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Hoch hinaus: 9 Aussichtspunkte im weiteren Ruhrgebiet

Foto: Ruhr Tourismus, Ralph Lueger
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Halden, Gasometer, verrückte Landmarken und mehr: Hier sind noch mehr Aussichtspunkte des Ruhrgebietes für dich – von Oberhausen über Bottrop bis Gelsenkirchen. Und darüber hinaus!

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Tetraeder (Bottrop)

Offiziell nennt es sich Haldenereignis Emscherblick. Ein Blick auf das Gipfelkunstwerk dieser Bottroper Halde genügt aber, um den volksmündisch viel weiter verbreiteten Namen zu erahnen: das Tetraeder. Dieses pyramidenförmige Gerüst kann man über eine Treppe erklimmen, um auf der Aussichtsplattform einzukehren. Im Wind wiegt diese sich gerne mal sanft hin und her, wer aber einen bombastischen Weitblick genießen will, lässt sich davon nicht erschüttern.
57A, Beckstraße, Bottrop, bottrop.de

Gasometer (Oberhausen)

Foto: Thomas Wolf

Nach einer großzügig rationierten Portion Kunst im Inneren des Oberhausener Kulturmonuments lohnt sich immer wieder eine Fahrt mit dem gläsernen Aufzug hinauf aufs Dach des konvertierten Industriedenkmals. Von zugig frischen Plattformen kann man den Blick in alle Himmelsrichtungen schweifen lassen und Kanäle, Kraftwerke, Landschaften, das CentrO usw. erblicken.
Arenastraße 11, Oberhausen, gasometer.de

Halde Haniel (Bottrop)

Eine der höchsten Halden findet sich auf der Grenze von Bottrop und Oberhausen. Zu entdecken gibt es ein Amphitheater, die bunten Pfähle der Kunstinstallation „Totems“, ein Gipfelkreuz und die sich anschließende Halde Schöttelheide. Und natürlich einen Ausblick über sämtliche Highlights der Region: Tetraeder, Gasometer, Zeche Prosper-Haniel, das CentrO, Schloss Ripshorst bis hin zu weiter entfernten Landmarken, die den Horizont rund um die Halde spicken.
Kirchellener Straße, Oberhausen/Fernewaldstraße, Bottrop, bottrop.de

Halde Hoheward (Herten)

Foto: Ruhr Tourismus, Ralph Lueger

Unter allen Halden bietet dieses Hertener Goldstück wohl das größte Freizeit- und Kulturprogramm an. Drachensteigen, Segway, informative Führungen oder Gipfelpartys sind aber nur ein Grund von vielen, diese Erhebung zu besuchen. Besonders markant sind auch die versammelten Installationen: Es gibt eine Horizontal-Sonnenuhr mit Obelisk, eine Drachenbrücke und das Observatorium mit den Metallbögen, die man sicherlich schon von einem anderen Aussichtspunkt als Halbkreis in der Ferne erblickt hat. Diese stellen übrigens den Ortsmeridian und den Himmelsäquator dar. Immerhin gilt die Halde Hoheward nicht nur als schniekes Plätzchen für eine weitläufige Aussicht über die Region, sondern auch als besonders geeignet für einen Blick in die Sterne.
Herner Str. 198, Herten, landschaftspark-hoheward.de

Halde Großes Holz (Bergkamen)

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Diese Halde überzeugt bei Tag und Nacht. Bei Sonnenschein bezirzt sie mit saftig grüner Naturkulisse, in die sich zahllose Holzskulpturen einreihen. Diese am besten als abstrakte, blaue Fördertürme zu bezeichnende Landmarken machen sich besonders schick als Vordergrund im Foto, während sich im Hintergrund Natur und Industrie erstrecken. Bei Nacht können diese übrigens auch leuchten, genau wie die 30 Meter hohe Stahlsäule „Impuls“, die auf dem Gipfelplateau prangt. Von dort hat man zur Abendstunde auch einen grandiosen Blick auf ein Lichtermeer vom Fuße der Halde bis zur Horizontlinie. Tipp: Schön spazieren gehen, Picknick bei Sonnenuntergang und ins Deckchen gemümmelt bis zum Mondaufgang warten.
Erich-Ollenhauer-Straße, Bergkamen-Weddinghofen, route-industriekultur.ruhr

Halde Rungenberg (Gelsenkirchen)

Foto: Stadt Gelsenkirchen

Auch bei diesem offiziellen Name klingelt‘s vermutlich nicht direkt. Weiß man aber, dass sich auf dieser ehemaligen Industriedeponie mit Doppelgipfel und Haldenbusen die beiden charakteristischen, rostigen Scheinwerfer befinden, weiß man, woran man ist. Nachts zeichnen diese übrigens mit Licht die Spitze der angehäuften Schuttpyramide an den Himmel. Über eine 300-stufige Treppe erreicht man den begehbaren Höhepunkt und wird mit einem Blick auf das Schalke Stadion, Buer, Kraftwerke und mehr belohnt.
Holthauser Straße, Gelsenkirchen-Buer, route-industriekultur.ruhr

Bismarckturm (Mülheim an der Ruhr)

Den besten Blick auf Mülheim und das Ruhrtal bietet der Bismarckturm auf dem Kahlenberg. Während im Erdgeschoss Künstler Jochen Leyendecker an Plastiken werkelt, können Besucher zwischen dem 1.3. und 31.10. täglich (außer montags und samstags) zwischen 15 und 17 Uhr bis zur obersten Plattform steigen. Von hier reicht der Blick über Mülheims Zentrum, die ehemaligen Schwerindustrieanlagen Duisburgs und Oberhausens bis zum grünen Ruhrtal, dessen Auswahl an Aussichtstürmen übrigens nur wenig Alternativen zum besungenen Bismarckturm vorweisen kann.
Bismarckstraße 22, Mülheim, muelheim-ruhr.de

Halde Rheinelbe (Gelsenkirchen)

Foto: Stadt Gelsenkirchen

Noch so eine Landmarke, die einem irgendwie vertraut vorkommt. Den vegetationslosen Schuttgipfel dieser Halde krönt eine urzeitlich anmutende Steinquaderanhäufung, genannt „Himmelstreppe“. Der Ausblick ist selbstmurmelnd wunderbar. Fun Fact: die Rheinelbe (genau wie Rungenberg und Großes Holz) gehört zu den brennenden Halden. Das bedeutet, dass im Inneren der Halde Kohlenreste exotherm mit Luftsauerstoff reagieren und es im Wärmestau zur Selbstentzündung kommt. Im Klartext: Da drinnen tut et brennen!
Leithestraße, Gelsenkirchen-Ückendorf, route-industriekultur.ruhr

Berger Denkmal (Witten)

Recht imposant thront dieser 21 Meter hohe Turm an den Ausläufern des Ardeygebirges im Wittener Naherholungsgebiet Hohenstein. Zwar kann man ihn nicht erklimmen, doch eine Plattform bietet Gelegenheit zu einem Blick ins westliche Ruhrtal mit ländlicher Idylle.
Hohenstein, Witten, route-industriekultur.ruhr

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