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Grusel, Grauen, Gänsehaut: Unsere Tipps für Halloween 2019

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Es ist so weit – Halloween – für Grusel-Fans und Horror-Enthusiasten die vielleicht aufregendste Nacht des Jahres! Ob wilde Partys, spannende Filme, abgefahrenen Events oder ne richtig fette Walpurgisnacht-Sause in euren eigenen vier Wänden: Wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr am 31. Oktober auf jeden Fall auf eure Kosten kommt. Außerdem verraten wir euch, was uns im Halloween-Monat Oktober so richtig in Angst und Schrecken versetzt. In diesem Sinne: Trick or treat!

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Halloween-Events im Oktober

Movie Park: Slaughterhouse Maze | Foto: Movie Park Germany

Wenn die Zombie-Apokalypse naht, sollte man gut zu Fuß sein. Seine Fähigkeiten testen können Überlebenswillige beim alljährlichen Halloween-Run (31.10.) in Duisburg. Bei jedem panischen Blick über die Schulter eiert irgendein Zombie hinterher – denn auch die trainieren. Ganze Familien lockt das Zoom in Gelsenkirchen mit Süßigkeiten und flauschigen Tieren in seine Grusellandschaft. Für alle, die den 31.10. nicht abwarten wollen, geht Halloween früher los: Direkt an zwei Nächten ziehen geisterhafte Wesen auf der Burg Satzvey in Mechernich ein (26./31.10.)und drängen die Besucher in das Labyrinth des Schreckens. In Bottrop erschreckt das  Grusellabyrinth nicht nur mit sechs Shows, sondern auch mit besonderen Highlighttagen (bis 17.11.).

Halloween-Filmstarts im Oktober

Szene aus „Scary Stories to tell in the Dark“ | Foto: 2019 eOne Germany

Ein Kinobesuch zu Halloween lohnt sich dieses Jahr, denn am 31.10. starten gleich mehrere Gruselstreifen. Etwa „Scary Stories to tell in the Dark“, eine Filmadaption des gleichnamigen Jugendbuchs voll unheimlicher Schauergeschichten. Der Film gleicht einer Geisterbahnfahrt mit gut gesetzten Schockmomenten, fantastischen Kreaturen und gutem Grusel. Blutiger geht es in „Halloween Haunt“ zu: Eine Gruppe Studenten freut sich auf Gruselspaß im Horrorhaus – bis sie feststellen, dass Folter, Gewalt und Mord gar nicht Teil der Attraktion sind. Formidabel inszenierte Hochspannung zum Fingernägelkauen! Mehr auf ominöse Stimmung und Psychospiele setzt der LGBTQ-Thriller „Last Ferry“, der die Partyinsel Fire Island zum Horrorschauplatz verwandelt. Wer der ganzen Familie das Fürchten lehren will, kann schon ab dem 24.10. das neue Animationsabenteuer der Addams Family sehen. Und noch früher, am 10.10., startet der trashige Hai- und Tauchstreifen „47 Meters Down: Uncaged“ – gruselig aus anderen Gründen. Aber hey: Hauptsache Horror!

Halloween-Partys im Oktober

Klar, in der Horrornacht will jedes kleine Gespenst seine Knochen durchschütteln. Das Zakk lädt dazu die Zombies zum Tanz. Nebst Mainfloor mit Rockmusik wird auf Tanzflur Zwei der „Dance of the Dead“ mit Wave, Gothic und Electro beschworen. Im Kurhaus geht es derweil zum beliebten Mumienschieben, wo der Name als kecker Seitenhieb ins Durchschnittsalter der Besucherschaft verstanden werden darf. Junge Mutanten treiben sich hingegen im Silq herum: Hier spielen Techno- und Elektroacts, wie die Teenage Mutants, Bytgen oder Lana. Wer von allem etwas will, aber bloß kein Etepetete, der ist im Schickimicki richtig: Beim Gemetzel Special spielt das DJ-Allstar-Team Hip Hop, Rock, Pop, Elektro und Trash. Wer Seefahrtsgeister nicht scheut, der sollte sich aufs Ghost Ship trauen, wo Gruselgestalten zu Charthits abfeiern. In den Rhein gestochen wird um 19.30 Uhr ab der KD Anlegestelle am Burgplatz. Wer aber eine Fahrt nach Köln und den Abstieg ins Gewölbe wagt, wird mit energiegeladener Synthiemusik von Stimming und Jonathan Kaspar belohnt.

