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9 Restaurants und Ausgehtipps in Essen

Die Snack'n'Roll-Garage | Foto: Andreas Zabel

Essen hat mehr zu bieten als Döner und Currywurst Pommes (auch wenn die nicht zu verachten sind). Zwischen Edel-Restaurants und aufgepeppten Imbissbuden hast du hier die freie Auswahl. Diese Stadt macht ihrem Namen Ehre.

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Die Snack’n’Roll-Garage

Die Snack’n’Roll-Garage besticht durch eine kleine, saisonale Speisekarte: eine Vorspeise, zwei Hauptgerichte, zwei Desserts im regelmäßigen Wechsel. Das darf dann schon mal recht spektakulär losgehen mit einer „Gefüllten Wachtelbrust / Süßkartoffelpüree / Gebratener Spargel / Jus“, der Hauptgang dann ein „Seeteufel im Parmamantel / Spargelrisotto / Tomaten-Basilikum-Schau“. Fast Food ist das wahrlich nicht, nicht einmal das heute angesagte ‚Fancy Fast Food‘. Die Weinkarte mag manchem Gast etwas schmal erscheinen, doch dem Geist des Rock’n’Roll entspricht ja bekanntlich stets auch eine gewisse Einfachheit. „Auf die Hand“ gibt es hauptsächlich Bio-Beef-Burger, die Mittagskarte des Doppelhauses versucht tatsächlich einen Mix, der hier im Südviertel viele unterschiedliche Freunde finden dürfte. Lang lebe der Snack’n’Roll.
Rellinghauser Straße 173, snack-n-roll.de

Frittenwerk

Foto: Frittenwerk

Poutine nennt man das, was das Frittenwerk da aus Pommes und Toppings in Pappschalen zaubert. Die Fast-Food-Spezialität kommt aus Kanada und verbindet grob geschnitzte Fritten mit (dahinschmelzendem) Käse und Bratensoße. Das Frittenwerk dreht diese Idee weiter und serviert seine Pommes auch noch mit allerlei anderen Leckereien, etwa mit cremiger Champignon-Rahmsauce, mit Hackbällchen und Thai-Sauce oder mit Guacamole. Auch eine vegane Option steht zur Wahl: Die Bolofritten! Die kommen mit veganer Bolognese, Rucola, Tomatenwürfeln, Tomate-Chili-Pesto und Cheezano (also veganem Käse). Das Frittenwerk ist eine Bereicherung für Essens Innenstadt, die noch vor gar nicht allzu langer Zeit nur aus beliebigen Franchisefilialen und (zu) gut versteckten Restaurants bestand.
Kettwiger Straße 48, frittenwerk.com

d.bar

Foto: d.bar

Die d.bar setzte im gastronomisch eher traditionell geprägten Holsterhausen auf Live-Rock-Musik, Jam-Sessions und lange Nächte, auf Persönlichkeit und Kiezgefühl. Der Wirt, „Olli“, handelte und verwandelte ab 2015 die Studenten- und Szenekneipe in eine Burger-Bar. Die Buns von der Bio-Bäckerei Troll in Rüttenscheid sind genau richtig, die Burger von okayer Größe und nach Wunsch gar gebraten. Preislich ist es hier sehr moderat, der wunderbare „the Piglet mit frisch gegrilltem Bio-Bacon“ kostet freundliche 6,50 Euro (120 Gramm, 200 Gramm Beef dann 8 Euro). Dazu schmeckt ein Staropramen vom Fass. Ein Probiertipp für den kleineren Bierhunger ist das Aioli, das mit hausgebackenem Ciabatta aufgetischt wird.Und wie es sich für eine Bar mit Tradition gehört: Die Spirituosenauswahl ist fein und groß, man kann hier durchaus immer noch nett bei Whisky, Shots und Cocktails versacken.
Kahrstraße 80, dbar-essen.de

#SPIESSER

Foto: Sebastian Zabel

An der Flora tritt man den #Spiesser, links ein Grill-Imbiss mit vielen Spießen, aber auch Salaten und Schmackofatzis, die man sich zusammenbasteln kann, rechts ein Weinlokal mit einladendem Garten. Neben ziemlich beeindruckenden Tropfen gibt’s auch eine Auswahl an Craft Beer. Dieser #Spiesser ist in seiner Art sehr Hamburg, aber nicht St. Pauli, sondern eher Ottensen. Oder Altona. Schanze. Für Attacke und pseudo-empörten Aufschrei gegen die angebliche Ungerechtigkeit der Welt ist man hier zu geschmeidig. Zu entspannt, zu resigniert, zu schlau. Das Interieur ist begnadet schlicht, das Essen eben spießig korrekt und günstig, die Leute irgendwie Kiez. Eine wunderbare Geschäftsidee. Bloß nicht resignieren!
Rüttenscheider Straße 214, sospiessich.de

