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Musik von hier: Volvopenta

Foto: Volvopenta
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Volvopenta aus Mülheim machen melodischen Krach, wie man ihn seit den Neunzigern nicht mehr oft zu hören kriegt. Inga Pöting sprach mit Gitarrist Stefan Claudius.

Eure Musik erinnert an den Sound der 90er. Kommt der heute noch an?
Wichtige Bands aus dieser Zeit sind für uns zum Beispiel Dinosaur Jr. und Sonic Youth. Ich denke was uns mit den Anfang-90er-Bands verbindet, ist die Liebe zur formalen Strenge der klassischen Rockbesetzung. Wir scheinen aber besonders gut bei einem Publikum anzukommen, das in den 70er Jahren mit Krautrock sozialisiert wurde. Insofern machen wir vielleicht eine Art Neo-Krautrock, fühlen uns aber eher wie eine Indie-Band.

Die Songs klingen, als ob etwas nicht in Ordnung ist – Absicht oder nur Verzicht auf eingängige Harmonien?
Beides! Mit der Welt ist absolut nichts in Ordnung – es herrschen Ungerechtigkeit, Verfall und Langeweile, nur selten unterbrochen von kurzen Momenten der Schönheit, des Friedens und der Harmonie. Unsere Musik schwankt zwischen Wut und Hoffnung. Da unsere Lyrics stark im Hintergrund stehen, versuchen wir dies instrumental umzusetzen, und stoßen dabei fast selbstverständlich auf Harmonien abseits der ausgetretenen Pfade.

Was hat es mit der Anmerkung auf sich, dass ihr Exil-Schweden seid?
Die Wahrheit ist doch immer viel zu langweilig. Im Herzen sind wir Schweden! Darum war es klar, dass wir zusammen Musik machen müssen. Kai spielte vorher mit mir bei der Band Phoebus Schlagzeug, André lernte ich bei Studioaufnahmen kennen und Marcus hatte ich vor Urzeiten mit seiner Band live gesehen und wusste sofort, dass er ein Schwede ist – so wie ihn hatte ich noch niemanden Gitarre spielen hören.

volvopenta.bandcamp.com

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