Do-it-yourself-Ideen für eure Halloween-Party zu Hause

Klassiker in Sachen Deko: Geschnitzte Kürbisse | Foto: David Menidrey on Unsplash

Kaum ein anderes Fest bietet so viele Möglichkeiten, seine kreative Ader zum Pulsieren zu bringen wie Halloween. Erste Anlaufstellen: Instagram, Youtube und Pinterest. Die Plattformen bieten massig Anregungen: Da wird das Plastik-Vampirgebiss zum gruseligen Serviettenring, die weiße Stumpenkerze bekommt mithilfe von Feuerzeug und rotem Wachsmalstift Bluttropfen verpasst und die Einwegspritze liefert den giftgrünen Waldmeister-Shot. Für eine blutrote Kirschsaft-Bowle lässt sich mit einem Einmalhandschuh, Wasser und Gelatine ganz einfach ein eiskaltes Händchen basteln, das in der Schüssel schwimmt (wichtig: mindestens 12 Stunden einfrieren!). Wer mag, schmeißt Litchies als Augäpfel dazu. Noch echter wirken die mit einer Pupille aus Blaubeeren. Eine simple Idee, um einem Schokokuchen einen schaurigen Anstrich zu verleihen: Marshmallows vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen, bis die Masse beginnt, Fäden zu ziehen. Dann wie Spinnweben über den Kuchen verteilen. Noch zwei Plastikspinnen obendrauf. Fertig!

Grusel-Tipps aus der Redaktion

Geh doch hin, wenn du dich traust…

Als Eskapismus bezeichnet man die Realitätsflucht in eine Scheinwelt – ein Mittelalterfest oder ein harmloser Freizeitpark zum Beispiel. Beim Halloween Horror Festival (bis 10.11.) im Movie Park wünscht man sich zwischendurch ganz doll die Realität zurück. Ohne kreischende Zombies, die im Labyrinth Jagd auf Menschenfleisch machen oder Kettensägen schwingende Psychos mitten in der Menge. Wer schnell raus will, hat nur eine Chance: Das Nickland ist monsterfrei und bietet Kinderschminken und Kürbisschnitzen zur Beruhigung an.
Irmine Estermann

Futter für den Filmabend

Mein Tipp für den Horrorfilmabend zu Halloween: „Behind the Mask“. Die Mockumentary über einen Slasher-typischen Serienkiller ist spaßig, wild, unvorhersehbar und voller Referenzen, über die Horrorfans sich beömmeln können. Und für Einsteiger ist er nicht allzu gruselig. Wer die ganze Schauersaison was zu Knabbern braucht, sollte sich die Serie „The Haunting of Hill House“ (Netflix) gönnen. Nicht nur, dass sie einen der besten Horror-Twists der letzten Jahre beinhaltet, sondern auch aberwitzig viele versteckte Geistererscheinungen im Hintergrund.
Lukas Vering

Playlist für die Partynacht

Für die Grusel-Playlist empfehle ich diese fünf schaurigen Songs: Zur Einstimmung können alle Werwölfe mitheulen, wenn die Black Keys „Howlin’ For You“ anstimmen. Um Verwandlungen der spooky Art geht es auch beim Hip-Hop-Klassiker „A Nightmare On My Street“ von DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince. Die Angst vorm Sensenmann dudeln Blue Öyster Cult mit „Don’t Fear The Reaper“ einfach weg. Zwischendurch noch ein paar betörende „Sweet Dreams“ von Marilyn Manson – und den Rausschmeißer läuten dann AC/DC mit „Hell’s Bells“ ein. Party on!
Nadine Sole

Backtipp für Halloween

Zugegeben, mein Tipp ist eher bezaubernd als gruselig: kleine Hexenkessel-Cupcakes. Für den Teig eignet sich am besten ein Brownie-Rezept. Nach dem Backen in einer Muffinform mit einer Rundtülle kreisförmig grün eingefärbte Buttercreme auf die dunklen Brownies spritzen. Damit der Pott auch ordentlich zu blubbern und zu sprudeln anfängt, noch grüne und gelbe Zuckerperlen in verschiedenen Größen darauf verteilen. Jetzt fehlt nur noch ein Holzlöffel zum Umrühren. Dazu einfach ein Stück Salzstange seitlich in die Creme stecken.
Lina Niermann

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