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Musik von hier: Paperstreet Empire

Foto: Norbert Passon Fotografie
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Paperstreet Empire haben diesen Sommer gefühlt sämtliche lokalen Festivals beehrt. Im Nachgang erscheint die zweite Singleauskopplung „Translucency“ ihres Debütalbums „Heat“ (7Music). Fürs Musikvideo ließen die Duisburger Indierocker sich in ein verlassenes Hotel einsperren. Aber eigentlich ist ihre Musik gar nicht düster, verriet Gitarrist Nico Paulerberg.

Worauf legt ihr bei Musik und Texten wert?
Es geht viel um Hedonismus und Spaß im Leben. Das macht unser Bandgefühl aus. Unsere gemeinsamen Vorbilder kommen aus dem Indiebereich in Großbritannien. Die Texte müssen Sinn ergeben und zusammenhängen. Meistens geht es viel um Autobiografisches, aber auch Gesellschaftskritik und ausgedachte Storys sind dabei.

Ihr habt seit Anfang des Jahres einen Plattenvertrag. Was ist dadurch anders geworden?
Die Arbeit ist noch mehr geworden! Man denkt zwar, man wird dadurch entlastet, aber dafür muss man noch mehr bewerben, kommunizieren und organisieren. Manche Aufgaben werden uns zum Glück abgenommen, seit wir auch ein Management haben. Insgesamt sind die Diskussionsrunden dadurch aber auch größer geworden, wir reden nicht mehr nur innerhalb der Band.

Ihr habt einen terminreichen Sommer hinter euch. Ihr habt zum Beispiel bei der letzten Ausgabe des Freefall Festivals gespielt.
Das Freefall war definitiv eins unserer Lieblingsfestivals, da waren wir vier oder fünf Mal dabei. Es ist traurig, dass es ein Festival mit so toller Atmosphäre nicht mehr gibt. Gerade die kleinen Umsonst-und-Draußen-Formate haben es immer schwerer. Besonders schade daran ist, dass bei den ganz fetten Festivals von Marek Lieberberg und Co. kein Platz für junge Bands bleibt, die gerade am Anfang sind. Bald können die es nur noch selbst in die Hand nehmen, und das ist natürlich ein großes unternehmerisches Risiko.

paperstreetempire.net

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