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Der Mythos von der deutschen Einheit teil von: Mülheimer Herbstblätter

Lesung mit Tillmann Bendikowski
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Veranstalterhinweis:

Dass die Deutschen nur im Rahmen einer nationalen Einheit ein erfolgreiches und zufriedenes Volk sein können, prägt seit dem 19. Jahrhundert die kollektive Vorstellung. Vor allem die Reichsgründung von 1870/71, zu der untrennbar der Krieg gegen Frankreich gehört, galt lange als Erfolgsgeschichte – und die deutsche Einheit wurde zu einem Mythos. Doch der genaue historische Blick zeigt, mit welchen Widersprüchen und Widerständen diese Reichsgründung verbunden war – und dass die Einheit schon damals nicht alternativlos war. Zudem zeigt sich, welche politischen Folgen dieser Mythos im 20. Jahrhundert hatte – und welche Lehren sich heute angesichts der notwendigen europäischen Einheit daraus ziehen lassen. Dr. Tillmann Bendikowski ist Autor, Journalist und Historiker. 1999 hat er an der Ruhr-Universität Bochum promoviert. Anschließend gründete er die „Medienagentur Geschichte“ in Hamburg, die er bis heute leitet. Er wirkt zudem an der Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen mit. In Vorträgen zeichnet ihn die Fähigkeit aus, auch schwierige Themen sehr lebendig zu vermitteln. In Mülheim war er bereits zweimal im Stadtarchiv und der Stadtbibliothek zu Gast.

Location

Stadtbibliothek im MedienHaus
Synagogenplatz 3
45468 Mülheim

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