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Anderer Leute Träume teil von: Poetica – Widerstand

szenische Installation mit den AurotInnen der Poetica / Depot 2
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Veranstalterhinweis:

Es gibt so viele Arten zu dichten, wie es Dichterinnen und Dichter gibt, und jede kann auf ihre Art, mal leiser, mal mit Wucht, einwirken auf ihre Zeit (und spätere Zeiten), auf die Welt, die sie umgibt und von der sie zehrt. Wenn am letzten Abend die Dichterinnen und Dichter der Poetica mit unterschiedlichsten Traditionen und Sprachen auf der Bühne des Kölner Schauspiels in Szene gesetzt werden, ist den Zuschauerinnen und Zuschauern nicht nur ein schönes Babel garantiert, es wird auch ein weiteres Mal deutlich werden, wie nah beieinander Schönheit und Aufmüpfigkeit, Begehren und Aufbegehren sind, ob ein direkter Bezug zum Aktuellen gesucht wird oder nicht. „Sprache, damit ist auch die esoterische, die experimentierende, die radikale gemeint. Je heftiger sie der Sprachregelung widerspricht, um so mehr ist sie bewahrend“, schrieb Günter Eich einst in seiner Darmstädter Rede: „Nicht zufällig wird sie von der Macht mit besonderem Zorn verfolgt. Nicht weil der genehme Inhalt fehlt, sondern weil es nicht möglich ist, ihn hineinzupraktizieren. Weil da etwas entsteht, was nicht für die Macht einzusetzen ist. Es sind nicht die Inhalte, es ist die Sprache, die gegen die Macht wirkt. Die Partnerschaft der Sprache kann stärker sein als die Gegnerschaft der Meinung.“

Location

Schauspiel Köln
Schanzenstr. 6–20
51063 Köln

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