markt der Hype um den Rapper mit der Stimme wie ein zerbrochenes Reibeisen auf Rost gigantisch ist, hat wohl mit seinem Engagement als Hausband bei Jan Böhermanns Neo Magazin Royale zu tun – dort bewies er die musikalische Raffinesse, die Hip-Hop-Acts hierzulande dank etlicher schlechter Beispiele oft abgesprochen wird. Wie es richtig geht, zeigt der Wahl-Hamburger auf der neuen Platte „Da Nich Für!“ und wir sagen: „Doch! Dafür Danke, lieber Dende!“

7.2., Warsteiner Music Hall, Dortmund

Moop Mama | Dortmund

Foto: Felix Baab

Zehnfache Brass-Power! Die Münchener Kombo Moop Mama trötet mit Trompeten, Posaunen und Saxophonen jedes Stimmungstief aus der Welt. Darauf wird gerappt und gesungen, über Liebe, Politik, banale Alltagsfetzen. Gestartet hat die Truppe vor zehn Jahren mit Guerilla-Gigs im Stadtraum, daher rührt auch das selbstgetaufte Genre „Urban Brass“. Inzwischen zählt die moderne Marschkapelle zum Goldschatz der deutschen Musikszenerie.

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8.2., FZW, Dortmund

Grillmaster Flash & Lässing | Oberhausen

Foto: Promo

Zu zweit hält besser, drum gehen die beiden Slacker-Musikanten Grillmaster Flash und Lässing (Foto) gemeinsam auf Tour. Beide machen Rock, der Grillmaster kernigen, der Lässing punkigen, beide kokettieren mit gelebtem Losertum, beide sind nicht das, was man virtuose Meistermusiker nennt, dafür überzeugen sie mit charmanter, cleverer und unterkandidelter Aufrichtigkeit. Kann man einfach mal abrocken.

8.2., Druckluft, Oberhausen

Kim Janssen | Düsseldorf

Foto: Kassette

The Black Atlantic dürfte dem ein oder anderen ein Begriff sein. Während Janssen in der niederländischen Band für Hintergrundstimme, Ukulele, Gitarre, Piano und Percussion verantwortlich zeichnete, singt er nun vorrangig. Liest man die YouTube-Kommentare unter den Songs des Musikers, bekommt man einen Eindruck, welche Gefühle die sphärischen Klänge auslösen. Von Gänsehaut ist hier ebenso die Rede wie von anhaltender Sprachlosigkeit. Aber manchmal darf die Musik ja auch einfach für sich stehen.

9.2., Kassette, Düsseldorf

Maisha | Dortmund

Foto: jordanmatyka.net

In London krempelt gerade eine junge Garde leidenschaftlicher Musiker die Jazz-Szene um und peitscht mit Dance- und Afrobeats das Genre zu neuen Höhen. Teil dieses Booms ist auch das Ensemble Maisha, das gleichzeitig nach wilder Afroparty und dunstiger Jazzkneipe klingt. Von Rastlosigkeit getrieben, stets organisch gewachsen und mit der Magie, Zuhörer in schwelgende Trance zu versetzen bringen Maisha das Feeling der vibrierenden Londoneser Jazz Undergroundszene in den Pott.

9.2., domicil, Dortmund

Bastille | Bochum

Foto: Promo

Keiner macht mehr Indie, wie früher – außer Bastille! Während das Label „Indie“ dieser Tage meist Musik für den Kopf beschreibt, werden die tanzhungrigen Füße seltener bedient. Was The Killers, Arctic Monkeys oder Franz Ferdinand in den 00ern groß machten, treibt dieses britische Quartett fulminant weiter.

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12.2., RuhrCongress, Bochum

Neneh Cherry | Köln

Foto: Wolfgang Tillmans

Jazzmusiker Don Cherry trichterte seiner Stieftochter Neneh bereits in jungen Jahren ein, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben. Die Mühe hat sich gelohnt. Die Sängerin, Hip-Hop-Künstlerin und Songschreiberin gilt als Pionierin des Hip-Hop, bleibt ihrer Linie seit Ende der 80er treu und hat auch mit ihrem neuen Album „Broken Politics“ ins Schwarze getroffen.