Schönebecker Schweiz

Foto: Tom Thelen

Im Schönebecker Schweiz kommt es schon mal vor, dass an einem Tisch Himmel und Erde, Black Angus Steak und ein Burger vom Carolais-Rind verspeist werden. Denn so breit ist man hier locker aufgestellt. Zwei Vorspeisen machen beim Besuch besonders Spaß: der gratinierte Ziegenkäse wird begleitet von zwei Marmeladen, Geschmacksnoten Weiß- und Rotwein. Die sehr klassischen Garnelen in Olivenöl mit Knoblauch, Chili und Tomate sind schön groß, der Knoblauch massiv und die Pfanne sprotzend. So muss es sein. Massiv auch das Hauptgericht, ein schön großes Kalbsrückensteak, einfach mit Salat und Pfifferlingen, das von einer sehr tollen braunen Jus umflossen ist. Der Service ist äußerst kenntnisreich und ansprechbar, dabei freundlich und schnell.
Schönebeckerstr. 30, schoenebeckerschweiz.de

Arabesque

Foto: Arabesque

Man darf das Interieur durchaus als stilsicheres Ambiente verbuchen, ein Kolorit, der ganz dem Motto des Hauses entspricht und eben ein Essen wie in 1001 Nacht verspricht. Und die Küche bleibt nach wie vor eine der besten arabischen im Revier. Aus 40 Vorspeisen zu je einem Euro setzt sich die Schüsselchenbrigade zusammen, mit der allein vier Leute einen entspannten Abend verbringen könnten. Wer sich von so großer Vielfalt nicht ablenken lassen möchte, greift zum Auberginen-, Falafel- oder Salatteller. Fladenbrot gibt’s immer. Zudem stehen stets verschiedene Suppen zur Wahl. Lamm, Enten- und Hühnergerichte bestimmen den Fleischbereich, Fischfreunde freuen sich über die gebratene Dorade oder den gegrillten Seewolf. Und Garnelen sind auch am Start. Alles hält preislich stark zurück und steht damit irgendwie im Kontrast zur exzellenten Qualität der Speisen.
Rellinghauser Str. 117, arabesque-essen.de

Salina

Foto: Tom Thelen

Im Salina erzeugt der vordere Thekenbereich zurückhaltend Lounge-Ambiente. Geht der Gast am Tresen vorbei, winkt schon der großzügige Gesellschaftsraum. Ein dunkel und stimmungsvoll gehaltener, rustikal möblierter Bereich. Viel Holz, Tische für Gruppen (Tapas sind eine schöne Verlustierung für ein Team) sind großzügig verteilt. Für Anfänger empfiehlt sich der Teller „Tapas mixta, nach tollem frischen Willkommens-Brot mit Dip. Gästelieblinge sind marinierter Ziegenkäse mit Honig und Rosmarinnadeln und die formidable Tomaten-Chili-Aioli. Der Koch kann auch exquisiter, stets an der Wochenkarte abzulesen: Exzellenz mit herrlichen „Pecho de Vaco Ahmundo – 16 Stunden über Pflaumenholz gesmokte Rinderbrust auf tomatisiertem Chili-Spitzkohl, als Soße dazu aufgefangenen Bratensaft aus dem Smoker mit Creme fraiche“.
Rellinghauser Str. 423, salina-essen.de

Doctor T Burger-Labs

Foto: Doctor T Burger Lab

Geforscht wird hier an selbstgemachten Saucen, der perfekten Fleischgarung und den fluffigsten Brötchen. Auch wenn der Burgertrend nicht mehr ganz neu ist, dürfte damit klar sein: Hier hat sich jemand Gedanken gemacht und will echte Qualität liefern. Entsprechend konzentriert sich die Burgerkarte auf wenige, nicht überladene Kreationen, die aber mit hochwertigen Zutaten auffahren, wie z.B. Höhlenkäse, Büffelmozarella, karamellisierten Zwiebeln oder Pulled Pork. Letzteres kann man sich auch mit Käse überbacken auf die frischen Fritten hauen. Für Vegetarier gibt es ein Kichererbsenpatty. Die Einrichtung bleibt dem Namen treu: Apothekerfläschchen und – schränkchen geben der ansonsten gemütlich-klaren Einrichtung einen besonderen Flair.
Huyssenallee 99, facebook/doctortburgerlabs

Gin & Jagger

Foto: Gin & Jagger

Wenn hier „Cafe, Bar, Brasserie“ und „internationales Crossover“ angekündigt werden, bleibt es nicht bei der Behauptung. Zunächst erfreut das Ambiente: dunkel, stylish und urban. Eine lange Theke wartet auf die Bar-Flies. Hinten heraus ist es natürlich anders, da erwartet den Gast der eher gemütliche Biergarten, freilich mit dem schönen Essens- und Getränke-Angebot des Ladens. Kulinarisch setzt man auf das, was überall so gerne als „Soulfood“ tituliert wird, was nichts anderes ist als eine gut gemachte und scheuklappenfreie Mischung von Fast-Food-Stilen aus aller Welt. Darunter fallen Burger wie Currys, schicke Steaks und saisonale Salate, Currywurst wie Ratatouille. Natürlich nicht einfach gutbürgerlich runtergekocht, sondern zuweilen schick aufgepeppt. Das passt wiederum hervorragend zu den vielen angebotenen Cocktails, die nicht sparen mit diversen ausgefallenen Zutaten. Kreationen, wie sie allerdings auch zu erwarten sind in einem Lokal mit einem so internationalen Anspruch, wie er hier so selbstbewusst postuliert wird
Rüttenscheider Str. 181, gin-jagger.de

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