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StartUpStudio Ruhr: 8 Weisheiten für Gründer

Foto: Lukas Vering

Am 11.2. luden die Ruhr Games und der Regionalverband Ruhr zum StartUpStudio Ruhr ins Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Die Zielsetzung: Jungen Sportlern Wege aufzeigen, wie es nach der Leistungssportkarriere mit Innovationswillen, Mut und eigenem Start-up weitergehen kann. Wir waren vor Ort und haben acht praktische wie essentielle Weisheiten der verschiedenen Speaker mitgebracht, die jeder Gründer in jedem Feld kennen sollte.

1. „Mut heißt nicht einfach Augen zu und durch“
Titus Dittmann, Skate-Legende und Gründer des Skateshops Titus, nutzte seine Zeit als Speaker, um mit vielen Anekdoten aus seiner Findungs- und Gründungsphase zu inspirieren. Dabei unterstrich er, dass Mut essentiell für jeden Gründer ist – aber auch, dass Mut nicht heißt, die Augen zuzukneifen und sich durchzuboxen. Vielmehr solle man den Mut aufbringen und sich dann mit den Sachen, die Angst oder Sorgen machen, beschäftigen, um aus ihnen zu lernen.

2. „Vom Lernen nie die Schnauze voll kriegen“
Wieder Dittmann. Der 70-Jährige appellierte an die Bereitschaft, ständig Lernen zu wollen – die würde man als Sportler, insbesondere als Skater, der sich ständig neue Tricks draufschaffen will, besonders gut schulen. Unersättliche Neugier ist aber eine Einstellung, die jeder einnehmen kann.

3. „Man muss Kritik richtig verarbeiten“
Moritz Fürste, Hockey-Weltmeister, zweifacher Olympiasieger und Gründer des Sportmarketing-Unternehmens Upsolut Sport stellte Kritikfähigkeit als wesentlich für jedes Start-up heraus. Dabei ginge es nicht bloß darum, sich Kritik anzuhören, sondern sie konstruktiv verarbeiten und umsetzen zu können.

4. „ Aufgeben darf keine Option sein“
Weltrekordschwimmer Markus Deibler, der mit seinem Start-up-Eishandel Luicella‘s 2017 auch im TV-Format „Die Höhle der Löwen“ zu sehen war, pochte darauf: „Aufgeben darf keine Option sein“. Man müsse jederzeit die Haltung einnehmen, dass es weitergehen kann und muss. Er mahnte, dass es unausweichlich harte Zeiten geben wird, man aber selbst mit dem Rücken an der Wand nicht in die Knie gehen dürfe. Dazu erzählte er von der allerersten Eisdiele, die er eröffnete, obwohl er nicht alle Genehmigungen beisammen hatte. Die Zeit rannte, die Bürokratie erdrückte, aber statt das Handtuch zu werfen, ging er ein Wagnis ein.

5. „Die digitale Strategie ist für jede Unternehmung der Schlüssel“
Philipp Liesenfeld von der Unternehmensentwicklung des 1. FC Köln betonte, dass heutzutage ohne digitale Strategie kein Start-up gelingen kann – egal welcher Art. Ob großer Fußballverein oder kleiner Marktstand, wie man im Web vertreten ist, ist ausschlaggebend für den Erfolg.

6. „Walk and chew gum at the same time“
Liesenfelds englischer Catchphrase klingt nach Multi-Tasking auf einfachstem Niveau, dahinter verbirgt sich aber eine handfeste Unternehmerphilosophie. Aussagen soll „Walk and chew gum at the same time“, das sein Unternehmen immer das aktuelle Tagesgeschäft und die zukunftsorientierte Entwicklung zur gleichen Zeit und jederzeit bedienen muss. Sonst drohe Stagnation. Wer nachhaltig wachsen will, muss also immer an heute und morgen denken.

7. „Der Markt besteht aus Menschen“
Titus Dittmanns Karriere als Skateshopbetreiber ist nicht seine erste – vorher war er studierter Pädagoge. Und als solcher stellt er den Menschen immer ins Zentrum seines unternehmerischen Handelns. Eine gute Grundlage, denn Dinge oder Dienstleistungen kann jeder verhökern. Was Dittmann immer mit verkaufen will, ist eine Idee.

8. „Immer einmal öfter aufstehen, als man hingefallen ist“
Klar: Das Statement kann nur von Skater Titus Dittmann kommen. So einfach und logisch es klingt, ist es doch das perfekte Mantra für jeden Gründer.

Das StartUpStudio Ruhr ist ein Teil der Initiativen des Referat Sport des Regionalverband Ruhr, welches Sport und Bildung fördern will. Dazu gehören auch die Ruhr Games, Europas größtes Sportfestival für Jugendliche, die dieses Jahr vom 20.-23.6. im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden.

Fotos: Ilkay Karakurt
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