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Die Haussmannisierung von Paris – Ein radikaler Stadtumbau in 17 Jahren

Bildvortrag von Thomas Brandt
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Veranstalterhinweis:

Georges Georges-Eugène Haussmann machte in nur 17 Jahren aus einem Paris voller „Kloaken“ und „nomadisierender Horden“, wie er gerne zu sagen pflegte, eine Stadt der besseren Bürger, einen Inbegriff des Fortschritts und von staatlicher Macht. – Er tat dies in autokratischer Weise, hauptsächlich vom Schreibtisch aus, ließ die seit dem Mittelalter gewachsenen alten Viertel schleifen und errichtete schnurgerade Boulevards, die von ein und demselben Häusertyp gesäumt wurden. Er legte Parks an, sorgte für ausreichend frisches Trinkwasser und eine erstklassige Kanalisation. Alles, um dem Traum Kaiser Napoleons III. von einer Metropole zu erfüllen, die die ganze Welt bewundern sollte, mit Eisenbahnlinien, die aus allen Richtungen in dieser Schaltstelle der Macht zusammenliefen. – Für Haussmann persönlich jedoch bedeutete der Stadtumbau die Durchsetzung abstrakter von ihm angebeteter Qualitäten wie Ordnung, Klarheit, Luft, Licht, Sauberkeit und Hygiene. – Der Vortrag schildert die Persönlichkeit Haussmanns, die Rahmenbedingungen seiner großen Macht, die Schritte, die er zum Umbau von Paris unternahm, aber auch sein Scheitern.

Location

onomato künstlerverein e. V.
Birkenstr. 97
40233 Düsseldorf

http://www.onomato-verein.de

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