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Musik von hier: Rekk

Foto: Tim Ilskens
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Rekk aus Waltrop sind der Indie-Szene an der Ruhr längst ein Begriff. Der Musikförderpreis der Stadt Dortmund ermöglichte ihnen die professionelle Produktion ihres Debüt-Albums „Sixtytwo“. Das präsentiert feinsten Indiefolk, der dem Kitsch gekonnt ausweicht, hier und da sogar tanzbar ist. Inga Pöting sprach mit Sänger Matti Kaiser.

Die Stimmung des Albums liegt irgendwo zwischen melancholisch und hoffnungsvoll, ist aber schwer zu fassen. Was meinst du?
Bei melancholisch und hoffnungsvoll würde ich zustimmen. Happy ist das Album aber auch. Ich halte mich mit Kommentaren gerne zurück, denn wenn man eine Platte fertigstellt, lässt man los, gibt sie frei zur Interpretation. Oft merke ich aber, dass die Leute das Album genau so verstehen, wie es gedacht ist – das ist dann cool. Wenn es nicht passt, ist es aber auch gut. Solange die Leute beim Hören etwas empfinden, bin ich froh.

Warum der Titel „Sixtytwo“?
Als ich in Hamburg gewohnt habe, bin ich oft mit der Fährlinie 62 gefahren, die fährt die Elbe runter bis zum Elbstrand. Das war mein Entspannungsort, wo ein Großteil der Songs entstanden ist. Da hast du das Gefühl, du bist am Meer. Deshalb hat die 62 das Album gut zusammengefasst.

Wenn jemand sagt: „Ihr klingt ja wie Ben Howard!“ – wie reagierst du?
Für mich ist das ein Kompliment, denn ich bin großer Fan von Ben Howard. Was auf unserem Album passiert, ist keine Neuerfindung von Musik. Es gibt gerade nicht Neues zu erfinden. Da ist es ein großes Lob, mit jemandem verglichen zu werden, der qualitativ sehr gut ist.

Im Ruhrgebiet kennt euch die Szene inzwischen. Was plant ihr jetzt?
Wir hatten eine Phase, wo wir dachten, das Album muss unbedingt so richtig erfolgreich werden – das hat sich aber inzwischen entspannt. Mit Stargazer Records haben wir ein supernettes Label gefunden, was menschlich und von der Arbeitsweise her ein unfassbarer Zugewinn ist. Jetzt hat erst mal unsere Deutschlandtour Priorität. Wenn wir es schaffen, das Album wieder reinzuspielen, sind wir glücklich!

facebook.com/soundrekk

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