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Kaffee als Genussmittel: Das Bohnenkartell im Essener Südviertel

Foto: Konrad Bender
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Bereits seit eineinhalb Jahren agiert das Bohnenkartell als Vertreiber des schwarzen Goldes im Internet. Nun eröffnen die Gründer Max Kranz und Alex Winter ihr eigenes Café im Essener Südviertel und gehen so auf Tuchfühlung mit ihren Kunden.

„Zu uns kann jeder kommen, der Bock auf guten Kaffee hat“, so beschreiben Max Kranz und Alex Winter das Konzept ihres neuen Cafés im Essener Südviertel, das im September Eröffnung feiern soll. Aus dem Bohnenkartell, einer Internetplattform für Kaffee und Zubehör, wird ein reales Geschäft. In der Witteringstraße und damit auf der Grenze zwischen Südviertel und Rüttenscheid gelegen, präsentiert sich das werdende Café minimalistisch, aber nicht langweilig: eine Bar, ein großer Tisch, eine lange Theke entlang der großen Fenster und ein Regal mit diversem Kaffee-Zubehör.

Foto: Bohnenkartell

Schon durch diese Ausstattung wird klar, dass hier nichts vom Kaffeegenuss ablenken soll. Kaffee als Genussmittel – diese Idee steht im Kern des Bohnenkartells. „Wir wollen, dass die Gäste den Weg der Bohne vom Anbau bis zur Zubereitung nachvollziehen können“, so die Gründer. Vielen Leuten sei gar nicht bewusst, dass Kaffee beispielsweise auch süß schmecken kann. „Wir nennen das Omaschreck“, verrät Max. Um der Vielfalt der Bohnen gerecht zu werden, beziehen Max und Alex ihren Kaffee von ihrem „Stammröster“, haben aber parallel immer eine Sorte von einem wechselnden „Gaströster“ im Angebot. Auf diese Weise können sie sowohl gleichbleibende Qualität garantieren, aber auch Abwechslung im Geschmack anbieten. Diese Abwechslung schlägt sich auch in der Zubereitung nieder: Neben einer Siebträgermaschine kommt der Kaffee im Bohnenkartell auch klassisch aus der Filtermaschine oder dem Handfilter.

Max Kranz und Alex Winter | Foto: Bohnenkartell

Der Einkauf im Bohnenkartell-Onlineshop kann in Zukunft also auch vor Ort wahrgenommen werden. Neben zahlreichem Zubehör, das Max und Alex online offerieren, heißt das vor allem, dass man den ausgeschenkten Kaffee auch abgepackt direkt im Laden kaufen kann. Die Website wird dafür allerdings einem Strukturwandel unterzogen. „Bisher haben wir für unsere Kunden bei den Händlern bestellt, wodurch es manchmal zu doppelten Lieferkosten kam. In Zukunft können wir den Kaffee aber selbst hier lagern und direkt versenden, was zu übersichtlicheren Versandkosten führt“, erklärt Alex. So verkleinere sich die Auswahl zwar, weil ein eigenes Lager eingerichtet werden muss, aber der Vertriebsweg werde kürzer und somit auch günstiger.

Foto: Bohnenkartell
Foto: Bohnenkartell

Zusätzlich zum eigentlichen Cafébetrieb und dem Verkauf wollen die beiden auch Events, wie beispielsweise eine monatliche Kaffeeverkostung mit Möglichkeit zur Sortimentsmitbestimmung, anbieten. Wohin sich das Bohnenkartell längerfristig entwickelt, wissen sie aber auch noch nicht. „Ich glaube, das ist an keinem Punkt wirklich fertig, sondern immer ein stetiger Prozess“, überlegt Max. So lange dabei aber weiterhin so großartiger Kaffee herauskommt, müssen sich die Inhaber über die Zukunft des Bohnenkartells wohl keine Sorgen machen.

Bohnenkartell, Witteringstraße 41a, Essen

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