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Musik von hier: Vera Rivera

Foto: Vera Rivera

„Nach dem Abitur habe ich mich gegen die Musik entschieden, weil ich damals nicht den Mumm hatte“, erzählt Sängerin und Songschreiberin Vera Rivera. Es folgte der „sichere“ Weg: ein International Business-Studium, schließlich der Job als Diplom-Kauffrau. Einige Schicksalsschläge in den vergangenen Jahren veranlassten die 38-Jährige zum Umdenken.
„Ich habe in verschiedenen Branchen gearbeitet. Aber ich hatte immer das Gefühl, nicht ich selbst zu sein und mich verstellen zu müssen. Also habe ich Ende letzten Jahres die Spur gewechselt“, erzählt Rivera. Seitdem singt sie in Vollzeit, auch auf Hochzeiten, arbeitet außerdem als Model und Yogalehrerin. Die Musik begleitet Rivera seit Kindertagen. Mit sechs Jahren begann sie, im Chor zu singen und Klavier zu spielen. Auch in ihrem Umfeld wurde musiziert. „Als Asiatin wächst man damit auf, mit seiner Familie und Freunden Karaoke-Partys zu feiern“, schmunzelt Rivera.
Nach einer Trennung und privaten Umbrüchen begann sie 2014, eigene Songs zu schreiben. Diese handeln von „beziehungs- und gesellschaftskritischen Themen“, so die Sängerin mit der weichen, dunklen Stimme. Sie bewarb sich um Live-Auftritte – mit Erfolg. Im März dieses Jahres trat sie das erste Mal mit ihrer Musik – einer Mischung aus Melancholic Pop-Rock und Indie Pop-Rock – auf. Anfang September brachte die Singer/Songwriterin außerdem ihre erste Single „Let me be there for you“ auf allen bekannten Online-Portalen heraus. Im Frühjahr 2018 ist eine EP geplant. Emotionen spielen in Riveras Songs eine große Rolle. Die Sängerin meint: „In unserer heutigen Gesellschaft ist es verpönt, seine Gefühle zu stark zu zeigen, weil man sonst schnell als schwach gilt. Doch als Yogalehrerin weiß ich, wie wichtig es ist, einen Draht zu seinem Körper und seinen Gefühlen zu haben.“ Für die Sängerin hat es mit dem Bauchgefühl gut funktioniert, auch privat: „Ich bin glücklicher denn je. Das liegt auch daran, dass ich seit Februar verlobt bin. Vielleicht musste ich mich erst selber finden, damit die Liebe auch mich findet.“ Diese innere Ruhe und Ausgeglichenheit hört man Riveras Songs an, die meist melancholisch starten und positiv enden. Prädikat: Wohlfühlmusik.

 Vera Rivera

 

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