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Music was my first love: Konzerthighlights im Oktober

Verzaubert in Witten: David Kay | Foto: Liam Maxwell
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Der Herbst ist da! Gegen den beginnenden Herbstlaub-Blues hilft manchmal nur eins: MUSIK! Wo diese im Oktober spielt, haben wir euch in unsere Konzert-Highlights gepackt.

Inhaltsverzeichnis [verbergen]

Rikas | Wuppertal

Foto: Lisa Nguyen

Diese taufrische Indieband aus Stuttgart macht unwiderstehlich charmanten, non-chalanten und lässig-sommerlichen Jungle Pop. Absolut unbekümmert und beschwingt und ausgestattet mit der richtigen Portion genre-unterwanderner Selbstironie spielt das Quartett den perfekten Soundtrack zum Fröhlichsein. Anspieltipp: „Tortellini Tuesday“.

5.10. Utopiastadt,Wuppertal

Faber | Köln

Foto: Maximilian König

25 Lenze ist Julian Pollina aka Faber jung, doch er klingt so abgeklärt, als hätte er schon alles hinter sich, was einem das Leben vor die Füße werfen kann. Musikalisch lässt sich der Zürcher Singer-Songwriter in keine Schublade stecken, fröhlich mischt er Folk, Rock, Klezmer, Polka, Indie und Chansons. Fabers Texte sind klug und nicht immer jugendfrei – die Zeile „Warum, du Nutte, träumst du nicht von mir?“ rief sofort die Sprachpolizei auf den Plan. Mehr davon auf seinem Debütalbum: „Sei Ein Faber Im Wind“.

5.10. Palladium, Köln

The Sonics | Essen

Foto: Hotellounge

Vorreiter des Punk, Einfluss für The Black Keys und The Hives: Die von Musikkennern gesungenen Lobeshymnen für die 1960 gegründete Garage-Rock-Band reißen nicht ab. Und auch dass von der Ursprungsbesetzung nur noch Sänger und Saxophonist Rob Lind in der Band spielt, schmälert den brachialen, mitreißenden Garagen-Sound nicht im Geringsten. Rock‘n‘Roll-Reißer wie „Have Love, Will Travel“ oder „Psycho“ gehen sofort ins Bein – und die Herren auf der Bühne ab wie nix Gutes.

6.10. Zeche Carl, Essen

Chuckamuck | Düsseldorf

Foto: Wolf Daubin

Eine Karriere wie aus dem Bilderbuch: Vier Berliner Rotzlöffel gründen zu Schulzeiten eine Band, machen hübsch schrammelige Musik, werden von einem renommierten Label entdeckt (Staatsakt) und kommen ganz groß raus. Und natürlich benehmen sie sich, wie jeder große Rock’n’Roller, entsprechend daneben – Frauen, Alkohol, verwüstete Hotelzimmer, was man so macht als Teenager-Stars. „Wild For Adventure“ hieß folgerichtig ihr Debütalbum (2011), gefolgt von „Jiles“ (2013). Dann passierte so lange Zeit nichts, dass die Fans sich schon besorgt fragten, ob die Jungs ins solide Fach gewechselt sind: Master statt Musik? Nicht doch. Im vergangenen Herbst meldete sich das Garage-Rock-Quartett mit seinem dritten Meisterwerk zurück, das schlicht und ergreifend „Chuckamuck“ heißt. Jetzt sind sie unterwegs auf großer Cinnamon-Tour, mit altem und frischem Material und einem neuen Bandmitglied: Amit, Beauftragter für Orgel und Bass. Wir können’s kaum erwarten.

7.10. FFT Kammerspiele, Düsseldorf

Rheinkraut Export | Dortmund

Foto: Angelina Ouchani

Voll auf Kraut! Dieser Musikabend exportiert vier folktastische Acts aus Düsseldorf nach Dortmund, wo sie für erweiterte Musikbegeisterung sorgen werden. Mit dabei sind die coolibri-Stage-Alumnis Suzan Köcher (Foto) und Love Machine, die beide ganz eigene Versionen von hippieskem Folk-Rock präsentieren. Dazu kommen Sirkus, die nach Acid-Trips in westafrikanischen Wüstenstreifen klingen und Vibravoid, die schon seit den 90ern den Psych Rock der 60er mit neuen Pulsschlägen reanimieren.

7.10. Musiktheater Piano, Dortmund

Lygo | Oberhausen

Foto: Sebastian Igel

Dieses Bonner Trio bedient Gitarre, Drums, Bass und Stimmbänder auf harte Art. Ihren temporeichen Posthardcore-Sound unterfüttern sie mit selbst- und weltkritischen Texten auf Deutsch über Zweifel, Festgefahrensein und Wut. Drum heißen die Alben auch „Sturzflug“, „Schwerkraft“ und „Misere“. Live ist die Band ein Tornado, der jeden Körper zum Wirbeln bringt.

