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Dortmunder Pokcal-Sieger stehen fest

Tim Whelan und Florian Wagner teilen den Pokcal | Foto: Jonas Martinetz

Die Pokcal-Sieger stehen fest. Jährlich stiften die Diakonie Dortmund und der coolibri ein Preisgeld für vielversprechende Kleinkunst-Newcomer. In diesem Jahr wird der Preis brüderlich geteilt.

So spannend hat es das Publikum noch nie gemacht: Seit 15 Jahren wird der Kabarett- und Comedy Pokcal im Dortmunder Kulturort Wichern vergeben. Die Entscheidung fällt eine Fachjury, das Publikum stimmt ab und kann mit einer gemeinsamen Stimme Einfluss nehmen. Und genau das führte in diesem Jahr dazu, dass es zum ersten Mal in der Geschichte des Newcomer-Preises statt einem gleich zwei Sieger gab. Denn sowohl hinter verschlossener Tür im Juryraum als auch im Zuschauerraum war man sich nicht einig, ob letztendlich Musik-Comedian Florian Wagner oder Stand-Up-Comedian Tim Whelan die Nase vorn hatte. Die Stimmzettel der Zuschauer ergaben ein glattes Patt.

Foto: Jonas Martinetz

Der hitzigen Siegerdebatte war ein Abend vorausgeeilt, bei dem Wagner als Opener in Boxer-Shorts das Publikum zu einem Chor singenden Zwangsveganern und halbtoten Fleischfressern machte und Whelan die Auftritte mit einem Gemüse-bedingten LSD-Trip auf der Bühne abschloss. Dazwischen gab’s sehr gut gemachtes Comedy-Theater für panische Sprayer und weinerliche Zwerge von Nils Kretschmer und David Vormweg sowie Stand-up Comedy rund um ungewollte Zitrone in der Linsensuppe von Kinan Al. Die fünfte Finalistin, Poetry Slammerin Victoria Helene Bergmann, konnte krankheitsbedingt nicht anreisen. Kurz vor 23 Uhr stand fest: Wagner und Whelan gehen mit je 1500 Euro nach Hause – ob sie planen, die eigentliche Trophäe in zwei Hälften zu sägen, ist nicht überliefert.

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