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Tag der Trinkhallen: Retrogames, Filmbuden und Fußball

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Die Programmtüte ist prall gefüllt: Beim „2. Tag der Trinkhallen“ wird zwischen Hamm und Wesel die Budenkultur gefeiert, mit Kleinkunst, Musik, Spielen und Filmen. 50 Programm-Buden machen mit und viele weitere Trinkhallen stellen in Eigenregie etwas auf die Beine. Wir haben ein wenig in der gemischten Tüte gekramt und für euch ein paar (Cola-)Kracher herausgefischt.

Für Spielkinder

Retrogamer, haltet eure Daumen bereit: In der Gaming-Lounge von ostenhellweg.net könnt ihr Spiele-Klassiker wie Tetris, Pong oder Super Mario Kart zocken. Damit man sich dabei nicht ins Gehege kommt, haben sich die Macher an gleich zwei Standorten häuslich niedergelassen. Am „Kiosk & Stehcafé“ in Mülheim und bei „Die Bude“ in Marl. Sollten trotzdem alle Plätze belegt sein, nicht verzagen, ab zur „Trinkhalle am Stadtgarten“ nach Herne. Dort hat der der Verein „Insert Coins“ seine Flipper, Videospiel-Automaten und alte Gaming-PCs zum Highscore-Knacken aufgebaut. Im Zuge des Trinkhallen-Tages erfährt aber auch ein analoger Klassiker aus Kindertagen ein Revival: das Quartett. Statt Autos zu vergleichen, treten hier Buden gegeneinander an. Und zwar in Kategorien wie Gründungsjahr, Größe, Öffnungsdauer und Vielfalt an Klümpchen. Wie kommt man dran? Ein Viererset-Karten gibt’s an allen teilnehmenden Trinkhallen ab einem Mindesteinkaufswert von einem Euro.

Für Nostalgiker

Hemmungslos in Erinnerungen schwelgen: Im Februar hatte das Projekt „Interkultur Ruhr“ Familien dazu aufgerufen, private Aufnahmen aus den 1950er bis 80er Jahren einzureichen. Fast1.000 Filme kamen zusammen. Verschiedene Zusammenschnitte daraus werden an den sogenannten „Filmbuden“ vorgeführt. An der BonBonBude in Castrop-Rauxel versammelt ein Zusammenschnitt Aufnahmen zum Thema „Fernweh“, in der Kilic Trinkhalle in Dortmund stehen Familien-Feste im Mittelpunkt und der K(uh)iosk in Bottrop zeigt selbstgedrehte Spielfilme zwischen Science-Fiction und Slapstick. Wie sah das Leben in der Arbeitersiedlung aus, zwischen Feierabendbier, Nachbarschaftshilfe und der Geburt des ersten Kindes? Die Antwort erhält man im „Heide Kiosk“ in Dinslaken, wo das Alltagsleben der 50er bis 80er über die Mattscheibe flimmert. Ebenfalls in Dinslaken widmet sich der Kiosk Temel mit einer Film-Collage den feuchtfröhlichen Feiern auf der Kegelbahn, im Stadion oder im Partykeller.

Für Fußball-Fans

Der Ball rollt wieder: Passend zum Bundesliga-Start gibt’s nun die Programm-Sparte „Fußball“ . In der Essener Bude „Zum Sporttreff“ lädt Philipp Köster, Chefredakteur des Fußballmagazins 11 Freunde, zum Kioskquiz. Im Pott meinen ja viele, geborene Fußball-Experten zu sein. Bei der Rate-Runde dürfte sich dann aber schnell die Spreu vom Weizen trennen. An „Antje & Jörg’s Kiosk“ in Bochum gibt Frank Goosen gemeinsam mit Ben Redelings Fußball-Anekdoten zum Besten und am Bergmann Kiosk in Dortmund gräbt Journalist Christoph Schurian in der Geschichte des Reviersports. Geschichtliche Einblicke liefert auch der Historiker Dietrich Schulze-Marmeling in der Fortuna-Bude in Herne. Wer hätte gedacht, dass Schalke- und BVB-Spieler sich früher nach den Spielen in den Vereinskneipen auf ein Bier trafen? Auf künftige Stadionbesuche kann man sich dann an der Ballerbude in Oer-Erkenschwick vorbereiten: Dort werden die legendärsten Kurvensongs und Fußballhymnen gespielt, zum Mitgrölen.

Damit man auf seiner Budentour nichts verpasst, hat die Ruhr Tourismus GmbH sechs Radtouren zusammengestellt, die als GPS-Track oder Übersichtskarte heruntergeladen werden können. Außerdem bieten verschiedene ADFC-Ortsgruppen fünf geführte Radtouren an. Weitere Infos unter: tagdertrinkhallen.ruhr

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