Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Musik von hier: PENG!-Festival

Foto: Beyli D. Wilson
Anzeige

Am Anfang stand, wie so oft, eine Idee. Ein Wunsch nach Aktion, nach Veränderung. „Wir wollten die Jazzszene im Ruhrgebiet wieder etwas beleben, ein bisschen was Neues machen“, so Mara Minjoli, eine der Initiatorinnen. Was liegt da näher, als sich erstmal im Freundes-und Kolleginnenkreis umzuhören und auszutauschen. Schnell fanden sich Mitstreiterinnen, sieben an der Zahl, allesamt (ehemalige) Studentinnen der Folkwang Musikhochschule. Und mit einem großen Knall erblickte es 2016 das Licht der Welt – PENG!, ein neues Jazzfestival im Ruhrgebiet.
Die Idee des gegenseitigen Supports, der Suche nach neuen Spielorten und des aktiveren Austausches untereinander fand Anklang, und das PENG!-Kollektiv war geboren. „Es ist eigentlich eher ein Zufall, dass wir nur Frauen sind“, erzählt Minjoli. Dass diese in der Jazzszene immer noch unterrepräsentiert sind, gab dann den Ausschlag dafür, es auch bei dieser Besetzung zu belassen. „Natürlich ist das ein Attribut, das immer wieder erwähnt wird, ein Alleinstellungsmerkmal. Und das wollen wir nutzen!“
War erstmal nur geplant, einen gemeinsamen Sampler herauszubringen, reifte sehr schnell die Idee, auch ein eigenes Festival auf die Beine zu stellen. Dass alle beteiligten Bands und Ensembles von Frauen geleitet werden, versteht sich ja von selbst. „Natürlich spielen auch Männer in den Formationen mit“, sagt Mara Minjoli, die im letzten Jahr mit ihrer Band Metromara selbst auf der Bühne des Festivals stand, „aber die Hauptperson ist immer eine Frau.“
Sehr gut angelaufen ist die erste Ausgabe des PENG!-Festivals, und so war klar, dass es weitergeht. Das Programm wird wieder lebendig und bunt – unter anderem performt Komponistin und Sängerin Monika Roscher mit dem Folkwang Jazz Orchestra ihr neues Album „Of Monsters and Birds“. Außerdem spielen das Christina Schamei Quartett, Johanna Schneider & Rick Margitza, das Ensemble No Tango um Jazzpreisträgerin Christina Fuchs, sowie phase::vier.

peng-festival.de

Beste Events, Trends und Reportagen für die Rhein-Ruhr-Region