19.2., Kulturkirche, Köln

Eros Ramazzotti | Köln

Foto: Julian Hargreaves

Zugegeben: Eros Ramazzotti hört man eher verstohlen, wenn es niemand merkt. Aber offensichtlich handhaben das ziemlich viele Musikhörer so. Wer also hinter verschlossenen Türen schon einmal „Se bastasse una bella canzone“ mitschmetterte, dürfte sich freuen: Der inzwischen etwas ergraute Meister des Italo-Pops kommt auf Tour und hat ein neues Album aufgenommen. Auf selbigem befindet sich übrigens auch ein Duett mit Helene Fischer. Wem das nicht zusagt: Die altbekannten Hits bleiben.

20.2., Lanxess Arena, Köln

Marsimoto | Dortmund

Foto: Paul Ripke

Marsi, das grüne Alter Ego auf Helium und Haschisch von Mainstreamrapper Marteria, setzt wieder zum Landeflug in irdische Sphären an. Wer mal auf nem Konzert das völlige Ausrasten einer Nebelmaschine miterleben will, ist hier grünrichtig. Zudem darf man sich auf neuen Stoff vom fünften Album „Verde“ freuen. coolibri

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20.2., FZW, Dortmund

Helge Schneider | Wuppertal

Foto: Helge Schneider

Der Prototyp des Personenkults kommt auf Tour. Und das gleich zwei Mal. „Ordnung muss sein“ heißt die Hallentour, „Pflaumenmus – Die Tour zum Mus“, die Open-Air-Variante. Der Unterschied? „Dieselbe Band, dieselben Lieder, aber in anderen Kostümen. In der Farbe Pflaume“, so der Witzbold und Musiker. Was man sonst unbedingt noch wissen sollte? Helge raucht nicht mehr.

22.2., Historische Stadthalle, Wuppertal

Hannes Wittmer | Essen

Foto: Christoph Naumann

Früher war er unter dem Pseudonym Spaceman Spiff unterwegs, heute tritt Hannes Wittmer mit Klarnamen auf. Und noch mehr hat sich bei dem Würzburger Songwriter getan: Seit Mitte 2018 will er unabhängig von den Strukturen der Musikindustrie agieren und verschenkt drum sein neues Album „Das große Spektakel“, gibt Pay-What-You-Want-Konzerte und dokumentiert das Experiment in reflektierten Blog-Einträgen. Die Songs schwingen nach wie vor zwischen nachdenklicher Akustik und opulenten Crescendos.

22.2., Zeche Carl, Essen

White Lies | Bochum

Foto: Gullick

Man nehme Pathos, Post-Punk und ne ordentliche Portion Synthiepop, addiere verfinstert elegische Lyrics und morbide tanzbare Töne und raus kommt: The Cure? Nicht ganz: Das britische Trio White Lies löst die obige Gleichung mit modernem Touch und verbindet Altes aus New Wave mit Neuem aus Indie/Alternative. Aktuell mit neuem Album auf Tour!

23.2., Matrix, Bochum

Altın Gün | Düsseldorf

Foto: Janetta Verheij / Blip Agency

Altın Güns vielschichtiges Klangbild lässt sich auf folgenden Punkt bringen: Schwitziger 70s-Psychedelic-Funk trifft auf türkische Volksmusik. Die Amsterdamer Band vereint diese zwei Welten zu einem genauso tanzbaren wie transzendentalen Erlebnis. Mit ihrem groovigen Debüt „On“, das Liedgut der türkischen Musiklegende Neset Ertas aufgreift und umformuliert, bauen sie eine Brücke zur türkischen Kultur, die auf politischer Ebene schon so lange verbarrikadiert erscheint.

26.2., zakk, Düsseldorf

Ólafur Arnalds | Düsseldorf

Foto: Benjamin Hardman

Wer meint, ein Klavier sei nur ein Holzgehäuse mit Tasten und angeschlagenen Saiten, irrt. Ólafur Arnalds beweist, dass die Möglichkeiten dank spezieller Softwares quasi endlos sind. Das Ganze klingt dann wie ein dahinplätschernder Fluss oder das pulsierende Gefühl in Tonform. In Sparten? Die Musik bewegt sich zwischen Klassik, Pop, Techno und Minimal Music.

26.2., Tonhalle, Düsseldorf

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