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Handverlesene Einzelstücke: Das Zin&Sohn in Essen

Foto: Konrad Bender

Im Zin&Sohn im Essener Südviertel gibt es eine kleine, aber feine Auswahl an Herrengarderobe. Inhaber Christoph Zin kann dir zu jedem Produkt erzählen, von wem, woraus und wo es produziert wurde. Ein Gegenentwurf zur Stangenware.

Auf den ersten Blick erscheint das Zin&Sohn nicht ungewöhnlich. In dem offen geschnittenen Ladenlokal mit großen Schaufenstern findet man sich zwischen Herrenausstattung wie Hemden, Westen oder Trenchcoats wieder. Auch Zubehör, von Taschen über Slipper bis hin zu Einstecktüchern, ist erhältlich. Die Besonderheit des Geschäfts erschließt sich erst, wenn man mit Gründer und Inhaber Christoph Zin über die Produktpalette spricht. Dieser hat nämlich nicht nur alle Waren in dem Laden höchstpersönlich ausgewählt, sondern kennt auch die Produktionsumstände und die Hersteller jedes einzelnen Produkts. Dieses Hintergrundwissen und diese Transparenz, machen den Reiz des Zin&Sohn aus.

Foto: Konrad Bender
Foto: Konrad Bender

Zin sind die Geschichten und Menschen hinter seinen Waren wichtig, und diese Leidenschaft will er an seine potentiellen Kunden in Essen weitergeben. „Generell ist gerade ein zunehmendes Verbraucherinteresse an Herstellungsprozessen und –umständen von beispielsweise Lebensmitteln spürbar. Die Leute wollen eine Verbindung zu den Produzenten, auch bei Kleidung“. Das soll aber nicht heißen, dass im Zin&Sohn nur Büßergewänder und recycelte Jutesäcke angeboten würden, ganz im Gegenteil!

Foto: Konrad Bender
Foto: Konrad Bender

Die Produktpalette des Ladens ist vom Inhaber im wahrsten Sinne des Wortes handverlesen. Zin ist viel auf Reisen und hat währenddessen immer wieder die Gelegenheit, Hersteller und Vertreiber einzigartiger Produkte kennenzulernen. In die jetzt verfügbare Produktpalette sind also schon viel Zeit und Energie geflossen. Dabei fügt sich diese sowohl aus Klassikern und Traditionswaren, aber ebenso aus den Produkten junger Hersteller und Unternehmen zusammen. Was zählt sind Qualität und Stil.

Inhaber Christoph Zin | Foto: Konrad Bender

„Mit dem Geschäft möchte ich der Stadt etwas zurückgeben, ein Stück weit die Möglichkeiten der Metropolen in die Ruhrstadt bringen“, so der gebürtige Essener. Das Südviertel sei dafür prädestiniert. „Hier ist sehr viel in Bewegung und es herrscht eine gute Dynamik zwischen den vielen unterschiedlichen Läden.“ Das Zin&Sohn hat zwar zurzeit nur samstags geöffnet, soll nach Zins Wunsch an diesem Tag aber nicht nur Ort des Konsums, sondern auch des Austauschs und der Begegnung sein. Wir sind zuversichtlich.

Zin&Sohn, Brunnenstr. 30, Essen

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