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Tag der Trinkhallen: Das Budenfest lockt mit Fußball und Filmen

"Antje und Jörg's Kiosk" | Foto: Reinaldo Coddou
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Hier steckt nicht nur Süßes in der Tüte! Am 25. August huldigt der „Tag der Trinkhallen“ wieder einmal der Budenkultur des Ruhrgebiets mit  Kleinkunst, Musik, Street Art und einigem mehr.  Die zweite Ausgabe wartet unter anderem mit den neuen Sparten „Fußball“ und „Filmbude“ auf und hält mit dem Trinkhallen-Quartett auch etwas für Spielkinder bereit. Extra konzipierte Radrouten sorgen dafür, dass man nichts verpasst.

BonBonBude | Foto: Reinaldo Coddou

„Die Trinkhalle ist ein sozialer Ort, ein Stück Heimat für die Menschen in den Stadtquartieren“, sagte Markus Schlüter, stellvertretender Regionaldirektor vom  Regionalverband Ruhr, bei der Programmvorstellung am grünen Büdchen im Duisburger Jubiläumshain. Ein Stück Heimat, das angemessen bespielt werden will. Diesmal auch mit Familien-Filmen vom verstaubten Dachboden. Im Februar hatte das Projekt „Interkultur Ruhr“ Familien dazu aufgerufen, private Aufnahmen aus den 1950er bis 80er Jahren einzureichen. Fast 1000 Filme kamen zusammen. Verschiedene Zusammenschnitte daraus werden an den sogenannten „Filmbuden“ vorgeführt. An der BonBonBude in Castrop-Rauxel versammelt ein Zusammenschnitt etwa Aufnahmen zum Thema „Fernweh“.

König Fußball

Philipp Köster | Foto: Norman Konrad

Ein zweiter Schwerpunkt des Programms beginnt ebenfalls mit F: Fußball. An der Trinkhalle „Zum Sporttreff“ lädt Philipp Köster, Chefredakteur des Fußballmagazins 11 Freunde, zum Kioskquiz. Im Pott meinen ja viele, geborene Fußball-Experten zu sein.  Bei der Rate-Runde dürfte sich dann aber schnell die Spreu vom Weizen trennen. An der Ballerbude in Oer-Erkenschwick können Kurvensongs und Fußballhymnen geträllert werden,  bei „Antje &  Jörg’s Kiosk“ in Bochum gibt Frank Goosen gemeinsam mit Ben Redelings Fußball-Anekdoten zum Besten und am Bergmann Kiosk in Dortmund gräbt Journalist Christoph Schurian in der Geschichte des Reviersports  und erklärt, warum Fußball zum Weltkulturerbe gehören sollte.

50 Programmbuden

Neben Filmen und Fußball wird an den 50 Programmbuden natürlich wieder einiges an Kleinkunst, Musik und Vermischtem geboten:  Am Ebertbad  quetschen sich beispielsweise Martin Praetorius, C. Heiland, der Butterwegge  und Roland Heinrich sowie Mitglieder vom Ebertbad-Ensemble und vom Theater Oberhausen in den Kiosk, um zu singen, zu spielen und zu unterhalten.
Poetry Slams gibt es an fast allen Orten und die Musikpalette reicht von Singer-Songwriter-Rock über Weltmusik bis Elektro. Eine komplette Programmübersicht ist als Faltplan an allen teilnehmenden Buden und online erhältlich. Aber nicht nur an den 50 Programm-Buden ist was los, auch viele weitere Trinkhallen nehmen teil und stellen am 25. August allerhand in Eigenregie auf die Beine.

Fahrradtouren und Trinkhallen-Quartett

Foto: Lina Niermann

Damit man auf seiner Budentour nichts verpasst, hat die Ruhr Tourismus GmbH sechs Radtouren zusammengestellt, die hier als GPS-Track oder Übersichtskarte heruntergeladen werden können. Außerdem bieten verschiedene ADFC-Ortsgruppen fünf geführte Radtouren an (weitere Infos dazu gibt es hier). Im Zuge des Trinkhallen-Tages erfährt auch ein Klassiker aus Kindertagen ein Revival: das Quartett. Statt Autos mit Pferdestärken, Hubraum und Baujahr zu vergleichen, treten hier Buden gegeneinander an. Und zwar in Kategorien wie Gründungsjahr, Größe, Öffnungsdauer und Vielfalt an Klümpchen. Insgesamt können 52 unterschiedliche Karten gesammelt werden. Wie kommt man dran? Ein Viererset-Karten gibt’s an allen teilnehmenden Trinkhallen ab einem Mindesteinkaufswert von einem Euro.

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