Die eigene Küche ist der letzte geschützte Raum – Ein Abend mit Viktor Martinowitsch

»Verleger und Buchhändler wurden inhaftiert, Konten wurden eingefroren. Die eigene Küche ist der letzte geschützte Raum«, so Leif Greinus, deutscher Verleger (Voland & Quist) von Viktor Martinowitsch, über die Situation in Belarus. Martinowitsch ist einer der bekanntesten belarussischen Autoren, sein Roman »Revolution«, jetzt auf Deutsch erschienen (übersetzt von Thomas Weiler), wurde in der Protestbewegung gegen Alexander Lukaschenko zum Symbol, es wurde verboten, die Auflage konfisziert. »Revolution« erzählt von einem patriarchalen postsowjetischen Staat, in dem die Gier nach Macht alles andere überschattet. Die IG Meinungsfreiheit im Börsenverein des deutschen Buchhandels fordert, dass der Staat »die Verfolgung kritischer Stimmen beenden und öffentlichen Diskurs ermöglichen« muss, und lädt Viktor Martinowitsch zusammen mit dem Literaturhaus und der Buchhandlung Lehmkuhl nach München ein. Ein Abend für Belarus und für die Demokratie.IM RAHMEN DER WOCHE DER MEINUNGSFREIHEITSPRACHEN: RUSSISCH & DEUTSCHVeranstalter: Stiftung Literaturhaus // Buchhandlung LehmkuhlSTREAM-TICKET: EURO 5.-Ermäßigte Preise gelten nur gegen Nachweis für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, München-Pass InhaberBitte beachten Sie, dass die Ermäßigungsnachweise beim Einlass kontrolliert werdenTicketpreise ab 5, Ticketpreise bis 5
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