12.10. Druckluft, Oberhausen

Il Civetto | Essen

Foto: Bear Film TV

Amnesty International lädt zum Benefizkonzert! Mit dabei: Il Civetto mit ihrem wilden Stilmix aus Swing, Folk, Balkan und Straßenpop, der live eine absolute Offenbarung ist. Und Walking on Rivers aus Dortmund, die naturellen Indie-Folk mit Lagerfeuerhaptik bringen. Und ein geheimer Special Guest ist auch noch geladen. Also: Gutes hören und Gutes tun!

12.10. Zeche Carl, Essen

Stu Larsen + Natsuki Kurai | Köln

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Foto: Prime Entertainment

Sie verstehen sich ohne Worte, ihre Sprache ist die Musik. Denn weder ist der australische Akustikgitarrist Stu Larsen des Japanischen mächtig, noch beherrscht der Mundharmonika-Virtuose Natsuki Kurai aus Yokohama das Englische. Auf der Bühne harmonieren sie perfekt, wo sie auch auftreten, liegt ihnen das Publikum zu Füßen. Wer nicht die Chance hat, die beiden Ausnahmemusiker live zu erleben, tröstet sich mit ihrer mit kürzlich erschienenen EP „Stu Larsen & Natsuki Kurai II“ in der Endlosschleife.

17.10. Luxor, Köln

LEA | Krefeld

Foto: Jens Koch

Mit 15 landete die Kasselerin ihren ersten YouTube-Hit („Wo Ist Die Liebe Hin“). Doch statt durchzustarten, ließ sie sich Zeit für ihre Karriere, die 2016 mit den Debütalbum „Vakuum“ schwer an Fahrt aufnahm. Die Liebe ist das große Thema der Songwriterin; ein zweites Album ist in Arbeit. Bis es soweit ist, beglückt LEA ihre Fans auf großer Fahrtwind-Tour.

17.10. Kulturfabrik, Krefeld

David Kay | Witten

Ein wirklich großer Name ist David Kay nicht, dabei macht er Musik, deren Ausmaße kaum fassbar sind. In nur einem Track wechseln sich da harte Alt-Rock-Momente mit zarten Songwriterpassagen ab und offenbaren ein meilenweites Potenzial. Mit diesen überlagendern Klangcollagen erzählt der junge Brite epische Geschichten, die kiloweise Unterarme mit Gänsehaut ausstatten könnten. Einfach gut überlegte und gemachte Musik, deren Ecken nicht teflonglatt produziert wurden. Geheimtipp!

19.10. Curly Cow, Witten

Palace Winter | Köln

Foto: Karsten Jahnke Konzertdirektion

Nach ihrem gefeierten Erstling „Waiting For The World To Turn“ legen Palace Winter ein weiteres Glanzstück vor. „Nowadays“ ist grandioser Indie-Pop mit Anleihen aus den 70s/80s und perfekt platzierten Synths. Über allem schwebt der melodische Gesang des Dänen Caspar Hesselager und des Australiers Carl Coleman. Hinhören – auch die Lyrics sind nicht ohne.

21.10. Studio 672, Köln

Baretta Love | Düsseldorf

Foto: Katja Horschig Herz

Punkrock, Indie oder Blues? Wieso oder, wenn man auch alles auf einmal haben kann. Baretta Love stehen für einen hochexplosiven, originären Sound-Mix, der sich live in schweißtreibenden, dynamischen Shows manifestiert. Im Gepäck hat das Berliner Trio sein neues, selbstbetiteltes Album „Baretta Love – s/t“, das dem Vorgänger „Minimal Play“ in nichts nachsteht.

24.10. The Tube, Düsseldorf

Dota | Dortmund

Foto: Annika Wein

Die Berliner Liedermacherin Dorothea Kehr, besser bekannt als Dota, macht kluge, schöne und natürliche Musik voll von Poesie und Vielfalt. Die klingt ein bisschen nach Wir sind Helden in weniger verspielt, nach Namika in weitaus weiser, nach Reinhard Mey in modern. In wohlen Versen erzählt die einstige Straßenmusikerin, die heute ein eigenes Label betreibt, von Freiheit und Grenzenlosigkeit, von Elektrosmog und vergifteten Orten, von unfairen Systemen und kommenden Katastrophen.

25.10. DASA, Dortmund

Die Nerven | Düsseldorf

Foto: Ralv Milberg

Das Stuttgarter Noise-Rock-Trio ist immer noch wütend und rebellisch, lässt es aber zumindest musikalisch etwas gefälliger angehen. Stellenweise klingt ihr viertes Album fast poppig. Aber „Fake“ trägt schon im Titel eine Botschaft, die nicht nach Gänseblümchen klingt. Im Rahmen des New Fall Festivals reden die drei Musiker Tacheles.

25.10. Johanneskirche, Düsseldorf

Schmutzki | Bochum

Foto: Schmutzki

„Geile Assis“ und „Spackos Forever“ woll’n die Jungs von Schmutzki sein. Deshalb machen sie rotzigen Punkrock mit Mitgröhlcharakter und Pogopotenzial. Ohne Kompliziertheiten oder Kinkerlitzchen, dafür mit massig Energie und Herz. Einfach den Anspruch gegen ne Pulle Bier tauschen, dann kann man richtig fein toben!

27.10. Rotunde, Bochum

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