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Asiklar Bayrami – Das Fest der Liedermacher teil von: Literatürk

Lesung & Gespräch mit Kemal Varol
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Veranstalterhinweis:

Nach 25 Jahren Funkstille klopft eines Abends der altgewordene Barde Heves Ali bei seinem 40-jährigen Sohn an. Der junge Anwalt zögert, lässt ihn ein, doch statt sich auszusprechen, treten die beiden eine Reise an. Unterwegs durch das kurdische Ost-Anatolien von Diyarbakır zum Festival der Liedermacher in Kars sucht der Vater ein letztes Mal die Stationen, Frauen und Lieder seines Lebens auf. Während der Vater Abschied nimmt und Absolution sucht, bemüht der Sohn sich mit Mails um Klärung seines Verhältnisses zu den beiden ihm wichtigen Frauen. Doch macht es Sinn, nach 25 Jahren Schweigen von einem alten, sterbenskranken Vater Rechenschaft zu fordern? – Wie nebenbei zeichnet Varol eine aktuelle politische Landkarte der Türkei. Mit Poesie und Musik ist das Buch zudem eine Hommage an die „aşık“-Kultur der anatolischen Liedermacher. Lesung in türkischer Sprache. Moderation und deutsche Übersetzung: Sabine Adatepe. /////////// Kemal Varol 1977 in Diyarbakır geboren, vielfach ausgezeichneter Lyriker, Erzähler und Romancier legt mit seinem achten Buch „Âşıklar Bayramı“ (İletişim Yayıncılık, 2018) einen poetischen Road-Roman vor. Ihm ist wichtig, in der Hitze der Konflikte in der Region einen neutralen Blick zu bewahren und nicht zu polarisieren. 2016 wurde er nach dem Putschversuch vorübergehend vom Dienst als Lehrer suspendiert. Inzwischen unterrichtet und schreibt er wieder. Seine Bücher erscheinen auf Türkisch und wurden bislang noch nicht ins deutsche übersetzt.

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