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Musik von hier: The Rival Bid

Foto: Grubenglück GmbH
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Wir machen alles selbst“, sagen The Rival Bid auf die Frage, ob sie ein Label oder Management im Rücken haben. Auch ihr neues Album „Night Remains“ haben die Dortmunder ganz in Eigenregie produziert. Das beeindruckt, denn die melancholischen Rocksongs sind mit viel Fingerspitzengefühl arrangiert und abgemischt und können locker mit den großen Vorbildern mithalten. Inga Pöting sprach mit den beiden Bandgründern Tillmann Knie und Maurice Margraf.

Ihr sagt, eure Songs beherrschen die große Geste, machen aber auch Umwege – heißt konkret?
Maurice: Wir sind Fans der 80er und vom Indie- und Britpop-Sound der 90er und Anfang 2000er – eben von Musik mit großer Geste. Aber gleichzeitig wollen wir unsere Songs nicht zu glatt werden lassen, auch die Indie-Attitüde soll mit rein. Deshalb verzerren wir viel und achten bei den Strukturen darauf, uns vom klassischen Pop-Schema zu lösen. Wir wählen also nicht den einfachsten Weg, sondern versuchen immer, den Song ein Stück weiter zu denken.

„Night Remains“ klingt trotz der poppigen Einschläge ausgetüftelt und ernst – Musik für Erwachsene?
Maurice: Auf unseren Konzerten sind meistens Menschen ab zwanzig Jahren aufwärts. Wenn das schon erwachsen ist – ja, dann vielleicht. Das liegt wohl einfach am Sound an sich – wir klingen nicht sonderlich modern, sondern machen Musik, die vor zehn Jahren schon da war. Unser Sound hat sich im Proberaum entwickelt, wir wollten nicht zu viel Schnickschnack, sondern Musik, die wir zu viert live umsetzen können. Das klingt dann immer auch ein bisschen roh.

Was macht eure Live-Shows aus?
Tillman: Der Spaß fehlt bei uns nie! Deshalb bekommt das Publikum immer 100 Prozent. Bisher ist bei uns noch kein Auftritt so gewesen, dass wir einfach unser Ding runtergespielt haben und dann gegangen sind. Wir sind immer mit ganzem Herzen dabei. Oft gibt’s zur Musik eine Licht-Show, die wir zu Hause planen und die unser Bassist dann von der Bühne aus mit den Füßen steuert.

facebook.com/therivalbid

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